Die Verlorenen

von Andrew Bannister 
3,4 Sterne bei5 Bewertungen
Die Verlorenen
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Science-Fiction-Romane beschreiben nicht nur die Faszination des Unbekannten, manchmal sind es mehr die Charaktere...

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So seltsam, cool und konfus wie der erste Teil.

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Inhaltsangabe zu "Die Verlorenen"

Die Spin-Galaxie steht vor dem Untergang. Alle Handelsrouten zwischen den ehemals wohlhabenden Planeten wurden abgeschnitten. Als die Sklavin Seldyan das letzte verbliebene Kriegsschiff stiehlt, um in die freie Kolonie zu fliehen, entdeckt sie etwas Sonderbares. Ein neuer grüner Stern erleuchtet den Himmel über der freien Kolonie und entfacht die rasante Verbreitung eines Kults, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft zu unterdrücken. Unterdessen wird der Hafenmeister Vess damit beauftragt, herauszufinden, wie Seldyan aus der Sklaverei entkommen konnte. Niemand ahnt, dass Seldyans Schiff die wahre Bedeutung des grünen Sterns bereits entschlüsselt hat – und dessen existentielle Bedrohung für das gesamte Spin ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492704113
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.10.2017

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 3 Monaten
    Konnte mich nicht fesseln

    Rezi von Buchraettin Mann

    Der Spin – ein Universum künstlich erzeugt von einer uralten unbekannten Intelligenz. Nicht nur die Planeten, auch die Geschöpfe scheinen künstlich zu sein, so skurril sind sie teilweise. Finstere Machenschaften einer Elite, Menschen die sklavenähnlich ausgebeutet werden und ein Planet der plötzlich erstrahlt. Ein Mysterium dem eine Gruppe geflohener Sklaven folgt
    Ein Science-Fiction Roman von Andrew Bannister aus dem Spin-Universum, der sich nicht mit technischen Details auseinandersetzt, denn da dieses Universum von einer unbekannten Macht künstlich erzeugt wurde erübrigen sich Fragen nach dem Sinn und der Machbarkeit.
    Allerdings hat mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann gezogen. Die Charaktere waren zwar gut ausgeformt und lebendig, doch habe ich mich die ganze Zeit gefragt was die Handlung jetzt soll, wo sie hin will und was die Charaktere damit zu tun haben.
    Als die Handlungsstränge dann endlich zusammen finden war das Buch dann auch recht unvermittelt zu Ende und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
    Da ich auch keinen rechten Zusammenhang mit dem ersten Teil („Die Maschine“) herstellen konnte, bin ich mir nicht sicher ob diese Handlungsstränge vielleicht in einem dritten Teil weitergeführt werden.
    Ein Science-Fiction Roman für Fans von Andrew Bannister. 2 Sterne.


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    einz1975s avatar
    einz1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Science-Fiction-Romane beschreiben nicht nur die Faszination des Unbekannten, manchmal sind es mehr die Charaktere...
    Die Verlorenen

    Die Spin-Galaxie. Eine Ansammlung von Sternen, irgendwo im All. Die Menschen gibt es immer noch, auch wenn die Zeit in der wir diese Geschichte erleben, nicht mehr genau in Zahlen zu fassen ist. Was sind schon tausend Jahre? Andrew Bannister lässt von seinem Vorgänger-Roman „Die Maschine“ genug übrig, damit man sich auch ohne Kenntnis in dieses Abenteuer stürzen kann. Da haben wir Sklavin Seldya, welche auf der sogenannten Waben-Welt ihr Dasein fristet. Doch sie und eine handvoll Freunde haben genug und planen einen Ausbruch. Dann haben wir noch Belbis, den Maler, er lebt auf einem Planeten, der durch das Erwachen eines neuen Sterns religiös in die Krise gestürzt wird.

    Doch zurück zu Seldya. Ihre Flucht gelingt und sie landet mit ihrer Mannschaft auf einem riesigen Raumschiff. Es ist kein normales Schiff, vielmehr ein ehemaliges Kriegsschiff, mit einer ausgesprochen hochentwickelten KI, welche jedoch die letzten Jahrtausende auf Eis gelegt wurde. Kurzerhand übernimmt sie die Führung und es dürfte nicht verwundern, dass so ein Kidnapping nicht unbemerkt bleibt. Sie flüchten zu einer neuen Welt, doch auch hier spielen sich merkwürdige Dinge ab. Den Hafenmeister Vess, fällt es schwer diesen Diebstahl zu erklären und er muss sich auf die Suche nach den Dieben begeben.

    Jeder einzelne erlebt dabei seine eigene Geschichte und erst am Ende wird klar, was der Spin eigentlich ist und was er für eine Bedeutung hat. Nicht nur das Leben wie die Bewohner es geführt haben wird sich nach den Ereignissen verändern, auch die Planeten selbst sieht man jetzt in einem ganz anderen Licht. Kleine Nebengeschichten helfen den im Hintergrund lauernden Geheimnissen zu lauschen und man kann mit jeder Seite seine Fantasie freien Lauf lassen. Nicht immer geht es zwingend um Science-Fiction, hin und wieder kommt man sich eher wie im tiefen Mittelalter vor. Doch dann gibt es eben diese Momente, in den Bannister Ideen beschreibt, welche mehr als interessant klingen.

    Manch Gegenspieler unserer Helden, entwickeln im Lauf der Story ein ungeahntes Eigenleben und selbst wenn man denkt alles vorhersagen zu können, passiert doch noch etwas überraschendes. Ob wir bereits das Ende der Spin-Galaxie erlebt haben mag ich bezweifeln, denn inhaltlich könnte der Autor wohl noch hundert neue Figuren erfinden und sie in dieses spannende Universum hineinversetzen. Überrascht war ich jedoch von manch Wortwahl, was wiederum dem Roman auch Frische mitbringt. Was Seldyan erlebt und ob Belbis seinen Anfang als Maler überlebt, werdet ihr mit Genuss in Erfahrung bringen und wenn ihr dann noch seht Vess bei seiner Reise durchlebt, habt ihr ein wirklich gutes Buch gelesen.

    Fazit:
    Science-Fiction-Romane beschreiben nicht nur die Faszination des Unbekannten, manchmal sind es mehr die Charaktere, welche eine Geschichte so lebendig machen, dass man sie nicht vergessen kann. Die Spin-Galaxie beherbergt so viel mehr als nur ein unglaubliches Geheimnis, dass selbst der Bettler am Straßenrand eine tragende Rolle spiele könnte. Andrew Bannister hat ein gutes Timing für Spannung und Muße. Keine gähnenden Passagen durch die man sich quälen muss und dank der Auflösung der zum Schluss, kann man als Leser jeder Seite durchweg genießen.

    Matthias

    Autor: Andrew Bannister
    Klappenbroschur: 400 Seiten
    Verlag: Piper Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 02.10.2017
    ISBN: 978-3-492-70411-3

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    wsnheliosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: So seltsam, cool und konfus wie der erste Teil.
    So seltsam, cool und konfus wie der erste Teil.

    Inhalt: Die Spin-Galaxie steht vor dem Untergang. Alle Handelsrouten zwischen den ehemals wohlhabenden Planeten wurden abgeschnitten. Als die Sklavin Seldyan das letzte verbliebene Kriegsschiff stiehlt, um in die freie Kolonie zu fliehen, entdeckt sie etwas Sonderbares. Ein neuer grüner Stern erleuchtet den Himmel über der freien Kolonie und entfacht die rasante Verbreitung eines Kults, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft zu unterdrücken. Unterdessen wird der Hafenmeister Vess damit beauftragt, herauszufinden, wie Seldyan aus der Sklaverei entkommen konnte.
    Grundsätzlich gefällt mir dieses Buch sehr gut. Der Ideenreichtum ist fantastisch und das ist es, was für mich gute Sci-Fi ausmacht. Der Spin ist ein abstruser, künstlich erschaffener Ort im Universum, mehrere Millionen Jahre alt und bietet daher genug Platz für absurde und kreative Elemente. Eintauchen, lautet hier die Devise, und sich treiben lassen.
    Der Plot selbst war für mich leider sehr konfus und vor allem am Ende überhastet. Er ist jedoch wie der erste Teil abgeschlossen und könnte eigentlich auch eigenständig gelesen werden. Sollte er aber nicht. Die Verlorenen spielt 10.000 (?) Jahre nach dem ersten Band und hat oberflächlich betrachtet gar nichts mit diesem zu tun. Doch da kommt das Spezielle dieser Trilogie zum Tragen. Die beiden Bücher erzählen unabhängige Geschichten des Spins, für den Leser erschließt sich jedoch ein Bild, ein Rätsel, das die Protagonisten so gar nicht wahrnehmen, für sie auch gar nicht wichtig ist. Während wir also im ersten Band die Geschichte von Fleare Haas und jetzt jene von Seldyan gelesen haben, haben wir gleichzeitig die Geschichte des Spins kennengelernt.
    Vom Plot und den Charakteren her ist das Buch nicht wirklich spannend, kaum erwähnenswert, wenn da nicht dieser Spin wäre.
    Ich muss aber ein Wort zur Übersetzung verlieren. Leider bin ich einige Male im Lesefluss gestolpert und hatte das Gefühl, dass Sätze fehlten oder Perspektiven falsch wiedergegeben wurden. Der Großteil passt eh, aber es gibt so circa fünf Absätze, bei denen ich sogar nach mehrmaligen Lesen nicht sicher war, was da jetzt los ist. Ich habe dann einfach aus dem Kontext den Sinn eruiert und weitergelesen.
    Fazit: Ich freue mich auf den abschließenden dritten Band.


    >>Hier<< geht es zum Original und weiteren Rezensionen.

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    Sabrina1978s avatar
    Sabrina1978vor einem Jahr
    truehilanders avatar
    truehilandervor einem Jahr

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