Andrew Bender Lonely Planet Amsterdam

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Inhaltsangabe zu „Lonely Planet Amsterdam“ von Andrew Bender

Die Hauptstadt der Niederlande gilt als einer der beliebtesten Szenetreffs der Welt - hier kann man eintauchen in Kunst und Geschichte, in die Krone eines Biers oder in einen selbst gedrehten Joint. Die Stadt ist eine findige Mischung aus Alt und Neu: Die Kunstinstallationen radikaler Hausbesetzer hängen von Gesimsen aus dem 17. Jahrhundert, Autos müssen Fahrrädern Vorfahrt gewähren und von Mönchen gebrautes, dreifach starkes Bier wird in Cafés aus Glas und Stahl serviert. Amsterdam vereint die überschwängliche Verrücktheit einer Großstadt mit dem Charme einer Kleinstadt; man braucht nicht viel mehr zu tun, als sein Fahrrad an eine Brücke zu ketten, um ein Gefühl der Verbundenheit mit diesem Ort zu entwickeln.§§Der kosmopolitische Schmelztiegel Amsterdam zieht bereits seit Jahrzehnten Auswanderer und Nonkonformisten an. Und diese ausgesprochen faszinierende Stadt macht es vielen Besuchern schwer, wieder abzureisen - zumindest erwecken die Unmengen von Ausländern, die auf ihren Rädern wie Einheimische wirken wollen, diesen Eindruck. Amsterdam scheint von seiner extravaganten Mischung zu leben und man spürt nur sehr wenig von der Touristenmüdigkeit, die viele Städte mit ähnlich regem Backpacker-Verkehr umgibt. Vielleicht liegt es daran, dass die Quintessenz Amsterdams unverrückbar Holländisch ist: Die Architektur aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die Flotten von Fahrrädern, die baumgesäumten Kanäle und die über die Stadt verteilten Parks prägen die Stimmung - nicht zu vergessen die Hundehaufen auf den Bürgersteigen; die Holländer lieben ihre Köter und Amsterdam ist eine der großen Vierbeiner-Metropolen der Erde.§§Die Amsterdamer Innenstadt ist erfreulich klein. Einzig die Vielzahl von Kanälen kann zu Verwirrung führen. Die alte Stadt liegt innerhalb eines Rings von konzentrisch verlaufenden Wasserstraßen aus dem 17. Jahrhundert; sie bilden einen sichelförmigen Gürtel, der von der Singelgracht begrenzt wird. Man kann sich diese Struktur als halben Fahrradreifen vorstellen: Die mittelalterliche Stadt rund um die Centraal Station ist die Nabe und mehrere Hauptstraßen, kleinere Kanäle und die Amstel fungieren als Speichen. Der Dam-Platz, fünf Gehminuten südlich des Bahnhofs, ist das Zentrum der Stadt, aber es gibt noch diverse andere ereignisreiche Ecken, die alle nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen. Es ist also ausgesprochen angenehm, die Stadt per pedes oder Rad zu erkunden.§§Centraal Station, der Hauptbahnhof für Züge und Busse, liegt am Südufer des Ijsselmeers. Der Flughafen von Shiphol befindet sich 18 km südwestlich des Stadtzentrums.
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