Andrew Blencowe Die Göttin des Schicksals

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Inhaltsangabe zu „Die Göttin des Schicksals“ von Andrew Blencowe

WAS WÄRE, WENN DURCH DEN VORFALL VON NUR ZWEI EREIGNISSEN JAPAN UND DEUTSCHLAND DEN ZWEITEN WELTKRIEG GEWONNEN HÄTTEN? Als ein Werk historischer Fiktion enthüllt Andrew Blencowes Die Göttin des Schicksals die persönlichen Schwächen, Eigenarten und Begierden der Berühmten (und oft Reichen) dieses Zeitraums. „…Es gelingt Blencowe, bekannten Ereignissen eine ungewöhnliche Wendung zu geben und eine Menge neuer Vorkommnisse zu erschaffen. Er erforscht die dunkleren Beziehungen zwischen Regierungen, Konzernen und dem Militär in sachkundiger Weise („Nationen haben keine permanenten Freunde oder Verbündeten, sie haben nur permanente Interessen“, sagt eine der Figuren), und er verbindet die Nebenhandlungen an äußerst unterschiedlichen Schauplätzen mit relativer Leichtigkeit.“ —Kirkus Reviews „Die Göttin des Schicksals ist eine Glanzleistung alternativer historischer Fiktion. Die Handlungsorte springen von einem Ende der Welt zum anderen, aber die Handlung ist fast durchgehend. Das Buch ist voller Spannung, oftmals sexueller Art, die den Leser reizt und ihn nach mehr verlangen lässt.“ —San Francisco Book Review „Diese alternative Geschichte des Zweiten Weltkriegs ist auch ein Spiegelbild der heutigen wirtschaftlichen und sozialen Fehltritte. Wenn die Leute bekleidet sind, zeigt Blencowe solides Geschick darin, auf glaubwürdige Weise Gesprächsinteraktionen zu schreiben, besonders in den Hallen der Macht.“ —Foreword Clarion MACHEN SIE SICH DARAUF GEFASST, SICH GESCHICHTE NEU VOR AUGEN ZU FÜHREN.

Gut recherchiertes Gedankenexperiment mit heißen Fetisch-Einlagen!

— kreszenz

Absolut ENTTÄUSCHEND: Statt eines seriös angelegten politisch-fiktiven Romans, glich dieses Buch eher einem pornographischen Schundroman.

— Sigismund

Finger weg von diesem Buch...

— kingofmusic
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  • Wenn Fetisch auf große Weltpolitik trifft

    Die Göttin des Schicksals

    kreszenz

    09. December 2017 um 11:24

    Was wäre, wenn die Geschichte ab 1940 ganz anders verlaufen wäre und Nazi-Deutschland den Weltkrieg gewonnen hätte? Dieses Gedankenspiel gibt es schon länger. Bereits 1962 erschien der Roman „Das Orakel vom Berge“ von Philip K. Dick, später erfolgreich als „The Man in the High Castle“ verfilmt. Das 1992 veröffentlichte „Vaterland“ von Robert Harris, das ebenfalls verfilmt wurde. Mit „Die Göttin des Schicksals“ hat Autor Andrew Blencowe nun eine Neuinterpretation dieses Themas abgeliefert und sein Augenmerk darauf gelegt, wie genau Deutschland und Japan den Krieg bereits 1941 erfolgreich gewinnen konnten. Man muss dem Autor lassen, dass die Hintergrundinformationen sehr gut recherchiert sind. Geschickt verwebt der Autor dabei Realität und Fiktion. Er nimmt uns mit auf geheime Treffen großer Politiker aber auch zu Ränkeschmiedereien deutscher und japanischer Agenten, die tatsächlich so oder so ähnlich stattgefunden haben könnten. Der Nachteil für den Leser: der Roman liest sich stellenweise wie ein trockenes Sachbuch, teilweise gibt es ellenlange Monologe, die nur Zahlen und Fakten beinhalten - konzentriertes Lesen ist gefragt. Lässt man sich darauf ein, erfährt man einige Hintergrundinformationen über das weltweite Wirtschaftssystem, v. a. aber das amerikanische, und warum Amerika bereits nach dem Ersten Weltkrieg so angeschlagen war, dass ein weiterer unausweichlich war. Aufgelockert wird die trockene Geschichte durch erotische Eskapaden, denn auch „Romeo-Agenten“, bzw. hier vor allem die weibliche Variante sind tagtägliche Praxis der Nachrichtendienste, wie auf Wikipedia nachzulesen ist. Beim Lesen durchblickt man aber schnell den ausgeprägten Fetisch des Autors: hochhakige Riemchenpumps, Seidenstrümpfe, der vollständige Verzicht auf Unterwäsche und steife Nippel, am besten wenn sie an großen Brüsten dran sind. Nicht nur die Männer, nein vor allem die Frauen sind in diesem Buch allzu gerne allzeit bereit und setzen beherzt ihren Körper und ihre Lust für das Vaterland ein. Ehrlich gesagt fand ich diese Kapitel mit der Zeit wesentlich interessanter und ansprechender als den Rest den Romans, auch wenn er noch so gut recherchiert war. Vielleicht sollte sich der Autor eher auf das Schreiben erotischer Literatur verlagern.

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  • Absolut enttäuschend!

    Die Göttin des Schicksals

    Sigismund

    05. March 2017 um 16:45


  • Was wäre...

    Die Göttin des Schicksals

    kingofmusic

    26. January 2017 um 15:51

    ...wenn dieses Buch nie das Licht der Welt erblickt hätte? Es wäre keinem aufgefallen und es hätte auch keiner vermisst. Wie ein Autor in der heutigen Zeit ein Buch mit einem so primitiv und falsch daherkommenden Frauenbild (alle Frauen sind ständig auf der Jagd nach dem Höhepunkt) herausbringen kann ist selbst mir als Mann schleier- und rätselhaft. Ich habe bisher ganze zwei Bücher abgebrochen (dieses eingeschlossen) und das tue ich nur, wenn ich merke, dass ich und das Buch überhaupt keine Freunde werden. Leider gehört „Die Göttin des Schicksals“ von Andrew Blencowe dazu. Dabei war der (utopische) Grundgedanke (was wäre gewesen, wenn Japan und Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen hätten) durchaus ein interessanter und diskussionsanregender Stoff. „Versaut“ wird die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes durch das oben erwähnte „die ewig lüsterne Frau“ sowie die hölzern wirkende Sprache (was aber auch an der Übersetzung liegen kann). Wenn ich für dieses E-Book hätte bezahlen müssen – ich hätte mich schwarz geärgert… Finger weg von diesem Buch!!!

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    • 3
  • Kleine Scheine

    Die Göttin des Schicksals

    walli007

    09. August 2016 um 16:48

    Was wäre wenn der zweite Weltkrieg anders ausgegangen wäre? Wenn die deutsche Führung eingesehen hätte, dass, wo Napoleon schon im Russischen Winter stecken blieb, es den Deutschen nicht besser ergehen kann. Doch auch die anderen kriegsteilnehmenden Nationen schlafen nicht. Es werden diplomatische Ränke geschmiedet. Vermeintlich haben die Japaner das Heft in der Hand. Oder täuschen sie sich und es behalten doch die Amerikaner die Oberhand? Ein unerwartetes Ereignis im September 1941 wirbelt das Weltgefüge durcheinander und schafft somit die Voraussetzungen, um die Weltkarte neu zu zeichnen.  Ein wenig muss man sich schon darauf einlassen, an die Möglichkeit eines anderen Ausgangs des Krieges zu denken. Sehr beeinflusst ist und bleibt man von dem, was man in der Schule gelernt hat. Doch nach und nach kann man sich dem, was wäre wenn, etwas annähern. Geschickt wird die bekannte Historie durch kleine Wendungen verändert. Fast liest sich der Roman wie ein fiktiver Report, politische Diskussionen, diplomatische Treffen. Fein geschmiedete Pläne der politisch Verantwortlichen. Die Welt wird aufgeteilt, auf eine andere Art wie wir sie kennen und mit interessanten und schlüssigen Begründungen. Wären da nicht diese unsäglich nervigen Sexszenen, die den Roman nur selten voranbringen. Etwas, wo man sich tatsächlich fragt, was soll das, wo man denkt, wenn man bestimmte Wortkombinationen noch einmal vorgesetzt bekommt, hört man auf. Tja, wäre dies nicht, könnte dieser Roman tatsächlich großes Interesse wecken. So aber vergällt es einem Einiges und man beginnt quer zu lesen. Zusätzlich entsteht manchmal der Eindruck, dass hin und wieder seltsame Regeln der Silbentrennung angewendet werden, mal ein Buchstabe fehlt, mal ein eigenartiges Wort angewendet wird. Eine zeitgeschichtliche Utopie, die interessante Ansätze bietet, die aber auch einige überflüssige Passagen aufweist. 2,5 Sterne

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