Andrew Cowan Pig

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Inhaltsangabe zu „Pig“ von Andrew Cowan

Das Schwein allein bleibt zurück, im Sommer als Dannys Großmutter stirbt und Großvater ins Altersheim muß. Danny beschließt, es zu füttern und zu versorgen und so vor dem Schlachthaus zu retten. Täglich macht er sich zum verlassenen Haus beim stillgelegten Stahlwerk auf, wo er sich heimlich mit seiner indischen Freundin Surinder trifft. Gemeinsam verbringen sie dort lange Tage in ihrer eigenen Welt, lieben sich und versuchen, dem wuchernden Unkraut im bunten Garten Herr zu werden, während ihr Schwein sich zufrieden suhlt.Doch nur kurz bringt das Schwein Farbe ins graue Industriestadtleben. Denn in der Siedlung, wo Danny und Surinder wohnen, mehren sich die fremdenfeindlichen Parolen. Und die Eltern schmieden eifrig Heiratspläne für Surinder.

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  • Rezension zu "Pig" von Andrew Cowan

    Pig
    Himmelfarb

    Himmelfarb

    25. July 2009 um 11:48

    Großartig, herzzerreissend, wunderschön! Es gibt nicht genügend Worte, um dieses Buch zu bejubeln. Bisher ist es das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ein kleines, britisches Juwel. Nicht umsonst wird das Buch in den Klappentexten mit "Der Fänger im Roggen" verglichen. Aber, um ehrlich zu sein, finde ich die Hauptfigur in "Schwein", den 15jährigen Danny, weitaus liebenswerter und reifer, als Holden Caulfield. Sowohl im "Fänger" als auch in "Schwein" geht es ums Erwachsenwerden, was im Englischen so treffend als "Coming Of Age" bezeichnet wird. Danny stammt aus einer zerrütteten englischen Arbeiterfamilie, und die einzige Geborgenheit findet er bei seinen Großeltern. Als seine Großmutter stirbt,und sein Großvater ins Heim kommt, will Danny mit aller Kraft seine Idylle, das Häuschen der Großeltern, mitsamt Garten und Schwein, am Laufen halten. Einen Sommer träumt er davon, Schweine zu züchten, das Häuschen und den Garten auf Vordermann zu bringen, und mit seiner indischen Freundin Surinder in dem kleinen Paradies glücklich zu werden. Aber die Realität fordert ihr Tribut. So zerbricht die Liebe zwischen den beiden Jugendlichen auch an der intoleranten, rassistischen Umgebung. Der Tenor des Romans ist von einer großen Melancholie geprägt, und am Ende will einem schier das Herz zerspringen. Es sind genau diese Bücher, die wir in unserer immer kälter werdenden Gesellschaft brauchen. Bücher, die uns zeigen, dass ohne Liebe und Respekt für jedes Lebewesen, ein erfülltes Miteinander nicht möglich ist. Ab heute gehört Danny zu meinen literarischen Lieblingsfiguren!

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