Andrew Davidson Gargoyle

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Inhaltsangabe zu „Gargoyle“ von Andrew Davidson

Ein Mann überlebt einen Unfall mit schwersten Verbrennungen. Entstellt und voller Schmerzen hat er danach nur einen Gedanken: Wie kann er seinem elenden Zustand ein Ende bereiten? Da taucht eine mysteriöse Frau an seinem Krankenbett auf: die schöne Marianne Engel, xzentrische Bildhauerin beeindruckender Fabelwesen. Sie behauptet, sie seien einst Liebende gewesen vor siebenhundert Jahren in Deutschland, als sie eine Nonne war und er ein Söldner auf der Flucht. Ist diese Frau einfach verrückt? Oder ist sie der rettende Engel, der ihn erlösen wird? Die Lesung von Stefan Kaminski und Sascha Icks ist so spannend, so beflügelnd, so packend, dass sie die volle Aufmerksamkeit verlangt - und verdient. Die einzige Tragödie ist, dass sie trotzdem einmal endet. (13 CDs, Laufzeit: 16h 39)

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  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    tedesca

    17. December 2012 um 15:49

    Mir hat dieses Buch nur sehr bedingt gefallen. Die Geschichte des Ich-Erzählers, wie er nach einem schrecklichen Autounfall wieder auf die Beine kommt, wie er gegen die Schlange in seinem Rückgrat ankämpft, wie er einfach wieder ins Leben findet und die damit verbundenen Katastrophen und Leiden fand ich sehr berührend und anschaulich beschrieben. Aber irgendwie wurde ich beim Hören das Gefühl nicht los, dass Andrew Davidson einen Hang zu kitschigen Liebesgeschichten hat, den er hier jetzt hemmungslos ausgelebt hat, und das ist einfach nicht mein Ding. Auch diese ganze Sache rund um die geheimnisvolle Marianne Engel fand ich irgendwie nervig und übertrieben, da wäre weniger wirklich mehr gewesen. Dazu kommt noch, dass diese im Hörbuch von einer gewissen Sascha Maria Icks gelesen wurde und so eine quiekige Jungmädchenstimme hatte, die für mich garnicht zu der Figur gepasst hat, die hier beschrieben wurde. (Ich finde, es gibt einfach zu wenige Frauen mit einer wirklich guten und vor allem reifen Stimme im Hörbuchbereich.) Stefan Kaminski hingegen erzählt den männlichen Teil der Geschichte wirklich gut, betont richtig, und die Schlange zischt furchtbar grausig und bedrohlich als kleiner Special Effekt durch das Erzählerhirn. Sprachlich fand ich das Buch durchaus ansprechend, es ließ sich wunderbar neben allen möglichen Hausarbeiten hören, ohne je ins allzu Simple abzugleiten. Inhaltlich war's mir zu bemüht mystisch, zu kitschig und eine Spur zu esoterisch. Unterm Strich wohl einfach nicht "mein Ding", wie man so schön sagt.

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  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Nostalgia

    26. May 2011 um 12:36

    Grotesk - Famos - abgefahren - irgendwie nicht von dieser Welt. Das sind so die ersten Worte die mir zu diesem Werk einfallen. Ein absoluter Glücksgriff! Nein dieser Roman ist absolut nicht gewöhnlich und er ist auch nicht so ohne Weiteres in eine Schublade einzuordnen. Ein namenloser Pornodarsteller - im Drogen- und Alkoholrausch mit dem Auto unterwegs - verunglückt und geht dank einer Flasche Bourbon im Schoß in Flammen auf. Fast jeder Quadratzentimeter Haut schmort vor sich - der Leser ist quasi live dabei und empfindet beinahe körperliche eigene Qualen - da rutscht das brennende Vehikel in einen Bach und die lebende menschliche Fackel wird gelöscht. Allein dieser erste Abschnitt ist von einer Erzählgewalt die ich so noch nie gelesen habe. Danach findet er sich in einer Klinik wieder, aufgeplatzt wie ein frisch gegrilltes Würstchen, aber am Leben. Ob es notwendig ist die einzelnen Schritte zur Behandlung eines Verbrennungsopfers dieser Kategorie so detailgenau zu beschreiben mag dahingestellt sein, interessant ist es allemal. Allem voran die Zynik des Opfers. Während seines Heilungsprozesses setzt er sich immer intensiver mit seinem Suizid auseinander. Geld, Sex und Drogen das war sein Leben - als Kohlemännchen dem der Schwanz verbrannt ist hat er gar nix mehr. Aber plötzlich steht Marianne Engel an seinem Bett, eine Patientin aus der Psychiatrie. Eine Frau die er noch nie gesehen hat, eine Frau die von Tattoos übersät ist, eine Frau die behauptet ihn seit 700 Jahren zu kennen, eine Frau die Gestalten aus Stein meißelt, sogenannte Gargoyles. Sie sei damals Nonne gewesen im Kloster Engelthal, nahe Nürnberg, und hätte ihn schon damals als Söldner von schweren Brandwunden geheilt und geliebt. Und dann nimmt die Geschichte erst richtig Gestalt und Fahrt auf. Marianne Engel nimmt uns mit auf eine fulminante Reise durch Zeit und Raum und gibt mit ihren Erzählungen unserem Protagonisten neuen Lebensmut. Das ist mehr wie eine bizarre Liebesgeschichte. Das ist Glaube, Atheismus, Liebe, Hass, Hoffnung, Verzweiflung, Gegenwart, Vergangenheit. In dieser Geschichte steckt so viel drin. Und Stefan Kaminski und Sascha Icks haben Alles aus ihr rausgeholt. Kaminski das Stimmengenie, gibt jedem Charakter sein eigenes Ich und ganz besonders genial die Schlange im Rückgrat unseres Verbrennungsopfer das immer dann laut wurde wenn das Morphium nachließ. Ein Highlight, wenn nicht gar das größte, darf ich nicht vergessen zu erwähnen. Die Reise unseres Protagonisten in Dantes literarische Hölle unter Morphiumentzug in dem ihm sämtliche Charaktere wiederbegegnen und den sehnlichsten Wunsch im Leser erzeugen, man möge in den Himmel kommen ;-) Volle Punktzahl, hätte ich mehr Sterne zur Verfügung ich würde mehr vergeben ;-) Und auf alle Fälle möchte ich das Werk noch als Gebundene Ausgabe im Regal stehen haben und nochmal Lesen.

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  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Belladonna

    02. May 2011 um 14:20

    Beschreibung: Ein junger Mann überlebt einen haarscharf einen Unfall und trägt schwerste Verbrennungen davon. Entstellt durch die verschiedenen Verbrennungsgrade liegt er im Krankenhaus und hat nur noch einen Gedanken: Wie kann ich den perfekten Selbstmord begehen? Doch da taucht eine ihm unbekannte Frau namens Marianne Engels am Krankenbett auf. Marianne ist eine schöne junge Bildhauerin die von jedem für verrückt gehalten wird. Sie behauptet einst vor siebenhundert Jahren in Deutschland gelebt zu haben und mit einem Söldner auf der Flucht gewesen zu sein. Diese und viele anderen Geschichten erzählt sie dem Mann am Krankenbett und gibt ihm neuen Mut. Meine Meinung: Andrew Davidson erzählt in >>Gargoyle<< die dramatische Geschichte eines Verbrennungsopfers und dessen vermeindlichem rettenden Engel. Der Theatherschauspieler Stefan Kamiski schlüpft in die Rolle des verbrannten Mann, der gleichzeitig Erzähler der Geschichte ist und im ganzen Verlauf namenlos bleibt. Mit viel sprachlichem Geschick ist es Stefan Kaminski gelungen die Schmerzen, Gefühle und Gedanken des Mannes zu transpotieren und die Dramtik des Ganzen in den Vordergrund zu stellen. Eine weitere große Rolle spielt die hübsche Bildhauerin Marianne Engels die viel von ihrer Vergangenheit vor siebenhundert erzählt und daher von allen für verrückt gehalten wird. Doch Marianne gibt dem zerschundenen Mann neue Kraft und hilft ihm ins Leben zurück. Sacha Maria Icks haucht Marianne Engels Figur mit ihrer Stimme Leben ein, die perfekte Ergänzung zu Stefan Kaminskis erzählerischer Meisterleistung! In der Hörbuchumsetzung des Hörverlags und des hessischen Rundfunks von Andrew Davidsons dramatischer Leidens- und Liebesgeschichte >>Gargoyle<< kommen die abwechslungsreichen Nuancen und der melancholischen Tiefgang besonders gut zum tragen. Daher vergebe ich für dieses fesselnde Hörbuch-Werk 5 von 5 Sterne! Mein Fazit: Ein fesselndes Hörereignis mit viel Spannung, Schmerz und Liebe.

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  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Carriecat

    15. June 2010 um 22:27

    Wunderschöne, poetische kleine Geschichten, eingebettet in eine furchtbar plastische (manchmal eklige) Rahmenhandlung um einen zum Monster verbrannten Pornostar, der erst jetzt die wahre Liebe entdeckt.

  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Goch9

    12. March 2010 um 19:31

    Harter Tobak, ich weiß nicht, ob ich es geschafft hätte, dieses Buch zu lesen. Das Hörbuch musste ich immer wieder ausschalten, weil ich die Schilderungen nicht mehr aushalten konnte. Trotzdem war ich so fasziniert von diesem Buch, dass ich immer wieder weiter hörte. Und es hat sich gelohnt. Ein Buch voller Geschichten, Gefühle und Phantasie. Vielleicht lese ich es später noch einmal. Die Geschichte als solche ist sehr grausam. Ein junger Pornodarsteller erleidet einen furchtbaren Autounfall, bei dem er fast gänzlich verbrennt. Der Unfall wird in allen grausamen Einzelheiten geschildert, genauso wie die Verletzungen. Die selbstmörderischen Gedankenspiele und die nahezu unbeschreiblich schmerzvolle Behandlung werden auf brutalste fast emotionslose Weise dem Leser vorgeführt. Alles wirkt düster und vorgezeichnet bis zu dem Zeitpunkt als eine Besucherin auftaucht, die behauptet, ihn aus seinen früheren Leben zu kennen. Sie beginnt ihm wunderbare Geschichten zu erzählen und entführt damit auch den Leser in eine wunderbare Welt.

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  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    dyabollo

    19. July 2009 um 12:58

    Als ich das Buch zu hören begann war ich erst einmal schockiert von den detaillierten Beschreibungen einer Verbrennung und den Schmerzen die diese einem Menschen verursacht. Ich war plötzlich völlig wach obwohl ich das Hörbuch zum Einschlafen hören wollte ;) Um genau zu sein geht es am Anfang um den Unfall eines jungen Mannes, der ständig auf Drogen ist und sein Geld als Pornoproduzent verdient. Sein Auto kommt von der Staße ab als er einen brennenden Pfeil auf sich zukommen sieht. Der Pfeil stellt sich als ein Trip raus - Phantasie, doch der Alkohol, der sich zu dieser Zeit zwischen seinen Beinen befindet und Flammen fängt ist leider real. So verliert der Mann sein bestes Stück und seine Schönheit. Als Monster liegt er nun im Krankenhaus, erleidet schreckliche Schmerzen und träumt nur von einem perfekten Selbstmord. Sein Leben scheint nun vorbei. Bis eines Tages eine hübsche Frau an seinem Bett steht und ihn trotz seiner monströsen Erscheinung gern zu haben scheint. Doch warum? Als sie ihm aber ihre Gründe nennt - und zwar, dass sie bereits vor 700 Jahren ein Liebespaar waren und sie seitdem auf ihn wartet - wird dem Verbrennungsopfer schnell klar, dass diese Frau leider nicht alle Tassem im Schrank haben kann. Als er ihre Kleidung bemerkt, die sich nur farblich von seinen Patientenklamotten unterscheidet und daraufhin die Ärzte nach ihr ausfragt, wird ziemlich schnell klar, dass Marianne ( so heißt sie ) ein paar Etagen weiter psychiatrisch behandelt wird. Was solls, torzdem ist diese Marianne nett und kümmert sich rührseelig um ihr Brandopfer bis daraus eine eigenartige Liebe heranwächst... Die Geschichte nimmt einen mit und lässt nicht mehr los. Es handelt sich auch nicht um eine durchgehende Erzählung, sondern um viele Nebenhandlung, viele Sprünge in die Vergangenheit und viele - anfangs nur kaum verständliche - Ausschweifungen im Sinne von kurzen Liebesgeschichten, die erst ganz zum Schluss einen Zusammenhang erfahren.

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