Andrew Davidson Gargoyle

(212)

Lovelybooks Bewertung

  • 214 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 58 Rezensionen
(80)
(71)
(33)
(18)
(10)

Inhaltsangabe zu „Gargoyle“ von Andrew Davidson

Das aufregendste Debüt der letzten Jahre: die fesselnde Geschichte einer Liebe, die die Grenzen von Zeit und Raum überschreitet. Ein Mann fährt eine dunkle Straße entlang, als er plötzlich geblendet wird, sein Wagen in eine Schlucht stürzt und Feuer fängt. Er überlebt, wird mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert - und hat in den Wochen der Rekonvaleszenz nur einen Gedanken: wie er nach seiner Entlassung Selbstmord begehen kann. Doch dann taucht eine mysteriöse Frau an seinem Krankenbett auf, die schöne Marianne Engel, Bildhauerin beeindruckender Gargoyles. Sie behauptet, sie seien einst Liebende gewesen - vor siebenhundert Jahren in Deutschland, als sie eine Nonne war und er ein Söldner auf der Flucht. Ist diese Frau verrückt? Oder ist sie der rettende Engel, der ihn aus seiner Verzweiflung und Todessehnsucht erlösen wird?

unglaublich schöne Geschichte

— Kelo24

Streckenweise total lustig und gut geschrieben. Die Liebesgeschichte wirkt nie übertrieben.

— P_Gandalf

Einfach genial und so anders, als das, was man bisher gelesen hat.

— Crazy_AM

Paßt in keine Schublade und ist deshalb so genial. Hochemotional, spannend, dramatisch. Eins meiner Lieblingsbücher!

— runaway85

Meiner Meinung nach wird keine Inhaltsangabe diesem Buch gerecht! Man kann lachen, weinen und sich einfach freuen!

— maria_erlen

Mein persönlich bestes Buch der letzten Monate. Absolut lesenswert.

— buchhase

Eine ungewöhnliche, sprachgewaltige Geschichte mit eigenwilligem Charme. Man liebt, oder man hasst sie. Es gibt im Grunde nichts dazwischen.

— darkchylde

Ich liebe dieses Buch einfach! Ich hab vorher noch nie ein Buch gelesen, das ich damit vergleichen könnte ^_^

— Karokoenigin

Stöbern in Fantasy

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Die Charaktere erhalten mehr Tiefe, werden emotionaler und man kann als Leser noch besser hinter die ein oder andere Gefühlsregung blicken.

HappySteffi

Das Lied der Krähen

"Großartig" trifft es nicht mal ansatzweise!

Frau-Aragorn

Prinzessin Fantaghiro - Im Bann der Weißen Wälder

Sehr schönes buch!

Glitterfairy44

Animant Crumbs Staubchronik

Stellt euch Elizabeth Bennett und Mr. Darcy in einer Bibliothek vor. Traumhaft schön und romantisch! 😍

Smilla507

Arakkur - Das ferne Land

Spannend wie der erste Band liest sich die Fortsetzung,

GabiR

Rosen & Knochen

Düstere Story, aber unheimlich gefühlvoll und spannend. Eine schöne Mischung :)

HelenaRebecca

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wirrwarr, aber nicht schlecht

    Gargoyle

    dominona

    19. October 2014 um 16:05

    Wer auf verrückte Geschichtenverkettungen vom Mittelalter bis in die heutige Gesellschaft steht, sollte sich dieses Buch einmal näher anschauen. Religion und Wiedergeburt, die göttliche Komödie und Geschichten über die Liebe - was wie Chaos klingt, ist eine interessante Idee zu einem Neubeginn einer anderen Art oder besser: wie man auch als Pornodarsteller nach einem schweren Autounfall nicht in die Hölle kommt. Man braucht nur eine schizophrene Bildhauerin, eine Schlange im Rückgrat und einen Hang zum Geschichten erzählen. Dem Autor muss man lassen, dass er ein Talent dafür hat, Atmosphäre zu schaffen und Spannung zu erzeugen, mal ganz abgesehen vom immer wieder durchblitzenden schwarzen Humor und wunderbaren Vergleichen.

    Mehr
  • umwerfende Geschichten!

    Gargoyle

    annaaa

    05. February 2014 um 18:54

    Die Geschichte ist ein bisschen seltsam.. Marianne Engel war mir (im Gegensatz zum Protagonisten) nicht besonders sympathisch, sie war einfach zu durchgedreht. Leider sind die  längeren Passagen über das Klosterleben ziemlich langweilig (habe sie teilweise übersprungen), aber dieses Buch enthält die schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe (die Geschichten, die Marianne Engel dem Protagonisten erzählt). Diese Geschichten sind so unglaublich schön und tragisch, dass es sich schon allein für diese drei oder vier Geschichten von ein paar Seiten gelohnt hätte, das Buch zu kaufen. Wie gesagt, der Rest ist auch nicht schlecht, wobei mir die Teile aus der Sicht des Protagonisten geschrieben (tut mir leid, ich hab seinen Name vergessen) viel besser gefallen haben als Mariannes Erzählungen aus ihrem Leben.

    Mehr
  • Ein Unfall mit Folgen

    Gargoyle

    schokoloko29

    20. October 2013 um 20:40

    Der Protagonist, ein Pornodarsteller, hat in einem zugekokstem Zustand einen Autounfall verursacht. Sein Auto fährt einen Abhang herunter, überschlägt sich und geht dann in Flammen auf. Dies verursacht einen starken Schaden seiner Gesundheit; er ist ein Verbrennungsopfer. Er verliert durch den Unfall seine körperliche Attraktivität, seine körperliche Versehrtheit und seinen Penis. Seine "Freunde" sind so geschockt ihn in diesem Zustand zu sehen und brechen in Tränen aus und brechen den Kontakt ab. Im Krankenhaus lernt er Marianne Engel kennen. Diese Frau behauptet ihn aus einem früheren Leben zu kennen. Sie waren im Mittelalter ein Liebespaar. Bei ihren Besuchen an seinem Krankenbett erzählt sie ihre Liebes/ Lebensgeschichte aus ihrem früherem Leben.... Eigene Meinung: Dieses Buch war über drei Jahre auf meinem SUB und das war echt schade, denn es ist wirklich ein außergewöhnliches Buch. Erstens beschreibt es ein unkonventionelles Setting. Darüber hinaus ist der Protagonist und die Marianne Engel anfangs für mich überhaupt nicht sympatisch. Was sich im Laufe des Buches drastisch verändert. Ich habe mir am Ende gewünscht, dass das Buch ewig weiter dauert. Da die verschiedenen Geschichten und die Erzählstränge sich am Ende zu etwas Großes Ganzes zusammenschließt.  Alles in Allem  muss sagen, dass dieses Buch echt ein Hammer ist und ich kann es jedem empfehlen.

    Mehr
  • Buchtipps von Autoren - Lieblingsbücher empfohlen von Autoren für Leser

    Daniliesing

    Auf LovelyBooks tummeln sich ganz viele Leser mit den unterschiedlichsten Lesevorlieben. Wir teilen hier unsere Buchtipps und tauschen uns begeistert darüber aus. An dieser Stelle möchten wir einen Platz für die Literaturempfehlungen unserer Lieblingsautoren schaffen und freuen uns, wenn sie uns diese verraten. Alle Autoren sind herzlich eingeladen, uns etwas mehr über ihr persönliches Lieblingsbuch zu erzählen. Es dürfen selbstverständlich gern auch ältere Bücher oder Geheimtipps sein. Regelmäßig am Freitag werden wir einen der Autorenbuchtipps hier auswählen und diesen auf unserer Facebookseite teilen. Unter anderem waren schon Kai Meyer, Zoë Beck und Anna Koschka mit ihren Buchempfehlungen dabei. Und wir sind schon ganz gespannt, welche Bücher euch Autoren besonders am Herzen liegen! Beschreibt doch ins 2-3 kurzen Sätzen, was euren Buchtipp zum wahren Lieblingsbuch macht. Wie eure Literaturempfehlung schon bald auf unserer Facebook-Fanpage aussehen kann, seht ihr unten am Beispiel von Anna Koschkas Tipp zu "Die Mondspielerin" von Nina George. -- We would like to collect the favourite books of our favourite authors. You are an author and would like to share your book recommendation with us? Please let us know the title and author of the book that you favor the most and summarize the most enjoyable points about it in two to three short sentences.

    Mehr
    • 82
  • GESCHLOSSEN : Wanderbuch: Gargoyle (von Andrew Davidson)

    Gargoyle

    ChattysBuecherblog

    Mein Buch: Gargoyle soll auf Wanderschaft gehen. Da ich das Buch bereits gelesen habe, würde ich die Liste mal noch unbegrenzt machen. ** Wie das Wanderbuch funktioniert ** Ihr sagt einfach hier Bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den Ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln: - Jeder geht mit dem Buch um als wäre es das Eigene - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften!! Momentan laufen folgende Anmeldungen: von chatty am 04.10.2012 abgeschickt gamaschi -> erhalten am 10.10.2012 -> verschickt am 15.10.2012 zu nicole_von_o -> erhalten am 19.10.2012 -> Versanddatum wurde leider nicht mitgeteilt ayanea -> erhalten am 12.11.2012 -> verschickt am 22.11.2012 zu justitia justitia-> erhalten am 29.11.2012 -> verschickt am 14.01.2013 zu nicole_l -> erhalten am 22.01.2013 -> verschickt am 07.02.2013 zu Rilana -> erhalten am 15.02.2013 -> verschickt am 11.03.2013 zu alex_os -> erhalten am 15.03.2013 -> verschickt am: 23.05.2013 zu alchemilla -> erhalten am 05.06.2013 zurück zu mir EIN VÖLLIG VERDRECKTES BUCH ZURÜCK ERHALTEN, DASS DEFINITV NICHT DAS BUCH WAR, WAS ICH VERSCHICKT HATTE.  

    Mehr
    • 79
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Ines_Mueller

    16. April 2013 um 21:49

    "Meine atemlose Haut rebellierte in der fiebrigen Nacht, und ich träumte von Konzentrationslagern, von Menschenöfen, von Leuten mit Streichholzkörpern. Ihr Hunger verwandelte sie in etwas zu Dünnes, um noch menschlich zu sein." Andrew Davidsons Erstlingswerk "Gargoyle" wurde von der Presse hochgelobt - was ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen kann. Tatsächlich zählt dieses Buch für mich zu den schlechtesten Büchern, die ich bis jetzt dieses Jahr gelesen haben. Allein schon mit dem namenlosen Protagonisten hat der Autor es bei mir verscherzt. So erzählt dieser ständig von seinem früheren Leben als Pornodarsteller und Produzent, was für mich nichts in einem Buch zu suchen hat. Tatsächlich frage ich mich sogar, warum Davidson sich ausgerechnet solch einen Charakter zurechtschneiden musste, der solche Antipathien beim Leser weckt. Nach dessem schweren Unfall ändert sich seine Einstellung zwar positiv, doch bleibt er bis zum Schluss extrem flach und undetailliert. Alleine, dass der Autor es nicht einmal der Mühe wert fand, ihm einen Namen zu geben, wirkte sich sehr verherrend darauf aus.  Auch die zweite Hauptprotagonistin Marianne Engel konnte mich kaum überzeugen. Sie ist ähnlich undetailliert und flach wie der der männliche Protagonist und sticht nur durch die Geschichten hervor, die sie diesem erzählt. Diese waren mit Abstand das beste an "Gargoyle", da sie sehr schön waren und einen Einblick in frühere Welten gewähren. Aber abgesehen von diesen Geschichten passiert nichts in diesem Werk. Absolut nichts. Ein monotoner Tag nach dem anderen reiht sich einander, der Augenmerk liegt auf den Behandlungsfortschritten des Protagonisten. Dessen Verletzungen wurde gut von Andrew Davidson beschrieben und man merkt sofort, dass er sich mit diesem Thema beschäftigt hat, da unzählige Fachbegriffe auftauchen. Aber gerade diese Detailliertheit hätte an anderer Stelle besser gepasst. Loben muss ich den Autoren dagegen für seinen Schreibstil, denn dieser ist sehr schön und bildlich, was mir das Lesen sehr erleichterte. Allein aus diesem Grund gelang es mir, dieses Buch in kurzer Zeit durchzulesen und es nicht aus Frust gegen die Wand zu schmettern. Fazit: Ein absolut langweiliges Buch, das keine Handlung aufzuweisen hat. Am besten die Finger davon lassen!

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2012 um 10:42

    Das soll eigentlich keine richtige Rezension werden, denn ich habe das Buch abgebrochen. dennoch möchte ich kurz sagen warum. Nach 100 Seiten bin ich einfach mit den Charakteren nicht warm geworden. Ausserdem bestand das Buch bis dahin fast nur aus (inneren) Monologen, was nicht so meins ist. Dialoge sind für mich einfach interessanter und lebendiger. Ausserdem haben mich die extrem ausführlichen und datailierten Beschreibungen der unterschiedlichen Verbrennungsstadien und deren Behandlungsweise gestört. So etwas ist äusserst schlimm, keine Frage, und natürlich wollte der Autor damit wohl bezwecken, dass man sich besonders gut in die miserable Lage seines Protagonisten hineinversetzten kann, aber ehrlich gesagt, finde ich immer: weniger ist mehr..., es muss nicht alles ausgesprochen, bzw. nieder geschrieben werden. Dennoch muss ich sagen hat mir der Schreibstil insgesamt ganz gut gefallen, es ließ sich leicht runterlesen, und selbst die vielen medizinischen Begriffe und Behandlungsarten wurden verständlich erklärt, was darauf schließen lässt, dass der Autor gründlich und gut recherchiert hat. Aber alles in allem hat sich mir das alles zu lange hingezogen, war mir, ja, irgendwie zu monoton. Ich habe vorerst einmal 2 Sternchen vergeben, vielleicht hätte ich einfach noch ein bisschen länger durchhalten müssen, ich weiß es nicht. Aber für den Moment habe ich einfach keine Lust mehr weiter zu lesen, wenn mich ein Buch nach gut 100 Seiten nicht packt und mir die Charaktere fern bleiben, fällt es mir schwer dran zu bleiben, wenn ich noch so viele andere verlockende Bücher zu Hause liegen hab.

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Karokoenigin

    26. November 2012 um 20:17

    Dieses Buch macht meinem bisherigen Monatshighlight wirklich Konkurrenz. Ich bin ja, wie bereits erwähnt, kein großer Freund von Liebesgeschichten, aber diese. Diese ist vollkommen anders. Die Idee finde ich unfassbar originell und auch diese dargestellte Art von Liebe ist einmal etwas vollkommen anderes, denn der Protagonist, aus dessen Sicht das Buch geschrieben wurde, hat durch seinen Unfall am Anfang des Buches einige Probleme, was Liebe angeht. Zuviel möchte ich da auch nicht verraten. Es gibt wirklich vieles, was positiv anzumerken ist bei diesem Buch, vor allem was den Schreibstil des Autoren betrifft. Zum Anfang des Buches und auch im weiteren Verlauf wird oft der Leser persönlich angesprochen: "Und nun drücken Sie diese empfindliche, leicht reagierende Hand auf die glühende Spirale. Und lassen sie dort." (S. 11) Und trotz der eher misslichen Lage des Protagonisten sind seine Gedanken - es wird aus seiner Sicht geschrieben - oft ziemlich humorvoll, wenn auch sarkastisch. "Mein Körper wurde unablässig gereinigt, aber ich stieß diese Bahnen Nekrofleisch ohnehin ab; mit anderen habe ich noch nie gut harmoniert. Und so wurde ich immer wieder aufs Neue mit Kadaverhaut belegt." (S. 17) Was noch zu den Besonderheiten dieses Buches zählt - und was ihr vielleicht auch schon bemerkt habt? - ist die Tatsache, dass der männliche Protagonist in diesem Roman keinen Namen hat. Bei mir hat das während dem Lesen öfter einmal zu Verwirrungen geführt, da ich dachte, ich hätte ihn einfach nur vergessen, aber er hat tatsächlich keinen Namen. Auch der Name der weiblichen Protagonistin "Marianne Engel" ist, wie geschildert wird, vermutlich nicht ihr richtiger Name. Das alles unterstützt die besondere Atmosphäre in diesem Buch, da neben der normalen Handlung noch eine zweite, als Geschichte erzählte Handlung abläuft, die vor 700 Jahren in dem deutschen Kloster Engelthal spielt. Ich finde diese Mischung aus Fantasy, historischem Roman und Liebesroman besonders ansprechend und muss gestehen, dass ich etwas in dieser Richtung noch nie gelesen habe. Trotzdem bin ich froh, dass ich es getan habe, denn die Mischung ist wirklich sehr gut gelungen. Der Protagonist trägt auch dazu bei, dass das ganze gut wirkt, denn den Großteil der Handlung über hält auch er die Geschichte, die Marianne Engel Stück für Stück erzählt für eine von ihr ausgedacht Geschichte. Er nutzt seine Zeit im Krankenhaus, um herauszufinden, an was für einer geistigen Krankheit sie leidet, da sie bei ihrer ersten Begegnung Patientin in der Psychatrie des Krankenhauses ist. Übrigens finde ich auch den Titel der gut gewählt, da der Gargoyle - diese Wasserspeier aus Stein - ein wiederkehrendes Motiv in der gesamten Handlung ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Cerepra

    17. April 2012 um 13:03

    Dieses Buch zog sich ziemlich und ich konnte keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Irgendwie hatte ich am Ende nur die eine Frage: "Was hat das jetzt alles für einen Sinn gehabt?". Die ersten Seiten, vielleicht sogar das erste Viertel, sind zu ausführlich über die Wunden, Schmerzen und die Heilbehandlungen von Verbrennungsopfer. Ich bin eigentlich nicht sehr zimperlich, aber einiges war auch für mich zu viel und ich habe es grob überlesen. Am angenehmsten fand ich eigentlich immer die kleinen Geschichten in der Geschichte, bzw. die Rückbblenden. Die hätten mir gereicht und das Buch wäre einiges kürzer gewesen :)

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Maus71

    01. January 2012 um 12:04

    Abgebrochen - gefällt mir nicht. Nach 80 Seiten drastischer Schilderungen der Verbrennungen und deren Behandlung hatte ich genug.

  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    libri

    26. December 2011 um 21:15

    Wow, unglaublich dieses Buch ! Ich war vollkommen fasziniert und hab das Buch in knapp 2 Tagen verschlungen. Ich mag Bücher, die einfach nur eine gute Geschichte (oder zwei, wie in diesem Fall) erzählen. Die keinen Mord aufklären, keine Familiengeschichte erzählen, ... Nicht mal ein Happy End gab es ! Dafür aber eine durch und durch spannende und überraschende Story ! Für geübte Leser, die gerne Fantasy lesen : absolut und total empfehlenswert !

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Golondrina

    16. December 2011 um 20:39

    Mir fällt es schwer, dieses Buch einzuordnen: da ist die Geschichte um den Autounfall und die mühevolle Rückkehr ins Leben des Verletzten, garniert mit Detailwissen zur Behandlung von Verbrennungsopfern und dem Weg der Läuterung, dann die Geschichte der geheimnissvollen Schizophrenie-Patientin Marianne und ihren Kampf mit den Gargoyle-Skulpturen und dazwischen serviert uns Davidson eine Mittelaltergeschichte und ausgedehnte Verweise auf Dantes Inferno. Zuviel gewollt, zuwenig gekonnt, zuviel Mystisches, zuviel Plakatives und wenig Mitreißendes.

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Readophil

    04. October 2011 um 20:57

    Die Leibe sprengt alle Fesseln, der Glaube kann Berge versetzten und "der Sinn des Lebens" ist das Leben selbst. Andrew Davidson zeigt in "Gargoyle" wie ein Mensch der jegliche Hoffnung auf ein angenehmes Leben verliert doch weiter leben kann. Zuerst nur weil er es nicht schafft sich selbst vom Leben in den Tod zu befördern, später weil er es nicht mehr will und er wieder einen Sinn in seinem Leben sieht. Dies alles natürlich nicht ohne fremde Hilfe, die vom einem „Engel“ kommt.

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    MichaelSterzik

    03. July 2011 um 19:03

    Gargoyle – Andrew Davidson „Ab und an erteilt das Unheil den Arglosen gewaltsamen wie die Liebe“ Kann Liebe die Ozeane der Zeit überwinden und sich über ein Leben hinaus weiterentwickeln? Ja, welch eine abstruse Frage, oder vielleicht doch nicht?! In vielen romantischen Büchern und Filmen ist davon die Rede, dass der Tod einer vollkommenen Liebe nichts entgegenzusetzen vermag, und Liebende sich im Jenseits wiederfinden!? Bei Menschen die mit beiden Beinen fest im Leben stehen und sich keinerlei Gedanken darüber machen, dass Gesundheit etwas sehr wertvolles ist, schlägt das Schicksal manchmal gnadenlos zu. Und das mit einer Schmerzhaftigkeit, dass es uns leider erst zu spät auffällt, wie schön und vor allem kurz das Leben sein kann. Überlebt man solch einen schicksalshaften Niederschlag, so sieht der ehemals naive und nun geläuterte Mensch, sein Leben zumeist aus einer ganz anderen Perspektive. Der kanadische Autor Andrew Davidson hat mit seinem Debütroman „Gargoyle“ (Wasserspeier) die Bestsellerlisten erobert. Dem Titel nach erwartet man hier vielleicht eher einen Roman aus dem Genre Fantasy, aber weit gefehlt. Mit „Gargoyle“ ist ihm eine wundervolle, romantische und sehr tiefsinnige Geschichte gelungen. Inhalt An einem Karfreitag fährt ein Mann mit zu viel Kokain und Alkohol im Blut eine kurvige Straße entlang. Er unterschätzt seine gedämpften Reflexe und den steilen Berghang zu seiner linken, in einer Art Vision oder eher seiner Drogenparanoia sieht er aus dem Wald zu seiner rechten, einen Hagel von brennenden Pfeilen die auf ihn abgeschossen werden. Zuvor allerdings tränkt sich der Fahrer mit einem hochprozentigen Bourbon seine Hose, er reißt das Lenkrad herum, durchbricht die Leitplanke und stürzt in die Schlucht. Der Wagen fängt sofort nach dem Aufschlag Feuer, der vergossene Bourbon ist ein Brandbeschleuniger und der verletzte, eingeschlossene Mann, noch bei vollem Bewusstsein, droht zu verbrennen. Glück im Unglück - der Wagen rutscht noch ein wenig weiter und landet in einem Gebirgsbach, der ihm wohl sein Leben rettet. Als er im Krankenhaus wieder aufwacht ist ihm zuerst klar das den Unfall überlebt hat. Doch seine Verbrennungen sind so schwer und schmerzvoll, dass er für immer gezeichnet ist. Sein Kopf, seine Brust, Rücken und Beine sind aufs schwerste verbrannt. Damit ist seine Karriere als Pornodarsteller und erfolgreicher Produzent beendet. Sein schöner Körper, sein bestes Stück sind durchs Fegefeuer gefahren und er wird nie wieder vor oder hinter der Kamera stehen können. Sein „Lebenswerk“, sein Beruf auf immer verloren. Unter schmerzstillenden Mitteln und mit Hilfe und Unterstützung auf seiner Station für Schwerstverbrannte, verliert er den Mut weiter Leben zu wollen. Zynisch plant er schon seinen perfekten Selbstmord wenn er eines Tages aus dem Krankenhaus entlassen werden sollte. Seine Rekonvaleszenz die noch Wochen, oder gar Monatelang andauern wird, betrachtet und beschreibt er mit einer Menge Wut und Schmerz auf sich selbst. Eines Tages taucht an seinem Bett eine mysteriöse Frau an seinem Bett auf und sagt: „Das ist jetzt das dritte Mal das Du verbrannt wurdest!“ Kurz danach flüstert sie ihm das Wort „Engelthal“ zu, und fragt ob er sich nicht an damals erinnern könnte?! Die Frau die keineswegs verwirrt wirkt und Marianne Engel heißt, ist zugleich eine begnadete Bildhauerin und eine psychiatrische Patienten die allerdings nicht stationär behandelt wird. Bei weiteren Besuchen erzählt Marianne Engel ihn, dass sie sich schon seit 700 Jahren kennen würden. Damals war er ein Söldner und sie eine Nonne im mittelalterlichen Deutschland. Skurril und verwirrend erzählt sie ihm Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit, und das mit einer Überzeugungskraft die erschreckend realistisch klingen. Nach und nach erholt sich der Patient und die dunklen Gedanken um Selbstmord verflüchtigen sich. Die Geschichten der etwas schrägen Marianne Engel sind unterhaltsam und doch weiß sie viel mehr, als sie zu diesem Zeitpunkt zugeben möchte. Auch die Narbe auf seiner Brust, die er seit seiner Geburt trägt und die nicht von einer Verletzung herführt, scheint ihr vertraut zu sein. Auf dem Wege der Besserung überzeugt Marianne ihn bei ihr zu wohnen, damit sie ihn pflegen kann...beiläufig erwähnt sie dann, das sie ihn ihr letztes Herz versprochen hat.... Kritik Es gibt Bücher, Geschichten die man nicht mehr vergessen kann, und die einen noch Jahrelang in positiver Erinnerung bleiben. „Gargoyle“ von Andrew Davidson ist so ein Roman. Die Geschichte beginnt so, als würde man einen kleinen Stein in einem See schmeißen, die Wellen breiten sich langsam aber unerbittlich aus und sind um ein vielfaches größer, als dieser so kleine, unauffällige Kiesel. In welchem Genre siedelt man „Gargoyle“ ein? Kein Werk der Fantasy verwandtschaftlich nahe kommt, auch kein Thriller, vielleicht phasenweise ein historischer Roman, aber dem größten Raum und vor allem Zeit, nimmt diese mystische und sehr, sehr romantische Liebesgeschichte ein. Die Geschichte um den namenlosen verbrannten Hauptdarsteller und seiner, schönen wie auch schrägen Marianne Engel ist voller Symbolik. Wie ein Phönix au der Asche, oder wie eine Larve aus der ein wunderschöner Schmetterling entsteht, entpuppt sich Hauptprotagonist. Das hier Wort- und Gedankenspiele entstehen ist vom Autor wissentlich gewollt. Intelligent und tiefgründig werden hier Parallelen aufgebaut und erzählerische Elemente mit viel philosophischen Geschick eingestreut. Alleine schon der Nachname von Marianne – Engel schließt darauf, dass sie für ihn die Rettung bedeutet. Gleich aus der Hölle des Feuers geboren, wird sie ihn vor Augen führen wie wundervoll und einmalig oder auch mehrmalig die Liebe Zeit und Raum zu überwinden vermag. Und obgleich jeglicher Romantik gibt es hier auch Passagen die realistisch und vor allem auch grausam erzählt werden. Nüchterne Beschreibungen der Behandlung von schwerstverbrannten und wenige Seiten später, lässt der Autor Marianne Engel Romantische Geschichten erzählen die den Leser aufs tiefste berühren. Gerade diese Nebengeschichten hallen noch lange nach, und das Liebe so vielfältig und schmerzvoll sie auch sein mag, so lebenswert und schön sind, begreift nicht nur unser namensloser verbrannter Patient. Andrew Davidson beschreibt mit seinem sensiblen und gefühlvollen Stil, Situationen in denen sich Liebende nicht aufgeben, die nicht aufhören zu hoffen und die sich selbst opfern um den Liebenden nahe zu sein. „Gargolye“ ist so brillant geschrieben, dass es ohne Einschränkungen zu empfehlen ist. Es gibt nur wenige erzählerische Längen im Buch, und auch wenn diese manchmal etwas zu lang erscheinen, so sind dieses Passagen doch ungemein wichtig für die Entwicklung. Neben der Symbolik, werden hier auch Fragen die die Religion betreffen aufgegriffen, z.B. Reinkarnation, und auch hier gibt es neben der Unterhaltung viel zu lernen. Die Nebengeschichten in „Gargolye“ sind die romantischen Diamanten in diesem Buch. Egal um es sich um homosexuelle Wikinger handelt, oder einen pestkranken Schmied, einer japanischen Glasbläserin oder eine Nonne die vor Martin Luther damit beginnt die Bibel zu übersetzen. Die Liebe zeigt sich in jeder dieser Geschichten und wirkt wie Amors Pfeil der wie üblich sein Ziel trifft. Auch hier nur ein Wortspiel, diesmal von mir, aber wer „Gargoyle“ schon gelesen hat oder später wird, er wird es dann verstehen wie ich es gemeint habe. Fazit „Gargolye“ von Andrew Davidson ist eines der romantischsten Romane die ich je gelesen habe. Analysiere ich den Titel, dass Wort „Gargoyle“ und manifestiere ich es mit dem Wasserspeiern die uns von Kirchen und imposanten Kathedralen beobachten, so sind „Gargoyls“ unverwundbar, haben evtl. ein Herz aus Stein und sind für die Ewigkeit bestimmt. „Gargoyle“ ist ein Roman der ein romantisches Echo besitzt, ein Roman der wundervoll erzählt ist, so dass man ihn gerne mit anderen Teilen möchte. Einfach aus der Situation heraus, dass „anders“ nicht schlechter oder besser ist, als andere Romane. Dennoch „Gargolye“ ist ein Buch das etwas ganz besonderes ist. Romantisch, tiefgründig, auch spannend aber ein Plädoyer für die Liebe in all ihren Facetten. Michael Sterzik

    Mehr
  • Rezension zu "Gargoyle" von Andrew Davidson

    Gargoyle

    Oliver_Hohlstein

    03. July 2011 um 16:48

    Ein nicht namentlich benannter ich-Erzähler (man wäre geneigt, ihn Andrew zu nennen, wenn es nicht so offensichtliche biographische Unterschiede zwischen Autor und Figur gäbe) hat einen Autounfall und erleidet dabei schwerste Verbrennungen. Im Krankenhaus lernt er eine andere (Psychatrie-)Patientin kennen, die sich als Marianne Engel vorstellt und behauptet, vor siebenhundert Jahren in dem deutschen Kloster Engelthal als Nonne gelebt zu haben und dem Erzähler dort zum ersten Mal begegnet zu sein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine gegenseitige Anziehung ... und vielleicht noch mehr. Zweifellos ist Davidson ein handwerklich einwandfreier Erzähler. Dennoch muss ich leider sagen, dass diese Geschichte keine ist, die ich gern gelesen habe. Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe. Die erste ist, dass mir die Hauptfigur entsetzlich unsympathisch ist. Die Kälte und der Zynismus sind mir so zuwider, dass es leider nichts nützt, dass diese im Laufe des Buches gemildert werden. (Marianne Engel ist mir dagegen von Anfang an sympathisch ...) Das zweite sind die doch sehr deutlichen (medizinischen) Schilderungen von Verletzungen, Behandlungsmethoden. Es gibt sicherlich Leser(innen), die davon fasziniert sind, aber ich gehöre einfach nicht dazu. Deshalb nur 2 von 5 Punkten.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks