Andrew E. Kaufman Verzerrte Welt

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Inhaltsangabe zu „Verzerrte Welt“ von Andrew E. Kaufman

Der Psychologe Dr. Christopher Kellan kennt die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele: Er arbeitet im Hochsicherheitstrakt »Alpha Zwölf« der Klinik Loveland, wo psychotische Mörder verwahrt werden. Aber sein neuester Patient Donny Ray Smith gibt ihm Rätsel auf: Zehn Mädchen soll er umgebracht haben. Ihre Leichen wurden nie gefunden, und damit ist seine Schuld nicht bewiesen. Christopher muss der Wahrheit auf die Spur kommen. Doch die Sitzungen mit Donny Ray ziehen ihn in einen beängstigenden Sog. Warum kommt ihm der junge Mann mit den toten Augen so verhängnisvoll vertraut vor? Warum weiß Donny Ray so viel über ihn, seine Frau, seinen kleinen Sohn? Eiskalte Furcht überkommt Christopher, als er auf unerklärliche Weise die Kontrolle über sein Leben verliert.

Ein Thriller, bei dem mir die Umsetzung von einer psychischen Erkrankung in diesem Genre gefiel

— Janna_KeJasBlog

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    Verzerrte Welt

    Janna_KeJasBlog

    18. December 2017 um 17:48

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | -- eBook -- Dr. Christopher Kellan arbeitet als Psychologe in der Klinik ‚Loveland‘, eine Einrichtung die inhaftierte Mörder wie den „Schlächter“ behandelt. Doch als Danny Ray Smith in die Klinik verlegt wird, beginnt die Welt von Christopher ins Wanken zu geraten, denn Donny weiß Dinge die er nicht wissen dürfte. Ein definierbares Gefühl der Vertrautheit und des Unwohlseins macht sich bereits nach der ersten Begegnung breit. “Er starrt noch immer zu mir. Es fühlt sich unangenehm und seltsam an." (S. 20-21) Relativ schnell wird deutlich warum sich die Welt von und um Christopher beginnt zu verzerren. Zu Beginn glaubte ich das sich die Geschichte mit dem neuen Patienten des ‚Loveland‘ befassen und auseinandersetzen wird, doch durch kleine Bemerkungen und Rückblicke ist sehr früh deutlich, das Dr. Christopher selbst der Mittelpunkt dessen ist. Der Thriller wird aus der Sicht des Arztes erzählt, er berichtet von seiner Arbeit und den Hintergründen seiner Patienten. Sein neuester Fall – Danny Ray Smith – ist der Beginn der Geschichte und des Abgrunds. Ein junger Mann der zehn Kinder ermordet haben soll, eine Leiche wurde jedoch nie gefunden. Kaum betritt Christopher den Raum, kommt in sein Patient seltsam bekannt vor, dies schiebt er zunächst professionell beiseite, doch auch auf dem Heimweg lässt ihn dieses Gefühl nicht los. Ein interessanter Beginn, welcher mir dann erstmal etwas Durchhaltevermögen abverlangte. Für den späteren Verlauf ist die Intensität seiner Familie wichtig, doch es hätte gerne weniger davon sein dürfen. Die Liebesbekundungen waren mir persönlich zu übertrieben, ließen sich jedoch recht zügig lesen und ein weiterer wichtiger Part trat in den Vordergrund – Christophers Kindheit und Jugend. Nach und nach wird deutlich, das er in einem Gefängnis von Verleugnung und Wahnsinn aufgewachsen ist. Eine tiefsitzende Angst, welche er nie überwinden konnte. Durch diese verschiedenen Beschreibungen ist sehr schnell deutlich worauf der Autor Andrew Kaufman hinarbeiten möchten und doch konnte mich das Ende im Kleinen überraschen. Dem Ende selbst hätten jedoch ein paar Seiten mehr nicht geschadet, da es etwas zu zügig abgehandelt wurde. Auch der Verlauf selbst hätte intensiver ausgearbeitet werden dürfen, wobei ich nicht glaube das andere Leser/innen sich daran stören werden. Die kleinen Zwiegespräche mit sich selbst sollten wohl fast jedem geläufig sein – und das ist dieser Thriller. Die kleine Stimme im Kopf, welche sich nach und nach Gehör verschaffen will. Zunächst schleichend und leise, dann unüberhörbar. Die Psychologie wird in sich stimmig eingearbeitet, ohne dabei Fachwissen voraussetzen. Verschiedene Begriffe werden nachvollziehbar erläutert und für mich selbst hätte es gerne mehr davon sein dürfen. Dies sollte Nicht-Interessierte bezüglich dieser Thematik aber nicht abschrecken, es ist ein Thriller und kein psychologisches Sachbuch. Es geht nicht um das warum oder wer – in dieser Geschichte geht es um das wie! Auch wenn sich nicht tiefgründig mit der menschlichen Psyche auseinandergesetzt wird, so war dieses Buch für mich in sich stimmig.

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  • Abwärtspirale in den Irrsinn

    Verzerrte Welt

    Cambridge

    05. December 2016 um 23:17

    Wenn man den Klappentext liest hat man den Eindruck, es mit einem Thriller zu tun zu haben.  Aber das ist das Buch ganz und gar nicht. Man sollte also nicht mit falschen Erwartungen an diese Story herangehen.   Christopher Kellan ist Psychologe in einer Klinik. Dort werden auch psychisch kranke Mörder behandelt. Eines Tages kommt ein heikler Fall herein. Donny Ray Smith steht im Verdacht, 10 Mädchen ermordet zu haben. Er behauptet, sich nicht an die Taten zu erinnern. Doch von dem Moment an, an dem Christopher Donny Ray kennenlernt, läuft sein Leben aus dem Ruder. Allerdings nicht so, wie man es als Thriller-Leser erwarten würde. Es läuft so richtig auf bizarre Weise aus dem Ruder. Und zwar so, dass ich mich schon bald gefragt habe, wie denn das alles sein kann. Und da das alles so bizarr ist, kann man auch ziemlich schnell auf die richtigen Ideen kommen, worum es eigentlich geht. Das ist aber nicht weiter schlimm, ich lag mit meiner Vermutung auch nicht ganz richtig.   Man kann nicht viel über den Inhalt und den Verlauf der Story sagen, sonst würde man zu viel preisgeben. Es ist mal eine ganz andere Story und ein ganz anderes Buch, als ich erwartet hatte. Das meine ich nicht negativ. Evtl. fand ich das Ganze ein wenig zu weit ausgereizt, denn die Story wird zunehmend abwegiger. Aber das ist nur ein kleiner Makel. Denn insgesamt ist das Buch ungewöhnlich und auch unterhaltsam. Es lässt sich auch schnell runterlesen. Es führt in einer rasanten Abwärtsspirale in die Welt der Geisteskrankheit und Verwirrung. Das ist beängstigend gut dargestellt und irgendwie sogar verständlich.   Nach meiner anfänglichen Verwirrung, wohin mich dieses Buch führen will, habe ich mich dann aber ganz auf die Story eingelassen und fand es insgesamt unterhaltsam und interessant.

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