Andrew Grey Liebe gegen jede Regel

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Inhaltsangabe zu „Liebe gegen jede Regel“ von Andrew Grey

Als Geoff die väterliche Farm nach dessen Tod übernimmt, liegt seine Zukunft scheinbar klar vor ihm: ruhig, beständig und langweilig. Doch spätestens als er unverhofft auf Eli trifft, ist es aus mit der Ruhe, denn dieser ist Mitglied der Amish-Gemeinschaft, deren Welt nach ganz anderen Regeln spielt. Regeln, die die wachsende Zuneigung zwischen Geoff und Eli nicht dulden... (Quelle:'E-Buch Text/27.09.2012')

Tolles Buch aus einer tollen Reihe ^.^

— Clie
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    Liebe gegen jede Regel
    Koriko

    Koriko

    26. March 2015 um 12:37

    Story: Nach dem Tod seines Vaters kehrt Geoff Laughton aus der Stadt auf die Farm seiner Familie zurück und entscheidet sich diese zu übernehmen. Unterstützt wird er hierbei von Len, dem langjährigen Lebensgefährten seines Vaters und den Farmarbeitern, die für ihn schnell zu einer Familie werden. Als er eines Tages den jungen Amish Elijah im Pferdestall entdeckt und dieser ihnen bei der Geburt eines Fohlens hilft, ändert sich Geoffs Leben. Mehr und mehr fühlt er sich zu Eli hingezogen, doch dieser verbringt lediglich ein Jahr außerhalb der strengen Gemeinschaft der Amish People, in denen gänzlich andere Sitten und Gebräuche herrschen. Als Eli Geoffs Gefühle zaghaft erwidert, ist der junge Farmer überglücklich. Nachdem Geoffs rachsüchtige Tante Janelle jedoch einige unschöne Gerüchte über Geoffs Vorliebe für Männer in Umlauf gebracht hat, droht die Beziehung zu Eli  zu zerbrechen, denn dieser hat Angst, dass seine Familie etwas von den Gerüchten aufschnappen könnte. Und unweigerlich dafür sorgt, dass seine gesamte Familie aus der Gemeinschaft ausgestoßen wird … Eigene Meinung: Mit „Liebe gegen jede Regel“ legt der Cursed Verlag den ersten Band der „Liebe“-Reihe (OT: „Love means …“) des amerikanischen Autors Andrew Grey vor. Die Reihe läuft seit 2009 und umfasst bisher 10 Bände, sowie einige Kurzgeschichten und Novellen, die allesamt bei Dreamspinner Press erschienen sind. Wie der Reihentitel „Farm“-Series schon vermuten lässt, spielen die Geschichten zumeist im ländlichen, auf der Laugthon Farm. Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, wenn man vom Farm-Setting und der Tatsache, dass Eli ein Amish ist, einmal absieht. Ansonsten präsentiert Andrew Grey einen netten Gay Romance Roman für zwischendurch, in dem es um Coming-Out, Vertrauen, unterschiedliche Religionen und natürlich die Liebe geht. Mit Ausnahme eines kurzen Höhepunkts am Ende, plätschert die Geschichte leider auch echt unmotiviert vor sich hin und kann den Leser nur schwer in ihren Bann ziehen. Dazu passiert einfach zu wenig, denn der Autor liebt es mitunter seitenlang das Leben auf dem Land zu präsentieren und viele Szenen stichpunktartig zusammen zu fassen. Auch kommen die Gefühle von Eli und Geoff nicht ganz beim Leser an, da sie zumeist recht unpersönlich und fremd bleibe und man sich nur schwer mit ihnen identifizieren kann. Dabei ist gerade Eli ein interessanter Charakter, eben weil er als Amish kaum mit den neuzeitlichen Erfindungen in Kontakt gekommen ist. Es ist schade, dass Andrew Grey hier nicht tiefer geht und die Geschichte mehr auf dem Konflikt zwischen Elis Herkunft und seinen Gefühlen für Geoff aufbaut. Im Allgemeinen wäre die Geschichte auf Elis Sicht wesentlich spannender und mitreißender gewesen. Dennoch sind die Charaktere sympathisch – gerade die Nebenfiguren wirken realistisch und lebendig. Gerade Len schließt man schnell ins Herz, auch wenn es schade ist, dass er eher am Rande vorkommt. Mir ist klar, dass er kein Handlungsträger ist, aber dafür dass er seinen langjährigen Geliebten verloren hat, kommt er mir doch zu schnell über diesen Verlust hinweg. Auch Geoff scheint nicht wirklich zu trauern, was allerdings auch daran liegen könnte, dass der Autor gerade an diesen Stellen massiv zusammenfasst. Viele Dinge, die die Figuren greifbarer und sympathischer machen, wie ihre Gefühle und Gedanken hinsichtlich der rauer um Geoffs Vater oder die Wut auf Janelles Verhalten werden zu oft beschnitten und außen vorgelassen. Andrew Grey tut sich und seinem Roman keinen Gefallen, wenn er sich einzig auf die Liebesgeschichte zwischen Eli und Geoff konzentriert, anstatt das Potenzial voll und ganz zu nutzen. Der Schreibstil des Autors kann ebenfalls nicht überzeugen – die Zusammenfassungen mehrere Szenen, die holprigen Erklärungen und die vielen Wortwiederholungen sorgen dafür, dass man nie richtig in die Geschichte eintauchen kann. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, doch einige Satzkonstruktionen funktionieren einfach nicht oder wirken, als hätte sie ein Grundschüler geschrieben. Das betrifft leider auch die Dialoge, die man entweder schwer nachvollziehen kann, oder die mitunter recht lächerlich daherkommen. Daher fällt es nicht leicht sich mit dem schwergängigen Stil und den vielen Sprüngen in der Handlung anzufreunden, so dass „Liebe gegen jede Regel“ stilistisch betrachtet Geschmackssache ist. Fazit: Der Gay Romance „Liebe gegen jede Regel“ ist leider nur bedingt zu empfehlen, da weder die Handlung, noch der Schreibstil wirklich überzeugen können. Leider verschenkt Andrew Grey einiges an Potenzial, da er zu viele Szenen nur zusammenfassend erzählt und seine Schwerpunkte falsch setzt. Da können auch die recht realistischen Charaktere nicht helfen, die man jedoch nach einer Weile ins Herz schließt. Wer Geschichten von Farmern und dem ländlichen Leben mag, sollte einen Blick in die Leseprobe werfen, allen anderen sei gesagt, dass sich Andrew Grey zumindest in Band 2 („Liebe besteht jeden Tag“) deutlich gesteigert hat.

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  • Rezension: Liebe gegen jede Regel

    Liebe gegen jede Regel
    Hanny3660

    Hanny3660

    11. May 2014 um 19:24

    Titel: Liebe gegen jede Regel Autor: Andrew Grey Verlag: Cursed Side Genre: Boys Love Seiten: 240 Einband: Taschenbuch Preis: 8,95€ Bestellen ? Hier Buch Ich habe das Buch in einem Kaufrausch zusammen mit "Herz nach Maß" gekauft, allerdings als gebrauchtes Schnuckelchen... Autor Andrew wuchs in West-Michigan auf. Seitdem er im ganzen Land gelebt hat und in der ganzen Welt gereist ist. Er hat einen Mastervon der University of Wisconsin-Milwaukee und arbeitet in Informationssystemen für ein großes Unternehmen. Zu Andrew Hobbys zählen das Sammeln von Antiquitäten und Gartenarbeit. Er hält sich für gesegnet mit einer akzeptierenden Familie, fantastischen Freunden, die weltweit unterstützenden und liebevollen Partner. Andrew lebt derzeit im schönen, historischen Carlisle, Pennsylvania. Inhalt Klappentext: Als Geoff die väterliche Farm nach dessen Tod übernimmt, liegt seine Zukunft scheinbar klar vor ihm: ruhig, beständig und langweilig. Doch spätestens als er unverhofft auf Eli trifft, ist es aus mit der Ruhe, denn dieser ist Mitglied der Amish-Gemeinschaft, deren Welt nach ganz anderen Regeln spielt. Regeln, die die wachsende Zuneigung zwischen Geoff und Eli nicht dulden... Meine Meinung Eine Boys-Love - Geschichte die so harmonisch ist das es schon fast etwas langweilig ist. Aber wegen den gegebenen Charakteren ist es dann doch unheimlich niedlich und süß... Auch das Thema Amish ist etwas neues für mich. das ist wohl in Deutschland nicht so bekannt, oder gibt es auch hier Amish ? Gerade das und ihre Lebensregeln, sind die Punkte die das Buch interessant machen. Geoff und Eli sind beide so dermaßen harmonische Menschen die wenn es geht jedem Konflikt aus dem Weg gehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch schnell zu lesen, der Anfang ist im Vergleich zu dem Rest des Buches echt nicht sehr einladend und auch wichtige und interessante Stellen, wie der Sturz vom Pferd und auch familiärer Krach sind sehr schnell und kurz beschrieben, es fehlt etwas das Ausschweifende zum träumen. Ich bin zwei geteilt wenn ich das Buch bewerten soll, zum einen ist es schon mal ein Buch zu lesen wo man sich nicht den Kopf zerbrechen muss, aber anderes rum ist es nicht so ergreifend und nicht so ein Erlebnis. Es gibt zwar eben die wichtigen Themen wie der Umgang mit dem Tod einer geliebten Person und das Coming out gegenüber seiner Religion und seiner Familie, das sind Punkte die mehr als nur einen Roman füllen können aber hier wird alles angerissen aber nicht zur Vollendung gebracht. Das Buch und die Geschichte selbst hat so viel Potential was aber nicht ausgeschöpft wurde. Deshalb kommt das Buch nur in die Kategorie Fun für eine Nacht, also nur ein One-Night-Stand. Fazit Nichts zum groß Kopfzerbrechen, Harmonie zum angenehmen einschlafen.

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  • herzzerreißend

    Liebe gegen jede Regel
    MarionH

    MarionH

    02. August 2013 um 22:09

    Mal etwas, das ich noch nie in einer Liebesgeschte gelesen habe war ein Mann der Amish. Ich war oft peinlich berührt, wie er die Welt entdeckt, neue Eindrücke erfasst und dann durch Liebe und Vertrauen dieses neue Leben zu genießen lernt.  Richtig toll war es, wieder etwas von Len zu hören aus dem Buch "Liebe besteht jeden Tag". Schön, dass diese Liebe über 20 Jahre gehalten hat. Eine perfekte Vorrausetzung für deren Sohn Geoff und dessen Freund Elijah.  Ich mag es, wenn Menschen hingebungsvoll zueinanderfinden und ihre Beziehung gegen jeden und alles stand hält, der ihnen was böses will.  Auch wieder entspannen und zum fallen lassen! 

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