Andrew Heritage Das Buch der Heiligen

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Heiligen“ von Andrew Heritage

Heilige und Helden für jeden Tag Menschen, die für ihre Überzeugungen einstehen, auch wenn sie dafür ihr Leben einsetzen müssen. Heilige, im Wortsinn oder ideell, Katholiken, Orthodoxe oder andere Helden ihrer Zeit: NATIONAL GEOGRAPHIC hat sie erstmals in einem Band versammelt, mit einem Schutzpatron für jeden Tag des Jahres, packend beschrieben und kunstvoll illustriert mit Bildern von Botticelli und El Greco. Von der Jungfrau Maria, der Mutter aller Heiligen, über Glaubenskämpfer, Missionare und Wohltäter bis zu Persönlichkeiten wie Martin Luther King Jr. Ein Kunstbuch für kleine und große Erleuchtungen des Alltags, das etwa den Mythos St. Martin erhellt, die Bedeutung der Muschel für die Jakobsweg-Pilger und warum Jeanne d'Arc für viele Franzosen brillanter ist als ihr Staatspräsident. Mehr als 600 christliche Heilige vom 1. Januar bis zum 31. Dezember

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  • Rezension zu "Das Buch der Heiligen"

    Das Buch der Heiligen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    02. May 2011 um 15:13

    Ein Heiliger für jeden Tag des Jahres Chronologisch, nach Monaten geordnet, stellt sich das Buch dar. In einem ausführlichen Register am Ende des Buches findet sich sodann eine Ordnung nach Namen der Heiligen und / oder nach Gedenktagen, so dass konkrete Heilige oder Tage des Jahres schnell und übersichtlich gefunden und aufgeschlagen werden können. Dass Paul Miki 1549 eine Missionsreise durch Japan tätigte und lange Zeit wirkte, dennoch aber am 5.2.1596 in Nagasaki gemeinsam mit einer ganzen Reihe anderer Missionare gekreuzigt wurde, ist eine der vielfältigen, kurzen, geschichtlichen Abrisse im Buch. Ebenso wie der Hinweis auf Donnan, der für den 17. April als Schutzpatron gilt, Freund des heiligen Columban und einer der irischen Missionare, die am Ende des 6. Jahrhundertes ihren Weg nach Schottland fanden. Er starb inmitten seiner 51 Mitbrüder, im Speisesaal des Klosters eingeschlossen und verbrannt. Unbekannte Heilige eher, die genauso ihren (kurzen und knappen) Platz im Buch finden wie die Jungfrau Maria , Franz von Assisi (die „großen“ Heiligen eben), oder der heilige Georg, der Drachentöter. Dieser wirkte vorrangig in Nordafrika und wurde nach einigen weiteren, wundersamen Taten (so die Legende) in der Gegend Palastinas enthauptet. Auch aus diesem Grund übernahm Richard Löwenherz die Georgs Farben als Banner seines Kreuzzuges (einer der vielen informativen Inhalte am Rande). Vielfältige Informationen bietet das Buch, die ob der Fülle der Namen grundlegend nur kurz und knapp, dennoch informativ in Bild und Text, dargestellt werden. In diesen knappen Darstellungen findet sich noch einmal ein Unterscheidung. Eine Vielzahl der Heiligen erhält, farblich abgesetzt, nicht mehr als einige tabellarische Stichworte. Todesdatum, Status des Heiligen (Märtyrer, Eremit, Büßer, Priester etc.) und als wessen Schutzpatron der jeweilige Heilige gilt. Aufgrund der Verbreitung des Märtyrertums in den Zeiten vor dem Schisma der Kirche enthält das Buch eine Vielzahl „allgemeiner “ Heiliger, die dennoch weitestgehend vor allem späterhin von der katholischen Kirche vereinnahmt und heilig gesprochen wurde, aber auch einige breit anerkannte, protestantische Menschen wie Maximilian Kolbe oder Dietrich Bonhoeffer. Verschiedene Glossare im Anhang erläutern die verwendeten Begrifflichkeiten, eine gute Lösung, denn im Textteil selber verbleibt kein Raum, um solche Begrifflichkeiten zu erläutern. Ein Buch, dessen Anspruch eine breite und möglichst umfassende Darstellung ist , nicht die einer differenzierten Tiefe zu den einzelnen Personen. Dennoch enthalten die vorstellenden Texte alle zunächst wesentlichen Informationen der jeweiligen Heiligen, um sich einen Überblick über Leben, Werk und Wirkung zu verschaffen. So ergibt sich bei der Lektüre des Buches auch ein darstellender Abriss christlicher Kulturgeschichte, der manche Überraschungen bereit hält und viele eher unbekannte, überzeugte Glaubenspersönlichkeiten vor Augen führt. Leicht zu lesen, konkret nachzuschlagen, das Buch erfüllt durchaus die Erwartungen, die es durch den Klappentext erweckt und stellt eine informative Lektüre christlicher Glaubensgeschichte (und Geschichten) dar.

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