Andrew J. Robinson Star Trek - Deep Space Nine

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - Deep Space Nine“ von Andrew J. Robinson

"Fast ein Jahrzehnt lang hat sich Garak nur nach einer Sache gesehnt – nach Hause zurückzukehren. Im Exil auf einer Raumstation, umgeben von Fremden die ihn verabscheuen und ihm misstrauen, war die Rückkehr nach Cardassia Garaks einziger Traum. Nun endlich ist er zu Hause. Doch dieses Zuhause ist eine Landschaft voller Tod und Zerstörung. Verzweiflung und Staub sind stete Begleiter, und ein Glas sauberes Wasser und ein warmer Schlafplatz sind wahrer Luxus. Ironischerweise ist es ein Brief von einem der Fremden auf jener Raumstation, Dr. Julian Bashir, der Garak dazu inspiriert, die Struktur seines Lebens zu betrachten. Elim Garak war ein Schüler, ein Gärtner, ein Spion, ein Exilant, ein Schneider, selbst ein Befreier. Es ist ein Leben, das durch die Zwänge der cardassianischen Gesellschaft gezeichnet wurde; mit wenig Verständnis für die Person und sogar noch weniger Mitgefühl. Doch es ist der Schneider, der versteht, wer Elim Garak war und was er sein könnte. Es ist der Schneider, der das zerstörte Gewebe Cardassias sieht und der weiß, wie man diese verwüstete Gesellschaft wieder zusammenführen kann. Das ist seltsam, denn ein Schneider ist das Einzige, was Garak niemals sein wollte. Doch es ist der Schneider, den sowohl Cardassia als auch Elim Garak brauchen. Es ist der Schneider, der die einzelnen Teile wieder zusammenfügen und einen Stich zur rechten Zeit machen kann."

Die Wahrheit ist normalerweise nur eine Entschuldigung für einen Mangel an Phantasie. ~ Garak

— artphilia

Was Sie schon immer über Garak wissen wollten.

— diegute

Große Klasse! Einer meiner absoluten Favoriten.

— Ameise

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Ready Player One

Richtig gut, konnte kaum aufhören zu lesen. Hab den Film zuerst gesehen & finde ihn etwas besser, weil ich für das Buch zu wenig Nerd bin.

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Hologrammatica

Toller Sci-Fi Thriller, der bestens unterhält und auch zum Nachdenken anregt. Gerne mehr davon =)

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Ein Buch, das provokant, nervenaufreibend, humorvoll ist und doch nachdenklich stimmt …

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Im großen und ganzen unglaublich unterhaltsam - kam jedoch nicht ganz an den Marsianer herran

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Karriere: Superheldin

Toller Auftakt! Realistische und menschliche Superhelden haben mich sehr begeistert. Noch Luft nach oben, aber bin trotzdem begeistert. :)

Kaito

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  • Herrlich!

    Star Trek - Deep Space Nine

    artphilia

    04. September 2015 um 19:38

    Ein Stich zur rechten Zeit hat mich - bis auf den eklatanten Mangel an Ziyal (mich hätte interessiert, ob Garak sie tatsächlich geliebt hat oder welchen Stellenwert sie für ihn eingenommen hat) - komplett umgehauen und mit jeder Seite gefesselt. Ich bin eigentlich kein großer Fan der Cardassianer, da sie durch DS9 (und TNG) nicht unbedingt in einem guten Licht dastehen. Umso interessanter fand ich dann allerdings, diesen Roman - Garaks Lebensgeschichte - zu lesen. Denn Garak war immer so herrlich undurchschaubar und somit einer der interessantesten Charaktere der Serie. Cardassia durch die Augen eines Cardassianers zu sehen, war herrlich erfrischend und lässt mich DS9 im Nachhinein mit ganz anderen Augen sehen. :)

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine" von Andrew J. Robinson

    Star Trek - Deep Space Nine

    Ameise

    Als "Deep Space Nine" erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, hatte ich als zunächst meine Schwierigkeiten mit der neuen Serie. Zu sehr unterschied sich das düstere Ambiente von der vergleichsweise familiären Atmosphäre in TNG und TOS. Es dauerte bis weit in die dritte Staffel hinein, bis ich mich mit der dritten Star Trek-Serie anfreunden konnte. Eine Figur mochte ich aber von Anfang an, nämlich Elim Garak! Der von Andrew J. Robinson hervorragend dargestellte Cardassianer ist ganz klar eine der interessantesten und facettenreichsten Figuren im ganzen Star Trek-Universum und einer meiner absoluten Favoriten. Jahrelang fieberte ich der deutschen Veröffentlichung der Hintergrundgeschichte Garaks aus der Feder ebenjenes Andrew J. Robinson entgegen - und nun endlich ist es soweit! Der Roman besteht aus Briefen, die Garak nach seiner Rückkehr nach Cardassia an Dr. Bashir schrieb. Dabei wechseln sich drei Zeitebenen ab: Zum einen erfahren wir, was Garak nach dem verheerenden Dominionkrieg auf seiner zerstörten Heimatwelt anstellt. Der zweite Handlungsstrang spielt zur Zeit der sechsten und siebten Staffel, kurz bevor sich Garak der Widerstandsbewegung gegen das Dominion anschließt. Den mit Abstand größten Raum nimmt jener Teil ein, den uns die Serie weitestgehend schuldig blieb: Garaks Vergangenheit. Hier erfahren wir über seine Kindheit, die jäh endet, als Elim für das renommierte Bamarren-Institut rekrutiert wird, seinen Aufstieg und Fall im Obsidianischen Orden, und wie es für ihn war, als er im Exil auf Terok Nor und dem späteren Deep Space Nine leben musste. Dabei wird schnell klar, dass Garaks Lebensgeschichte eigentlich eine sehr tragische ist: Vertrauen, dass nur allzuoft mit Verrat bestraft wurde, ein totalitäres Staatssystem, ein Vater, der sich nicht zu seinem Sohn bekannte und eine unerreichbare große Liebe - all diese Erlebnisse prägten Garak und formten einen zutiefst misstrauischen Charakter, der sein wahres Ich hinter einem dichten Netz aus Lügen und Halbwahrheiten verbag. Alle Achtung! Andrew J. Robinson beweist mit seinem Debütroman eindrucksvoll, dass er nicht nur schauspielern und Regie führen kann, sondern auch noch ein begnadeter Autor in ihm steckt. Jedenfalls schafft es dieses Buch mühelos, die meisten Werke gestandener Star Trek-Romanautoren in den Schatten zu stellen. Meisterhaft verknüpft Robinson die drei gleichermaßen hochinteressanten Handlungsstränge zu einem schlüssigen, in sich runden Roman, der so komplex ist und hintergründig wie die Hauptfigur Garak selbst ist. Trotz des langsamen Tempos und den sehr sparsam eingesetzten Actionelementen kann man hier wunderbar in die Geschichte eintauchen und mitfiebern. Auffällig sind die vielen Anspielungen auf so ziemlich alle DS9- und TNG-Folgen, in denen Cardassianer mitwirkten, so dass es empfehlenswert ist, sich bestimmte Episoden nochmal anzusehen. Diese Anspielungen machen es für sporadische Star Trek-Zuschauer ziemlich schwer, die Handlung nachzuvollziehen, aber Kenner dürften ihre helle Freude daran haben. Einen großen Reiz der Geschichte macht dabei zweifellos der Schauplatz Cardassia Prime selbst aus. Meines Wissens gab es nie zuvor einen Roman, der sich näher mit dem Hintergrund und der Kultur der Cardassianer beschäftigte. Machte Cardassia Prime in der Serie stets den Eindruck einer düsteren, ungastlichen Welt, so kann man beim Lesen dieses Romans gut nachvollziehen, warum Garak seinen Heimatplaneten allen Widrigkeitkeiten zum Trotz so sehr liebte. n der Serie taten die Drehbuchautoren gut daran, Informationen über den geheimnisvollen Schneider nur in winzigen Häppchen herauszurücken, weshalb Garak bis zum Schluss rätselhaft blieb und für den Zuschauer schwer einzuschätzen war, weil man ihm im Prinzip alles zutrauen konnte. Klar wird er jetzt durch diesen Roman einem Großteil seiner Geheimnisse beraubt, die Frage ist nur: Ist das schlimm? Ich meine nein, denn mal ehrlich: Die Serie ist vorbei, und ich wollte endlich eine Antwort auf die vielen Fragen, die sich im Laufe der Zeit ansammelten. Auf den weiteren Lebensweg unseres Lieblingscardassianers bin ich nach wie vor sehr gespannt! Ein kleiner Tipp noch: "Ein Stich zur rechten Zeit" ist ein Roman, der einigermaßen konzentriertes Lesen erfordert. Man sollte sich von Anfang an die Personen gut einprägen, die im Laufe der Handlung meist unter anderem Namen nochmal auftauchen werden - ein gutes Namensgedächtnis oder Notizen sind hier wirklich von Vorteil! Ich jedenfalls musste mehrere Male zurückblättern ("Wer war das nochmal?") Auch die "Landkarte" am Anfang ist immer wieder mal einen Blick wert. ch gebe gern zu, dass der Roman bei mir den Garak-Bonus hat. Hinzu kommt, dass ich sowieso eine Schwäche für Star Trek-Romane habe, die reine One-Man-Shows sind und deren Handlung sich über einen langen Zeitraum hinzieht. Auf jeden Fall ist "Ein Stich zur rechten Zeit" ein sehr ungewöhnlicher Star Trek-Roman, und nicht nur durch die bei ST-Büchern sehr seltene Ich-Perspektive. Er besticht vor allem auch durch seine wunderbare, eloquente Sprache, so dass man immer das Gefühl hat, Garak reden zu hören. Fazit: Besser kann ein Star Trek-Roman kaum sein! Ein faszinierender Hauptcharakter, eine verschachtelte, anspruchsvolle und sehr berührende Story, Sätze, die man sich am liebsten einrahmen würde und lang ersehnte Antworten auf offene Fragen - Herz, was willst du mehr? Daumen hoch für den bisher besten Roman aus dem Hause Cross Cult!

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    • 4

    Usako_Kino

    28. February 2011 um 21:55
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