Andrew James Johnston Robin Hood

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Inhaltsangabe zu „Robin Hood“ von Andrew James Johnston

Jeder kennt Robin Hood, den Rebell aus dem Sherwood Forest. Dieses Buch erzählt die Geschichte seiner Legende. Seit dem Mittelalter kursieren Erzählungen über ihn und sie haben sich bis in die heutige Populärkultur fortgesetzt. Zahlreiche Kinofilme zeigen seine Taten immer wieder in neuem Licht. Doch gab es ihn, den "wahren", den "historischen" Robin Hood? Andrew James Johnston begibt sich auf die Spuren dieses Helden, dessen Bild die Zeiten überdauerte. Dabei stellt sich heraus, dass die Figur des Robin Hood, des Rächers der Armen und Entrechteten, eher einer Sehnsucht entsprang als tatsächlichen historischen Ereignissen.

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    Robin Hood
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. April 2013 um 14:34

      .... ist die Quintessenz dieser, trotz des schmalen Buches durchaus aussagebreiten, Untersuchung des „Phänomens Robin Hood“ durch den Berliner Professor für Philologie Andrew James Johnston.   Dass eine „nachweisbare und historisch zu belegende“ Figur hinter der Legende des Gesetzlosen aus dem Sherwood Forest stehen könnte, ist allerdings bereits seit geraumer Zeit widerlegt, Quellen oder andere historische Spuren lassen sich für eine konkrete Person nicht finden.   Den Stand der Forschung fasst Johnston komprimiert und verständlich zusammen und geht dann der Legende bis in die Neuzeit durchaus anregend weiter nach.   Von den ersten Balladen, die (vielleicht) mit der Entstehung der Legende zu tun haben könnten über die „Robin Hood Spiele“ bis dahin, deutlich aufzuweisen, dass jener Hollywood Stempel des „den Reichen nehmen, den Armen geben“ sicherlich so gut wie Nichts mit der Realität im beginnenden Mittelalter in England zu tun haben kann. Dies ist vor allem eine Image Prägung des Films der Neuzeit.   Wie es aber dazu kam, warum überhaupt eine nicht historische Gestalt in dieser Form solche auch aktuelle Verbreitung noch erfährt und andere, durchaus historische Figuren wie „William Wallace“ oder andere nicht im Gedächtnis der Gegenwart wirklich verhaftet geblieben sind, diese Entwicklungen und Begründungen im Buch lesen sich sehr überzeugend und interessant.   Zum einen also ist das Buch interessant für den an der konkreten Figur des Robin Hood interessierten Lesers, der hier in kompakter Form eine Gesamtschau auf den Stand der historischen Forschung erhält. Zum anderen ist das Buch ebenso interessant aber auch in der „Blaupause“, die Johnston für die „Entstehung einer Legende“ an sich vorlegt. Mitsamt den Gründen, warum bestimmte „Corporate Identitys“ sich grundlegend und langfristig in das Gedächtnis der Völker verwurzeln und in welchen Etappen eine solche Legend entsteht und sich im Lauf der Jahre und Jahrhunderte differenziert entfaltet.   Alles in allem eine fundierte und im Stil gut zu lesende Darstellung von Legendbildungen anhand einer konkreten Legendenfigur.

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