Andrew Kaplan Homeland: Carries Jagd

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Inhaltsangabe zu „Homeland: Carries Jagd“ von Andrew Kaplan

Genauso spannend und unvorhersehbar wie die preisgekrönte Fernsehserie erzählt der eigenständige Roman die packende Vorgeschichte seiner einzigartigen Heldin Carrie Mathison. Andrew Kaplans Thriller bietet dem Leser faszinierende Einblicke in die Psyche und die Gedankenwelt einer brillanten Agentin, die trotz ihrer bipolaren Störung geradezu besessen versucht, die terroristischen Drahtzieher hinter einem geplanten Anschlag auf New York zu stoppen.

Hat mich gefesselt. Die Vorgeschichte zur Serie Homeland in Beirut.

— Buchfink_2793
Buchfink_2793

Ein spannender Spionagethriller mit politischen Hintergrund, der im Nahen Osten spielt.Rasant und packend wie die TV-Serie.

— Filzblume
Filzblume

ordentlicher und authentische Thriller mit netten Einblicken der 'Früh-Carrie', für Fans

— rallus
rallus

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    Homeland: Carries Jagd
    Zickemausi

    Zickemausi

    12. November 2016 um 20:38


    🐁🐁🐁🐁🐁

    Ein gelungener Politthriller, der im Nahen Osten spielt und mich fesseln konnte und neugierig auf die Serie "Homeland" macht. 
    Es war, als würde man Carrie über die Schulter schauen und einen Blick in die Abgründe des Nahen Ostens werfen. 

  • Homeland - die CIA Neurotiker

    Homeland: Carries Jagd
    rallus

    rallus

    27. May 2016 um 12:43

    Ja!! Ich gebe es zu! Ich bin ein Serienjunkie. Noch bis vor knapp einem halben Jahr konnte ich mir nicht vorstellen, Serien zu schauen. Immer die gleichen Schauspieler, das gleiche Grundthema und so eine Staffel hat ja dann gleich mindestens 13 Episoden à 50 Minuten. Wer soll das bitteschön alles anschauen? Und wann? Der Rat eines guten Freundes - das MUSST Du sehen - brachte mich zu Breaking Bad - und schwupps war ich gefangen. Ein Krankenhausaufenthalt kam noch hinzu und die Episoden flogen nur so vorbei. Eine neue Serie musste her. Bei meinen Recherchen stellte ich erschüttert fest, dass ich eine der bestprämierten Serien geschaut hatte, was jetzt folgen würde, konnte nur noch abfallen. Dann stieß ich auf Homeland. Ein amerikanischer Kriegsgefangener, der ein muslimischer Terrorist sein soll? Und die CIA mittendrin? Och nö! Muss ich mir den neurotischen Amerikanismus auch noch ins Wohnzimmer holen? Nach einer Zwischenserie war ich aber soweit, den Lobhudeleien ein Ohr und Auge zu leihen. Die erste Staffel gekauft und ich war sofort gebannt! Besonders hatten es mir die beiden Hauptdarsteller und ihr Kampf. ihr Spiel gegeneinander angetan. Carrie und Brody sind unverrückbare Säulen dieser Serie. Claire Danes spielt die bipolare CIA Agentin noch einen Tick besser als Damian Lewis, wobei auch die Nebenfiguren brillant besetzt sind. Und die Serie ist mitnichten als pures Muslimbashing angelegt, sondern geht auch kritisch auf die neurotische Art der Amerikaner ein, ihr Land gegen sogenannte Feinde zu verteidigen. Was die CIA alles kann und darf ist hier schon sehr erschreckend dargestellt. Nach zwei Staffeln stieß ich zufällig auf das hier vorliegende Buch, als Fan musste ich natürlich zugreifen, zumal es versprach interessante Einzelheiten aus dem Leben von Carrie vor der Serie darzulegen. Die Einleitung hat mich aber erst einmal stutzig gemacht: "Für meinen Sohn Justin, der für mich alles ein bisschen besser gemacht hat, und für die Frauen und Männer der US-Geheimdienste, die im Dunkeln das seltenste Gut der Erde suchen: die Wahrheit." CIA und Wahrheit? Eher die Wahrheit, die obere politische Stellen hören wollen, die Serie geht da eindeutige Wege. Nicht immer wird dort die Wahrheit gesucht, CIA Agenten sind eher gut ausgebildete Soldaten, die auf Befehle hören, auch wenn sie nicht nachvollziehbar sind. Carrie geht da ihre eigenen Wege, wird aber oft genug zurück gepfiffen. Im Buch ist dieser Grundgedanke, Gott sei Dank, auch so übernommen worden: "'Willkommen in der Realität der CIA', höhnte Virgil und verzog das Gesicht. Er hegte die für Feldagenten typische Verachtung gegenüber den Managertypen in Langley. ' Wozu brauchen wir feindliche Spione? Wir haben den Sumpf schließlich in der eigenen Organisation. Tut mir leid, dass Du da reingeraten bist.'" Kaplan hat einen schnellen und pfiffigen Thriller geschaffen, der die Charaktere, soweit sie im Vorfeld eine Rolle spielen (Brody kommt natürlich nur am Rande vor), so darstellt wie ich es aus der Serie kenne. Der Inhalt des Buches ist beliebig, Nach Recherchen wird ein Bombenattentat verhindert, mit einigen Seitenschlenkern auf die eigentlichen Drahtzieher eingegangen und dort auch vieles nach hinten offen gelassen. Interessant sind die Beziehungen von Carrie zu einigen anderen Personen, die in der Serie nur angedeutet werden. Carries Bipolarität wird ebenso angesprochen wie ihr persönliches und geschäftliches Umfeld. Viel erwarten sollte der interessierte Leser aber nicht. Kaplan ist schroff und direkt, in seinen Beschreibungen der arabischen Welt aber auch durchaus ausführlich und soweit ich das beurteilen kann, genau. Manche Sex- und Gewaltszenen hätten nicht unbedingt sein müssen, da ist die Serie subtiler. Vielleicht ist es ja unfair, die Serie und das Buch zu vergleichen. Die Serie ist psychologisch hoch komplex, atemlos, erschütternd und schauspielerisch teilweise grandios gespielt, das Buch reicht nicht mal ansatzweise daran heran, hat aber auch nicht die Möglichkeit, die Bilder so umzusetzen wie im Film. Und es fehlt einfach der Gegenpart von Carrie: Brody. Insgesamt ein passabler Thriller für Fans der Serie.  

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  • bipolar durch die Welt

    Homeland: Carries Jagd
    derMichi

    derMichi

    28. January 2016 um 09:52

    Kaplans Roman, der die Vorgeschichte der Fernsehserie "Homeland" erzählt, beginnt genauso unvermittelt wie die Serie selbst. Ohne lange Einleitung oder Hinführung findet man sich in Beirut im Jahr 2006 wieder und rennt mit Carrie um ihr Leben, als sich eine geplante Kontaktaufnahme mit einem syrischen Agenten in einen lebensgefährlichen Hinterhalt verwandelt. Auch als die CIA-Agentin wieder nach Langley zurückkehrt, gestattet der Autor seinen Lesern keine Verschnaufpause. Zu bunt durcheinander gewürfelt und gefährlich sind die vielen Teile des Puzzles, das Carrie gegen alle Widerstände zusammensetzen muss. Einige Motive des Buches kommen uns dabei aus der Serie bekannt vor. Carrie erhält Hinweise auf einen drohenden Anschlag in Amerika, da ihr jedoch niemand glaubt, muss sie unter Nichtbeachtung zahlreicher Regeln das Rätsel zunächst alleine lösen. Auch die Stimmungsschwankungen zwischen Euphorie und Depression aufgrund der bipolaren Störung und die ihre daraus folgenden spontan-chaotischen Aktionen haben schon in der Serie für zahlreiche unerwartete Wendungen gesorgt. Doch nun erfährt man auch mehr über die Anfänge der Krankheit und die Vergangenheit der Protagonistin, so dass die Figur vielschichtiger erscheint und nicht einfach nur aus dem Drehbuch übernommen wurde. Auch die anderen bereits bekannten Charaktere aus dem streng geheimen Dienst, wie Saul Berenson oder David Estes, halten wieder zahlreiche Geheimnisse bereit. Ganz amüsant ist der kleine Fehler zu Beginn des Buches, als Carrie in Beirut in einem Kino auf ihren Kontakt wartet. Als Film wird "Harry Potter IV" (der Feuerkelch) gezeigt, als Prof. Moody gerade die unverzeihlichen Flüche demonstriert. Wenige Augenblicke später, so erzählt das Buch, löscht Hermine das Gedächtnis eines Todessers, was jedoch leider in dem ganzen Film überhaupt nicht vorkommt (erst in HP VII.1). Diese kleine Ungereimtheit entlockt jedoch nur kundigen HP- Lesern ein Schmunzeln und hat auf den Verlauf der Handlung keinen Einfluss. Das Buch endet mit Carries Ankunft in Bagdad, wo sie die Fotos der beiden vermissten Agenten Thomas Walker und Nicholas Brody sieht, die sich seit drei Jahren in Gefangenschaft befinden und deren Schicksal sich in der Serie dann mit dem ihren verbindet. Fazit: Das Buch hat alles, was ein guter Thriller braucht, obwohl das Handlungsschema sehr an die Fernsehserie erinnert. Originaltitel: Homeland - Carrie's Run Seitenzahl: 400 Format: 11,6 x 18,8 cm, Taschenbuch Verlag: Heyne

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  • Review: Homeland: Carries Jagd

    Homeland: Carries Jagd
    Medienjournal

    Medienjournal

    03. April 2014 um 09:17

    Andrew Kaplans Homeland: Carries Jagd wirkt auf den ersten Blick wie eine überflüssige Franchise-Ausgeburt, offenbart aber schon nach wenigen Seiten dermaßen viele Qualitäten, dass der Geschichte ihre Relevanz, ihre Spannung und der durchdachte Plot nicht abgesprochen werden können. Auf dem Niveau dürfte es gerne mehr ergänzende Bücher zu Serienproduktionen geben! Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/11/review-homeland-carries-jagd-andrew-kaplan-buch/

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  • Was die TV-Serie nicht erzählt

    Homeland: Carries Jagd
    daniel_bauerfeld

    daniel_bauerfeld

    12. February 2014 um 11:46

    Seit gut zwei Jahren sorgt die US-amerikanische TV-Serie Homeland des Senders Showtime für Furore. Sie ist Liebling sowohl beim Publikum als auch der Kritiker. Davon zeugt der Gewinn des Golden Globes in der Kategorie „Beste Serie – Drama“ in den Jahren 2012 und 2013. Auch den Emmy gab es 2012 in der gleichen Kategorie. Nun soll in Form eines Buchs zur Serie an den Erfolg angeknüpft werden. Im Grunde darf bei einem solchen Vorhaben erfahrungsgemäß zunächst einmal Skepsis angesagt sein. Bereits nach dem ersten Kapitel erweist sich die Sorge jedoch als vollkommen unbegründet. Homeland – Carries Jagd ist kein üblicher 08/15-Roman zu einer erfolgreichen Fernsehserie sondern erzählt deren Vorgeschichte als komplett eigenständiger Roman. Als Autor wurde dafür Andrew Kaplan gewonnen, der neben sechs internationalen Bestsellern auch eine eindrucksvolle Biographie vorweisen kann. Mit seinem Hintergrund ist er wie geschaffen für das vorliegende Buch: Kaplan war ehemals Journalist und Kriegsberichterstatter. Zudem diente er sowohl in der U.S. Army als auch in der israelischen Armee. Dort war er Analytiker im Militärgeheimdienst. Spannung und Unvorhersehbarkeit machen den großen Erfolg der TV-Serie aus – Kaplan schafft es mit Leichtigkeit, beide Elemente auch in seinen Roman hinüber zu transportieren. Die Story beginnt in Beirut des Jahres 2006. Die brillante CIA-Agentin Carrie Mathison – eine der beiden Hauptcharaktere der TV-Serie, von Claire Danes grandios dargestellt – entgeht nur knapp einem hinterhältigen Anschlag auf ihr Leben. Die Agentin vermutet eine Sicherheitslücke im Hauptquartier der CIA-Station in Beirut. Zudem findet sie Hinweise auf einen kurz bevorstehenden Terroranschlag auf die Vereinigten Staaten – das Trauma vom 11. September 2001 steckt noch immer tief in den amerikanischen Seelen. Größtes Problem von Carrie ist ihre bipolare Störung, die sie unter allen Umständen geheim halten muss. Da sie sich in Beirut mit dem zuständigen Station Chief anlegt, wird sie zurück nach Washington berufen. Doch die Spur der Drahtzieher führt sie wieder in den Irak. Dort tritt auch der Name eines Mannes auf den Plan, der den Serienfans bestens vertraut sein wird: Abu Nazir. Die Jagd, die der Autor mit der offiziellen Vorgeschichte startet, lässt den Lesern keine Zeit zum Verschnaufen. Nach 383 Seiten darf dann aber wieder Atem geholt werden. Die Nennung von US-Marine Sergeant Nicholas Brody im vorletzten Satz des Buchs dürfte die Fans begeistern. Ein zweites Buch von Andrew Kaplan ist für das kommende Jahr geplant. Fans der TV-Serie werden von diesem Roman begeistert sein. Umgekehrt schafft es der Autor aber auch, Neulinge für das Fernsehen zu gewinnen. Auch ohne Bezug zu Homeland wird man an diesem Roman seine Freude haben. Ein actionreicher, spannender Thriller der Extraklasse – absolut lesenswert. Der TV-Serie wird attestiert, dass sie süchtig machen kann. Dieser Roman schafft dies ebenfalls mit Leichtigkeit.

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  • Spannend erzählt...

    Homeland: Carries Jagd
    Mark_Fahnert

    Mark_Fahnert

    12. February 2014 um 10:32

    »Ich habe das Gefühl, ich laufe eine Marathon.« So ähnlich lässt der Autor seine Protagonistin kurz vor Schluss des Romans feststellen. Und ja: Es ist ein Marathonlauf, der Carrie, eine FBI Agentin mit bipolarer Störung und einem recht gesteigerten Sexualtrieb, und dem Leser atemlos werden lässt. Gehetzt von Ort zu Ort. Keine Verschnaufpause - trotzdem immer einen Schritt hinter der Beute. Der Roman ist sehr gut recherchiert, jedenfalls wirken die Ortsbeschreibungen so, als wäre der Autor dort gewesen. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, die Recherchen zu überprüfen. Ich nehme es dem Autor auch so ab. Was mich etwas stört, sind die plötzlichen Kapitelenden, die eher wie Abbrüche wirken. Das mag aber vielleicht dem Umstand geschuldet sein, dass ich das Hörbuch `gelesen` habe und ich deshalb die Textstellen nicht vor Augen hatte. Was mir wirklich gehörig auf den Geist ging, war die Tatsache, dass unsere demokratische, westliche Welt ohne Carrie anscheinend zusammenbrechen würde. Es ist völlig in Ordnung, wenn die Protagonistin brillante Arbeit leistet, aber die Art, wie der Autor seine Carrie dargestellt hat, ist für mich »too much«. Irgendwie gefällt mir ihre Charakterisierung in der TV-Serie erheblich besser. In diesem Zusammenhang möchte ich dann noch erwähnen, dass am Ende des Buches ein eleganter Übergang zur gleichnamigen Serie gefunden wird - und das Schöne daran ist, dass zwischen Ende des Buches und Anfang der Serie noch genügend Platz für weitere Politthriller ist. Ich habe das Hörbuch gelesen. Deshalb möchte ich noch ein paar Sätze zur Sprecherin verlieren. Das Hörbuch wird von Nana Spier gelesen, die auch in der deutschen Synchronisation Carrie ihre Stimme leiht. Das ist sehr angenehm. Und ich finde, dass Frau Spier das Buch mitreißend dem Leser präsentiert. Ich würde auch den zweiten Teil der Romanserie kaufen, wenn es diesen gibt. Und davon gehe ich aus.

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