Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft

von Andrew Lane 
3,9 Sterne bei279 Bewertungen
Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (192):
JasperVormschlags avatar

Zwar hat Lane einige eigene Schwünge in die Charaktere um Sherlock Holmes gebracht, trotzdem erschafft er eine super spannende Reihe

Kritisch (23):
krissyschs avatar

War leider überhaupt nicht meins..

Alle 279 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft"

Der größte Detektiv aller Zeiten in seinen spannendsten Fällen

Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596193004
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.02.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Tobias_Gleichvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Jugendkrimi. Auch wenn es um Sherlock Holmes geht, ich empfehle es gerne weiter. Einfach super spannend.
    Sherlock Holmes mal ganz anders als Teenager

    Das Buch Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft von Andrew Lane ist super spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. In dem Buch geht es um Sherlock Holmes als Teenager und wie er seine Sommerferien bei seinem Onkel und seiner Tante verbringt. Was ihm nicht gefällt aber es bleibt nicht dabei, denn er findet einen Freund und eine Leiche mit seinem Lehrer, der ihn in den Sommerferien unterrichtet. Sherlock findet seine Talente heraus und untersucht seinen ersten Fall mit seinem Freund und seinem Lehrer. Was der erste Fall ist und was Sherlock und seinen Freunden passiert, solltet ihr selber herausfinden.

    Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Mir ist nur ein kleiner Fehler im Buch aufgefallen, der für mich nicht schlimm ist. Sherlock und sein Freund Matty, sowie sein Lehrer Amyus und seine Tochter Virginia wurden gut ausgearbeitet und ich habe einiges über sie herausgefunden. Der Schurke wurde auch gut beschrieben sogar wie er zum Schurken wurde. Das Buch wird außerdem aus der Sicht von Sherlock erzählt, also ich Perspektive.

    Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Außerdem habe ich auch etwas im Buch gelernt.

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    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor 7 Monaten
    respektabler Auftakt mit Luft nach oben


    Das Coverbild gefällt mir sehr gut.
    Der Schreibstil ist ganz gut und ich bin sehr schnell in das Buch hinein gekommen. 
    Den jungen Sherlock empfinde ich als eine interessante Person. Ich finde, er hat schon einen gewissen ausgefeilten Charakter. Auch sein neuer Freund hat mir gefallen.
    Was mir auch richtig gut gefallen hat, war die Atmosphäre des Buches. Ich fühlte mich gut in die vergangene Zeit zurück versetzt.


    Der Beginn des Falles war auch recht spannend und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Doch nach und nach haben sich dann ein paar Längen eingeschlichen. Gerade die Sache mit dem Baron hat mir nicht so gefallen, sodass das letzte Drittel leider ein bisschen zäh war.


    Allerdings habe ich erkannt, dass diese Reihe ein interessantes Potential bietet - nur der Fall war nicht so meins. 


    Fazit: Durchschnittliche 3 Sterne 

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    ShellysBooksDiarys avatar
    ShellysBooksDiaryvor einem Jahr
    Wer den alten Sherlock Holmes mag, wird sich in den Jüngeren verlieben...

    Meine Meinung:

    Aufmerksam auf Sherlock Holmes bin ich durch die Mini-TV-Serie „Sherlock“ geworden, wo die beiden Schauspieler Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes) und Martin Freeman (Dr. Watson) ermitteln. Was mir besonders gut an dieser Serie gefiel, war das Ermitteln in der heutigen Zeit, jedoch ohne Verlust des gewissen britischen Humors und Sherlocks Eigenarten. Dennoch fragte ich mich immer wieder, wie es nun alles mit Sherlock Holmes angefangen hat. Wie ist er wirklich zum Ermitteln und somit zu seinem Titel „der Meisterdetektiv von London“ gekommen? Ich muss gestehen, dass ich die Erstwerke vom Autor Arthur Conan Doyle nicht kenne, sowie die weiteren Werke mit Sherlock Holmes durch verschiedene Autoren. Denn die fiktive Figur des Detektiv Sherlock Holmes ist durch seinen Erfolg in mehreren Romanen, sowie Filmen dargestellt. Meine Aufmerksamkeit hat sich dann auf die Jugendbuchreihe „Young Sherlock Holmes“ vom Autor Andrew Lane gezogen. Allein der kurze Inhalt auf der Rückseite versprach mir die Antworten zu finden, die ich gegenüber Sherlock Holmes hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht und hab nun ein besseres Bild von meinem Lieblingsdetektiv.

    Wenn man den 1. Band „Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft“ in den Händen hält, merkt man gleich, dass es sich um den Meisterdetektiv handeln muss. Im Hintergrund sieht man den Big Ben mit einem Teil des Palace of Westminster. Und im Vordergrund befindet sich der jüngere Sherlock Holmes, der mit einem Schwert zum Angriff oder zur Abwehr bereit steht. Doch leider merkt man gleich beim Lesen der Inhaltsangabe, dass dieses Cover täuscht. Denn die richtige Geschichte zum Roman spielt in fernen Farnham, wo seine Verwandtschaft lebt. In der ganzen Geschichte spielt leider nur ein Teil davon in London, das ich persönlich sehr schade finde und somit auch das Cover unpassend ist. Denn man kennt Sherlock Holmes, wie er in London ermittelt. Das ist in unter anderen eine Art seines „Merkmal“ und dieses wurde leider fürs Cover benutzt. Jedoch die Abbildung von Sherlock Holmes passt sehr gut. In Laufe der Geschichte lernt man immer mehr vom jungen Holmes kennen, und auch, wie er immer mehr in Schwierigkeiten gerät. Es gibt sogar eine Szene im Roman, wo er mit diesem Schwert gegen seinen Gegner kämpft und da hatte ich gleich diese Abbildung vor Augen. Das schöne dabei ist auch, dass man nur rein grob Sherlock Holmes sieht und Feinheiten, was z.B. sein Gesicht angeht, weg gelassen wurde. Dadurch, dass die Romanfigur schon mehrere Male durch andere Schriftsteller, sowie Schauspielern verkörpert wurde, bleibt es in diesem Fall dem Leser selbst überlassen, wie er sich den Charakter bildlich vorstellt.

    Auch der Titel, sowie der Untertitel passen hervorragend zum Buch. In diese Jugendbuchreihe geht es um den jüngeren Sherlock Holmes, der wohl in dem Alter von 14 Jahren ist und noch auf einer Jungenschule geht. Somit kommen keine Verwechslungen mit den erfahrenden, älteren Meisterdetektiv auf. Auch der Untertitel „Der Tod liegt in der Luft“ ist zwar am Anfang etwas verwirrend, doch schon gleich am Anfang des Romans wird dem Leser bewusst, worum es sich dabei vielleicht handeln könnte, ohne genaueres zu verraten. Denn es wird gleich im Prolog beschrieben, wie eine mystische und dunkle Wolke durch ein Fenster flieht, wo gerade jemand um sein Leben geschrien hat. Nach und nach im Verlauf der Geschichte wird dann Aufgedeckt, womit man es zu tun hat.

    Dabei ist die Spannung in diesem Fall auch sehr gut aufgebaut. Als erwachsender Leser muss man bitte daran denken, dass es sich hierbei um einen Jugendroman handelt und somit die tiefere Spannung eines Krimis oder Thrillers hier nicht zu finden ist. Sie wird jedoch gleich am Anfang an aufgebaut, wo Matty den ersten Mord durch einen blöden Zufall miterlebt. Es gibt zwar immer wieder Phasen in den Roman, wo sich die Erzählung etwas in die Länge zieht, jedoch verliert Andrew Lane nie den Hauptfaden zur Geschichte und baut so die Spannung konstant auf. Dabei beschreibt er nicht nur, in welchen Situationen unsere Charaktere sich gerade befinden, sondern schreibt auch sehr bildgerecht die Umgebung. Ein England, welches im Zeitraum in den 1860er Jahren spielen könnte. In dieser Zeit reisten die Menschen noch mit Kutschen von einem Ort zum Anderen, statt Handy oder Emails gab es noch die alte schriftliche Postzustellung, wo man die Briefe noch mit einem Wachssiegel versiegelte, oder falls die Nachricht eilig war, wurde eine Telegramm gestellt. Und genau diese ganzen Details hat der Autor so gut mit in die Geschichte hinein gebracht, dass man als Leser selbst das Gefühl hat, im damaligen England zu leben. Was mich jedoch etwas störte, waren die sehr langen Kapitel. Man konnte zwar auch so sehr gut das Buch zur Seite legen und die Geschichte daraufhin weiter verfolgen. Doch an manchen Abschnitte fragte ich mich selbst, warum der Autor nur einen Absatz gemacht hat und nicht gleich ein neues Kapitel begonnen hat. So passiert in einem Kapitel sehr viele unterschiedliche Ereignisse, manchmal auch auf darauffolgenden Tageszeiten.

    Die Charaktereigenschaften von Sherlock Holmes sind sehr identisch mit den älteren Holmes, den ich aus der Mini-TV-Serie kenne. Der leichte Stursinn, die schnelle Auffassungsgabe, die unermüdliche Neugierde, sowie die Liebe zu rothaarigen Mädchen. In manchen Situationen musste ich regelrecht schmunzeln, wie so manche Eigenart von Sherlock zu Leben erweckt wurde und im Laufe seines Leben beibehalten wurde. Bzw., wie der Autor Andrew Lane es geschafft hat, die Charakterzüge vom älteres Sherlock auf den Jüngeren zu projizieren.

    Auch sein älterer Bruder Mycroft wird in diesem Roman erwähnt und spielt unterschwellig eine gewisse „größere“ Rolle. Schon gleich im ersten Absatz, wo Mycroft auftaucht, musste ich regelrecht lachen. Denn diese typische Redensart von ihm, mit einem leichten Anteil von Überheblichkeit und Besserwisserisch kenne ich nur zu gut aus der Serie. Somit hat sich dieser Mycroft gleich ein Platz in meinem Herzen gesichert, und dabei hatte ich gleich den Schauspieler Mark Gatiss vor Augen gehabt. Er spielt zwar selbst im Roman kaum mit, doch es ist eine wichtige Kontaktperson für Sherlock, die ihm innerlich immer wieder Halt gibt.

    Etwas traurig war ich, dass leider mein persönlicher Lieblingscharakter Dr. Watson nicht vorkam. Aber durch die Serie wusste ich, dass sie sich eben erst im erwachsenden Alter kennenlernen, wo Dr. Watson durch eine Kriegsverletzung zurück nach London kommt und somit sein Weg zu Sherlock findet. Doch in dieser Jugendbuchreihe ermittelt Sherlock nicht alleine. Es gibt dabei 2 wichtige Nebencharakter, die Sherlock an der Seite stehen. Als seinen „treuen Begleiter“ steht im der Waise und Alleingänger Matthew Arnatt (kurz Matty genannt) zur Seite. Er entdeckt auch den ersten Mordfall und durch einen kleinen Zufall findet er das Vertrauen zu Sherlock und somit beginnt die Jagd nach der Wahrheit. Außerdem steht Sherlock der Lehrer Amyus Crowe zur Seite, der ihm die entsprechenden Schlussfolgerungen beibringt und somit wohl auch seine Leidenschaft zum Ermitteln verschafft.

    Auch der „Bösewicht“ hatte seine typischen Charakterzüge, wie ich sie bisher bei den Gegner von Sherlock aus der Serie kenne. Und dabei hat Andrew Lane es auch geschafft, dass dieser Charakter bis zum Schluss geheimnisvoll bleibt. Man erfährt zwar so nach und nach, wer es ist und warum er diese Tat vollzog, jedoch bleibt er weiterhin im Dunkeln verborgen.

    Etwas verwirrend fand ich es, dass in diesem Roman sogar sehr kurz seine Schwester erwähnt wird. Zwar nicht wirklich ins Detail genau, jedoch muss ich nun gestehen, dass ich erst ab der 4. Staffel der Mini-TV-Serie davon erfuhr, dass Sherlock und Mycroft eine Schwester haben. Aber zum Glück hat sich Andrew Lane mit den Details der Schwester noch sehr zurück gehalten und somit hoffe ich, dass ich sie bald in den nächsten Bänden vielleicht besser kennen lernen werde.


    Mein Fazit:

    Wer den Meisterdetektiv von London, Sherlock Holmes, in irgendeiner Art kennt, wird sich in die jüngere Ausgabe von ihm in der Jugendbuchreihe „Young Sherlock Holmes“ verlieben. Andrew Lane hat es geschafft, einen jungen Sherlock zu erfinden, der trotzdem seine Eigenarten besitzt und dadurch zum Ermitteln kommt. Mit seiner Spannung um die Mordfälle von Farnham, und die dadurch entstehenden Komplikationen von Sherlocks Leben, schafft er es bis zum Ende den Leser zu fesseln. Man fiebert regelrecht mit und man möchte nun unbedingt wissen, wie es nun in den folgenden Bänder mit Sherlock weitergeht. Ich selbst freue mich, auf ein weiteres Abenteuer des jungen Sherlock Holmes.

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    schwarzweisse_wortwelts avatar
    schwarzweisse_wortweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Frischer Schreibstil und viel Spannung! :)
    Young Sherlock Holmes - Erster Band


    Meiner Meinung nach kann das von fast allen Altersklassen gelesen werden, außer als Kinderbuch, da es dafür an einigen Stellen vielleicht zu düster ist.
    Für alle anderen Leser schreibt Andrew Lane in moderner, frischer Art eine alte Geschichte neu. Mit genau der richtigen Mischung Spannung, Details, Action und Gefühl bildet dieses Buch eine guter Ergänzung für alle Sherlock Holmes Liebhaber.
    Im ersten Teil ermittelt Sherlock ein bisschen unfreiwillig in einem sehr geladenen Fall und an einigen Stellen kommt recht mysteriöse Stimmung auf.


    Der junge Sherlock muss zu seiner Tante aufs Land fahren und hegt wenig Begeisterung für diese Idee.
    Ich hätte mir gewünscht das sein Leben bei der Tante eine etwas größere Rolle spielt und man mehr darauf eingeht und mehr erfährt. Dennoch liebe ich besonders den Anfang des Buches.


    Das Cover finde ich recht ansehnlich und es gefällt mir dass alle Teile zusammenpassen.

    Die Inhaltsangabe hingegen gefällt mir überhaupt nicht. Hätte ich das Buch im Laden gesehen und nicht geschenkt bekommen, ich hätte es wieder zurück gelegt weil mir der Klappentext nicht gefallen hätte.
    Der Inhalt jedoch ist sehr viel besser und hält 10 Mal mehr als versprochen wird.
    Jugendliche Leser können sich mit dem 14 Jährigen Sherlock sicher gut identifizieren. Er ist bereits in diesen jungen Jahren sehr selbstständig und hat bereits eine außerordentlich gute Kombinationsgabe, welche er auch einzusetzen weiß.
    Ich hätte mir gewünscht dass in diesem Buch noch erwähnt wird weshalb die Haushälterin solch eine Antipathie gegen Sherlock hegt und wurde in dieser Sache etwas enttäuscht.


    Vor allem für Jugendliche sehr empfehlenswert und interessant! Besonders für Fans von Sir Arthur Conan Doyles Original.

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eher für jüngere Leser, aber dennoch toll geschrieben!
    Der junge Sherlock Holmes

    Schreibstil


    Da ich in letzter Zeit wieder auf den Geschmack der alten Sherlock Holmes-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle gekommen bin, dachte ich, dass ich die Reihe um den jungen Sherlock Holmes unbedingt mal ausprobieren sollte.


    Jugendlich und sehr modern präsentiert Andrew Lane hier die Geschichte des jungen Sherlock Holmes und seinem ersten Fall. Ich muss sagen, dass Sherlock für mich hier auch Hans Peter hätte heißen können, denn den kleinen Held brachte ich hier in keinerlei Verbindung mit dem überaus intelligenten, wenn auch sehr melancholischen Meisterdetektiv, den wir alle so lieben.


    Das Buch ist daher eher für jüngere Leser. Der Fall ist gut nachvollziehbar, sehr einfach gehalten und der Actionanteil überwiegt. Dennoch gibt es einige interessante Thematiken, die angesprochen werden, die ich aber hier in der Rezension aufgrund von Spoilern leider nicht benennen kann. Neben Sherlock Holmes selbst gibt es auch noch einige sehr interessante Personen!


    Charaktere


    Sherlock Holmes


    Zu Beginn der Geschichte wird unser junger Sherlock von der Schule abgeholt. Eigentlich erwartet er seinen Vater, doch stattdessen taucht sein Bruder Mycroft auf und erklärt, dass Sherlock die Ferien nun bei seiner Tante und seinem Onkel verbringen soll. Dort angekommen stellt er jedoch fest, dass er alles andere als willkommen ist. Zum Glück findet er in einem Straßenjungen namens Matty einen guten Freund und bekommt durch seinen Hauslehrer später auch Unterstützung.


    Den jungen Sherlock Holmes habe ich mir ganz anders vorgestellt. Es wird zwar kurz angeschnitten, dass er auf der Schule keine Freunde hat, ansonsten wirkt er aber einfach zu normal. Er ist aufgrund seines Alters noch sehr unerfahren. Zwar versucht er sich an ersten Schlussfolgerungen, aber im Grunde ist er einfach nur ein Junge, der noch gar kein so großes Interesse am Ermitteln hat und auch noch kaum Wissbegierde zeigt.


    Zwar werden einige typische Dinge angesprochen, die den späteren Sherlock Holmes ausmachen, aber ich konnte ihn einfach nicht in Verbindung mit ihm bringen. Aus diesem Grund war er in meiner Vorstellung auch ein eigenständiger Charakter.


    Amyus Crowe


    Amyus Crowe wird der Hauslehrer von Sherlock Holmes und er bringt ihm vor allem das logische Schlussfolgern bei. Ihn fand ich fast interessanter als Sherlock, einfach weil er eine gewisse Charakterstärke besitzt und den jungen Sherlock in die richtige Richtung lenkt.


    Interessant ist hier auch die Hintergrundgeschichte von Amyus Crowe. Er hat zudem eine Tochter, die sich im späteren Verlauf mich Sherlock anfreundet.


    Meine Meinung


    Voller Vorfreude habe ich mich in den "ersten" Fall von Sherlock Holmes gestürzt, bin aber wohl mit zu großen Erwartungen herangegangen. Der Einstieg ins Buch ist mir zwar gut gelungen, doch ich konnte den jungen Sherlock hier einfach nicht als den Sherlock von Arthur Conan Doyle sehen. In meinem Kopf zeichnete sich ein eigenständiges Bild des kleinen Detektiven ab, was aber auf keinen Fall negativ zu betrachten ist.


    Die Geschichte lässt sich gut lesen und der Fall ist ebenfalls sehr interessant. Es geht um einen seltsamen Rauch, der sowohl von Sherlock, als auch von dem Straßenjungen Matty kurz vor dem Fund einer Leiche beobachtet wird. Große Beulen lassen vermuten, dass es sich um eine Krankheit handelt und im Ort bricht Panik aus, denn alle gehen davon aus, dass es die Pest sein muss.


    Die Beschreibungen des Umfelds haben mir sehr gut gefallen. London ist ein toller Schauplatz und durch die jugendliche Sprache werden auch jüngere Leser animiert, in eine frühere Zeit einzutauchen. Der Fall selbst ist sehr einfach gehalten und gut nachvollziehbar, es sind also keine komplizierten Verstrickungen wie teilweise bei Arthur Conan Doyle zu erwarten.

    Dadurch, dass der Fall so einfach ist, fehlte mir bei dem Buch aber auch das gewisse Etwas. Es gibt zwar viele spannende Szenen, einiges an Action und viele Interessante Fakten, aber leider ist die Auflösung schnell klar, die zweite Hälfte des Buches dient nur noch, das "Unheil" aufzuhalten. Für mich ist die Reihe persönlich daher eher nichts, ich denke aber, besonders jüngere Leser werden damit ihre Freude haben und auch Krimi-Einsteiger werden kaum Probleme haben, dem jungen Sherlock Holmes bei seinem ersten Fall zu begleiten.


    Fazit


    "Young Sherlock Holmes" ist eine interessante Krimi-Reihe rund um den jungen Sherlock Holmes, die sehr modern gehalten ist und deswegen wohl besonders jüngere Leser begeistern dürfte. Für mich persönlich waren es zu wenig Schlussfolgerungen und zu viel Action, der Fall selbst war mir zu einfach. Ich konnte das Buch als Lektüre für Zwischendurch aber dennoch genießen und kann es daher dennoch weiterempfehlen!


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    Julia_Regenbogens avatar
    Julia_Regenbogenvor einem Jahr
    Hätte für mich persönlich spannender sein können

    Sherlock Holmes ist noch ein junge, sein alter wird nicht weiter erwähnt. Aber er besucht ein Internat für Jungen.

    Sein Vater ist in Indien, seine Mutter schwer Krank.

    Normalerweise verbringt er seinen Sommer bei seinem Vater, doch aufgrund der Tatsache, dass dieser in Indien ist, wird er von seinem älteren Bruder zu seinem Onkel und seiner Tante gebracht und soll da den Sommer verbringen.

    Onkel und Tante begegnen ihm herzlich, doch die Hausbedienstete ist weniger angetan, dass Sherlock mehrere Monate in ihrem "Revier" verbringen soll.

    Sherlock stellt sich auf sehr langweilige Ferien ein, doch es kommt anders als er gedacht hat.


    Ich weis nicht recht was ich von dieser Reihe halten soll. Es hat mir gefallen aber irgendwie auch nicht.

    Generell bin ich von Krimis nicht abgeneigt, aber dieses Buch war mir persönlich ein bisschen zu langatmig.

    Viel zu viel geplenkel und für mich recht wenig spannende Momente, die dann auch relativ schnell vorbei waren.

    Ob ich die Reihe noch weiterlesen werde kann ich in diesem Moment noch nicht genau sagen, aber ich tendiere ehere zu Nein.

    Für Sherlock Holmes Fans und solche die es noch werden wollen ist es sicherlich ein gelungenes Buch, für mich war es aber leider nicht wirklich ein Top aber auch kein Flop

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Young Sherlock Holmes konnte mich auf jeden Fall überzeugen. Ich freue mich auf die weiteren Teile :)
    The Young Sherlock Holmes

    So hat sich der junge Sherlock Holmes seine Sommerferien nicht vorgestellt.
    Anstatt sie daheim bei seinen Eltern mit Schwester und Bruder Mycroft zu verbringen muss er nach Farnham zu seinem Onkel und Tante, Menschen die er eigentlich gar nicht kennt.
    Die  zwei sind auch recht komisch und Sherlock langweilt fast zu tode.
    Dann lernt er Matty kennen, einen Jungen der sich alleine durschlägt und von der Hand in den Mund lebt.
    Gleichzeitig bekommt Sherlock einen Hauslehrer an die Seite gestellt- Amyus Crowe der Sherlock in Logik und Natur unterrichtet.
    Dann finden Sherlock und Crowe eine Leiche auf dem Grundstück seines Onkels, übersät mit Beulen und Pusteln....man vermutet die Pest.
    Doch Sherlock findet noch ein gelbes Pulver bei der Leiche welches es an sich nimmt und erst vor ein paar Tagen hat Matty in der Stadt ebenfalls so eine übel zugerichtete Leiche gesehen...gefolgt von einer schwarzen Wolke.
    Sherlock und Matty machen sich auf um einen Tropenmediziner aufzusuchen der ihnen Auskunft über das Pulver geben kann....Mycroft warnt Sherlock vor der Haushälterin von Onkel und Tante und schon steckt Sherlock in seiner ersten "Ermittlung" gegen den grausamen Baron Maupertuis der England zerstören will....

    Seit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als Sherlock und Watson unterwegs sind bin ich grosser Fan von Sherlock Holmes geworden.
    Und jetzt eine Buchreihe mit dem sehr jungen Sherlock- da war ich doch sehr neugierig und gespannt- ich kann sagen- ich wurde nicht enttäuscht.
    Nicht nur für Jugendliche ein schönes und spannendes Lesevergnügen.
    Der junge Sherlock konnte mich vollkommen überzeugen da er in seiner Jugend einfach noch nicht mit der Logik und dem Wissen ausgestattet ist wie in den Bänden als Erwachsener, ein Meisterdetectiv der noch am lernen ist.
    Auch Matty und Amyus Crowe sind sehr überzeugend und interessant und runden die Abenteuer um den jungen Sherlock perfekt ab.
    Ich hoffe das in den weiteren Bänden Matty und Sherlock zusammen weiter "ermitteln" da sie mir beide sehr ans Herz gewachsen sind und ich ihre Dynamik gelungen finde.
    Ein toller und spannender erste Band zum mittermitteln und raten und das Ende hat mich überrascht aber auch neugierig auf die weiteren Bände gemacht.
    Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Spannend und gelungen

    Ich war ja eigentlich etwas skeptisch , bin aber eines besseren belehrt worden. Ich fand es wirklich gelungen wie der Autor ein Bild des jungen Sherlock Holmes gezeichnet hat. Der zwar hier auch schon einzelgängerisch und auf seine Art kompliziert war, aber doch noch naiver und unbeschrieben. Dann muss er in den Sommerferien zu seinem Onkel den er gar nicht kennt, und die eigentlich auch nicht viel Interesse an ihm haben, und stolpert in seinen ersten Fall. Unterstützt wird er von einem Straßenjungen (ich hoffe der bleibt auch in den weiteren Teilen an seiner Seite) und einem Tutor/ Lehrer der ihn den Sonner über unterrichten soll. Crowe ist mit seiner Tochter nach England gekommen - er ist eigentlich eine Art "Fährtenleser". Von ihm lernt Holmes einiges wie das kombinieren und zielführende Denken. Der ganze Fall prägt ihn für eine weiter Zukumft. Ich bin schon wirklich auf die nächsten Teile gespannt!

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    L
    Lara_readvor 2 Jahren
    Sherlock Homes 1

    In diesem Buch wird der erste Fall von Sherlock Homes beschrieben. Mir hat es sehr gut gefallen. Aber erstmal von vorne.

    Es kommen die langersehnten Ferien für Sherlock und er freut sich schon sehr auf seine Familie. Doch als er dann von seinem Vater abgeholt werden sollte kommt sein Bruder ihn abholen. Doch es kommt noch schlimmer. Sein Bruder erzählt ihm, dass er nicht nach Hause kann und deswegen zu seiner Tante und seinem Onkle nach Homes Manor muss. Dort ist er jedoch nicht erwünscht und vorallem die Haushälterin Mrs Elglantine macht ihm das Leben schwer. Aber er findet auch einen Freund in dem Jungen Mattew. Als dann in Farnham zwei Männer misteriöse Weise sterben ist Sherlocks Spürsinn geweckt.So beginnen er und Mattew dann mit den Ermittlungen.

    Wie oben schon gesagt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit dem Schreibstil und den Vorstellungen wie es wohl in dieser Zeit ohne Autos und Abwasser so aussah und funktionierte.In der heutigen Zeit ist es ja oft unvorstellbar wie es Menschen früher ohne diesen Lebensstandart ausgehalten haben ;). Aber das hat sich sehr schnell gelegt. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen vorallem Mettew ist mir ans Herz gewachsen. Das Buch war über die gesamte Zeit sehr spannend und es hat mir viel Spaß bereitet mitzurätseln warum und wie die beiden Männer jetzt gestorben sind. Die Handlungen von Sherlock konnte ich immer gut nachvollziehen und ich konnte oft gar nicht mehr aufhören mit lesen.

    Ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Teile holen und freue mich auch schon sehr darauf diese zu lesen.

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    lisa-flockes avatar
    lisa-flockevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch , eine gute Idee seine Vorgeschichte zu erzählen und die Umsetzung ist auch gut gelungen.
    Young Sherlock Holmes

    Als ich das Buch zum ersten mal gesehen hab , habe ich mich unglaublich über die Idee gefreut einmal mehr über die Jugend von Sherlock Holmes zu erfahren aber ich dachte auch wie gut ein anderer Autor Sherlock Holmes wohl beschreiben kann. Und zu  meiner Freude hat Andrew Lane Sherlock meiner Meinung nach gut getroffen .Man merkt zwar ,dass diese Reihe nicht wie die ersten Romane geschrieben ist aber als Jugendbuch definitiv zu empfehlen. Die Figuren sind nicht nur oberflächlich beschrieben und der Schreibstile macht das ganze Buch noch einmal interessanter.

    Bin ein Fan der Reihe und werde noch die nächsten Teile lesen :)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ich verlose das Buch young Sherlock Holmes 1 der Tod liegt in der Luft von Andrew Lane. Ich hab das Buch doppelt Geschenkt Bekommen also ist es unnötig das Buch doppelt zu Hause zu haben. Wer sich interessiert schreibt mir sein Name und Die Adresse. Ich würde mich freuen wenn das Buch weg ist. Ich habe das Buch schon gelesen und bin begeistert und hab die ganze reihe verschlungen😬😝😱 Viel glück und dann viel Spaß beim Lesen😬😁
    Zur Buchverlosung
    Klappentext:
    Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen - bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders, und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron - das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.




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