Andrew Mayne

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen

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Auf falschen Fährten

 (3)
Neu erschienen am 09.10.2018 als Taschenbuch bei Edition M.

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Auf falschen Fährten

Auf falschen Fährten

 (3)
Erschienen am 09.10.2018

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birgitfacciolis avatar

Rezension zu "Auf falschen Fährten" von Andrew Mayne

Bärenangriff
birgitfacciolivor 2 Monaten

Dr.Theo Cray ist Wissenschaftler und arbeitet an einer Uni als Lektor.Auf einer seiner wissenschaftlichen Reisen wird er plötzlich Verdächtiger in einem Mordfall.Ausgerechnet eine ehemalige Studentin von ihm , Juniper wird ermordet aufgefunden und Theo ist die einzige Verbindung zu ihr.Nach der Obduktion aber geht man von einem Bärenangriff aus.Trotz seiner Entlastung glaubt Theo die Theorie nicht und macht sich mit Hilfe seines selbst entwickeltem Computerprogramms Maat selbst auf die Suche und den Behörden gehörig auf die Nerven.


Eine ausgefuchste Story ,wenn auch etwas arg unrealistisch ,mit Spannung und einer Portion Humor.

Theo ist sympatisch und gleichermaßen nervig und hat wohl im Laufe des Buches mehr Leben als eine Katze.Ich könnte mir den Thriller gut als Auftakt einer Reihe vorstellen ,da der Autor Theo am Anfang recht lang beschrieben hat.Einen Stern hat den Autor auf jedenfalls die vielen wissenschaftlichen Begriffe gekostet,mir haben sie Zeit zum recherchieren gekostet.So dauerte es etwas bis ich im Buch drin war.Dann aber fand ich es super

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yellowdogs avatar

Rezension zu "Auf falschen Fährten" von Andrew Mayne

unterhaltsam, aber leicht überzogen
yellowdogvor 2 Monaten

Auf falschen Fährten ist ein ganz guter Thriller, den ich gerne gelesen habe, auch wenn er nicht unbedingt neue Maßstäbe setzt. Ein mal mehr ist es die Jagd nach einem Serienkiller.

Das besondere ist die Hauptfigur, aus dessen Sicht auch erzählt wird. Der introvertierte Professor Theo Cray ist Bioinformatiker, er hat stets einen wissenschaftlichen, unvoreingenommenen und kühlen Blick. Dazu kommt aber, dass er einen sanften Charakter hat. Dadurch entsteht ein Erzählton, der ein wenig anders ist.


Theo Cray gerät für kurze Zeit in Verdacht, eine junge Frau getötet zu haben, doch dann vermutet die Polizei doch, dass es ein Grizzley-Bär war. Sie erschießen sogar einen Bären. Doch Cray glaubt nicht daran und untersucht Blut/DNA des Opfer. Er findet auch eine Verbindung zu weiteren Opfern. Er glaubt an einen Serienkiller, der seit Jahrzehnten tötet, doch die Polizei und das FBI schätzen keine Einmischung von einem Amateur. So muss theo alleine weitermachen und es wird immer gefährlicher.

Ich schätze an dem Roman neben der außergewöhnlichen Hauptfigur, dass die Handlung nie langweilig wird. Trotz fehlender Glaubwürdigkeit ist es unterhaltend. Warum aber die Polizei und FBI so verbohrt und unfähig sein soll, leuchtet mir nicht ein. Ich meine, beim Lesen über ein paar Plotlöcher gestolpert zu sein, aber mich persönlich hat das nicht gestört. Kritischere Leser könnten die fehlende Logik jedoch bemängeln. Das Finale ist spektakulär, aber vollkommen überzogen.


Band 2 der The Naturalist-Reihe wird auch noch kommen und ich werde bei Gelegenheit die Serie weiterlesen.

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Cambridges avatar

Rezension zu "Auf falschen Fährten" von Andrew Mayne

Kurzweiliges Lesevergnügen
Cambridgevor 2 Monaten

Andrew Mayne ist mit seinem Auftakt zur neuen Serie um den nerdigen Professor Theo Cray ein echter Pageturner gelungen. Kurze Kapitel, die oft in einem Cliffhanger oder mitten in einer Situation enden, lassen einen einfach immer weiter lesen.

 

Man muss ein Herz für Nerds haben, um Theo Cray ins Herz zu schließen. Er ist hochintelligent, ein wenig umständlich und ihm fehlt ein wenig das Verständnis für das Verhalten anderer Menschen. Das  Buch beginnt rasant. Theo steht in einem Motel an der Eismaschine, als er Zeuge eines Polizeieinsatzes wird. Ein Motelzimmer wird aufgebrochen. Offenbar sucht die Polizei nach einem gefährlichen Mann. Theo sieht gespannt zu. Allerdings ist es seine Moteltür, die die Polizei aufgebrochen hat. Zu seinem großen Erstaunen sieht sich Theo als Tatverdächtiger eines Mordes verdächtigt. Die Tote ist eine ehemalige Studentin von ihm. Der Verdacht gegen Theo wird bald fallengelassen. Aber der Mord beschäftigt Theo doch sehr. Er ist darauf geschult, Muster zu erkennen, wo kein anderer etwas sieht. So fallen ihm bald Ungereimtheiten auf und er beginnt, auf höchst ungewöhnliche Art, auf eigen Faust weiter zu forschen.

 

Mir hat die Figur des Theo sehr gut gefallen. Er ist ein sympathischer Kauz. Allerdings erschien er mir nicht ganz so seltsam, wie er offensichtlich auf seine Mitmenschen wirkt. Für mein Gefühl wurde seine „Seltsamkeit“ ein wenig hochgepuscht und auf der anderen Seite die Starrköpfigkeit aller anderen ebenfalls. Theo versucht, eine bizarre Mordserie aufzuzeigen, die bisher noch niemandem aufgefallen ist. Dabei sehen wir die Dinge immer aus seiner Sicht. Das ist manchmal etwas wissenschaftlich, aber ich habe einige Bücher gelesen, die diesen Aspekt weitaus mehr übertrieben haben. Hier hält sich das Wissenschaftliche im Rahmen und ich fand vieles sehr interessant. Das  Buch ist deutlich auf Tempo ausgelegt, da bleibt kein Platz für seitenlanges Wissenschaftsgedöns. Es gelingt dem Autor sehr gut, seine Informationen kurz und knapp zu halten. Theo ist sich seiner Defizite im menschlichen Bereich deutlich bewusst. Sehr oft wird darauf angespielt, dabei halte ich ihn eigentlich für relativ normal. Vielleicht etwas naiv und weltfremd. Und sehr liebenswert. Ich habe ihn jedenfalls ins Herz geschlossen.

Das Buch hat auch seine Makel. Es ist recht stereotypisch angelegt. Es gibt das ein oder andere kleine Löchlein in der Handlung und auch glückliche Zufälle spielen oft eine große Rolle. Insgesamt läuft Theos Verbrecherjagd doch recht gradlinig ab. „The Naturalist“ ist keine fundiertes wissenschaftliches Recherchewerk und auch kein tiefgründiger Thriller. Manches wird in dem Buch angestoßen, was zu denken gibt. Aber es wird nie vertieft. Die Story hat ein hohes Tempo und ist eindeutig auf Action und Spaß angelegt. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich weiß nicht, ob ich ein weiteres Buch der Serie lesen möchte, denn ich bin kein Freund von Serien. Aber ich habe es gerne gelesen und es hat mir Spaß gemacht.


 

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