Andrew Miller Die Optimisten

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Inhaltsangabe zu „Die Optimisten“ von Andrew Miller

Die Frage nach Schuld und Vergessen

Eindringlich erzählt Andrew Miller von einem Mann, der das Grauen des Bürgerkrieges in Ruanda mit eigenen Augen gesehen hat. Clem Glass, Fotoreporter, ist weder Opfer noch Täter, doch die Frage nach Schuld, Sühne und Vergessen - vielleicht eine der wichtigsten Funktionen des Gedächtnisses -, lässt ihn auch zu Hause in London lange nicht los. Am Ende gelingt es ihm, seinem Leben wieder einen Sinn zu geben, indem er seiner Schwester aus einer schweren Krise hilft. Millers realistische, kluge Erzählprosa stellt einen Mann in den Mittelpunkt, dessen Verlorenheit und Glück zutiefst bewegen.

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  • Rezension zu "Die Optimisten" von Andrew Miller

    Die Optimisten

    Anja_Lev

    11. August 2010 um 15:49

    Auf dem Einband steht ein Zitat aus " die literarische Welt", dass ich - entgegen vielen anderen Rezensionszitaten auf Büchern - als sehr zutreffend empfunden habe: "Die Oberfläche von Andrew Millers Roman ist glatt. Die Tiefe ist gewaltig." Ich hab genau dies beim Lesen empfunden, Miller schreibt nicht übertrieben umständlich, in langen Sätzen oder allzu vielen Bildern, sondern schön, aber recht schnörkellos und dennoch hat mich die Geschichte tief getroffen. Jeder Satz scheint eine Menge Bedeutung zu haben, ohne bemüht und künstlich zu wirken. Es geht um Clement Glass, einen Fotoreporter, der bereits viele Kriegsschauplätze besucht hat und gerade (1994) aus Ruanda zurückgekehrt ist. Dort war er Zeuge eines Massakers, was ihn tief beeinflusst hat. Während er zuhause in London versucht, die Bilder dieses Massakers loszuwerden und sich eine Meinung über seine Pflichten zu bilden, wird er auf die psychischen Probleme seiner Schwester aufmerksam, die mit verschiedenen Ängsten kämpft. Glass entscheidet sich, sich um seine Schwester zu kümmern - wohl auch, um die eigenen Probleme auszublenden. Der Rückzug mit der Schwester, ihre langsame Genesung und Glass eigene Rückkehr bilden den Kern des Buches. Meiner Meinung nach ein Buch über Identität, Verantwortung und auch über Familie, das eigentlich ganz leise, aber dennoch sehr beeindruckend ist.

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