Andrew Miller Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt

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Inhaltsangabe zu „Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt“ von Andrew Miller

Eine virtuos inszenierte Episode aus dem Leben Casanovas - elegant, frivol, bildgewaltig.»Ende September 1763 machte ich die Bekanntschaft der Charpillon, und von jenem Tag an begann ich zu sterben.« Mit diesem rätselhaften Satz beginnt das Londoner Kapitel in Casanovas Memoiren. Und er ist der Angelpunkt von Andrew Millers brillantem Roman. So gequält, so gedemütigt, so schamlos ausgenutzt hat keine den großen Libertin wie Marie Charpillon, bildschön, achtzehn Jahre alt, doch bereits durch mehrere Hände gegangen. Casanova versucht es mit Geld, mit Schmeichelei, mit Gewalt umsonst. Die Liebe, das ist im ausgehenden 18. Jahrhundert ein frivoles Gesellschaftsspiel und zugleich ein Kampf bis aufs Messer. Geschlagen, versucht Casanova sich selbst neu zu erfinden, will als Landedelmann leben, verdingt sich als Arbeiter und baut an der Blackfriars Bridge mit. Nach den Salons lernt er nun auch die düstere, verkommene Seite Londons kennen.

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  • Rezension zu "Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt" von Andrew Miller

    Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2009 um 08:46

    Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt. Das ist eine althergebrachte Definition des Begriffs: Roman. Das Buch von Miller behandelt das Leben Casanova`s, aber von dem tiefen Gefühl der Liebe zu sprechen, im Leben Casanova`s ist sicherlich verfehlt. In diesem Leben war beinahe alles nur von Kalkül und von Abenteuerlust bestimmt. Andrew Miller beschreibt dieses Leben Casanova`s auf eine wunderbar flüssige und eingängige Art. Es ist spannend und es ist nichts für Leser die leicht erröten. Der Roman ist auf zwei Ebenen aufgebaut. Auf der ersten sieht man den alten, sozusagen abgewrackten Casanova. Auf einer Burg in Böhmen bekommt er sein Gnadenbrot. Er räumt sein Zimmerchen auf, Diener gibt es für ihn nicht mehr, verbrennt alte Dokumente und Briefe. Dabei stößt er auf einige alte Briefe die ihn an eine bestimmte Episode seines Lebens erinnern. Zufällig bekommt er von einer Dame Besuch und dieser erzählt er, auf der zweiten Ebene des Romans, von dieser Geschichte. Nicht alle Frauen waren ihm gegenüber immer so wie er es wollte und ihm uneingeschränkt zu Diensten. Eine war da, die sich gegenüber Casanova behauptete, und damit einen Wendepunkt einleitete, in seinem Leben.

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