Andrew Morton Madonna

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Inhaltsangabe zu „Madonna“ von Andrew Morton

Rätselhaft und faszinierend - Madonna ist die Ikone unserer Tage schlechthin. Sie wird bewundert für ihre Unabhängigkeit, ihr Selbstbewusstsein, ihre Kompromisslosigkeit und Risikobereitschaft. Wer aber ist die wohl berühmteste Frau unseres Planeten wirklich? Andrew Morton enthüllt die unbekannten Seiten dieses Superstars und präsentiert eine Madonna jenseits der Legenden, die sie selbst erschaffen hat.

Gute Biographie

— MellisBuchleben

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    Madonna

    Liebes_Buch

    29. August 2017 um 10:16

    Madonna hat ihre Mitmenschen und die Medien ihr Leben lang derart mit Lügenmärchen gefüttert, dass man kaum echte Fakten über diesen Star hört. Sie ist eine Meisterin der Manipulation und die Medien machen dabei gerne mit, denn Madonna = Geld. Andrew Morton hat immerhin ansatzweise hinter diese Mythen geblickt. Trotzdem ist auch hier sicher viel unwahr.Z. B. schreibt er, Madonna habe die Behandlung und Beerdigung alter Freunde übernommen. Anderswo las ich jedoch ein entscheidendes Detail: nach der rührenden Übergabe der Schecks liess Madonna selbige sperren. Madonna ist ohne Zweifel eine faszinierende Person. Ich bin immer wirklich beeindruckt, wie viele Chancen sie vergeigte bis sie endlich Erfolg hatte. Madonnas Karriere war anfangs ein Gemeinschaftsprodukt von Madonna, ihrem Bruder, ihren Liebhabern, Freunden, Designern und einem Management. Man muss das hervorheben, weil Madonna verbreitet, sie hätte es ganz allein geschafft. Man stellt jedoch schnell fest, hinter der Frau steht ein Heer an Helfern. Es ist allein beachtlich, wie sie jahrelang von Männern durchgefüttert wurde, wobei sie bis zu 6 Liebhabern gleichzeitig hatte. Es hat mich gerührt, dass so viele Menschen Mitleid mit Madonna hatten und alles daran setzten, ihr den Wunsch vom Ruhm möglich zu machen. Das hat mich sowieso am meisten überrascht: dass Madonna als junge Frau keine Bewunderung erzeugte, sondern hauptsächlich auf das Mitleid ihrer Mitmenschen baute. Madonna hat ihr Leben zu einem Kunstwerk gemacht, an dem nicht viel echt ist. Dabei hat sie sich nie gescheut, sich zu überhöhen oder mit fremden Federn zu schmücken. Da sie Mädchen immer als Vorzeigefrau hingehalten wird, finde ich es wichtig, wenigstens einen kleinen Blick auf die Realität hinter dem Glanz zu werfen. Denn leider muss man mit einem gewissen Schauder sagen, dass diese Frau ohne das ganze Wohlwollen ihrer Mitmenschen einfach in die Prostitution gerutscht wäre. Das konnte sie auch niemals ganz hinter sich lassen. Was die Medien als Feminismus verkaufen, wurde von Madonnas Freunden als Sucht nach Erniedrigung eingestuft. Madonna ist eine traurige und tragische Figur. Spannende Biographie! (Es ist die einzige Madonna-Biographie mit brauchbaren Fotos, damit man sieht, warum Madonna berühmt wurde. Inklusive Höschen-Foto. Madonna zeigte schon als Schülerin gern Männern ihr Höschen.)

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  • Gute Biographie

    Madonna

    MellisBuchleben

    22. August 2017 um 15:04

    Zum Cover muss ich sagen, dass mir das überhaupt nicht gefällt. Zum einen hätte man vielleicht ein schöneres Foto von Madonna wählen können, zum anderen beißt sich meiner Meinung nach die giftgrüne Schrift des Titels mit dem Pink vom Hintergrund. Die Anordnung von Autor und Titel hätte vielleicht auch ein bisschen besser platziert werden können. Nichtsdestotrotz geht es ja vor allem um den Inhalt und der hat mir gut gefallen. Wie immer muss ich hinzufügen, dass bei Biographien eine Bewertung natürlich schwierig ist und sich nicht auf das Leben der Person bezieht, das porträtiert wird, sondern vielmehr auf Schreibstil, Aufbau etc.Obwohl ich bereits zwei Biographien über Madonna gelesen habe, bin ich ohne Erwartungen an dieses Werk herangegangen. Klar vergleicht man dann doch hin und wieder in Gedanken, auch wenn man das eigentlich nicht möchte. Der Inhalt ähnelt natürlich den anderen beiden Biographien, die ich bereits gelesen und rezensiert habe. Trotzdem gibt es auch Unterschiede.Mir hat der Aufbau dieses Buches nicht  gefallen. Es ist zwar alles einigermaßen chronologisch dargestellt, aber vor allem zum Ende hin sprang der Autor recht häufig in der Zeit vor und zurück. Es handelte sich zwar "nur" um einige Jahre, aber ich musste dann doch im Kopf ab und zu die Ereignisse ordnen, um zurecht zu kommen. Für jemanden, der die Geschehnisse in Madonnas Leben vielleicht nicht so gut kennt wie ich, könnte es an dieser Stelle ein bisschen verwirrend sein. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass der Autor zwar gut recherchiert hat, Madonna selbst aber nie begegnet ist. Falls er das doch getan hat, wirkte es jedenfalls auf mich als Leser nicht so. Positiv fand ich dagegen, dass ich wieder einige neue Details erfahren habe und manche Mythen um  Madonna von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet werden.Insgesamt ist es eine gute Biographie, die von mir drei Herzen erhält.

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  • Rezension zu "Madonna" von Andrew Morton

    Madonna

    Holden

    16. December 2011 um 17:13

    Die umfassende Biographie zur Queen of Pop, Wir erfahren, daß Madonna früh ihre Mutter verloren hat und sich mit der Stiefmutter nie arrangiert hat (entgegen dem Verhalten der Stiefmutter übrigens). Sie ist sehr kunstinteressiert und legt ihr Geld vorzugsweise in zinsträchtigen Regierungsanleihen anstatt in Aktien an. Und sie gilt als Pfennigfuchserin, was wohl auf ihre arme Vergangenheit in New York zurückzuführen ist. Als größte Stärke sieht der Autor an Madonna die Fähigkeit, Trends, die unter der Oberfläche brodelten (zB das Voguing in den Schwulen- und Latinoclubs), aufzugreifen und groß rauszubringen. Für Fans unentbehrlich, für mich ganz interessant.

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