Andrew Motion Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

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Inhaltsangabe zu „Silver: Rückkehr zur Schatzinsel“ von Andrew Motion

Juli 1802: Am Nordufer der Themse, unweit von London, liegt das Hispaniola, ein Wirtshaus, das von Jim Hawkins und seinem Sohn geführt wird. Jim junior unternimmt oft einsame Streifzüge durch die nebelverhangene Marschlandschaft; ansonsten muss er nach der Pfeife seines Vaters tanzen und im Schankraum der Kneipe den immergleichen Geschichten lauschen:

von Abenteuern auf hoher See, von Mord, Rache, vergrabenen Schätzen – und von einem Mann mit einem Holzbein. Eines Spätabends taucht ein Mädchen bei Jim auf, Natty, mit einer Botschaft ihres Vaters – Long John Silver. Der alters, aber keineswegs willensschwache Pirat hat einen Plan: Jim und Natty sollen gemeinsam zur Schatzinsel aufbrechen und den Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren dort zurückgelassen werden musste. Wenig später stechen Jim und Natty in See, genau wie einst ihre Väter. Während der Reise wachsen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Ahnung, dass das eigentliche Abenteuer noch vor ihnen liegt. Und sie haben recht: Als die Nightingale ihr Ziel erreicht, weicht die Aufregung um den versteckten Schatz ungeahntem Schrecken. Denn die Schatzinsel ist nicht mehr so menschenleer, wie sie einmal war.

Den Schreibstil Stevensons zu reproduzieren hat der Autor geschafft, ihm ist aber entgangen, dass die "Schatzinsel" ein Abenteuerroman ist.

— Orest

Eine wirklich gelungene Fortsetzung zu Stevensons "Schatzinsel". Der Stil bleibt dem Original treu und hat doch auch etwas eigenes. Spannend

— JaneBennet

Passiert mir selten. Aber ich habe nach mittendrin abgebrochen. Gut geschrieben, gute Story - aber irgendwann wird es langweilig.

— Gerhard2412

Im gleichen Stil geschriebenes Sequel wie das Original, wird am ende langweilig

— BadPageTurner

Schon wegen der wunderbaren Sprache und die philosophischen Gedanken lohnt es sich dieses Buch zu lesen! Mehr Gedankenfutter als Spannung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mehr POESIE als PIRATERIE - Wenn Piratensöhne zu Poeten werden, sind Silberschätze Nebenschauplätze. Sprachlich wunderschön!

— Gela_HK

Poetischer Schreibstil, gewagtes Projekt, aber mit Schwächen und Längen ....

— passionelibro

Ausgezeichneter Schreibstil, aber Schwächen in der Handlung!

— mabuerele

Stille Wasser sind tief - genau, wie dieses großartige Buch! :-)

— SABO

Nicht nur für Fans der Schatzinsel zu empfehlen, sondern für jeden Leser, der sich für ein fantasievolles Abenteuer begeistern kann.

— coala_books

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  • Mittendrin abgebrochen ....

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Gerhard2412

    24. March 2015 um 10:27

    Tja, warum nur 3 Sterne?  Im Grunde gut geschrieben, gute Story - aber leider wurde es mir langweilig. Ich hatte keine Lust mehr weiterzulesen. Schade drum - hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Und ich denke, hier liegt der Grund für meinen Frust. Als Bub habe ich DIE SCHATZINSEL mit leuchtenden Augen verschlungen und ich hatte wohl gedacht, diese Faszination wieder zu finden. War aber nicht so - leider!   Bleibt das Marketinggeschick des Autors zu bewundern, der  - durch die Faszination des Original - sein Buch herrlich promotet.  Denke mit Schrecken an ähnliche, wahrscheinlich bald erscheinende Bücher  - z.B. über die Abenteuer des unehelichen Sohnes von Kapitän Ahab oder die junge Enkelin von Robinson Crusoe, die mitten im modernen London eine fast magische Anziehungskraft zu einem jüngeren Farbigen verspürt. Ihr ahnt, wer deren Großvater war? Ok - das war böse. Das wollte ich nicht. Letztendlich gebe ich die 3 Sterne wegen der geplatzten Illusion und nicht wegen des Schreibstils.

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  • Mehr POESIE als PIRATERIE

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Gela_HK

    Jim Hawkins ist es leid, im Wirtshaus seines Vaters zu arbeiten und dessen immer wiederholenden Piraten-Geschichten zuzuhören. Abwechslung findet er nur auf seinen Streifzügen durch die Marschlandschaft. Sein Leben ändert sich schlagartig, als die Tochter des legendären Piraten Long John Silver bei ihm auftaucht und ihn zu einem Abenteuer mit ungeahntem Ausgang für sein weiteres Leben überredet. Auf dem Schiff Nightingale segeln sie ihrem Schicksal entgegen. Andrew Motion knüpft mit seinem Roman an den weltberühmten Piratenroman "Die Schatzinsel" von Stevenson an. Sich diesem Thema zu widmen ist allein schon eine große Herausforderung und schürt bei dem Leser im voraus eine Erwartungshaltung. So ist dann auch die Freude groß, gleich bekannten Namen wie Jim Hawkins und Long John Silver zu begegnen. Alte Bekannte, die doch gar nichts mehr mit den Helden früherer Zeiten zu tun haben. Das Alter hat sie arg gebeutelt und auch ihre ruhmreichen Tage liegen lange hinter ihnen. Die Jugend soll es richten und so starten die Kinder der alten Helden Jim und Natty auf eine Reise ins Ungewisse. Doch damit enden auch schon die Parallelen zum Klassiker. Wer auf "15 Mann auf des toten Manns Kiste" - Piratengegröle hofft, wird enttäuscht werden. Hier geht es eher um leise, feine Töne. Lyrische Gedanken des Protagonisten bilden die Grundlage für die im Nachhinein erzählten Geschehnisse. Der Rahmen der Handlung - wie z.B. die Flora und Fauna der Schatzinsel, ist manchmal interessanter als das Entdecken der Inselbewohner und deren Greueltaten. Wer sich auf den Schreibstil einläßt und sich von der alten Geschichte ein Stück weit entfernen kann, wird viele schöne Momente in diesem Buch entdecken können. Piratenfans werden allerdings sicherlich enttäuscht werden. Eine Leseempfehlung für alle, die sich von der Sprache verzaubern lassen wollen.

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    • 2

    BrittaRoeder

    03. May 2014 um 16:51
  • Leserunde zu "Silver" von Andrew Motion

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Mare_Verlag

    In diesem Frühjahr haben wir wieder ganz besonders schöne Bücher im Programm, von denen wir Euch in unseren mare-Vorableserunden einige vorstellen wollen!  Am 4. Februar erscheint mit Silver. Rückkehr zur Schatzinsel von Andrew Motion ein Abenteuer-Roman, bei dem für jeden was dabei ist: mutige Seefahrer, ein geheimnisvoller Schatz und – last but not least – eine wunderbare Romanze. Einige Vorabexemplare sind gerade druckfrisch bei uns eingetroffen und 20 Stück warten darauf, an Euch verschickt zu werden. Bewerbt Euch bis zum 16.1.2014 um die Teilnahme an unserer Leserunde! Zum Buch: Juli 1802: Am Nordufer der Themse, unweit von London, liegt das Hispaniola, ein Wirtshaus, das von Jim Hawkins und seinem Sohn geführt wird. Jim junior unternimmt oft einsame Streifzüge durch die nebelverhangene Marschlandschaft; ansonsten muss er nach der Pfeife seines Vaters tanzen und im Schankraum der Kneipe den immergleichen Geschichten lauschen: von Abenteuern auf hoher See, von Mord, Rache, vergrabenen Schätzen – und von einem Mann mit einem Holzbein. Eines Spätabends taucht ein Mädchen bei Jim auf, Natty, mit einer Botschaft ihres Vaters – Long John Silver. Der alters-, aber keineswegs willensschwache Pirat hat einen Plan: Jim und Natty sollen gemeinsam zur Schatzinsel aufbrechen und den Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren dort zurückgelassen werden musste. Wenig später stechen Jim und Natty in See, genau wie einst ihre Väter. Während der Reise wachsen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Ahnung, dass das eigentliche Abenteuer noch vor ihnen liegt. Und sie haben recht: Als die Nightingale ihr Ziel erreicht, weicht die Aufregung um den versteckten Schatz ungeahntem Schrecken. Denn die Schatzinsel ist nicht mehr so menschenleer, wie  sie einmal war . . . »Dieses Buch hat einfach alles: Meeresabenteuer mit großartigen Helden, grausamen Piraten, giftigen Schlangen, einem geschwätzigen Papagei – und eine Liebesgeschichte. Lassen Sie sich das keinesfalls entgehen.« Library Journal Zur Leseprobe Ob sich Natty und Jim, die beiden Helden dieses Buches, während ihres großen Abenteuers – der Fahrt zur sagenumwobenen Schatzinsel – näher kommen und was sie auf der Insel erwartet, das findet Ihr heraus, wenn Ihr an unserer Verlosung teilnehmt und Euch eins von wenigen Vorabexemplaren sichert! Möchtet Ihr zu den 20 Vorablesern gehören*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet bis zum 16.1.2014 diese Frage: Die Literaturgeschichte ist bevölkert von großen Abenteurern – von Homers Odysseus über Stevensons Jim Hawkins aus der Schatzinsel bis zu Mark Twains Tom Sawyer, Astrid Lindgrens Pipi Langstrumpf oder J.K. Rowlings Harry Potter... Wie heißen die Helden Eurer (Lese-)Kindheit? Wir sind gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen! Euer mareverlag *Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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    • 441
  • Silver - Rückkehr zur Schatzinsel

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Wildpony

    07. April 2014 um 12:19

    Silver - Rückkehr zur Schatzinsel - Andrew Motion Kurzbeschreibung: Juli 1802: Am Nordufer der Themse, unweit von London, liegt das Hispaniola, ein Wirtshaus, das von Jim Hawkins und seinem Sohn geführt wird. Jim junior unternimmt oft einsame Streifzüge durch die nebelverhangene Marschlandschaft; ansonsten muss er nach der Pfeife seines Vaters tanzen und im Schankraum der Kneipe den immergleichen Geschichten lauschen: von Abenteuern auf hoher See, von Mord, Rache, vergrabenen Schätzen und von einem Mann mit einem Holzbein. Eines Spätabends taucht ein Mädchen bei Jim auf, Natty, mit einer Botschaft ihres Vaters Long John Silver. Der alters­, aber keineswegs willensschwache Pirat hat einen Plan: Jim und Natty sollen gemeinsam zur Schatzinsel aufbrechen und den Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren dort zurückgelassen werden musste. Wenig später stechen Jim und Natty in See, genau wie einst ihre Väter. Während der Reise wachsen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Ahnung, dass das eigentliche Abenteuer noch vor ihnen liegt. Und sie haben recht: Als die Nightingale ihr Ziel erreicht, weicht die Aufregung um den versteckten Schatz ungeahntem Schrecken. Denn die Schatzinsel ist nicht mehr so menschenleer, wie sie einmal war . . .   Mein Leseeindruck:   Wenn ich ganz ehrlich bin hatte ich von dem Buch mehr erwartet. Es hat mir ab der Mitte sehr große Probleme bereitet dran zu bleiben. Irgendwie hatte es mich wirklich nicht gepackt.   Wenn ich an das Hauptbuch: Die Schatzinsel denke, war meine Vorstellung wohl zu groß und meine Erwartungen zu hoch. Das hat aber überhaupt nichts mit dem Schreibstil des Autors zu tun, sondern wohl an der Tatsache, das ich die Schatzinsel als Teenager gelesen haben und in meiner Erinnerung das Buch damals einfach ein Highlight war. Irgenwie bin ich wohl zu alte für eine Fortsetzung und für Erzählungen dieser Art.   Fazit:   Für viele Fans der Schatzinsel bestimmt ein tolles Buch! Ich beziehe die drei Sterne nur auf mein eigenes Leseempfinden jetzt. Ich bitte auch dem Autor mir nicht böse zu sein. Normalerweise vergeben ich immer gern mehr Sterne und es bedrückt mich selbst jetzt es für dieses Buch es nicht so zu können. Aber ich möchte auch eine ehrliche Rezension abgeben. Bitte um Verständnis.

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  • Nichts ist mehr so wie es war

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Tsubame

    Was passiert, wenn die Kinder von Long John Silver und Jim Hawkins in die Fußstapfen ihrer Väter treten und sich gemeinsam auf Schatzsuche begeben? Diesen Gedanken spinnt Andrew Motion in seinem Roman "Silver - Rückkehr zur Schatzinsel" weiter und macht daraus eine Abenteuergeschichte, die sich so ganz anders entwickelt als man vielleicht erwarten würde. Zunächst einmal hat John Silver eine Tochter, Natty, während Jim Hawkins' Sohn den selben Namen trägt wie sein Vater. Nachdem Jim seinem Vater die Schatzkarte gestohlen und Nattys Vater für Schiff und Mannschaft gesorgt hat, stechen die beiden in See und erleben Abenteuer, die denen ihrer Väter in nichts nachstehen. Allerdings ist an manchen Stellen die Phantasie mit dem Autor arg durchgegangen, so dass man im Verlaufe der Geschichte immer mehr zu zweifeln beginnt. Manche Situationen könnten direkt aus einem Monty Python-Film stammen, andere sind weniger komisch und die Verknüpfung von beidem ist meiner Meinung nach nicht immer wirklich gelungen. Hinzu kommt, dass Jim, der die Geschichte Jahre später niederschreibt, das Ganze ausgiebig analysiert, was den Lesefluss erheblich stört und bei mir keine rechte Spannung aufkommen ließ. Die Charaktere wirkten auf mich alle ziemlich unrealistisch und irgendwie blutleer, die auf dem Buchrücken angekündigte Liebesgeschichte war eher dünn als leidenschaftlich, kurzum, ich hätte mir mehr von der Geschichte erhofft. Optisch ist das Buch ein echter Hingucker, aber der Inhalt konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

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    • 2

    Arun

    11. March 2014 um 19:54
  • Posie in jedem Wort, jeder Zeile !

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2014 um 21:08

    Erster Satz Zu jener Zeit tanzte ich nach der Pfeife meines Vaters. Inhalt: Juli 1802: AM Nordufer der Themse, unweit von London, liegt das Hispaniola, ein Wirtshaus, das von Jim Hawkins und seinem Sohn geführt wird. Der junge Jim unternimmt oft einsame Streifzüge durch die nebelverhangene Marschlandschaft; ansonsten muss er nach der Pfeife seines Vaters tanzen und im Schankraum der Kneipe den immergleichen Geschichten lauschen: von Abenteuern auf hoher See, von Mord, Rache, vergrabenen Schätzen - und von einem Mann mit einem Holzbein. Eines Spätabends taucht ein Mädchen bei Jim auf,. Natty, mit einer Botschaft ihres Vaters - Long John Silver. Der alters-, aber keineswegs willensschwache Pirat hat einen Plan: Jim und Natty sollen gemeinsam zur Schatzinsel aufbrechen und den Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren dort zurückgelassen werden musste. Wenig später stechen Jim und Natty in See, genau wie einst ihre Väter. Während der Reise wachsen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Ahnung, dass das eigentliche Abenteuer noch vor ihnen liegt. Und sie haben recht: Als die Nightingale ihr Ziel erreicht, weicht die Aufregung um den versteckten Schatz ungeahntem Schrecken. Denn die Schatzinsel ist nicht mehr so menschenleer, wie sie einst war... Meinung: Das allererste, was ich über dieses Buch los werden möchte, ist die einfach wunderschöne poetische Sprache, die mich unglaublich beeindruckt hat. Es ist wirklich ein Genuss, ein Buch mit einem dermaßen gutem Stil lesen zu können. Auch die Gedanken, versteckt zwischen den Zeilen, über Moral, den Sinn des Lebens, Beziehungen zwischen Menschen, Menschlicher Verfall ..., haben mir sehr gut gefallen. Unter anderem auch, weil sie mich zum selber nachdenken inspiriert haben. Die Tiefe in diesem Buch über solche Themen war brillant, und mal eine Abwechslung von auf hohe Verkaufszahlen auße Teenieromane mit eindeutig zu viel Kitsch, Dummheit und Oberflächlichkeit. Zwar gab es in diesem Buch auch an vielen Ecken etwas zum bemängeln, aber mit seiner ganzen Art, es es anders, als so mach anderes Buch. Auch Botanik- und Naturfreunde werden an diesem Buch ihre Freude haben, da die Flora und Fauna der eindeutig tropischen Insel wunderbar detailliert beschrieben wurde, obwohl auch für manchen Geschmack doch etwas zu ausgefächert. ;) Kommen wir zu den Mangeln und Charakteren, was für ein Wunder, dass ich diese mal gleich in einem Satz erwähne! Jim, der uns mit seiner angenehmer, manchmal etwas jugendlich naiver, wobei da sollte ich ja nichts sagen (...), Stimme die Geschichte erzählt, ist mir ehrlich gesagt nicht ans Herz gewachsen. Vielleicht sind wir zu verschieden oder er ist einfach niemand, den ich besonders mögen würde. Vielleicht liegt es auch am Autor. Jedenfalls habe ich mit ihm und Natty nicht mitgefiebert, geschweige denn mitgefühlt, gehofft, gehasst, geliebt, gelitten... Natty war mir auch eigentlich die ganze Zeit über unsympathisch. Sie war so emotionslos und unfair. Sie lachte nicht oder selten, war nicht freundlich und besaß keinen Humor, wobei Jim ja auch nicht. Ihre Augen wurden die meiste Zeit als kalt und abweisend beschrieben. Ich sah eindeutig eine Beziehung zwischen ihr und ihrem Vater, und auch zwischen ihr und Scotland, den ich euch nun nicht weiter vorstellen werde. Aber ich hatte nicht das Gefühl an einer Beziehung zwischen ihr und Jim teilzunehmen, geschweige denn von Liebe..! Abgesehen gab es auch noch andere ärgerliche Ungereimtheiten wie unlogische, unrealistische Situationen. Manche Szenen schienen nicht durchdacht gewesen zu sein und mit dieser Ansicht bin ich nicht allein. Was ansonsten angemerkt werden sollte ist, dass man nicht "die Schatzinsel" gelesen haben muss. Es aber sicher ein Vorteil ist, da man dann einige Personen besser kennen würde, und den einen oder anderen Fünkchen Humor nicht einfach an einem vorbei sausen würde, ohne bemerkt zu werden. Fazit: Dieses Buch ist schon ein absolutes Muss, wegen seiner unglaublich schönen Sprache. Ich vertrete die Meinung, dass auch die eigene daran wachsen kann. Dem Buch fehlt es jedoch manchmal an Spannung und Realismus, aber ich würde auch nachvollziehen, wenn das jemand anders sieht. Ein dicker Minuspunkt sind jedoch die Protagonisten, die mir nicht gefallen war und wo ich dann auch gemerkt habe, dass die Nebencharaktere mir fiel lieber waren. Ihr solltet euch aber trotzdem nicht abhalten lassen euch eure eigene Meinung zu bilden. Von mir 3 und ein halbes Lese-L. ♥Vielen Dank an den mare - Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥( Auch vielen Dank an Lovelybooks für eine wunderbare Leserunde!) Für eine verbesserte Version: http://lesenimwunderland1.blogspot.de/2014/03/rezension-silver-ruckkehr-zur.html

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  • Poetisch, aber zäh

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    passionelibro

    18. February 2014 um 16:28

    Die Schatzinsel gehört zu unserer Kindheit und wer hat nicht mit Jim Hawkins gelitten und gebibbert? Andrew Morton wagt sich, davon die Fortsetzung zu schreiben, in seinem ganz eigenen und sehr poetischen Stil. Er lässt den Leser in London Jim Hawkins junior kennenlernen, den Sohn des Jim Hawkins, der mittlerweile eine Schenke am Fluss betreibt und fast jeden Abend die alten Geschichten aufleben lässt, Jim junior träumt von eigenen Abenteuern und als er Natty kennenlernt, ist seine Stunde geschlagen. Sie fragt nach der Schatzkarte und man erfährt, dass sie die Tochter des legendären Long John Silver ist. Dieser will das auf der Schatzinsel verbliebene Silber bergen lassen und hat Alles bis ins Detail geplant und organisiert. So machen sich die beiden Nachfahren auf die abenteuerliche Reise, bei der man auch auf alte Bekannte stößt. Insgesamt ist die Fortsetzung durchaus gelungen, die poetische Sprache passt zur Geschichte – aber es gab einige Längen und Verirrungen und es gab auch keinen befriedigenden Schluss für den Leser.

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  • Die Schatzinsel - 40 Jahre später

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    mabuerele

    11. February 2014 um 20:18

    „…Ich hatte das Gefühl, ausgetrickst und einer sinnlosen Gefahr ausgesetzt worden zu sein…“   Wir schreiben das Jahr 1802. 40 Jahre ist es her, seitdem Jim Hawkins auf der Schatzinsel war. Jetzt lebt er mit seinem 18jährigen Sohn Jim an einem Ort am Nordufer der Themse. Jim, der Sohn, wird plötzlich von einer jungen Frau mit einem Beo besucht. Sie heißt Natty und ist die Tochter von Mr. Silver. Sie möchte die Karte der Schatzinsel. Sie fordert Jim auf, mit ihr zu ihrem Vater zu kommen. Dort erfährt Jim, dass für Natty und ihn schon ein Schiff bereitsteht, welches sie zur Schatzinsel bringen soll. Der Autor schreibt eine Fortsetzung der Schatzinsel für die folgende Generation. Jim ist ein junger Mann, der die Chance nutzt, unabhängig von seinem Vater zu werden. Obwohl ihn Gewissenbisse plagen, entnimmt er der Kiste des Vaters die Karte. Abenteuerlust und die Anziehungskraft von Natty sind stärker als die Bindung ans Elternhaus. Erst auf dem Schiff, woher das obige Zitat stammt, denkt er genauer über sein Handeln nach. Natty ist eine selbstbewusste junge Dame. Sie beeindruckt Jim und nutzt das aus. Allerdings hält sie ihn auf Distanz. Beeindruckend ist der Schreibstil des Autors. Anschauliche und ausdrucksvolle Metapher nutzt er gekonnt als Handwerkszeug. Sowohl Jims Leben kurz vor der Reise, als auch die Schifffahrt und das Leben auf der Insel werden so detailgenau beschrieben, dass ich als Leser glaubte, dabei zu sein. Tier- und Pflanzenwelt der Insel zeugen von der Phantasie des Autors. An passenden Stellen werden Rückblenden zu Stevensons Erzählung „Die Schatzinsel“ eingefügt. Da ich „Die Schatzinsel“ gelesen habe, stellte sich sofort ein Wiedererkennungseffekt ein. Dadurch ist auch ein Vergleich zwischen beiden Geschehnissen möglich. Der exzellente Schreibstil kann aber leider nicht über inhaltliche Schwächen des Romans hinwegtäuschen. Insbesondere beim Handlungsablauf auf der Insel kam es zu logischen Brüchen und Ungereimtheiten. Der Spannungsbogen, der zu Beginn geschickt aufgebaut und während der Reise durch den fesselnden Schreibstil aufrechterhalten wurde,  flachte schnell ab. Daran änderte auch die zunehmende Zahl von Toten nichts. Hinzu kommt, dass ich Jims Verliebtheit in Natty nicht nachvollziehen kann. Da sie als Junge an Bord gegangen ist, hat er keine Chance ihr näher zu kommen. Sie ermutigt ihn auch nicht dazu. Wer ein Buch mit einem ausgefeilten Sprachstil erwartet, dem kann ich die Geschichte empfehlen. Als ein Abenteuerbuch allerdings würde ich es nicht bezeichnen.  

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  • Die Rückkehr zur Schatzinsel

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    esposa1969

    09. February 2014 um 23:48

    Hallo liebe Leser, auch ich bin nun durch mit dieser Lektüre: == Silver - Rückkehr zur Schatzinsel == Autor: Andrew Motion . == Buchklappentext: == Juli 1802: Am Nordufer der Themse, unweit von London, liegt das Hispaniola, ein Wirtshaus, das von Jim Hawkins und seinem Sohn geführt wird. Jim junior unternimmt oft einsame Streifzüge durch die nebelverhangene Marschlandschaft; ansonsten muss er nach der Pfeife seines Vaters tanzen und im Schankraum der Kneipe den immergleichen Geschichten lauschen: von Abenteuern auf hoher See, von Mord, Rache, vergrabenen Schätzen – und von einem Mann mit einem Holzbein. Eines Spätabends taucht ein Mädchen bei Jim auf, Natty, mit einer Botschaft ihres Vaters – Long John Silver. Der alters-, aber keineswegs willensschwache Pirat hat einen Plan: Jim und Natty sollen gemeinsam zur Schatzinsel aufbrechen und den Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren dort zurückgelassen werden musste. Wenig später stechen Jim und Natty in See, genau wie einst ihre Väter. Während der Reise wachsen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Ahnung, dass das eigentliche Abenteuer noch vor ihnen liegt. Und sie haben recht: Als die Nightingale ihr Ziel erreicht, weicht die Aufregung um den versteckten Schatz ungeahntem Schrecken. Denn die Schatzinsel ist nicht mehr so menschenleer, wie  sie einmal war . . . . == Eindrücke: == Während des Lesens habe ich erfahren, dass der Autor Andrew Motion wohl mit seinem Roman „Silver – Rückkehr zur Schatzinsel“ angeknüpft hat an des Autors Robert Louis Stevensons Piratenroman „Die Schatzinsel“ . Dieser Roman war mir zuvor gänzlich unbekannt und obwohl ich noch nie zuvor von der Schatzinsel gehört hatte, war dieses Buch für mich ein eigenständiges. Zu Beginn der Handung lernen wir den 17-jährigen Jim Hawkins junior kennen, welcher im Wirtshaus "Hispaniola" seinen Vaters aushilft und dort allerlei Seemansgarn über Piraten, Schätzen und Abenteuern hört. Bald lernen wir auch die etwa ebenso alte Natty kennen, welche mit einer Botschaft ihres Vaters auf Jim zukommt: Beide sollen in See stechen und den sagenumworbenen Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren zurückgelassen wurde. So begeben sich beide samt einem Kapitän und Mannschaft mit der Nightingale auf hoher See bis sie die geheimnisvolle Insel erreichen.... Ich fand diese Abenteuergeschichte sehr ... abenteuerlich eben! Die Beschreibung von Orten und Personen, sowie Gegebenheiten sind detailliert und erleichtern einem das Vorstellungsvermögen. Die Reise und Ankunft sind sehr spannend verfasst. Anfänglich hatte ich lt. Buchbeschreibung einen Jugendroman vermutet, allerdings wäre meinen beiden Kindern dieses Buch zu umfangreich und auch zu langatmig geworden. Ich fand die Sprache sehr angemessen und verständlich, mein Sohn hätte sich damit eher etwas schwer getan. Verfasst ist das Buch aus der Ich-Sicht von Jim junior. Einige Abschnitte fand ich etwas zu langatmig, den größten Teil des Buches jedoch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Praktisch auch, dass ein Lesezeichen mit eingearbeitet ist! Gerade bei einem knapp 500-Seiten starkem Buch wie diesem, muss man ja öfter eine Lesepause einlegen. Das Cover ist passend, zeigt ein Schiff (die Nightingale?) auf hoher und stürmischer See mit einem überdimensionalen Mond. Ich habe das Buch sehr genossen, bis auf wenige eben langatmige Abschnitte, die ich auch mal quer las und vergebe somit 4 von 5 Sternen! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Andrew Motion - "Silver"

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    SABO

    08. February 2014 um 23:10

    40 Jahre sind vergangen, Jim Hawkins hat seine größten Abenteuer hinter sich, sein Herz ist gebrochen und er lebt alleine mit seinem Sohn Jim Hawkins Jr ein zurückgezogenes einfaches Leben eines Gastwirts, er verlässt sich auf seinen Sohn, der ihm hilft den Schankraum des Hispaniolas am Themseufer zu bedienen und zu sauberzuhalten. Auch das Frühstück lässt sich der alte Jim von ihm machen, meistens ist er brumming, aber Jim Jr sieht ihm das nach, die Trauer um den Tod seiner großen Liebe hat er bis heute nicht verwunden, sie starb bei Jims Geburt, halb allein kam er auf die Welt und allein streifft er durch sein selbsternanntes Paradies, die Marschen und Ufer und Gärten mit all ihren Apfelbäumen, reich an Flora und Fauna, die Hosentaschen voll mit Zunderbüchse, Messer und Bindfaden, bereit für jedes Abenteuer, dort am Nordufer der Themse, in der Nähe, das offene Meer, wo die Wellen geheimnisvolle Lieder singen.. Eines Nachts, steht er, wie immer, nach getaner Arbeit, am Fenster und sieht hinaus aufs Wasser, die Mondsichel spiegelt sich und kräuselt sich im Seegang, plötzlich wie aus dem Nichts, erscheint eine Jolle, an Bord eine seltsam gekleidete Gestalt, fast scheint es, als würde sie Jim zuwinken, doch das kann nicht sein, aber, der Schatten, winkt Jim erneut zu sich heran, keine Frage, dem muss er auf dem Grund gehen. Der geheimnissvolle Fremdling ist ein hübsches Mädchen in Männerkleidung, sie stellt sich als Natty vor und redet nicht viel um den heissen Brei herum, sie fragt nach der Karte - DER KARTE! - seines Vaters, die oben in dessen Schlafgemach in der ehemaligen Seefahrerkiste von Billy Bones weggeschlossen wurde, doch Hawkins trägt den Schlüssel immer bei sich - wie eine Kette um den Hals.. Wie sollte Jim sie ihm abnehmen, doch der Blick des jungen Mädchens hat etwas verheissungsvolles - abenteuerversprechendes, ihre Frage ist keine Bitte, eher eine Aufforderung. Es stellt sich heraus, das Natalie, die Tochter des legendären, einbeinigen Piraten Long John Silver ist..er möchte Jim Jr kennenlernen.. Für Jim Hawkins Jr und Natty Silver, beginnt ein großes Abenteuer.. Ich habe diese "Fortsetzung" mit großer nostalgischer Freude verschlungen, das Buch kann dem Stil von Robert Louis Stevenson durchaus das Wasser reichen, ein großer Wortschatz, der eine tiefe Melancholie in sich birgt. Für mich, als Schatzinsel-Fan, war es auch ein kleines Experiment, was mir sehr gut gefallen hat!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 17 austauschen! Wenn ihr euch mit eurem Verlag nicht sicher seid, guckt am besten bei Wikipedia nach - da steht in der Regel auch dabei, ob der Verlag zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehört. Wenn dazu nichts steht, kann man davon ausgehen, dass er unabhängig ist.

    • 101
  • Inhaltlich schwächelnder Abenteuerroman

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Wortwelten

    08. February 2014 um 11:37

    Inhalt Jim Hawkins und Natty Silver begeben sich auf die Spuren ihrer Väter (Jim Hawkins sr. und Long John Silver), auf die Reise zur Schatzinsel. Dort erwarten sie, einen reichen Silberschatz zu entdecken, finden jedoch eine Insel vor, die nicht mehr ganz so unberührt ist wie in der Erinnerung ihrer Väter. Meinung Die Grundlage der Geschichte bietet eigentlich jede Menge Raum für einen spannenden, dichten Abenteuerroman. Leider beginnt er sehr gemächlich, denn es dauert eine ganze Weile, bis die beiden jungen Schatzsucher überhaupt in See stechen. Dafür lässt sich der Autor Zeit für ausführliche Beschreibungen, die dem Leser sowohl noch in London wie auch später auf See und auf der Schatzinsel ein sehr genaues Bild von Umgebung und Atmosphäre vermitteln. Dieser Blick fürs Detail ist zwar in manchen Passagen störend, transportiert aber, verpackt in zum Inhalt passend antiquierter und teilweise nahezu poetischer Sprache, sehr präzise die Geschichte, die Gedanken des Protagonisten und seine Entwicklung. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr häufen sich jedoch Ungereimtheiten, Übertreibungen, Logikfehler und dramaturgische Schwächen, die den Lesegenuss zusehends trüben. Dadurch fühlt sich ein Großteil der Handlung sehr konstruiert an und manchmal scheinen dem Autor Ideen und angefangene Plotelemente zu entgleiten. Hinzu kommt, dass Dramatik und Abenteuer nicht besonders geschickt verteilt sind und sich eher am Ende sammeln, wenn man die Hoffnung auf Spannung schon beinahe aufgegeben hat. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden jungen Abenteurern Jim und Natty verläuft sehr holprig. Vor allem Natty, die sich während der Seereise als Junge verkleidet, wirkt derart spröde und häufig auch unfreundlich im Gegensatz zu dem sensiblen und durchweg sympathischen Jim, dass man als Leser keine wirkliche Anziehung zwischen den beiden spürt. Trotz dieser eklatanten Schwächen des Romans halten die sorgfältige Sprache, die stellenweise philosophischen Betrachtungen, eine dezente Grundspannung und einige nette, wenn auch meist sehr einfach umrissene Nebenfiguren den Leser bis zum Ende fest. Das Buch ist zwar auch für Nichtkenner der „Schatzinsel“ geeignet, allerdings sind sehr viele Anspielungen für Fans des Originals sicher deutlich interessanter und verständlicher. Fazit Ein stellenweise spannender, schön geschriebener Abenteuerroman, leider mit zahlreichen inhaltlichen Schwächen.

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  • Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Lesebienchen

    07. February 2014 um 13:51

    Wer war als Kind nicht mit Jim Hawkins und dem legendären Long John Silver auf der Schatzinsel, um Flints sagenumwobenen Schatz zu heben? Wer hat nicht mit Jim gelitten, Gefahren überstanden, miterlebt, wie aus Freunden Feinde werden? Wen hat die Frage am Ende nicht losgelassen, was nun aus dem übrigen Schatz, der auf der Insel blieb, werden sollte? Andrew Motion, Autor von  "Silver:Rückkehr zur Schatzinsel", scheint sich auf jeden Fall diese Fragen gestellt zu haben, denn sein neuer Roman führt den Leser wieder zur Schatzinsel. Doch viele Jahre sind seid der ersten Reise vergangen. Jim Hawkins ist mittlerweile wie auch sein Vater ein Kneipenwirt und Vater eines fast erwachsenen Sohnes, Jim Hawkins junior. Dieser führt ein tristes Leben im Schatten seines berühmten Vaters, der sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder in den Erzählungen seines größten Abenteuers verliert. Doch eines Tages taucht eine myteriöse Gestalt auf, ein Mädchen, Natty, das Jim nach der Schatzkarte seines Vaters fragt und ihn beauftragt, diese zu holen, um sie ihrem Vater zu bringen. Jim ist zwischen der Loyalität zu seinem Vater und der Faszination von Nattys Willensstärke und Mut hin- und hergerissen. Doch schließlich siegt seine Neugierde, sein Wunsch, endlich auch einmal ein eigenes Abenteuer zu erleben. Er begibt sich mit Natty auf eine erste Reise, an deren Ende er einer Person begegnet, die er so zu treffen, nicht einmal zu hoffen wagte. Und so nehmen die Dinge, von langer und geheimnsivoller Hand geplant, ihren Lauf, eine erneute Fahrt zur Schatzinsel kann beginnen.... Andrew Motion ist mit "Silver:Rückkehr zur Schatzinsel" ein würdiger Nachfolger gelungen, der vor allem durch seinen Stil besticht, der sehr an Stevenson erinnert und den Leser sofort auf ein schwankendes Schiff voller bärtiger Seemänner versetzt. Auch der Erzähler und gleichzeitige Hauptfigur des Romans Jim Hawkins junior ist ein Sympathieträger und wächst dem Leser schnell ans Herz. Die Geschichte selbst nimmt schnell an Fahrt auf und ist bis zur Landung auf der Insel sehr spannend verfasst. Man trifft auf alte Bekannte, wobei sich der eine oder andere überraschend als Freund oder auch als Feind entpuppt. Die Erlebnisse auf der Insel hinterlassen jedoch eine zwiespältige Leserempfindung. Zum einen ist Motion gelungen, eine eigenständige Geschichte zu erzählen und nicht Stevenson nachzuerzählen, zum anderen verliert er sich aber in unstimmigen Details und Darstellungen, die den Lesegenuss empfindlich stören, da man sich unnötigerweise viele Fragen stellen muss, die mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun haben. Generell ist jedoch der Roman von Motion ein gelungener und vor allem eigenständiger Schatzinsel-Roman, der sich in der Sprache, in der Spannung und auch in der Figurendartellung nicht hinter seinem großen Vorbild verstecken braucht.

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  • Die Abenteuer des Jim Hawkins jr.

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Dreamworx

    06. February 2014 um 10:20

    Jim Hawkins Sohn Jim klaut seinem Vater die Karte von der Schatzinsel und macht sich mit Long John Silvers Tochter Natty gemeinsam auf die Reise, um dieser Insel einen Besuch abzustatten. Natty hat sich in einen Jungen verwandelt, sonst hätte man sie nicht an Bord gelassen. Gemeinsam mit einigen ehemaligen Crewmitgliedern segeln Jim und Natty dem unbekannten Ziel entgegen. Die Überraschung ist groß, als sie die Insel erreichen und diese recht bewohnt vorfinden. Neben den Gefahren an Bord lauern hier der unbekannte Dschungel und noch so einige andere Dinge auf sie. Das große Abenteuer kann beginnen… Andrew Motion hat sich mit seinem Roman „Silver – Rückkehr zur Schatzinsel“ an eine Fortsetzung von Robert Louis Stevensons Abenteuerroman „Die Schatzinsel“ gewagt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und fast poetisch. Motion schafft es doch tatsächlich, dem Stil von Stevenson gerecht zu werden. Die Beschreibung der Reise und auch der Landschaft sind sehr gelungen, wenngleich auch manchmal etwas langatmig. Die Spannung wird von Beginn an sehr gut aufgebaut, fällt aber zur Mitte des Buches hin leicht ab. Die Protagonisten Jim und Natty sind so verschieden wie Tag und Nacht. Jim ist ein sympathischer junger Mann, der sehr wissbegierig und clever ist und das Herz am rechten Fleck hat. Nattys Charakter dagegen ist störrisch, unbedacht und eigensinnig. Leider wirkt sie durch ihre Marotten auch recht unsympathisch, obwohl sie durch ihr Handeln einige spannende Lesemomente hervorgerufen hat. Allein der Schluss des Buches lässt den Leser unbefriedigt zurück, wirkt es doch recht unglaubwürdig und so gar nicht passend zu dieser ganzen Geschichte. Doch bis auf diesen Makel ist das Buch doch sehr gelungen und für jeden Liebhaber des ersten Abenteuerromans von Stevenson eine schöne und lesenswerte Fortsetzung.

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  • hat mich leider sehr enttäuscht...

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

    Federzauber

    05. February 2014 um 20:42

    Ich hatte mich mit großer Vorfreude auf das wunderschöne Buch Silver- Rückkehr zur Schatzinsel gefreut, da mir das Cover unglaublich gut gefiel und ich mir eine sehr abenteuerreiche, spannende und Action geladene Geschichte erhoffte. In Händen gehalten ist das Buch ein echtes Prachtstück mit einem sehr schönen und ansprechenden Cover und einer sehr schönen Aufmachung. Die Sprache des Buches ist sehr anspruchsvoll und gleicht sehr der damaligen Zeit. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und man könnte sich sehr gut vorstellen, dass das Buch in der Zeit geschrieben wurde. Nach anfänglicher Gewöhnung der Sprache, konnte ich aber gut in die Geschichte eintauchen und mich in diese Zeit reinfühlen.  " Die Worte sanken so sanft wie Schnee auf ihn nieder, und er spürte es nicht." (Seite 104) " Die Sonne hatte den Morgendunst längst weggebrannt und den Himmel blau gefärbt wie das Ei einer Amsel." ( Seite 107) Trotz junger Protagonisten mit den 17 Jahre alten Jim und Natty, hatte ich nicht das Gefühl, das das Buch für Jugendliche bestimmt ist, da das ganze Buch keine leichte Lektüre ist, die man zwischen Angel und Tür lesen kann. Es beansprucht schon gewisse Zeit und Konzentration, um auf die Geschichte richtig eingehen zu können. Obwohl ich mich von Anfang an sehr positiv auf das Buch eingestellt hatte, und ich mich auf das Lesen gefreut hatte, fiel mir das Lesen von Seite zu Seite immer schwerer. Nicht aufgrund der Sprache, die mir mittlerweile sehr gefiel, sondern weil ich die ganze Geschichte sehr langatmig und teilweise schon sehr langweilig fand. Mir fehlten die Abenteuer, die Stürme, die actionreichen Szenen, die blutrünstigen Piraten. Da wo Spannung sehr gut hätte aufgebaut werden können, wurde sie schlichtweg komplett abgenommen, indem Szenen im Detail beschrieben wurden, die den Leser überhaupt nicht interessierten oder indem nichts geschah. Die angeblich bösen und grausamen Piraten mit einem "stummen" verkleideten Mädchen komplett überfordert waren, um ein Wort aus ihrem Mund raus zu bekommen. An Stellen, wo der Leser etwas Grausamkeit oder Gewalt erwartet, geschieht überhaupt nichts und enttäuscht letztendlich komplett. Im Endeffekt war ich am Ende sehr von der Geschichte enttäuscht. Die Idee ist gut, ebenso die Sprache und die Wahl der Wörter, doch leider konnte die Geschichte mich überhaupt nicht überzeugen und ließ mich mit einem gelangweilten,  negativen Eindruck zurück.  Sehr ,sehr schade....

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