Andrew Nicoll

 4,1 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf

Nach einer kurzen Episode als Waldarbeiter ist Andrew Nicoll, geboren 1962, Journalist geworden. Er arbeitete für verschiedene Zeitungen, zurzeit ist er Redakteur bei «The Scottish Sun». Seine Erzählungen sind in einer Reihe von Magazinen erschienen. «Die Liebeslotterie» ist sein erster Roman, er schrieb ihn im Zug auf dem täglichen Weg zur Arbeit; die Rechte daran sind mittlerweile in 19 Länder verkauft. Andrew Nicoll lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in einem alten viktorianischen Haus in der Nähe von Dundee und schreibt an seinem nächsten Buch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andrew Nicoll

Cover des Buches Die Liebeslotterie (ISBN: 9783499252594)

Die Liebeslotterie

 (18)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches If You're Reading This, I'm Already Dead (ISBN: 9780857384942)

If You're Reading This, I'm Already Dead

 (0)
Erschienen am 01.04.2013
Cover des Buches The Love and Death of Caterina (ISBN: 9781849164733)

The Love and Death of Caterina

 (0)
Erschienen am 26.04.2012

Neue Rezensionen zu Andrew Nicoll

Cover des Buches Die Liebeslotterie (ISBN: 9783499252594)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Die Liebeslotterie" von Andrew Nicoll

romantisch und spannend
Tilman_Schneidervor einem Jahr

Tibo Krovic ist Bürgermeister einer kleinen Gemeinde und liebt seine Sekretärin. Er malt sich aus wie ein Leben mit ihr sein könnte, aber Agathe ist verheiratet. Mit ihrem Mann läuft es seit längerem nicht mehr so toll und sie versucht alles, das Feuer wieder zu entfachen. Als sie sic doch trennt, kommt sie mit Cesare zusammen, ein furchtbarer Mann, der nicht gut ist für Agathe. Als die Probleme mit ihm immer größer werden, wird Tibo zu einer Entscheidung gedrängt.
„Die Liebeslotterie ist eine schöne, spannende und romantische Geschichte über Menschen, die ihr Glück vor sich haben, aber es nicht zu greifen wissen. Viele einzelne wunderschöne Momente machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem

Cover des Buches Die Liebeslotterie (ISBN: 9783499252594)
M

Rezension zu "Die Liebeslotterie" von Andrew Nicoll

Warum eine richtige Entscheidung nicht immer gut sein muss und umgekehrt
mehevor 7 Jahren

Tibo liebt Agathe und Agathe liebt Tibo. Eigentlich ganz einfach, wäre Agathe nicht verheiratet und Tibo ihr Chef.


Doch Agathes Ehe ist nicht glücklich und ihr Mann liebt sie nicht mehr. Agathe braucht einen Mann, der sie schätzt und sie verdient. Einen Mann wie Tibo, den alle nur den "guten Bürgermeister" nennen. Tibo hat sein Herz längst an seine Sekretärin Agathe verloren und hasst die Einsamkeit nach Feierabend. Langsam nähern sich die beiden an. Doch keiner der beiden hat den Mut sich zu ihrer Liebe, die ohnehin offensichtlich ist, zu bekennen. Zu groß ist die Angst davor, das Ansehen in der Öffentlichkeit zu verlieren und zu groß der Respekt vor der Ehe und den guten Sitten. Die beiden sind eben zu gute Menschen. Werden die beiden über ihren Schatten springen oder fällt die Liebe und ihr Glück starrer Wertvorstellungen zum Opfer?


Es ist so wunderschön dieser zarten und innigen Liebe beim Keimen zuzusehen und davon zu lesen. Die kleine Stadt, in der sich die Geschichte abspielt, wirkt wie eine Schneekugel. Romantisch und isoliert von der bösen Außenwelt! Die Zeit steht still, denn eine Geschichte wie diese kann immer und überall passieren.
Zwar ist die Handlung weder sonderlich ereignisreich noch wird hier das Rad neu erfunden aber die Protagonisten gehen einfach richtig ans Herz. Man liebt und leidet mit ihnen und selbst das größte Unglück lässt den "heile Welt"-Charakter unberührt.


Das mag vor allem dem blumigen Schreibstil geschuldet sein. Der Autor hat stets das Positive im Blick und lässt den Leser vom tragischen teil der Geschichte nur das nötigste wissen. Zwar ein bisschen naiv und kitschig aber in einem gesunden Maß! Einfach zauberhaft!


Auch ein wenig Magie ist nötig, um den Liebenden auf die Sprünge zu helfen. Diesen Job übernimmt Mamma Cesare, die als Kupplerin fungiert. Mit ihrem Tod verliert die Geschichte auf den letzten hundert Seiten ein wenig die gute Seele. Die Ereignisse überstürzen sich und es wird mir dann etwas zu komisch und unrealistisch. 


Der seltsame Schluss hat das mühsam aufgebaute Lese-Idyll ein bisschen angekratzt. Deshalb ist es leider nur ein gutes Buch, wie auch Tibo ein guter Mann ist, aber eben kein sehr gutes. Ich denke aber die Moral von der Geschichte ist auch, dass niemand perfekt ist und immer korrekt handelt - kleine Schwächen sind menschlich und in diesem Fall absolut vertretbar!

Cover des Buches Die Liebeslotterie (ISBN: 9783871346460)
Birkhennes avatar

Rezension zu "Die Liebeslotterie" von Andrew Nicoll

Rezension zu "Die Liebeslotterie" von Andrew Nicoll
Birkhennevor 13 Jahren

Es gibt im Baltikum einen vergessenen Landstrich und darin eine Stadt namens Dot.
Unberührt von aller zivilisatorischen Kälte leben die Menschen in der Stadt Dot am Fluss Ampersand in einer Art Traumwelt.
Nicht dass sie keine Probleme kennen würden: Der Bürgermeister Tibo Krovic ist zum Beispiel auf das Unglücklichste in seine Sekretärin Agathe Stopak verliebt, die wiederum mit einem Mann verheiratet ist, der sie nicht mehr liebt und nicht bereit ist, ihren großen erotischen Appetit zu stillen.
Eines Tages fasst Krovic sich ein Herz und lädt sie zum Mittagessen ein. Eine zarte Liebesgeschichte entspinnt sich. Irgendwann jedoch zu zart für Agathes Geschmack, ungeduldig wirft sie sich dem Erstbesten (der natürlich der Allerschlechteste ist) an den Hals. Drei Jahre leiden sie getrennt voneinander.
Dann nimmt Mamma Cesare, ihres Zeichens Wirtin und Magierin, sich der beiden Liebenden an. Vor allem biegt sie dem viel zu zögerlichen, viel zu ehrenwerten Krovic bei, dass er mit Agathe das große Los gezogen hat. Er sollte nur nicht versäumen, es auch einzulösen...
In dieser ungewöhnlichen Geschichte geht es mehr ums Erzählen an sich als um irgendeine Handlung.
Es ist keine Geschichte, die man in einem Rutsch durchlesen kann. Man muß sich einfach auf diese Geschichte einlassen. Obwohl mir der Erzählstil gut gefallen hat, habe ich doch eine Handlung vermißt und ich habe für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht um die 374 Seiten zu lesen.
Besonders die "Handlung" im letzten Drittel des Buches war mir zu abgehoben.
Literarisch ist es sicherlich ein Meisterwerk. Es ist so ziemlich das ungewöhnlichste Buch was ich je gelesen habe.

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