Andrew Peters Ark Malikum

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 12 Rezensionen
(2)
(7)
(3)
(3)
(3)

Inhaltsangabe zu „Ark Malikum“ von Andrew Peters

Das war knapp! Beinahe hätten sie Ark erwischt. Dabei wollte er doch nur seinen Job erledigen. Ark konnte ja nicht ahnen, dass er dabei Ohrenzeuge einer Verschwörung gegen den König wird. Seitdem sind ihm seine mörderischen Verfolger dicht auf den Fersen. Sie jagen ihn quer durch Arborium, eine fast vergessene Baumwelt, kilometerhoch über dem Erdboden. Auf der Flucht kommt Ark in Regionen, aus denen keiner jemals wieder zurückgekehrt ist. Doch warum greifen ihn die riesigen Raben mit ihren messerscharfen Krallen nicht an? Und wieso interessieren sich die Herrscher aus dem hoch technologisierten Schlundreich plötzlich für Arborium? Ark bleiben nur sechs Tage Zeit es herauszufinden. Dann soll der König ermordet werden.

Kann gar nicht verstehen, warum das Buch so schlecht abschneidet. Ich fands einfach klasse! ;)

— Cadiz
Cadiz

Stöbern in Fantasy

Kill Baxter. Showdown in Cape Town

Wahnwitzige Urban-Fantasy, die leider auch die Schwächen des ersten Bands geerbt hat.

Stuffed-Shelves

Fireman

Ein tolles und spannendes Buch mit einer außergewöhnlichen Geschichte nun endlich auch auf Deutsch!

Insomnia1106

Die maskierte Stadt

Leider ist der Roman nicht so gut wie der erste Roman der Reihe. Zudem hat mir Kai gefehlt, alleine finde ich Irene zu anstrengend.

ban-aislingeach

Die Seelenspringerin

Tolles Fantasyabenteuer für Erwachsene und Vampirfans

DieMonotonie

Fenrir

Eine wunderbare Geschichte mit einem überraschenden Ende. Vielen Dank für die schönen Stunden!

Sab_Ine1

Karma Girl

Nicht das beste Buch der Autorin, aber ganz unterhaltsam. Wurde zum Ende immer besser, den Mittelteil fand ich teilweise leider schwach...

AnnaKatharinaKathi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt Der 14-jährige Ark Malikum führt ein einfaches, bescheidenes Leben mit seiner Familie in den Baumwipfeln. Als ältestes Kind der Familie ist er in die Fußstapfen seines Vaters getreten, als dieser aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten konnte, und ist nun Klempner. Er geht gerade seiner arbeit nach, als er unfreiwilliger Zeuge einer Verschwörung gegen den König wird. Wie dumm nur, dass Ark entdeckt wird und so beginnt seine Flucht vor den Verbrechern und ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann die Verschwörung aufgehalten werden? Meinung Kurz und schmerzlos, die Geschichte empfand ich als gähnend langweilig. Vom Klappentext her bin ich davon ausgegangen, dass mich eine spannende und mitreißende Geschichte erwartet. Was ich bekam war leider eine Handlung, die zäher war wie Kaugummi und künstlich in die Länge gezogen wurde. So muss der Protagonist Ark Malikum ständig fliehen und wegrennen, sobald der Verlauf anfängt ein bisschen interessant zu werden, nimmt Ark seine Beine in die Hand und läuft als wäre der Leibhaftige hinter ihm her und der Leser muss schon wieder mit rennen. Der zweite große Schwerpunkt liegt auf der Arbeit von Ark, die buchstäblich beschissen ist, noch nicht einmal im Biologie Unterricht habe ich so viel über menschliche Ausscheidungen gelesen, wie in Ark Malikum. Da ist mir desöfteren mal das Lesen vergangen, irgendwann war es einfach auch nicht mehr lustig und ob das nun in einem Kinderbuch mit so derben Worten behandelt werden muss, weiß ich nicht. Immerhin hat sich der Autor genauso liebevoll um die Ausarbeitung der Welt gekümmert, wie dem Beruf, den Ark ergreifen musste, und was er so mit sich bringt. Der Lebensraum in den Bäumen ist fantastisch gelungen, ich könnte mir selbst vorstellen dort zwischen den Zweigen und Blättern hoch über der Erde zu leben. Dieser kleine und einzige positive Aspekt an dem Gesamtpaket, macht die negativen Punkte leider nicht wett. Cover Das Cover reißt einen auch nicht wirklich vom Hocker, man sieht einen Baum mit einem Fenster drin. Nicht gerade etwas, das mich anspricht. Zwischen dem deutschen und dem englischen Cover könnte der Unterschied größer nicht sein. Das englische Cover strahlt etwas Mystisches und Geheimnisvolles aus, während das deutsche Cover eher zum Gähnen anregt. Fazit Ein Griff ins Klo, treffender kann ich es kaum formulieren, die Geschichte ist ziemlich fad und wenn ich etwas über das Endprodukt von Verdauungstrakten lesen möchte, greife ich zu anderer Lektüre. Dennoch, ein bisschen Moral vermittelt das Buch „Gehe sorgfältig mit Mutter Erde um, schätze und respektiere was sie dir schenkt, beute sie nicht aus, beschütze sie.“ Ein mehr als aktuelles Thema, doch die Handlung, nun ja, hier verweise ich am besten auf den ersten Satz des Schlusswortes.

    Mehr
    • 2
    Millie

    Millie

    23. October 2012 um 20:33
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    20. June 2012 um 11:12

    Ich muß vorab zugeben, daß ich das Buch vermutlich nicht gekauft hätte. Cover, Aufmachung und Titel sprachen mich wenig an. Die Covergestaltung gefällt mir eigentlich sogar gar nicht und wirkt lieblos. Als es aber eben im Vineprogramm auftauchte, dachte ich, lies doch mal rein, kannst es dann ja immer noch verreißen, wenn es gar nichts sein sollte. Nun gar nichts, würde ich nicht sagen, denn es hat mich durchaus gut unterhalten, Ark und seine Freunde stolpern zwar ein bißchen unbeholfen durch die vielen Gefahren und für mich hatte das Buch deutliche Längen, da hätte man etwas einkürzen können. 100 Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet, sondern es wohltuend gestrafft, gerade bei einem Jugendbuch ist Langeweile ja eigentlich eine Todsünde. Trotzdem wurde ich gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie die Angreifer aus dem Schlundreich denn nun in die Flucht geschlagen werden, was es mit dem Rabenwald auf sich hat und noch einiges mehr. Der große Showdown, war mir dann für ein Jugendbuch für jüngere Jugendliche (Empfehlung 11-14 Jahre) ein wenig zu brutal und etwas sehr plastisch geschildert. Auch die Sprache ist nicht immer wirklich kindertauglich fand ich, für ältere Jugendliche ab 14 ist es dann aber vielleicht auch schon wieder zu kindlich geschrieben, das ist aber sicherlich von Kind zu Kind verschieden. Der immer wieder auftauchende erzählerische Witz ist aber auf jeden Fall etwas für Kinder und Jugendliche, da wird mit Fäkalienkanonen geschossen, der Freund wegen der Küsse eines Mädchens ausgelacht, das kam auch bei mir gut an. Allerdings hatte ich ein paar Probleme mich mit dem Baumvolk der Dendraner anzufreunden, irgendwie hatte ich keineswegs Menschen vor Augen, sondern mußte ständig an die Ewoks denken, kennt die noch war? Naja, die kleinen pelzigen Tierchen hatte ich auf jeden Fall ständig vor Augen, was nicht immer so richtig passend war. Grundsätzlich also ein Buch, das mich streckenweise gut unterhalten hat, aber etwas langatmig und deutlich eher für Jugendliche als für Erwachsene gedacht war, das mich aber in der sehr plastischen Schilderung der Gewalt dann doch überraschte.

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    30. May 2012 um 16:35

    Ark ist ein kleiner Klempnerjunge, der in einer versteckten Welt hoch oben in den heiligen Bäumen von Arborium lebt. Sein Leben ist nicht leicht, denn als Bürger des einfachen Volkes – noch dazu in einem solch gering geschätzten Beruf – muss er für seinen geringen Lohn sehr hart arbeiten, um seine Eltern und seine kleine Schwester zu ernähren. Sein Vater kann das nicht mehr, seit er so schwer krank wurde. Doch dieser 5. Oktober, eine Woche vor dem Erntedankfest, soll sich als richtiger – bitte verzeiht mir diesen Ausdruck – Scheiß-Tag erweisen. Nicht genug, dass er die verstopfte Toilette des Ministers Grasp reparieren soll, was nicht gerade ein angenehmes Geschäft für die Nase darstellt. Nein, er wird auch noch ganz unvorbereitet und ungewollt Ohrenzeuge eines Gesprächs über den in einer Woche geplanten Anschlag auf König Quercus und natürlich fällt Grasps Wachen auf, dass sie belauscht wurden. Ark bleibt nur eines: Die Flucht. Nur, wie soll er jetzt den König warnen? Die Welt, die Peters in seinem Roman beschreibt, hat mich fasziniert. Alles passt so wunderbar zusammen: Bewohner, deren Namen denen von Bäumen entsprechen, feststehende Redeweisen, die sich auf Holz beziehen, eine tiefe Verbundenheit mit den bewohnten Bäumen, die Anklänge an frühere Naturreligionen und Kulte um als heilig verehrte Bäume findet. Und gleichzeitig ist Arborium der unseren Welt doch nicht so ungleich, immerhin leben die Dendraner in eigenen Hütten und Häuschen, verfügen über ein ausgeklügeltes Kanalisations-System, gehen ihren Berufen nach und erinnern so an unsere eigene Zivilisation. Was die Dendraner jedoch von uns Menschen unterscheidet, das ist ihre zutiefst religiös motivierte Verehrung der Baumwelt, der von ihnen bewohnten Natur mit all ihren pflanzlichen und tierischen Arten. Und nicht umsonst sind es die Menschen aus dem Schlundreich, die diese tiefe Verbundenheit zur Natur verloren haben, die so viel Chaos in Arborium stiften – aus reiner Habgier nach einem im Schlundreich bereits ausgebeuteten Rohstoff: Holz. Peters' Roman richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren und ich denke, gerade für diese Zielgruppe ist dies ein toller und sehr spannender Roman, der eine mitreißende Geschichte bietet. Im Lauf der sich immer rasanter entwickelnden Geschichte um Arks Kampf gegen die Verschwörer steht der kleine Klempnerjunge zwar im Mittelpunkt, doch er wäre nichts ohne seine Freunde, die der Leser ebenso gut kennen lernen darf wie Ark selbst. Die verschiedenen Figuren sind mit viel Liebe für's Detail entwickelt und mir gefällt, dass Ark mit seinem Schicksal hadert und sich auch mit der dunklen Seite eines Kampfes auseinander setzen muss. Zugleich wird dem Leser auch der Einblick in die Gedanken und Motive von Arks Gegenspieler geboten, womit er beide Seiten kennen und verstehen lernt, moralische Schlüsse aus der Geschichte ziehen und Respekt vor einheimischen Völkern und ihrem Umgang mit der Natur entwickeln kann. Und bei allem, was es bei Peters zu lernen gibt, so ist es doch niemals der erhobene Zeigefinger, der Lehren predigt, sondern es sind die warmherzige Offenheit und Ehrlichkeit der Charaktere, die als echte Vorbilder wirken können. Ein tolles Buch für Kinder und Jugendliche, das ich auch als Erwachsene sehr gern gelesen habe. Kalliope aus dem Team von Wir Lesen

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    vormi

    vormi

    21. May 2012 um 21:37

    Eine tolle Welt in den Bumen, das war auch das was mich an dem Buch sofort angesprochen hat. Die Welt ist gelungen, die Geschichte flüssig erzählt, besonders für ein Kinderbuch. Denn als das würde ich es jetzt mal verstehen, auch wenn ich leider keine Altersangabe gefunden habe. Ich schreibe hier auch bewußt Kinderbuch, denn ich glaube, jeder 14 jährige, der das liest, wird schnell gelangweilt die Augen verdrehen. Dagegen sehe ich geradezu einen kichernden 9 - 10 jährigem vor mir, der sich über die vielen Klempner-Ausdrücke freut und kichernd vor seinem Buch sitzt. Und der dem jungen Ark bei seinen Abenteuern die Daumen drückt. Denn die Baumwelt ist für diesen Knirps ein toller Spielplatz, in dem er sich gedanklich wohlfühlt. Es ist ein fantasievolles Buch, mit vielen nett abgewandelten Namen, die man aus der realen Welt kennt, zB der Borkingham-Palast, oder die eichenharte Faust. Aber als Erwachsener fand ich es doch recht anstrengend zu lesen und musste mich selber anfeuern um durchzuhalten. Meine Kinder sind leider iel zu alt, es hätte bestimmt Spaß gemacht, es gemeinsam mit einem Kind der passenden Altersgruppe zu lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    IraWira

    IraWira

    23. April 2012 um 21:34

    Ark Malikum gefiel mir eigentlich recht gut. Es war jetzt nicht so, dass es mich so gefesselt hätte, dass ich es nicht hätte aus der Hand legen können, aber es ist, von einigen kleineren Längen mal abgesehen, gut und flüssig geschrieben. Der Stil ist recht einfach, dafür ist es nun mal auch ein Kinder- und Jugendbuch ab 11. Die Bedenken einiger Rezensenten hier bezüglich der Gewaltverherrlichung im Hinblick auf jüngere Leser teile ich nicht. Davon abgesehen, dass Ark selbst die Anwendung von Gewalt nicht gutheißt und es ablehnt, jemanden zu töten, muss ich gestehen, dass ich in dem Alter u.a. Karl May rauf und runter gelesen habe und dennoch habe ich nicht das Gefühl, dadurch seelischen Schaden genommen zu haben. Ich denke, dass Kinder normalerweise schon recht gut differenzieren können, was Realität und was Fiktion ist und wer mit entsprechenden positiven Werten aufgewachsen ist, wird nicht auf Grund eines Buches anfangen, plötzlich Menschen verletzen zu wollen. Die Geschichte selbst, in der Ark, dem Klempnerjungen, die Aufgabe zufällt, seine Heimat Arborium, ein Land aus und in den Bäumen und seinen König vor einem Angriff des hochtechnisierten Schlundreiches zu retten, ist nett, aber nciht weltbewegend. Dennoch sind es die liebevoll charakterisierten Personen und die feinen Details, sowohl in der Ausschmückung der Charaktere als auch der Sprache, die den Reiz des Buches ausmachen. Für junge Leser dürfte auch die Geschichte selbst noch abenteuerlich und interessant sein, so dass ich denke, dass ihnen das Buch ebenfalls gefallen dürfte, vermutlich sogar besser als mir. Meine elfjährige Tochter wird das Buch als nächstes lesen, danach werde ich dann diese Rezension noch einmal entsprechend ergänzen. Generell ist es von der Thematik her eher ein Jungenbuch, allerdings dürften auch abenteuerlustige Mädchen ihren Spaß an dem Buch haben. Ergänzung: Nachdem meine Tochter (11) dieses Buch jetzt tagelang begeistert durch die Gegend schleppte, sich über die kleine (auch für Jungen harmlose und durchaus gut erträgliche) Liebesgeschichte, die mit eingeflochten wurde, sehr amüsierte und mir erzählte, dass das Buch so toll sei, weil es so spannend und überraschend sei, hätte ich gerne die Anzahl der Sterne hochgesetzt: Mutter 3, Kind 5, das ergibt 4 Sterne für ein spannendes Kinderbuch, das bei der Zielgruppe gut ankommt.

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    -Favola-

    -Favola-

    14. March 2012 um 12:35

    Hoch über dem Boden hat Andrew Peters seine eigene Welt erschaffen, in der die Geschichte rund um Ark Malikum spielt. Erst hat mich diese Welt ein bisschen an Robin Hood erinnernt, doch hier geht es viel mehr um die Bäume als Lebensraum. Die Dendraner fürchten den Boden, da er verseucht sei. Es gibt noch ein paar weitere Anspielungen auf die Vergangenheit Arboriums, die Welt, in der Ark lebt, und so kommt es einem als Leser vor, als dass es eine mögliche Zukuntsvision der Erde ist: Die Menschheit hat die Erde verseucht und zieht sich auf die Bäume zurück, Arborium als letzter heiler Platz einer zerstörter Umwelt. So schneidet das Buch auch ein Wenig die Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung an. Diese Schilderungen von Arborium, sei es nun hoch oben in den Bäumen, im Rabenwald oder ganz unten bei den Wurzelschützen hat mir sehr gut gefallen, denn Andrew Peters hat sie bildhaft und fantasievoll beschrieben. Das Cover des Buches passt wirklich gut zum Inhalt, denn es zeigt uns schon, dass Bäume in diesem Buch sehr wichtig sind und durch das hell erleuchtete Fenster wird einem schnell klar, dass diese auch als Lebensraum für die Menschen diesen. Durch die düstere Aufmachung kann man sich schon ein bisschen darauf vorbereiten, dass in der Welt wohl einiges zum Schlechten steht. Wenn ich mir aber das Originalcover anschaue, muss ich sagen, dass mir diesen noch um einiges besser gefällt, denn ich denke, dass es Jugendliche viel mehr anspricht. Ark Malikum als Hauptprotagonist macht eine riesige Wandlung durch. Aus dem ängstlichen Klemptnergesellen wird ein einfallsreicher, mutiger Anführer, der dem Tod meiner Meinung nach das eine oder andere Male zu oft von der Schippe springen konnte. Ich finde es immer toll, wenn sich Charakteren innerhalb eines Buches weiterentwickeln, doch die Veränderung, die Ark durchmacht, ist mir fast ein bisschen zu extrem. Ihm zur Seite wird sein Arbeitskollege Mucum gestellt,, der körperlich wie auch geistig einen Gegenpol bildet. Er war mir bei der Lektüre sympathischer als Ark, denn er hat viel mehr Ecken und Kanten und ich konnte ihn mir mehr als Person vorstellen. Gut gefallen hat mir auch die kleine Schwester von Ark. Sie konnte mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln bringen und hat, obwohl sie erst vier Jahre alt ist, eine tragende Rolle bekommen. Daneben kommt den beiden das sympathische Volk der Wurzelschützen zu Hilfe. Ein wirklich liebenswertes Volk, das in einer toll umschriebenen Umgebung lebt. Auf den ersten Blick wirken die Wurzelschützen etwas naiv, im Laufe der Geschichte merkt man aber, dass man sie bestimmt nicht unterschätzen darf. Etwas gestört hat mich beim Lesen aber ihre Sprache. Die Idee, dass sie am Ende der meisten Sätze ein “du” anhängen, mag vielleicht witzig erscheinen, bei mir hat es aber den Lesefluss unterbrochen und nach einiger Zeit ist mir das Ganze etwas auf die Nerven gegangen. Aber es kommen natürlich auch viele Bösewichte im Buch vor. Es wimmelt nur so von Verrätern, Strolchen, Mitläufern, Gaunern und gewaltbereiten Wachen. In diesem Buch haben wir wirklich die klassische Aufteilung in gut und böse. Und Petronio ist der Inbegriff des Bösen. Obwohl er etwa gleich jung wie Ark ist, ist er durch und durch gemein, brutal und extrem egoistisch. Im Allgemeinen finde ich, dass in “Ark Malikum; Kampf gegen die Verschwörer” zu viel Gewalt vorkommt, vor allem auch, weil sich das Buch ja an ein eher jüngeres Publikum richtet. Der Einstieg ins Buch zeigte sich für mich recht harzig. Ob das nun nur an der Geschichte lag oder an der etwas fehlenden Zeit, kann ihc nicht ganz sicher sagen, aber auch am Abend legte ich das Buch relativ schnell wieder zur Seite, weil es mich nicht richtig zu fesseln vermochte. Auch zwischendrin hat es einige Längen und obwohl in der Geschichte auch viel Action, fantastische Elemente und auch Witz steckt, musste ich mich ein wenig durch die 464 Seiten durchkämpfen. Ich bin bei der Geschichte ein bisschen hin- und hergerissen. Auf der einen Seite muste ich mich recht durchs Buch kämpfen und auf der anderen Seite hat mir das Buch stellenweise wirklich gut gefallen. Doch der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Ich denke, dass ich schlicht und einfach nicht zum Zielpublikum dieses Buches gehöre. Die Sprache und auch die relativ häufig vorkommenden Fäkalien entsprechen wohl doch eher Jungs so ab elf Jahren. Aus diesem Grund bin ich sehr gespannt, ob es bei den jugendlichen Lesern in unserer Bibliothek ankommen wird. Fazit: Andrew Peters hat sehr gute Ideen und eine wirklich tolle Baumwelt konstruiert, doch grösstenteils konnte mich “Ark Malikum; Kampf gegen die Verschwörer” nicht wirklich fesseln. Das Buch richtet sich wohl wirklich an junge, männliche Leser und somit gehöre ich wirklich nicht zum Zielpublikum.

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Cadiz

    Cadiz

    11. March 2012 um 14:57

    „Trotz seiner bewegten Geschichte hatte Ark die weitläufige Insel Arborium immer für den sichersten Ort auf Erden gehalten, so angehoben und ausgedehnt in den Baumkronen, wie es eine Meile über dem schmutzigen Erdboden nur ging. Doch diese Zeiten waren vorbei.“ (Seite 13) Inhalt: Der junge Klempnerlehrling Ark Malikum lebt mit seiner Familie hoch oben in den Bäumen, in einer Stadt namens Arborium. Als Alleinversorger der Familie hat es Ark nicht leicht, doch er kämpft sich so gut es geht durch. Eines Tages jedoch bekommt er durch Zufall mit, wie der Minister eine Verschwörung gegen den König plant. Ark muss den König unbedingt warnen und macht sich sogleich mit seinem Klempnerkollegen Mucum auf den Weg zum Palast Borkingham. Doch Arks Vorhaben scheint zum Scheitern verurteilt, denn er selbst wird bereits gejagt… Zum Buch: Was mich an dieser Geschichte sofort gereizt hat, war die Idee mit der Welt in den Bäumen. Mal was anderes. Ich war gespannt, wie diese Welt denn aussehen wird und es dauerte nicht lange, bis ich eine genaue Vorstellung von „Arborium“ hatte. Dabei verstand der Autor es, nichts bis ins kleinste Detail zu beschreiben, sondern dem Leser noch viel Luft für die eigene Phantasie zu lassen. Die Vielfalt der Beschreibungen hat mir das ganze Buch über gut gefallen. Es gibt viel zu entdecken in der geheimnisvollen Baumwelt und diverse Ideen dazu wurden unterhaltsam umgesetzt. „Ark Malikum“ kommt als Abenteuergeschichte daher, die humorvoll war, spannend und zum Glück kaum vorhersehbar. Ich habe mich keine Minute lang gelangweilt, weil die Geschichte stetig voranging und so manche Überraschung barg. Man konnte die Entwicklung förmlich spüren, die nicht nur der Protagonist selbst durchgemacht hat, sondern die gesamte Story. Besonders gefallen haben mir die vielen verdrehten Sätze und Sprichwörter, die ein Mix aus bekanntem und Wörtern aus dem Wald waren, wie etwa: „Entweder bist du völlig von den Bäumen und hast dir das Ganze ausgedacht oder…“ (Seite 43) „Die aus Schlund kommen her und reißen sich alles unter den Holznagel?“ (Seite 44) So harmlos, wie das Buch auf den ersten Blick erscheint, ist es aber gar nicht. Es geht mitunter ganz schön blutig zu, zudem befindet sich ziemlich oft jemand in Lebensgefahr. Vor allem natürlich die Hauptfigur Ark, der die Gefahr magisch anzuziehen scheint. Allerdings ist das Leben oben in den Bäumen natürlich nicht gerade einfach. Der Fall in den Abgrund stellt da noch die harmloseste Gefahr dar, denn es gibt zum Beispiel auch noch die riesigen Raben, die mit ein wenig Blut angelockt werden und nicht davor scheuen, Menschen zu fressen… „Ark Malikum“ erzählt von vielen Geheimnissen, von gewissenslosen Soldaten, einer heiklen Verschwörung, seltsamen Kreaturen in den Wurzelbereichen, starken Charakteren voller liebevoller Eigenschaften und von den Einsatzmöglichkeiten für Abwasser. Ein schön buntes, schräges und abenteuerliches Buch also, wunderbar verrückt, genau, wie ich es mag! Eine prickelnde Liebesgeschichte sollte man hier nicht erwarten. Liebe kommt vor, na klar, aber sie spielt eher eine kleine Rolle. Die Figuren haben wir allesamt gut gefallen. Es gibt die Guten und die Bösen. Es gibt liebe, schräge und vorlaute Figuren. Figuren mit seltsamer Aussprache und komischen Macken. Und es gibt ein paar Monster. Also eine bunte Mischung. Hat mir gut gefallen. Mir hat „Ark Malikum“ viel Spaß gemacht und ich empfehle das Buch gerne weiter!

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    JuliaO

    JuliaO

    08. February 2012 um 19:33

    Selten hab eich eine so langweile Jugend-Fantasy gelesen wie hier... Gerade da es sich hier doch eher um was für Jungs handelt, habe ich mir viel mehr Spannung erwartet! Aber ein "Klemptner" als Held, der sich durch die Abwasserkanalisation schmuggelt... Ne... Und dann noch die seltsame Sprache der Wwurzelmenschen - dagegen ist Jar Jar Binks ja noch Grammatikkönig. Mich hat es jedenfalls leider in keinster Weise umgehauen, und das obwohl man auss dem Thema echt was hätte machen können!

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    02. January 2012 um 20:59

    Der 14jährige Ark bekommt während seiner Klempnerarbeit ungewollt die Verschwörung des Ministers Grasp mit Lady Fenestra gegen den König von Arborium mit. Unglücklicherweise wird er dabei entdeckt und ehe er es sich versieht, muss er um sein Leben bangen. Doch damit nicht genug. Ark sieht es als seine Pflicht an, die Verschwörer auffliegen zu lassen und den König zu retten. Doch wie soll er das machen? Er ist doch nur ein einfacher Klempner oder etwa nicht? … In der Geschichte wurde vom Autor eine fantastische Baumwelt geschaffen. Die Menschen leben hier in den Baumen wie andere auf der Erde. Es gelingt dem Autor, diese Welt vor dem Auge des Lesers farbig entstehen zu lassen. Unterschwellig vernimmt man die Botschaft der Liebe des Autors zur Natur und den Schutz derselben. Gleichzeitig übt er Kritik an der technologisierten Welt, die hier im Buch durch das Schlundreich vertreten wird. Startet das Buch rasant und spannend, wird es ab der Mitte etwas zäher durch die zahlreichen Fluchten. Das Finale allerdings ist wieder spannend beschrieben. Manche Szenen sollten kritisch betrachtet werden. Das Buch wird vom Verlag für ein Alter von 11 bis 14 Jahren empfohlen. Für Erwachsene ist das Buch gut zu lesen. Für Jugendliche je nach Entwicklungsstufe, da ich hier nicht weiß, wie die Gewaltbotschaften bei den Jugendlichen ankommen mag. Das Cover ist zwar arg dunkel gehalten, doch zeigt es passenderweise den Ausschnitt von einer Baumwelt. Fazit: Ein interessantes Buch mit einer aktuellen Botschaft, das durchaus Fortsetzungspotenzial hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Carriecat

    Carriecat

    16. October 2011 um 23:51

    Inhalt: Eigentlich will Ark nur schnell seinen Job erledigen und dann Feierabend machen. Doch der junge Klempner hört unfreiwillig durch die Lüftungsrohre im Ministerhaushalt ein Gespräch: Der Minister will den König stürzen und das auch noch mit Hilfe des Erzfeindes!!! Von nun an ist Ark nicht mehr sicher, sein altes Leben ist vorbei und eine irre Reise beginnt. Stil: Der Autor schreibt für jüngere Leser, die gerne spannende Abenteuergeschichten miterleben wollen. Auch der einfache Satzbau ist für diese Zielgruppe ideal, denn dadurch lässt sich das Buch leichter lesen. Der Fäkalhumor war mir ein wenig zu überzogen, allerdings kenne ich genug Kinder, die sich genau über solche Themen kaputt lachen können. Fazit: Der Anfang einer neuen Reihe sticht durch die neue Welt heraus, die sich der Autor richtig toll ausgedacht hat. Eine Welt, die sich in den Baumkronen und Wurzeln riesiger Wälder erstreckt. Städte, Seen, Tiere, alles gibt es dort oben, abgekapselt von der hochtechnologisierten Welt zu ihren Füßen. Ein spannender Konflikt, der noch viel Potential hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Buchtastisch

    Buchtastisch

    29. September 2011 um 19:10

    Auch in den Bäumen gibt es einen Haufen Mist... "Was konnte er dafür, dass er ein Gespräch belauscht hatte, in dem es um eine Verschwörung ging, die Unheil über Arborium bringen würde? Er war doch nur der Sohn eines einfachen Klempners. Der Job war Mist, aber er konnte davon leben. Ark kamen die Tränen. Alles, was er an dem großen weiten Wald liebte, konnte ihm nun genommen werden." (S. 38) Der 14jährige Arktorius Malikum - genannt Ark - wird während seiner Arbeit ungewollt Zeuge eines Gespräches zwischen dem Minister Grasp und Lady Fenestra in dem es um eine Verschwörung gegen den König geht. Seitdem versucht Ark seinen Verfolgern, die ihn umbringen wollen, zu entkommen und den König zu warnen. Dabei begleitet der Leser Ark durch die Baumwelt von Arborium... Diese von Andrew Peters erschaffene Welt ist ganz nett - ein Schauplatz in den Bäumen, hoch über der Erde. Es geht um die Liebe zur Natur, denn Arborium wird von Lady Fenestra und deren hoch-technologisches Schlundreich bedroht. Trotz der gut gemeinten Botschaften, kam das Buch bei mir leider nicht so gut an. Zum einen zieht sich das Buch durch ständige Fluchten in die Länge. Sonderlich actionreich ist das alles leider nicht sonder eher langatmig :( Zum anderen dreht sich das Buch ständig um ... nun ja ... Scheiße. Ok, Ark ist Klempner. Und ich habe wirklich nichts gegen diese Beruf - aber irgendwann war wirklich davon genervt von menschlichen Ausscheidungen zu lesen. Des weiteren mußte ich auch über die positiven Gewaltbotschaften wie z.B. "Gerechtfertigte Gewaltanwendung war doch immer wieder die reinste Freude" (und dies in einem Kinder-/Jugendbuch!) den Kopf schütteln... Die Problematik ist auch die, dass der Inhalt einfach nicht sonderlich anspruchsvoll oder irgendwie ergreifend ist. Inhaltlich würde ich das Buch eher als Kinderbuch einstufen. Aufgrund mancher Ausdrücke, etc. ist es aber wohl eher ein Jugendbuch. Aber für ein Jugendbuch ist es mir persönlich zu langweilig. Möglicherweise kann es Jungs etwas mehr begeistern. Das Cover reisst es leider auch nicht raus. Selbst das hätte man liebevoller gestalten können - oder sich ein Beispiel am Originalcover nehmen können. FAZIT: Nette Botschaft (die Liebe zur Natur) bei der es bei Umsetzung aber ziemlich hapert. Die Geschichte ist zu langatmig und war für mich zu keinem Zeitpunkt richtig spannend. Die Story / Sprache des Autors kreist ständig um das Wort Scheiße und des weiteren spielt Gewalt auch noch eine nicht gerade positive Rolle. Lediglich die Idee der Baumwelt konnte bei mir punkten, das war es aber auch wirklich schon alles... Schade, denn aus der Grundidee hätte man wirklich was machen können!

    Mehr
  • Rezension zu "Ark Malikum" von Andrew Peters

    Ark Malikum
    Marie1990

    Marie1990

    17. September 2011 um 20:51

    Das war knapp! Beinahe hätten sie Ark erwischt. Dabei wollte er doch nur seinen Job erledigen. Ark konnte ja nicht ahnen, dass er dabei Ohrenzeuge einer Verschwörung gegen den König wird. Seitdem sind ihm seine mörderischen Verfolger dicht auf den Fersen. Sie jagen ihn quer durch Arborium, eine fast vergessene Baumwelt, kilometerhoch über dem Erdboden. Auf der Flucht kommt Ark in Regionen, aus denen keiner jemals wieder zurückgekehrt ist. Doch warum greifen ihn die riesigen Raben mit ihren messerscharfen Krallen nicht an? Und wieso interessieren sich die Herrscher aus dem hoch technologisierten Schlundreich plötzlich für Arborium? Ark bleiben nur sechs Tage Zeit es herauszufinden. Dann soll der König ermordet werden. Ein wirklich süßes und auch lehrreiches Buch für jüngere Leser, die gerne spannenden Lesestoff schmökern. In diesem Buch wird auf eine mitreißende Art und Weise dem Leser näher gebracht, dass der Mensch auf seine Umwelt Acht geben muss, um sie zu erhalten. Außerdem spielt hier das Thema Freundschaft eine wichtige Rolle. Die Handlung ist ausgeklügelt und sehr fantastisch, denn so etwas in dieser Art habe ich vorher bisher noch nicht gelesen und ich muss sagen, dass mich das Buch doch überzeugt hat. Von Beginn an wird der Leser rasant in die Handlung hineingesogen und fiebert die 400 Seiten hindurch mit Ark mit, da der Autor es schafft, die Geschichte durchgängig spannend zu erzählen, mit viel Kurzweil und Humor. Die Charaktere sind liebevoll und kindgerecht skizziert, wenn man von wenigen Sätzen ihrerseits absieht, aber diese sind, anhand der heutigen Sprache gesehen, noch im Rahmen. Da diese Charaktere kapitelweise aus ihrer Sicht erzählen, werden sie so dem Leser näher gebracht und man bekommt ihre Entwicklung noch besser mit. Sprachlich ist es flüssig zu lesen, in einer angemessenen Sprache, die auch jünger Kinder (ab 11 Jahre) gut verstehen werden. Das Cover finde ich persönlich gut gestaltet, da es sehr realistisch, aber zugleich auch fantastisch wirkt, ohne dabei zu überladen zu sein. Kleine Details lockern das Ganze noch zusätzlich auf.

    Mehr