Andrew Post Knuckleduster

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Inhaltsangabe zu „Knuckleduster“ von Andrew Post

Rasanter Sci-Fi Krimi vor einer dunklen und beängstigen Kulisse

— AnjaSc
AnjaSc
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  • Ein rasanter Sci-Fi Krimi

    Knuckleduster
    AnjaSc

    AnjaSc

    22. June 2016 um 10:36

    Ein rasanter Sci-Fi Krimi mit einem ungewöhnlichen Protagonisten: Brody Calhoun alias Knuckleduster verdient sich seinen Lebensunterhalt als bezahlter Schläger, allerdings arbeitet er nicht für eine Untergrundorganisation sondern als Verteidiger von misshandelten Frauen, um diesen zu helfen. Brody ist ein blinder, sturer Veteran, der mit Hilfe von Karotinlinsen (eine tolle Entwicklung der Zukunft) stundenweise das Augenlicht zurückbekommt. Eines T...ages findet Brody eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter seines Ex-Army-Freundes Thorp, der ihm eine gestammelte Nachricht hinterlassen hat. Brody ist erstaunt, denn er hat von ihm seit dem er ausgeschieden ist nichts mehr gehört und ruft zurück. Thorp lädt Brody ein, Ihn auf seiner Farm zu besuchen und er nimmt dankbar an, denn er will seinem Leben einen Moment entkommen und vergessen welches Damoklesschwert über ihm schwebt. Auf Grund seines „Berufes“ hat er 17 Vorstrafen und er weiß, dass nicht mehr viel fehlt und er ins Gefängnis muss. Schnell muss Brody herausfinden, dass es keine freundliche Einladung war sondern Thorp seine Hilfe braucht, denn seine Schwester Nectar ist verschwunden. Entgegen seiner Bewährungsauflagen und seines gesunden Menschenverstandes willigt er ein Thorp zu helfen und verfolgt Hinweise zu Nectar. Brody wird dabei in einen Strudel an Ereignissen gezogen, die er so nicht erwartet hat. Nach und nach wird eine Verschwörung aufgedeckt, die ihn in den Grundfesten seiner Überzeugungen erschüttert. Das Buch ist ein futuristischer Krimi, der mich ein wenig an Noir-Filme erinnert hat. Knuckleduster ist ein echter Page-Turner. Von der ersten Seite an wird man in die Geschichte und in die dunkle und beängstigende Welt hineingezogen. Andrew Post schafft es mit seinem Erzählstil, dass man quasi fühlt in welcher kalten, grauen und grausamen Welt die Protagonisten leben. Nebenher erzählt der Autor von den Erfindungen der neuen Welt: Puzzlekarten die als Bezahlkarte und als Ausweiskarte dienen, von den Zügen, von Robotern als Erntehelfer, komplette landesweite Abdeckung mit WLan, Automaten-Diner mit Robotern als Bedienung, kompletter Überwachung, Luftreinigern und automatisierten Taxen. All das dient als Hintergrundkulisse für die eigentliche Geschichte mit ausgezeichnet dargestellten Charakteren und einer spannenden und rasanten Geschichte, die man beschreiben könnte mit: „Wir müssen Thorps Schwester finden, bevor es zu spät ist“. Eine Geschichte, die einen abwechselnd in die Magengrube schlägt, gefangen hält und dann fast ausknockt als es zu einer bestimmten Wendung kommt. Zum großen Finale kommt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste wissen wie es ausgeht. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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