Andrew Prentice

 3.8 Sterne bei 23 Bewertungen
Andrew Prentice

Lebenslauf von Andrew Prentice

Die beiden US-amerikanischen Autoren Andrew Prentice und Jonathan Weil kennen sich seit ihrer Schulzeit und haben schon viele Projekte zusammen verwirklicht. Sie haben zusammen einen Zirkus geleitet, Dialoge für Roboter geschrieben und Trickfilme für einen Kino-Aquarium-Restaurantkomplex in Paris erstellt. "Pandämonium - Die schwarzen Künste" ist ihr erster Roman, dessen Fortsetzung "Der Kartograph des Teufels" 2013 erscheint.

Alle Bücher von Andrew Prentice

Andrew PrenticePandämonium - Die schwarzen Künste
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Pandämonium - Die schwarzen Künste
Pandämonium - Die schwarzen Künste
 (21)
Erschienen am 25.02.2013
Andrew PrenticePandämonium - Die schwarzen Künste: Band 1
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Pandämonium - Die schwarzen Künste: Band 1
Andrew PrenticePandämonium - Der Kartograph des Teufels
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Pandämonium - Der Kartograph des Teufels
Pandämonium - Der Kartograph des Teufels
 (0)
Erschienen am 25.11.2013
Andrew PrenticeBlack Arts
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Black Arts
Black Arts
 (1)
Erschienen am 04.04.2013
Andrew PrenticeDevil's Blood (The Books of Pandemonium)
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Devil's Blood (The Books of Pandemonium)
Devil's Blood (The Books of Pandemonium)
 (1)
Erschienen am 05.05.2016

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Knorkes avatar

Rezension zu "Pandämonium - Die schwarzen Künste" von Andrew Prentice

Magische Geschichte über einen jungen Dieb im historischen London
Knorkevor 2 Jahren

Ich weiß gar nicht mehr, wann und warum ich dieses Buch gekauft habe. Es lag ewig auf meinem SuB und so große Lust hatte ich gar nicht mehr darauf, da ich befürchtete, dass das Buch ein Buch für jüngere Leser und eine klassische Abenteuergeschichte ist, die ich meist nicht mag.

Die Geschichte dreht sich um Jack, einem Jugendlichen, der sich einer Diebesgilde angeschlossen hat. Bei einem seiner Raubzüge beschließt er ausgerechnet einen merkwürdig aussehenden Fremden auszurauben. Er durchsucht seine Sachen und bekommt dabei ein Pulver ins Auge, mit dem er plötzlich die Welt anders wahrnimmt.. Nachdem der Bestohlene auch noch seine Mutter ermordet, schwört Jack Rache und gelangt so immer tiefer in eine Welt voller Magie und Dämonen und versucht gleichzeitig der Diebesgilde treu zu bleiben.

Meinen Befürchtungen zum trotz konnte mich das Buch ziemlich unterhalten, da das Buch weniger ein Abenteuer- sondern mehr ein Fantasyroman darstellt. Durch den flüssigen Schreibstil ließ sich das Buch super schnell lesen und machte schon zu Beginn Lust auf mehr. Auch die Geschichte hatte genügend Spannung, sodass man das Buch schlecht aus der Hand legen konnte. Dabei hat mich sowohl der Teil über die Diebesgilde interessiert, da die Autoren sehr schön die Strukturen, die dort herrschen, beschreiben und man dort auch einige interessante Persönlichkeiten trifft. Doch auch die Dämonen und die dunkle Magie waren sehr spannend. Durch die beiden Teile durchlebt Jack ein abwechslungsreiches Abenteuer, bei dem es auch immer wieder die ein oder andere überraschende Wende gibt.

Jack als Hauptfigur hat mir ebenfalls gut gefallen. Er besitzt die richtigen Teile an Furcht, Mut und Dummheit, die ihn für mich sympathisch gemacht haben. Auch wenn er manchmal ein bisschen naiv war, konnte man gut mit ihm mitfiebern. Die anderen Figuren könnten mich auch alle überzeugen, sei es Magier, Diebe oder Priester. Besonders fasziniert hat mich die Diebin Beth, die zwar nach außen hin sehr kratzbürstig wirkt, jedoch einen weichen Kern zu besitzen scheint.

Natürlich besitzt das Buch eine großen Showdown, der noch mal ziemlich spannend war und für mich auch ein paar Überraschungen parat hatte. Das Buch endet abgeschlossen, jedoch kann man sich auch vorstellen, wie es in einem weiteren Band weitergehen wird.

Fazit
Ein richtiges gutes Fantsaybuch für Jugendliche, aber auch Erwachsene. Durchweg spannend, kreativ und unterhaltsam. Es verbindet perfekt einen historischen Geschichte über einen jungen Dieb in London mit einigen Fantasyelemente. Obwohl ich ziemlich begeistert bin, im Vergleich mit anderen Fantasybüchern war es sicher nicht das beste, was ich je gelesen habe. Jedoch war das Buch unterhaltsam undhat Lust auf den nächsten Teil gemacht.

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Ines_Muellers avatar

Rezension zu "Pandämonium - Die schwarzen Künste" von Andrew Prentice

Rezension zu "Pandämonium - Die schwarzen Künste" von Andrew Prentice & Jonathan Weil
Ines_Muellervor 4 Jahren

"Jacks Hand schloss sich zu einer klauenähnlichen Faust. Langsam bewegte sie sich nach oben, gegen seinen Willen. Er beobachtete seine Finger, wie sie auf sein Gesicht zukamen. Er wollte seine Hand senken, schaffte es aber nicht."

Was an "Pandämonium - Die schwarzen Künste" sofort ins Auge fällt, ist das Cover, welches durch seine Schlichtheit und den goldenen Verzierungen ein wahrer Eyecatcher ist. Doch leider erwies sich der Inhalt als kein Hingucker.

Während Andrew Prentice und Jonathan Weils Debütroman mit einer tollen Szene startet, die den Leser sofort in die Geschichte hineinkatapultiert, nahm danach die Qualität deutlich ab. Ich erwartete, dass die Geschichte sich von Seite zu Seite steigerte, aber irgendwie schafften die Autoren den Absprung nicht, sodass die Handlung vor ich hin dümpelte. Diese kam schlichtweg nicht aus den Startlöchern, wodurch ich mich nach Beendigung der Lektüre verwundert fragte, wie es zu einem Ende kommen konnte.

Auch die Charaktere waren, obwohl auf eine gewisse Art und Weise liebevoll gestaltet, eher flach und undetailiert, was ich sehr schade fand, da großes Potenzial vorhanden war. Irgendwie brach das Eis nicht und ich konnte keine Beziehung zu den einzelnen Charakteren aufbauen, geschweige denn sie in mein Herz schließen.

Dabei kann "Pandämonium - Die schwarzen Künste" durchaus mit dem ein oder anderen Pluspunkt aufwarten. Der Schreibstil ist, obwohl er eher in die Sparte schlicht fällt, angenehm zu lesen, sodass die Geschichte an mir vorbeiflog. Die Ideen an sich konnten sich ebenfalls sehen lassen und mit einem Hauch Skurilität aufwarten, was dem Buch eigentlich eine liebenswerte Note verleihen sollte, aber leider auch nicht wirklich bei mir ankam.

Fazit: "Pandämonium - Die schwarzen Künste" ist ein Buch für Zwischendurch, das keine hohen Ansprüche erfüllt und dessen liebevoller Schreibstil die Seiten am Leser geradezu vorbeifliegen lässt. 

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Nazurkas avatar

Rezension zu "Pandämonium - Die schwarzen Künste" von Andrew Prentice

Pandämonium 01. Die schwarzen Künste - Andrew Prentice & Jonathan Weil
Nazurkavor 4 Jahren

Schwacher Auftakt einer Geschichte mit interessantem Grundpotenzial.

Die schwarzen Künste

Klappentext:

"Eine Stadt, in der Magie real und tödlich ist...

London, 1592: Als der Taschendieb Jack einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse stiehlt, gerät er in ein Abenteuer, das er niemals für möglich gehalten hätte. Plötzlich sieht er überall Dämonen. Tödliche Magie breitet sich in der Stadt aus und grausige Morde haben Hexenjäger auf den Plan gerufen. Der eifrigste unter ihnen, Nicholas Webb, ruft dazu auf, die Stadt von Dämonen zu reinigen. Doch er spielt ein falsches Spiel. Und Jack hat ihm Rache geschworen. Denn Webb ist
der Mörder seiner Mutter. Zusammen mit der Gaunerprinzessin Beth Sharkwell, dem zwielichtigen Spion Kit Morely und einem irrwitzigen Dämon nimmt er den Kampf auf gegen Webb, der über mehr Kräfte verfügt, als es scheint ..."

Informationen zum Autor:

Jonathan Weil und Andrew Prentice kennen sich seit ihrer Schulzeit und haben schon viele Projekte zusammen verwirklicht - sie haben gemeinsam einen Zirkus geleitet, Dialoge für Roboter geschrieben und Trickfilme für einen Kino-Aquarium-Restaurantkomplex in Paris erstellt. Pandämonium. Die schwarzen Künste ist ihr erster Roman.

(Aus: Die schwarzen Künste, Informationen zum Autor)

Rezension

Während einer seiner Diebeszüge durch die Stadt raubt Jack aus versehen den falschen Mann aus: Nicholas Webb, bekannter Hexenjäger und derzeitiger Magier der Königin. Doch als er seinen Fehler bemerkt, ist es schon zu spät: Webb ermordet Jacks Mutter - und wird dafür nicht zur Rechenschaft gezogen. Jack schwört Rache - doch es ist gar nicht so einfach, an Webb ranzukommen. Zeitgleich bauen sich Unruhen in der Stadt auf und schreckliche Morde rufen immer mehr Hexenjäger auf den Plan. Doch was sie nicht wissen: Webb treibt ein falsches Spiel. Und nur Jack und seine Komplizen (zu denen auch ein Imp gehört) können Webbs Machtspiele jetzt noch aufhalten - wenn sie nicht zu spät kommen ...

Mit Die schwarzen Künste haben die beiden Autoren Andrew Prentice und Jonathan Weil eine Geschichte geschaffen, die zwar durch eine interessante Grundidee und viele Ideen wirklich Potenzial aufweist, aufgrund massiver Mängel allerdings im Mainstream versinkt und den Leser mehr Ärger und Frust als Freude bereitet. Und dieses Gefühl erstreckt sich auf sämtliche Aspekte im Roman: Nervende Charaktere, langatmiger Handlungsstrang, verwirrende und chaotische Zusammenhänge fern jedweden Sinns - es sind so einige Kriterien, welche den Leser hier den Kopf schütteln lassen und das Lesevergnügen mehr als nur schmälern.

Das Ganze Dilemma fängt schon mit dem Protagonisten der Storyline, Jack, an, welcher nach der Ermordung seiner Mutter nur noch ein einziges Lebensziel verfolgt: Rache. Verständlich, kann doch jeder seine Wut und Trauer über den Verlust seiner Mutter nachempfinden. Doch was ihn kennzeichnet sind nicht nur wichtige Attribute wie Überlebenswillen und Mut, sondern auch Sturheit, die Eigenschaft, Dinge überstürzt anzugehen und nicht nachzudenken. Natürlich könnte man hier argumentieren, dass er noch ein Kind sei - was er natürlich ist. Doch wer in solch einer Welt und als Dieb obendrein überleben will, der muss seinen Verstand einschalten können - was ihm zumindest nach und nach mehr zu gelingen erscheint. Dennoch zeichnet sich sein Charakter nicht unbedingt durch Sympathie aus - und dies trifft auch auf viele der Nebenfiguren wie Beth Sharkwell, die man als miesepetrige und zickige Gesellin kennen lernt und auch Dr. Dee, ehemaliger Magier der Königin und den Spitzel Kit Morely zu. Alle Figuren sind unterschiedlich gezeichnet und weisen andere Stärken und Schwächen auf - doch insgesamt handeln sie stereoytp, klischeehaft und was noch wichtiger ist: Das Gesamtbild, die Interaktion zwischen den Figuren und die Beziehungsstrukturen stimmen einfach nicht und geben dem Leser kein Gesamtbild, mit dem er sich zu identifizieren in der Lage sähe.

Doch nicht nur an den Figurenkonstellationen mangelt es: Vor allem die Handlungseben ist diejenige, die Frustration beim Leser auslöst. Beginnend vor allem damit, dass in der ersten Hälfte der Geschichte schlicht und ergreifend nichts passiert. Weder wird ein roter Faden ersichtlich, noch scheint irgendeine Aktion zu irgendeinem Ziel zu führen. Man fühlt sich wie in einem Irrgarten voll Chaos und weiß einfach nicht, was das ganze für einen Sinn haben soll. Zusätzlich mangelt es an einigen Details und Beschreibungen, die für das Verständnis des Lesers schlichtweg notwendig gewesen wären - und zu alledem gesellt sich das schlimmste: Die Langeweile. Denn von Spannung und Action kann wirklich keine Rede sein. Der Roman zieht sich wie Kaugummi. Langatmige Dialoge ohne Sinn, nervende Figuren und keine ersichtliche Logik, wohin das ganze führen soll, schlagen deutlich die Leselust auf ein Minimum zurück. Einziger Lichtblick: Im letzten Drittel des Romans und mit fortschreitender Seitenzahl kristallisiert sich endlich eine Storyline heraus, welche einige Fragen (wenn auch wahrlich zu wenige) beantwortet und das Tempo der Handlung deutlich erhöht, sodass man bis zum Schluss tatsächlich sagen kann, dass doch Potenzial innerhalb des Plots liegt - dieses allerdings nur minimal genutzt wird. Und doch wird der Leser mit vielen offenen Fragen und Skepsis aus der Geschichte entlassen. Nun bleibt lediglich die Hoffnung, dass in Band zwei der Serie endlich das versteckte Potenzial aufgegriffen und genutzt werden kann - denn da ist es, allemal.

Fazit

Die schwarzen Künste von Andrew Prentice und Jonathan Weil ist eine Geschichte mit gutem Grundpotenzial, welche allerdings durch viele Mankos im Mainstream versinkt. Nervende Figuren, viele offene Fragen und eine immense Langatmigkeit ziehen das Lesevergnügen deutlich bergab und es bleibt nur zu hoffen, dass Band zwei der Serie die vorhandenen Defizite wird ausmerzen können. Fans anspruchsvoller Fantasy sollten sich lieber nach anderen Lektüren umschauen.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Die schwarzen Künste
02. Der Kartograph des Teufels
03. Noch unbekannt

Pro & Contra

+ Zum Ende hin spannend
+ Grundpotenzial vorhanden
+ In sich stimmiger Sprachstil

- Langatmigkeit
- Nervende Figuren
- Zu viele Fragen bleiben offen
- Roter Faden nicht ersichtlich
- Gesamtkonstellation der Figuren unstimmig
- Handlungen teilweise nicht nachvollziehbar
- Details und Beschreibungen fehlten
- Fehlende Sympathie

Bewertung:

Handlung: 1,5/5
Charaktere: 1,5/5
Lesespaß: 2/5
Preis/Leistung: 2/5

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