Andrew Pyper

 3.3 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Die Stunde des Sandmanns, Die Nachhilfestunde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andrew Pyper

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Cover des Buches Die Stunde des Sandmanns (ISBN:9783442470037)

Die Stunde des Sandmanns

 (19)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches The Demonologist (ISBN:9781409122579)

The Demonologist

 (2)
Erschienen am 25.04.2013
Cover des Buches The Wildfire Season (ISBN:0312427670)

The Wildfire Season

 (1)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches The Only Child (ISBN:9781476755250)

The Only Child

 (1)
Erschienen am 23.05.2017
Cover des Buches The Guardians (ISBN:9781409122555)

The Guardians

 (1)
Erschienen am 08.02.2011
Cover des Buches The Homecoming (ISBN:9781471178399)

The Homecoming

 (1)
Erschienen am 07.03.2019

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Rezension zu "The Homecoming" von Andrew Pyper

The Homecoming
TheRavenkingvor 8 Monaten

Nach dem Tod ihres Vaters Raymond erfahren die Quinlan Geschwister Aaaron, Bridge und Franny, dass dieser äußerst wohlhabend war. Um ihr Erbe anzutreten, müssen sie jedoch eine wichtige Bedingung erfüllen und zwar gemeinsam einen Monat in einem Haus in der kanadischen Wildnis verbringen. Eine Limousine mit verdunkelten Fenstern bringt sie zusammen mit ihrer Mutter an ihren Bestimmungsort: ein luxuriöses Anwesen im Nirgendwo. Umgeben von dichtem Wald, weit entfernt von jeder menschlichen Siedlung.

Zu Lebzeiten standen sie ihrem Vater nicht besonders nahe. Sie wussten nicht einmal, womit genau er sich seinen Lebensunterhalt verdiente. Man vermutete, dass er irgendeine wissenschaftliche Tätigkeit für die Regierung ausübte. Jedenfalls muss es etwas Wichtiges gewesen sein, wie sonst hätte er sich dieses riesige Grundstück mit dem beeindruckenden Gebäude darauf leisten können? Die architektonische Konstruktion ähnelt eher einem Hotel oder einem Tagungsort, als dem Domizil einer einzigen Familie.

Hier also sollen sie einen Monat lang leben. Die ehemalige Drogensüchtige Franny, die junge Bridge, eine Jugendliche für die ihr älterer Bruder Aaron fast so etwas wie eine Vaterfigur ist, eben dieser Aaron, ein gestresster Chirurg sowie ihre Mutter.

Hunger oder Durst brauchen sie nicht zu fürchten, denn der Kühlschrank ist gefüllt und geheimnisvolle Angestellte sorgen für Nachschub.

Beim Erkunden ihrer neuen Heimat fällt ihnen auf, dass das Gebiet von Elektrozäunen umgeben ist. Obwohl man ihnen nach ihrer Ankunft sagte, sie könnten jederzeit aussteigen, was allerdings den Verlust ihres Vermögensanteils zur Folge hätte.

Und dann ein noch größerer Schock: Eine neue Limousine bringt vier weitere Menschen. Sie behaupten ebenfalls die Nachkommen Raymond Quinlans zu sein. War ihr Vater Bigamist oder hatte er sogar ein noch schlimmeres Geheimnis?

Nun muss der Nachlass in acht, statt vorher nur vier geteilt werden, aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sich Konflikte zwischen den Geschwistern auftun und als klar wird, dass sie keineswegs allein sind, ein unheimliches verunstaltetes Wesen geistert im Wald umher, liegen bald die Nerven blank.

Ich mochte die frühen Romane Andrew Pypers wie „Die Nachhilfestunde“ oder „Die Handelsmission“. Das waren intelligente Thriller mit einem gewissen Tiefgang. Dann schlug der Autor eine neue Richtung ein und wandte sich dem Übernatürlichen und dem Horror-Genre zu. Mit seinem neuesten Roman wagt sich Andrew Pyper nun in Science-Fiction-Gefilde vor. Was als eine Variation auf das alte „Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip“ beginnt, wandelt sich zu einem bizarren Mindfuck-Trip. Nach zwei Dritteln stellt eine unerwartete Wendung die gesamte Situation auf den Kopf und lässt einen die Handlung noch einmal in einem ganz anderen Licht sehen.

Wenn Menschen aus ihrem Alltagsleben gerissen und in eine neue Umgebung verfrachtet werden, wo sie auch noch geographisch isoliert sind und wo ihr ehemaliger sozialer Status keine Rolle mehr spielt, entstehen dadurch interessante Situationen. Voraussetzung dafür, dass so eine Erzählung funktioniert ist aber, dass die Figuren glaubwürdig, komplex und wenigstens einige von ihnen ein kleines bisschen sympathisch sind. Pypers Stärke lag bisher immer bei der Figurenzeichnung, aber diesmal gelingt es ihm nicht seine Charaktere fesselnd genug zu gestalten.

Da die Handlung aus der Sicht Aarons erzählt wird, bleiben dem Leser die Gedankengänge der anderen Personen verborgen. Als sich die Besetzung durch gewalttätige Todesfälle zu lichten beginnt, empfindet man dadurch kaum etwas für diese Menschen.

Die Science-Fiction-Idee, welche die gesamte Handlung zusammenhält ist nicht besonders originell, wobei mir klar ist, dass es heutzutage kaum noch so etwas, wie eine frische unverbrauchte Idee im SF-Genre gibt, aber dadurch dass der Verfasser seiner Geschichte auch noch eine politische Komponente beimischt, wobei er sich wenig überraschend linksliberal und dementsprechend gegen die Politik der derzeitigen US-Regierung positioniert, bricht er der schon bis dahin auf recht wackligen Beinen stehenden Story endgültig das Genick. Diese wirkt im Folgenden nur noch einseitig und überfrachtet.

Für einen herkömmlichen Gruselroman fehlt „The Homecoming“ wiederum einfach die Finesse. Pyper schafft es nicht eine bedrückende Atmosphäre der Angst aufzubauen und setzt stattdessen auf oberflächliche Schocks.

Mit „The Homecoming“ hat Andrew Pyper einen unausgegorenen SF/Horror-Hybrid geschaffen, dessen aufgesetzte politische Botschaft ein zusätzliches Ärgernis darstellt.

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M

Rezension zu "The Only Child" von Andrew Pyper

A dramatic gothic horror thriller tragedy
misspidervor 3 Jahren

Lily works as a psychiatrist in a high security facility, and one day she is presented with a client who not only claims to be two-hundred year old, but also to be created from a reanimated corpse, just like Frankenstein's creature. He also claims that he inspired not only the obviously similar story of Frankenstein, but Jekyll & Hyde and Dracula as well. As if that wasn't enough, he tells Lily that she is his only child.

The book was nothing like I expected at all, and while it presented a little bit of several genres, it is hard to categorize it properly, but I like to have my books neatly ordered so I'll give it a shot and label this one a dramatic gothic horror thriller tragedy.

The first half is definitely the better part of the book, as the reader, together with Lily, still tries to figure out what of the stories Michael tells is true. Is he really a man-made creature rather than a human with a disturbed mind? Is he really over two hundred years old or does he just believe so? With each chapter, Lily comes closer to revealing the true history of the man who claims to be her father. But what does that make of Lily? While the focus is mostly on Michael, it is interesting to follow the changes Lily goes through, and the doubts she start raising about her own history - and possible future.

While the author cleverly weaves three of the most popular classic gothic novels and their surprising origin into the story, he fails to convincingly convey its historical impact. While it read as a fascinating 'anecdote' from Michaels past, it did little more than entertain for a short moment, rather than turn knowledge about the creation of gothic horror upside down with a stunning revelation. I wonder if it would not have been better to focus on the one masterpiece with the most obvious connection to Michael's story instead of 'collecting' the mention of two other classics as well.

As the second half of the book slows down considerably, the ending at least made up for it and brought a fitting, though not totally surprising, conclusion.

The book is like a potpourri of genres that evokes equally mixed feelings. While I appreciate the attempt to create something highly impressive, it is a mere shadow of the masterpieces it so boldly utilizes.

(Thanks to Netgalley, the author, and the publisher for a copy of the book, all opinions are my own)


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Rezension zu "Die Stunde des Sandmanns" von Andrew Pyper

Was will mir der Autor sagen?
Thrillvor 6 Jahren

Patrick Rush ist Journalist. Ein Journalist mit dem großen Wunsch selbst ein Buch zu schreiben. Seit seine Frau kurz nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes gestorben ist, kümmert sich Patrick rührend um ihn. Um seinem Traum des eigenen Buches näher zu kommen meldet er sich bei einem Schreibzirkel an und wird dort in den Bann der geheimnisvollen Angela gezogen. Die Geschichte die sie vorliest ist so spannend und real, dass sie ihn nicht mehr loslässt. Als Angela dann auf tragische Weise ums Leben kommt schreibt Patrick die Geschichte um den mordenden Sandmann weiter und veröffentlicht sie unter seinem Namen. Dann plötzlich sterben die Teilnehmer des Schreibzirkels einer nach dem anderen und schnell wird klar, der Sandmann aus Angelas Geschichte steckt dahinter. Und dann taucht plötzlich die tote Angela auf...
An sich ne gute Idee, aber ich habe mich oft gefragt: Was willst du mir denn überhaupt sagen? Es sind viele Wendungen und Zeitsprünge drin wo ich manchmach das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben. Es hat mir die Verbindung gefehlt. Die Geschichte plätschert so belanglos vor sich hin, ist im Mittelteil sogar etwas phantastisch mit Elementen aus dem Horrorgenre um dann zum Schluß zur Banalität zu verkommen.
Schade. Vielleicht ist das Buch aber auch zu "intelligent" für mich!

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