Andrew Smith

 3,8 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Winger, Auf Umwegen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andrew Smith

Ursprünglich aus Kalifornien, hat Andrew Smith in jungen Jahren die ganze Welt bereist. Bevor er anfing Bücher zu schreiben, arbeitete er als Journalist. Heute lebt er mit seiner Familie, zwei Pferden, zwei Hunden und drei Katzen in den Bergen in Südkalifornien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andrew Smith

Cover des Buches Winger (ISBN: 9783551560278)

Winger

 (19)
Erschienen am 29.09.2016
Cover des Buches Auf Umwegen (ISBN: 9783551560186)

Auf Umwegen

 (17)
Erschienen am 02.10.2015
Cover des Buches Moonwalker (ISBN: 9783100772022)

Moonwalker

 (4)
Erschienen am 13.05.2009
Cover des Buches Winger (ISBN: 9781491552834)

Winger

 (12)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Grasshopper Jungle (ISBN: 9780142425008)

Grasshopper Jungle

 (4)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Gothic Literature (ISBN: 0748623701)

Gothic Literature

 (1)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches The Marbury Lens (ISBN: 9781250010278)

The Marbury Lens

 (1)
Erschienen am 02.10.2012

Neue Rezensionen zu Andrew Smith

Cover des Buches Winger (ISBN: 9783551560278)M

Rezension zu "Winger" von Andrew Smith

Winger - Andrew Smith
milasunvor 9 Monaten

Das schlechteste Jugendbuch, das ich seit einer ganzen Weile gelesen habe. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll. Bei dem Protagonisten, der sehr unglaubwürdig angelegt ist (Welcher 14-jährige bezeichnet sich selber als "Loser" und "Weichei", flirtet aber mit jedem weiblichen Wesen, prügelt sich bei jeder Gelegenheit, freut sich über die Gelegenheit, mit heruntergelassener Hose vor seinem Schwarm und deren Mutter zu posieren und rockt bei einem Schulfest mit einer sehr knappen Verkleidung die Tanzfläche?)? Dass dieser Protagonist jedes weibliche Wesen, dass ihm über den Weg läuft zu einem Objekt für seine sexuellen Fantasien degradiert? Dass er seinen besten Freund verprügelt, weil dieser seinen Schwarm zum Schulball eingeladen hat, ohne ihn vorher wenigstens nach dem Warum zu fragen? Dass er, selbst als er seinen Schwarm schon erobert hat, immer noch mit einem anderen Mädchen rummacht, gänzlich ohne Konsequenzen? Dass er weder mit seiner Mutter ("Es war widerlich hoch drei. Sie war der einzige Mensch auf der ganzen Welt, mit dem ich niemals über das einzige Thema reden wollte, an das ich ununterbrochen dachte.") noch mit seinem Vater (Zitat Vater: "Mom wäre bestimmt angepisst, weil ich dir kein Buch ... schicke.") über wichtige Dinge spricht. Oder dass ein Buch, das witzig sein möchte, mit einem so tragischen Ereignis endet? 

ACHTUNG SPOILER:

Wieso endet dieses Buch mit dem Tod von Joey, ohne Opfer und/oder Täter zu Wort kommen zu lassen? Warum werden die Ereignisse nur aus Sicht von Ryan geschildert? Welche Lehre sollen die 14-jährigen Leser daraus ziehen? Oute dich und du wirst gelyncht?!

SPOILER ENDE

Ich hoffe sehr, dass dieses Buch ausschließlich erwachsene Leser findet, die es richtig einordnen können. Als Jugendbuch hat dieses Buch aus meiner Sicht völlig versagt. 


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Cover des Buches Winger (ISBN: 9783551560278)L

Rezension zu "Winger" von Andrew Smith

Winger
laraundlucavor 4 Jahren

Inhalt:
*** Sex und Liebe *** 
Wenn man Ryan Dean West heißt, Klassenbester und dazu noch zwei Jahre jünger als alle anderen ist, wird einem der Kopf manchmal ins Klo gehängt. Aber Ryan Dean hat größere Sorgen: Wie soll er verhindern, dass sein neuer Zimmergenosse im Internat ihn nachts erwürgt? Noch wichtiger: Wie soll er Annie, die er wahnsinnig liebt, davon überzeugen, dass er nicht zu jung für sie ist? Ohne seinen Freund Joey aus dem Rugby-Team wäre dieses Schuljahr die Hölle. Dass Joey schwul ist, ist Ryan Dean völlig egal. Schließlich liebt er Joey. Auf total unschwule Art, versteht sich. Dann passiert das Undenkbare. Und Ryan Dean West begreift, was wirklich wichtig ist.
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr direkt und offen, jugendlich und lebendig, derb und umgangssprachlich, dennoch unterhaltsam und humorvoll, locker, schnell und flüssig zu lesen. Obwohl das Buch mit über 460 Seiten recht dick ist, habe ich es ziemlich schnell weg gelesen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. 
Das Buch wird aus der Sicht des 14-jährigen Ryan Dean erzählt. Es wird nicht mit Schimpfwörtern, lockeren und derben Sprüchen und Ausdrücken gespart. Es passt zum Protagonisten, auch wenn mir das F...-Wort manchmal etwas zu viel wurde. Typisch Jungensprache eben. 
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr unterhaltsam im Kopf eines 14-jährigen Jungen seine Gedanken zu erleben, die sich hauptsächlich um Sex, Mädchen, Liebe und ganz die alltäglichen - und nicht so ganz alltäglichen Jungen-Problemen drehen. Aber es werden auch durchaus sehr ernste Themen wie Mobbing, Alkohol und Homosexualität angesprochen. Freundschaft, Vertrauen, Teamgeist und Toleranz werden angesprochen. Vor das Ende regt  zum Nachdenken an. Es hat mich ehrlich gesagt richtig schockiert, denn mir so etwas Schlimmen habe ich nicht gerechnet. Mir wurde das Ende aber etwas zu schnell und etwas lieblos abgehandelt. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. 
Ryan Dean muss man einfach von der ersten Sekunde an lieben. Wirkt er zu Beginn noch sehr schüchtern und wie ein Loser, entwickelt er sich immer weiter, stellt sich seinen Gegnern, lässt den Kopf nicht hängen und wächst über sich hinaus. Er wird oft nicht für voll genommen, da er zwei Jahre jünger ist als seine Klassenkameraden. Dennoch reitet er sich selbst in so manchen Mist hinein. Seine Provokationen und Reaktionen waren so typisch jugendlich, ich habe den Kopf geschüttelt oder über die peinlichen Situationen gelächelt. Natürlich bekommt er sich wegen dem tollsten Mädchen an der Schule mit einem Freund in die Haare. Sein bester Freund Joey ist mir auch unheimlich ans Herz gewachsen. Er ist schwul und hat einen schweren Stand an der Schule. Aber dennoch steht er für jeden ein. Ein toller Kerl. 
Das Buch hat mich gut unterhalten, mir eine humorvolle aber auch nachdenkliche Lesezeit beschert. Eine gut gelungene und tolle Mischung. So viel mehr als eine süße Liebesgeschichte.
Fazit:
Ein unterhaltsames und wirklich schönes Jugendbuch mit tollem Humor, das vor wichtigen und ernsten Themen nicht Halt macht und diese gekonnt verpackt in "Jungensprache" wiedergibt. Leseempfehlung.

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Cover des Buches Auf Umwegen (ISBN: 9783551560186)K

Rezension zu "Auf Umwegen" von Andrew Smith

Finn und Cade und ihre verrückte Freundschaft
Kumosbuchwolkevor 4 Jahren

Zwischen den Zeilen

Pferde dir vom Himmel fallen? Das gibt es doch gar nicht, „Auf Umwegen“ muss also vollkommen abgedreht sein? Finn Easton ist schon ein recht eigenwilliger Charakter, wo andere Menschen die Zeit in Minuten messen, misst er sie in Meilen. Finn diente seinem Vater als Vorlage für eine Figur in seinem Bestseller und all das, weil ein Pferd von Himmel fiel und die Leben von Vater und Sohn veränderte.

Finn fühlt sich seit dem an den Roman gekettet, versucht auf der anderen Seite ein normales Teenagerleben zu führen, was auch nicht immer leicht ist, mit einem Freund, der einem immer in die verrücktesten Sachen hineinmanövriert.
Startseite von den Königskindern
An dieser Stelle muss ich feststellen, dass der Klappentext schon viel von der Handlung vorwegnimmt.

Meine erste Begegnung mit den Autoren Andrew Smith hatte ich vor einem Jahr mit „Winger“ und da war die Sprache schon männlich rotzig und direkt, dieses Mal war ich vorbereitet und auch bei Finn und Cade finden sich viele Worte wieder, die anderswo ausgepiept werden, wenn nicht schon alleine wegen der Worte, dann definitiv wegen seiner Häufigkeit. Das war für mich in „Auf Umwegen“ schon okay, auch wenn ich so nicht sprechen würde. Zu den 16/17-jährigen Finn und Cade hat es dagegen gepasst.

Ich finde in Andrew Smith, Büchern spürt man definitiv einen maskulinen Touch, das Gefühl und das Gerüst, das er mit seinen Worten schafft, fühlt sich so anders an, als wenn eine Autorin einen männlichen Ich Erzähler hat. Cade ist in der Schule ein Draufgänger, Finn eher ruhig und höflich, die beiden ergänzen sich, zum Glück mag Cade Finn wirklich als Freund, da hatte ich anfangs meine Bedenken. Sie können sich auf den jeweils anderen verlassen.

Für mich ist „Auf Umwegen“ eher ruhig gewesen, es passieren einige chaotische Dinge, dann wäre da noch Finns Erkrankung, die eine wichtige Rolle spielt, aber es ist ruhig an Action oder an Drama, es gibt ein relativ normales Jungenleben wieder. Ich finde die Beziehung zwischen Finn und seiner Mitschülerin Julia Bishop wird im Klappentext dramatisiert, ich habe es nicht so empfunden, dass sie ihm das Herz gebrochen hat. Das klingt in meinen Ohren etwas böse, dabei hat alles seinen Grund und auch Finns Reaktion ist nachvollziehbar.

Die Spannung war für mich konstant ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Der direkte Schreibstil gibt dem Buch sein Gesicht, den man entweder mag oder nicht.

Fazit

„Auf Umwegen“ von Andrew Smith hat mit Finn Easton einen liebenswerten Charakter, dessen Leben ein klein wenig außergewöhnlich ist und diesen ganz speziellen eigenen Andrew Smith Schreibstil. Frech, rotzig, entweder mag man ihn oder nicht. Da "Auf Umwegen" mein zweites Buch von Andrew Smith ist, kannte ich diesen Schreibstil bereits und habe mich nicht daran gestört. Die Geschichte ist glaubwürdig und liest sich im Grunde flüssig, trotzdem habe ich keinen engen Draht zu Finn finden können, und habe mich während des Lesens leicht ablenken lassen, weshalb ich länger als geplant mit dem Lesen beschäftigt gewesen bin. 4 Sterne.

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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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