Andrew Stevenson Rund um den Annapurna

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Inhaltsangabe zu „Rund um den Annapurna“ von Andrew Stevenson

Anfangs hat er große Schwierigkeiten mit der Höhenkrankheit und seinem schweren Rucksack, doch allmählich lebt er sich ein, schließt Freundschaften, die ihm weiterhelfen, körperlich wie auch spirituell. Denn in einer so außergewöhnlichen Natur mit seinen freundlichen, tief gläubigen Menschen öffnet sich einem das Herz, tiefe Gedanken sind möglich. Mehr und mehr wandert er allein, hält sich von den Touristen fern, freundet sich mit Nepalesen an, versucht ihre Lebensart und Lebensweise zu verstehen und kann aus der Distanz das hektische Leben der westlichen Welt mit der Gier nach Luxus und Perfektion kritisch betrachten. Ganz allmählich wird die Reise zu einer inneren Reise. Angenehm bei diesem Bericht ist, dass der Autor sich nicht für etwas Besonderes hält und sich ganz von seiner Herkunft aus der westlichen Welt zu distanzieren versucht - ein Grundübel vieler Fernreisender. Er ist Tourist wie jeder andere auch, und so erfreut er sich bei aller Kritik am übertriebenen Luxus der westlichen Welt durchaus auch an einer heißen Dusche oder einem komfortablen Bett. Ein amüsanter aber auch nachdenklicher Bericht.
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