Andrew Taylor Der Schlaf der Toten

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Inhaltsangabe zu „Der Schlaf der Toten“ von Andrew Taylor

Ein psychologischer Thriller aus dem viktorianischen England<br>England, 1819. Thomas Shield, ein mittelloser Lehrer mit einer Vergangenheit, die reich an Fehlschlägen ist, tritt eine Stelle in einer Schule außerhalb Londons an. Hier wird er Tutor des scheuen kleinen Charles Frant und fühlt sich bald unwiderstehlich zu dessen so schöner wie unglücklicher Mutter Sophia hingezogen. Immer häufiger sucht Thomas die Nähe der Familie Frant, ohne zu wissen, worauf er sich einlässt. Denn als Sophias Mann, ein reicher Bankier, ermordet aufgefunden wird, gerät Thomas in ein tödliches Netz aus Sex, Geld und Intrigen, in dem er sich immer weiter verfängt, je verzweifelter er versucht, zu entkommen …

Ein Mordkomplott und ein scheinbar zu leichtes Opfer? Historische Krimikunst auf englischem Landsitz!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Ein perfektes Opfer!

    Der Schlaf der Toten
    kassandra1010

    kassandra1010

    04. May 2016 um 22:40

    Thomas Shield scheint sein Glück kaum zu fassen. Er erhält auf einem Landsitz außerhalb von London eine Anstellung als Lehrer des Charles Frant. Dort eingelebt bahnt sich eine Liebesbeziehung zwischen Charles Mutter und Thomas an und erst als der Vater von Charles ermordet aufgefunden wird, ahnt Thomas, das er als Bauernopfer auserkohren wurde.Ein faszinierender Einblick in die damalige Intrigenspinnerei und Machtränke, das erst ganz am Schluss klar wird, wer von dem Tod des Vaters am meisten profitiert. Gut gesponnene historische Krimistory!

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  • Rezension zu "Der Schlaf der Toten" von Andrew Taylor

    Der Schlaf der Toten
    Sonoris

    Sonoris

    19. September 2010 um 21:14

    Der Roman „Der Schlaf der Toten“ spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts in London und handelt von einem Mord, den es aufzuklären gilt. Wer nun aber einen historischen Krimi erwartet, wie es der Klappentext verspricht: „Ein psychologischer Thriller aus dem viktorianischen England“, in dem es vornehmlich um die Aufklärung eines Mordes geht, der wird recht bald enttäuscht werden. Denn der Mord und die Aufklärung dessen spielt sich eher nebensächlich ab. Vielmehr geht es in dieser Geschichte um ein Gesellschafts- und Familiendrama, welches der Icherzähler Thomas Shield allerdings sehr spannend zu erzählen vermag. Der Leser wird sehr langsam in das viktorianische England mit seinen gesellschaftlichen Konventionen und seiner Stimmung eingeführt. Der (erste) Mord und die Aufklärung dessen, was einen Thriller beinhaltet und ausmacht, beginnt erst nach ca. 100 Seiten und geschieht eher beiläufig. Im Vordergrund stehen die Bräuche, Umgangsformen und die Stimmung dieser Zeit, die der Autor sehr gut eingefangen und dargestellt hat. So war es mir eine Freude, mich von ihm in das frühe 19. Jahrhundert versetzen, die Stimmung auf mich wirken zu lassen und die Ereignisse von Thomas Shield mitzuerleben. Sehr geschickt und stimmig baut der Autor dabei die Geschichte auf und lässt sie zum Schluss, zwar etwas rasant, aber die Spannung immens steigernd, ausklingen. Der Roman weist rund 570 Seiten auf; durch eine Fülle von Ereignissen und Informationen sowie der sehr straffen Handlung, hatte ich das Gefühl, dass es viel mehr Seiten waren. Aufgrund dessen sollte man sich mit dieser Geschichte beim Lesen Zeit lassen, um soviel wie möglich von der Stimmung und den Informationen aufnehmen zu können. Dies ist aber nicht nur wegen des Lesegenusses ratsam, sondern auch insofern wichtig, da Handlungen im Laufe des Romans immer wieder Bezüge zu vorherigen Ereignissen aufweisen. „Der Schlaf der Toten“ konnte mich mit der sehr gut dargestellten Zeit des 19. Jahrhunderts und der sehr spannend erzählten Geschichte vollends überzeugen und begeistern. Somit siedel ich „Der Schlaf der Toten“ in meiner persönlichen Rangliste von historischen Romanen sehr weit oben neben Nikola Hahns Frankfurtkrimis und Megan Chance´ „Das Haus der kalten Seelen“ (siehe vorherige Rezensionen) an. Von Andrew Taylor gibt es scheinbar bislang nur diesen einen historischen Roman. Jedoch ist gerade ein neues Buch von ihm in seinem Heimatland erschienen, das ebenfalls im historischen London (1934) spielen soll. Ich werde nun sehnsüchtig der Veröffentlichung harren, um abermals in den Genuss zu kommen, mich von ihm in das frühere London versetzen zu lassen.

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