Andrew Taylor Die vier letzten Dinge

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 24 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(10)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die vier letzten Dinge“ von Andrew Taylor

In der Kleinstadt Roth bei London wird die kleine Lucy Appleyard an einem kalten Winternachmittag aus dem Haus ihrer Tagesmutter entführt. Damit beginnt ein Alptraum für ihre Eltern, die zunächst nicht den geringsten Hinweis auf das Schicksal ihrer Tochter erhalten. Lucys Vater Michael, ein Polizist, dem ein Disziplinarverfahren bevorsteht, und Lucys Mutter Sally, die gerade eine Pfarrstelle in einer der gewalttätigsten Gegenden von London angetreten hat, sind außer sich vor Sorge. Als kurz darauf auf einem Friedhof und in einer Kirche gräßliche Funde gemacht werden, wird klar, daß es sich um Botschaften handelt, die sich auf Lucy beziehen. Doch erst nach und nach stellt sich heraus, daß sie einen Hinweis auf die Eschatologie enthalten, also die Lehre von den vier letzten Dingen: Tod und Gericht, Himmel und Hölle. Dann taucht in der Paradise Street ein neues unheimliches Fundstück auf, das nahelegt, daß Lucy die Hölle bestimmt ist. Da die Polizei allein der Familie längst nicht mehr helfen kann, ist nun der Rat der Theologen gefragt. Zum Beispiel der von David Byfield, Michaels Pate, dem der junge Polizist in dieser Situation mehr vertraut als seiner Frau. Und während Sally seit dem Verschwinden ihrer Tochter zunehmend gegen den Verlust ihres Glaubens kämpft, wird die Schlinge um den Hals ihrer Tochter immer enger...

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Scherbenhaus

Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

Thommy28

Death Call - Er bringt den Tod

Wie schafft er es nur immer wieder, noch eins drauf zu setzen. Er wird einfach immer besser!

Ladyoftherings

Der zweite Reiter

Spannender Fall und gute Atmosphäre. Der Dialekt hat mich leider beim Lesen sehr gestört

Fleur91

Wildfutter

kurzweilig und unterhaltsam

StephanieP

Gray

Obwohl es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt, ist dieses Buch doch überraschend lustig.

Leseratte18

Schockfrost

Genial und hyperspannend! Macht Lust auf mehr.

stzemp

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Teil eins, der eigentlich Teil drei ist....

    Die vier letzten Dinge
    Felice

    Felice

    07. March 2014 um 21:25

    Was sich Andrew Taylor davon versprochen hat, eine Trilogie rückwärts zu erzählen, bleibt mir unklar. Denn eigentlich hat mir der Krimi gut gefallen: In zwei parallelen Erzählsträngen wird von einer Kindesentführung berichtet. Auf der einen Seite die Eltern auf der verzweifelten Suche, auf der anderen die Entführer. Eigentlich nicht eines meiner Lieblingsthemen, aber in diesem Fall gut zu ertragen. Das Ende kommt einigermaßen überraschend und die Zusammenhänge klären sich erst durch die Lektüre des nächsten bzw. vorangegangenen TEils. Soweit logisch, hat aber den Nachteil, dass die Geschichte sich nicht weiter entwickelt und doch nicht alle Fragen geklärt werden können. Außerdem lässt meiner Meinung nach die Polizeiarbeit etwas zu wünschen übrig, denn der Fall löst sich im Prinzip von allein. Im Klappentext heißt es, dieser Dreiteiler würde in die Annalen der Kriminalliteratur eingehen. Nun, da die Bücher schon 15 Jahre alt sind und es kaum Meinungen darüber gibt, denke ich, man muss sie nicht kennen, es gibt bestimmt bessere Serien. Fazit: die Lektüre des einzelnen Buches war spannend und gut geschrieben, das Gesamtwerk eher mittelmäßig.

    Mehr
  • Rezension zu "Die vier letzten Dinge" von Andrew Taylor

    Die vier letzten Dinge
    Sonoris

    Sonoris

    12. December 2012 um 12:12

    "Die vier letzten Dinge" ist der erste Band der Roth-Trilogie von Andrew Taylor. Wie es im Nachwort heißt, beinhalten diese drei Romane abgeschlossene Geschichten, die auch in anderer Reihenfolge als ihres Erscheinens gelesen werden können. Ich werde aber die Trilogie in der Folge lesen, wie sie erschienen sind. So wird der nächste Teil "Das Recht des Fremdlings" und darauffolgend "Eine Messe für die Toten" sein. Auch wenn ich damit andeute, dass mir dieser erste Teil gefallen hat, kann ich das aber nur bedingt behaupten. So schwanke ich bei der Punkt oder besser gesagt bei der Herzchen-Verteilung zwischen drei und vier. Gäbe es hier ein 10er-System hätte ich sieben gegeben. Aber was genau hindert mich daran, dem Roman vier oder gar fünf Herzen zu geben? Auf der einen Seite passiert für mich zu wenig in der Geschichte: Über den ganzen Roman hinweg wird beschrieben und angedeutet wie sehr die Mutter und der Vater darunter leiden, dass ihr Kind entführt wurde. Dieses Leid und auch Selbstmitleid sind ein wenn nicht gar der Schwerpunkt dieser Geschichte. Ein anderer Schwerpunkt ist der der Täter, die den interessanteren Teil ausmachen. Aber erstmal zum zweiten Punkt der Kritik: Die Charaktere und auch der Ort wirken zu Anfang auf mich wie durch einen Schleier.Sie sind teilweise sehr schwach beschrieben, so dass sie recht undeutlich erscheinen. So bekommt der Leser keine oder nur sehr wenige Informationen darüber, was die Eltern vor dem Ereignis erlebt haben oder was sie ausmacht, was sie in der Vergangenheit erlebt haben, wie ihre Ehe verlaufen ist, etc. Im Verlauf der Geschichte wird dies zwar etwas besser, aber nicht ausreichend genug, so dass die Geschichte und Charaktere mehr Substanz bekommen hätte. Nun stellt sich die Frage, warum ich die anderen Teile überhaupt noch lesen möchte. Wie schon angedeutet ist es zum einen die Fähigkeit des Autors interessante Figuren zu zeichnen. Mit beispielsweise dem Entführer hat er einen Charakter geschaffen - den er auch im Gegensatz zu den anderen ausführlicher beschrieben hat -, der nicht nur mit seinen Emotionen und Gefühlen und besonders mit seinen Ängsten und Empfindungen, auch mit seiner Wahrnehmung in der Literatur für mich etwas Einzigartiges zumindest aber etwas Besonderes darstellt. Ein weiterer Punkt, der mich die anderen Bücher dieser Trilogie lesen lassen wird, ist die Fähigkeit von Andrew Taylor die Handlung so aufzubauen, dass man vor Spannung das Buch nicht aus der Hand legen kann. So habe ich das Buch sehr zügig durchlesen müssen, um so schnell wie möglich zu erfahren, wie es endet. Nach dem nunmehr dritten Roman von Andrew Taylor bin ich mir nicht sicher, was ich von seiner Art zu schreiben, halten soll. Auf der einen Seite hat er für mich einen der besten historischen Romane geschrieben und auf der anderen Seite hat er mich mit "Im Zeichen des Raben" und dem hier vorliegenden Roman weniger fasziniert, streckenweise mich gar gelangweilt. Vielleicht wird mir dies deutlicher, wenn ich noch andere Romane von ihm lesen werde. Und das werde ich wohl auch unabhängig dieser Trilogie tun. Denn die positiven Aspekte sind so stark, dass ich gar keine andere Wahl habe, als seine anderen Romane zu lesen. Unter anderem deswegen werde ich auch "Die vier letzten Dinge" mit vier Herzen bewerten.

    Mehr
  • Rezension zu "Die vier letzten Dinge" von Andrew Taylor

    Die vier letzten Dinge
    metalmel

    metalmel

    09. June 2008 um 11:16

    Das ist der erste Teil der Roth-Trilogie. Man kann die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen, da sie in sich abgeschlossen sind. Unfassbar, wie Andrew Taylor solche Bücher schreibt. Das Buch macht einen wütend und hilflos und wahnsinnig. Mich jedenfalls. Es funktioniert, dass man sich abwechselnd in der Rolle der Mutter sieht und dann wieder in der des unwissenden Komplizen. Man fühlt mit beiden mit. Und es ist schon beinahe unheimlich wie Taylor die Spannungsschraube auf den letzten 30 Seiten anzieht. Lucy Appleyard wird mit 4 Jahren entführt. Ihre Eltern leben fortan in einem Albtraum, den Taylor so beklemmend und real zu beschreiben vermag, dass man meint, selbst mit drinzustecken. Die Eltern stehen völlig neben sich, können kaum einen klaren Gedanken fassen und doch schaffen sie es, zusammen mit der Polizei den Plan des Entführers zu enträtseln. Lange tappt man als Leser im Dunkeln, warum Lucy entführt wurde und bis zum Schluß bleibt das Motiv im Dunkeln, d.h. es wird nicht aufgeklärt, welche Motivation die Entführerin hat. Ihr Komplize ist eher harmlos, er bekommt gar nicht so recht mit, dass es sich um Entführungen handelt, er erfreut sich nur an den Kindern, die er so gerne hat und mit denen er gerne spielt, weil er sie dann anfassen kann (also geht von ihm auch eine Gefahr aus, aber er überschreitet keine Grenze). Als er jedoch die Gefahr erkennt, bemüht er sein langsames Gehirn doch um eine Lösung...

    Mehr