Andrew Taylor Eine Messe für die Toten

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Inhaltsangabe zu „Eine Messe für die Toten“ von Andrew Taylor

Ruhig und beschaulich geht es zu in der altehrwürdigen Bischofsstadt Rosington im Süden Englands. Hier lebt die Pfarrersfrau Janet Byfield, beste Freundin und Zuflucht für Wendy Appleyard nach dem Scheitern von deren Ehe. Als aber Janets Vater ermordet wird, beginnt die idyllische Fassade mehr und mehr zu bröckeln, und es ist die Außenseiterin Wendy, die in dieser Tragödie die dunklen Schatten einer unheilvollen, mysteriösen Vergangenheit erahnt ..

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  • Rezension zu "Eine Messe für die Toten" von Andrew Taylor

    Eine Messe für die Toten

    Sonoris

    15. January 2013 um 09:56

    "Eine Messe für die Toten" ("The Office of the Dead") ist der letzte Teil der Roth-Trilogie und gleichzeitig der erste Teil was die zeitliche Abfolge betrifft. Der hier vorliegende Roman spielt so noch einmal ca. 20 Jahre vor den Ereignissen des 2. Teils "Das Recht des Fremdlings" ("The Judgement of Strangers"), in den fünfziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Diesmal aus Sicht von Janet Appleyard, einer Vorfahrin von Michael Appleyard, der in den ersten beiden Teilen eine größere Rolle spielt, werden hier die Anfänge der Appleyards und Byfields erzählt. Darüber hinaus wird ebenso das geheimnisvolle Leben des Dichters Francis Youlgreave weiterhin ergründet und soweit erläutert, dass keine relevanten Fragen unbeantwortet bleiben. Auch in diesem letzten Teil vermochte es Andrew Taylor die Verbindungen und die Handlung so geschickt aufzubauen und miteinander zu verknüpfen, dass die Ereignisse sich bis zum Ende zuspitzten und wieder in einem dramatischen Finale endeten. Insgesamt hat Andrew Taylor mit der Roth-Trilogie eine lesenswerte und spannende Geschichte erzählt, die hinsichtlich Aufbau, Dramatik und Thematik ihresgleichen sucht. Auch wenn die Charaktere nach meinem Geschmack etwas dünn gezeichnet sind, haben sie zusammen mit der Handlung sowie der Thematik und der idyllischen Orte bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bemerkenswert ist noch, dass die Romane, aufgrund der Rückerzählung der Geschichte, in anderer Reihenfolge gelesen werden können, als der Autor diese veröffentlicht hat. So kann man zuerst den dritten veröffentlichten Roman und dann den zweiten und ersten Roman in Folge lesen. Dies hätte den Vorteil, dass man so erleben kann, was aus den einzelnen Charakteren wird, wie sie sich entwickeln werden. Auch wenn ich von nicht von allen seinen Romanen begeistert bin, ist es für mich sehr erstaunlich bei den für mich besseren Werken festzustellen, mit welcher Raffinesse und mit welcher hohen Intensität Andrew Taylor es vermag, eine Geschichte zu erzählen. Dementsprechend bin ich gerade bei diesen Romanen sehr überrascht, die teilweise auch mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet wurden, dass sie bei den hiesigen Journalisten bislang weniger gut abgeschnitten haben und eher als mittelmäßig bewertet wurden. So erscheint mir Andrew Taylor's gesamtes Werk schon aufgrund dieser unterschiedlichen Bewertungen, die von sehr anspruchsvoll und spannend bis mittelmäßig und langweilig reicht, als sehr faszinierend. Ich für meinen Teil habe mit Andrew Taylor einen Schriftsteller entdeckt, der mich anspruchsvoll, aber was noch wichtiger für mich ist, spannend und stimmungsvoll unterhalten kann. Und so freue ich mich auf viele weitere Romane von ihm, wie beispielsweise den kürzlich erschienen Roman "Das Geisterspiel" ("The Anatomy of Ghosts") oder die längere Krimi-Reihe, die in dem Ort Lydmouth spielt, zu lesen.

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  • Rezension zu "Eine Messe für die Toten" von Andrew Taylor

    Eine Messe für die Toten

    melli.die.zahnfee

    03. October 2009 um 16:19

    Ruhig und beschaulich geht es zu in der altehrwürdigen Bischofsstadt Rosington im Süden Englands. Hier lebt die Pfarrersfrau Janet Byfield, beste Freundin und Zuflucht für Wendy Appleyard nach dem Scheitern von deren Ehe. Als aber Janets Vater ermordet wird, beginnt die idyllische Fassade mehr und mehr zu bröckeln, und es ist die Außenseiterin Wendy, die in dieser Tragödie die dunklen Schatten einer unheilvollen, mysteriösen Vergangenheit erahnt … Ein eher langatmiges Buch, in dem nicht viel passiert. Es zieht etwas Spannung über detailliert geschilderte Charaktere und Orte. Eher seichte Unterhaltung.

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