Andrew Taylor Im Zeichen des Raben

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Inhaltsangabe zu „Im Zeichen des Raben“ von Andrew Taylor

Ein unschuldiges Kinderspiel wird zum tödlichen Alptraum<br>Im verwilderten Garten eines englischen Pfarrhauses schaffen sich Peter Redburn und sein Freund Richard einen Sommer lang ein Reich der Phantasie. Es ist eine Welt edler Herrscher, heimlicher Rituale und feierlicher Treueschwüre. Doch ein neuer Spielkamerad führt dunkle Elemente in diese Phantasiewelt ein, und das unschuldige Spiel verwandelt sich in einen tödlichen Alptraum. Als Peter viele Jahre später zurückkehrt, will er endlich herausfinden, was in jenem Sommer wirklich geschah-…

Bei diesem Buch, muss ich gestehen, hat mich das Cover und der Titel magisch angezogen, erst danach der Inhalt. Bin jetzt schon gespannt wie es mir gefällt, wenn ich es gelesen habe.

— Azrael
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  • Rezension zu "Im Zeichen des Raben" von Andrew Taylor

    Im Zeichen des Raben
    Sonoris

    Sonoris

    07. October 2012 um 17:25

    Nachdem ich mit „Der Schlaf der Toten“ („The American Boy“) einen der besten historischen Romanen lesen durfte, war meine Vorfreude nun endlich einen weiteren Roman von Andrew Taylor lesen zu können, sehr groß. Der hier vorliegende Roman „Im Zeichen des Raben“ ("The Raven on the Water"), für den ich mich entschied, spielte zwar nicht im 19. Jahrhundert und der Klappentext versprach mir auch keine Familiengeschichte, aber meine Erwartung eine sehr fesselnde Geschichte mit spannenden Dialogen vor mir zu haben, war dennoch sehr hoch. Der Klappentext sprach viel mehr von einem Kinderspiel mit „heimlichen(r) Ritualen und feierlichen(r) Treueschwüren“, welche von einem weiteren Spielkamerad dadurch gestört wird, in dem er „dunkle Elemente“ einführt, und so aus dem „unschuldigen Spiel“ ein „tödlicher Albtraum“ wird. Letztendlich, so stellte ich fest, ging es aber eher dennoch um ein Familiendrama, das in der Kindheit des Protagonisten, Peter, stattfand, in dem er teilweise involviert war. Diese früheren Ereignisse wollte er nun, angeregt durch den Tod seiner Mutter, wieder ans Tageslicht bringen, um Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Was ich an „Der Schlaf der Toten“ besonders schätzte, waren die psychologisch ausgefeilten Charaktere, die geschickt aufgebaute Handlung und besonders die interessanten Dialoge. „Im Zeichen des Raben“ ist zwar so angelegt, dass er spannend sein soll, was er letztendlich aber nicht ist. So hat Andrew Taylor zum Beispiel zu Beginn von Ereignissen gesprochen, von denen ich (der Leser) nichts wusste, und hat damit so übertrieben, dass es meinen Lesegenuss minderte, da ich mehr damit beschäftigt war, die Szenen sehr genau und teilweise mehrmals zu lesen, um überhaupt der Geschichte folgen und die Stimmung und die Dialoge genießen zu können. Ebenso sprach der Autor zum Beispiel mit solch einer Selbstverständlichkeit von Personen, die noch nicht erschienen waren, als ob der Leser sie schon seit Jahren kennen müssten. Die Fragen, die sich mir dadurch stellten, wer nun Person A oder Person C ist, was Person D mit Person B zu tun hat, löste der Autor erst teilweise am Ende auf, was aber zu spät war, da ich das Interesse schon verloren hatte. Generell kann diese Methode, den Leser schneller in die Geschichte einführen und ihn mitfiebern lassen, aber wenn er dadurch eher das Gefühl bekommt, dem Roman, dem Inhalt nicht oder nur schwer folgen zu können, führt dies eher dazu, dass er sich von den Ereignissen des Romans ausgeschlossen fühlt und ihm dadurch nur ein beiläufiges Mitlesen möglich ist. Um dies aber zu verhindern, schrieb ich mir die Personen und die Verbindungen untereinander auf. Dies half mir zwar, der Handlung/Geschichte besser folgen zu können, die Freude an dem Buch, ging mir dadurch allerdings verloren. Wenn ich den Aufbau des Romans und die aufwendig und teilweise übertrieben eingesetzten Mittel mit der eigentlichen Handlung und Geschichte vergleiche, wird mir ein starkes Ungleichgewicht deutlich. Denn dass, was der Roman schlussendlich beinhaltet und die Geschichte am Ende aussagt, war es die Mühe, die ich mir gab, leider nicht wert. Objektiver ausgedrückt, wird der verschachtelte und komplizierte Aufbau dem fast belanglosen Inhalt der Geschichte nicht gerecht. Da „Im Zeichen des Raben“ zeitlich vor dem grandiosen und in allen Punkten überzeugenden historischen Roman „Der Schlaf der Toten“ entstanden ist, könnte ich behaupten, dass dieser Roman im Ansatz die Stärken beinhaltet, die ich bei „Der Schlaf der Toten“ wahrgenommen habe, aber hier noch nicht voll zur Entfaltung gekommen ist. Somit lasse ich mich nicht durch „Im Zeichen des Raben“ in meiner Vorfreude einen weiteren Roman von Andrew Taylor zu lesen, mindern, und freue mich auf einen weiteren historischen oder/und psychologischen Romanen von ihm zu lesen.

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Raben" von Andrew Taylor

    Im Zeichen des Raben
    LarissaMaria

    LarissaMaria

    26. March 2012 um 20:48

    Mich hat die Geschichte zwar irgendwie fasziniert, aber in meinen Augen war sie sehr undurchsichtig, und bis zum Ende wurde nichts wirklich deutlich.
    Kann aber natürlich auch sein dass ich irgendwas wichtiges überlesen habe ;-)

  • Rezension zu "Im Zeichen des Raben" von Andrew Taylor

    Im Zeichen des Raben
    marion_gallus

    marion_gallus

    08. August 2010 um 22:30

    Der Roman handelt von drei Familien und deren Kindern, die alle miteinander verwoben/befreundet sind. Hauptfigur ist eigentlich Peter Redburn, der in seiner Kindheit mit seinem besten Freund Richard eine Fantasiewelt in Form eines römischen Reiches geschaffen hat. Dieses Spiel ist sehr ausgeklügelt und sollte laut Klappentext eigentlich Mittelpunkt des Romanes sein, verbunden mit einem Unglück das zu damaliger Zeit geschah.....ist es aber nicht. Vielmehr geht es um die Verbindungen der Figuren untereinander, egal ob die der Erwachsen oder die der Kinder. Irgendwie hängen alle miteinander zusammen und es erfordert anfangs viel Aufmerksamkeit um eben diese alle auseinander zu halten. Jedoch sind genau die Verbindungen sehr interessant und machen die Geschichte aus. Die Handlung spielt in zwei Zeitrahmen, einmal 1964 - in dem Sommer in dem das "Unglück" geschah und einmal in der heutigen Zeit. Mir hat die Geschichte gut gefallen, wobei die laut Klappentext erwähnte "abgründige Spannung" (wenn überhaupt) erst so langsam ab der Hälfte des 16. Kapitels von 21 beginnt. Enttäuscht war ich dennoch nicht, denn die für mich angenehmen Wirrungen, haben mir gut gefallen. Die Figuren war sehr vielseitig, wurden gut beschrieben und der Schreibstil war angenehm. Nicht extrem anspruchsvoll formuliert aber auch in keiner Weise umgangssprachlich. Das Ende hat mir gefallen, hat es doch die Ahnung die man hatte nicht bestätigt, solche Enden mag ich.... Eine Stelle muss ich zitieren, denn sie hat mich wirklich zum Lachen gebracht (so richtig mit Tränen in den Augen, da ich diese Szene vor Augen hatte): "Mr. Molland war das Opfer. Er aß gerade ein Sandwich mit Schinken und Tomaten. Die Wespe musste auf dem Sandwich gelandet sein , und Mr. Molland hatte abgebissen. Er schrie und spuckte alles aus, was möglich war - einen Happen Sandwich, sein Gebiss und den zerquetschten Körper der Wespe" Resumé...eine nette Geschichte um drei Familien, ob ich jedoch unbedingt mehr von Andrew Taylor lesen muss....weiss ich nicht. LG Marion

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  • Rezension zu "Im Zeichen des Raben" von Andrew Taylor

    Im Zeichen des Raben
    metalmel

    metalmel

    30. December 2008 um 13:14

    Ich bin ein großer Fan von Andrew Taylor. Ich habe beinahe alle seine Bücher gelesen, viele auch auf Englisch. Dieses hier gehört für mich leider nicht zu seinen Meisterwerken. Die Geschichte ist verworren und undurchsichtig, keine der Figuren wird mir wirklich sympathisch, die Hauptfigur bleibt blass und uninspiriert, seine große Liebe ist eine hinterhältige, kleine, ignorante Zicke. Vielleicht war das ja so geplant von Taylor, mir gefällt es trotzdem nicht. Das Buch spielt teilweise in den 1960er Jahren, teilweise heute. Nach dem Tod seiner Mutter wird Peter von seiner eigenen Vergangenheit wieder eingeholt und er ergründet ein schreckliches Geheimnis seiner Kindheit neu. Dabei begegnen ihm seine alten Freund von damals. Jeder verbirgt hier vor jedem etwas, wer letztendlich verantwortlich für das Geschehen von damals ist, als Peters bester Freund umkam, wird nicht endgültig geklärt, alle haben Mitschuld, die Kinder wie die Erwachsenen. Zu allem Überfluss sind die Erwachsenen noch in Affären untereinander verstrickt, was meiner Meinung nach nur noch mehr Wirrwarr stiftet. Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen, lest lieber das neue von ihm "Bleeding Heart Square".

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