Andrew Wilson

 3.2 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Agathas Alibi, Schöner Schatten und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Agathas Alibi
 (11)
Erscheint am 04.12.2018 als Taschenbuch bei Piper.
Agathas Auftrag
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Neu erschienen am 04.09.2018 als Hardcover bei Pendo Verlag.

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Andrew WilsonAgathas Alibi
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Agathas Alibi
Agathas Alibi
 (11)
Erschienen am 04.12.2018
Andrew WilsonSchöner Schatten
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Schöner Schatten
Schöner Schatten
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Erschienen am 01.10.2005
Andrew WilsonHandbuch Kleine Gärten
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Handbuch Kleine Gärten
Handbuch Kleine Gärten
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Erschienen am 29.01.2013
Andrew WilsonAgathas Auftrag
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Agathas Auftrag
Agathas Auftrag
 (1)
Erschienen am 04.09.2018
Andrew WilsonMit gespaltener Zunge
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Mit gespaltener Zunge
Mit gespaltener Zunge
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Erschienen am 09.03.2010
Andrew WilsonGarten-Pläne
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Garten-Pläne
Garten-Pläne
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Erschienen am 25.03.2004
Andrew WilsonZeitlos modern. Die Gärten des Luciano Giubbilei
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Zeitlos modern. Die Gärten des Luciano Giubbilei
Andrew Wilson150 Gartenpläne für kleine Grundstücke
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150 Gartenpläne für kleine Grundstücke
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Erschienen am 20.08.2007

Neue Rezensionen zu Andrew Wilson

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martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Agathas Auftrag" von Andrew Wilson

Der Versuch, eine Krimiautorin zu belügen macht wenig Sinn…
martina_turbanischvor 19 Tagen

Nach dem Skandal um ihr plötzliches Verschwinden (siehe Agathas Alibi) bricht Agatha zu einer Schiffsreise nach Teneriffa auf. Vordergründig ist diese Reise eine Erholungsurlaub, aber tatsächlich ist sie im Auftrag der Krone unterwegs um den Mord an einem britischen Geheimagenten zu untersuchen. Auf dem Schiff kommt es zu einem weiteren, tragischen Todesfall, der erst einmal wie ein Selbstmord aussieht. Aber es dauert nicht lange, bis die berühmteste Krimiautorin aller Zeiten die Zusammenhänge zwischen den Fällen begreift, was weitere Todesfälle allerdings nicht verhindert.

Auf meinem Weg über Deck hielt ich mich an der Reling fest und richtete den Blick erneut angestrengt in die Ferne. Irgendwo da draußen lag mein Ziel: Teneriffa, eine der Kanarischen Inseln. John Davison, ich bin ihm Ende letzten Jahres zum ersten Mal begegnet, hatte mich zu guter Letzt doch überredet, ihn bei Ermittlungen zum Mord an einem seiner Agenten zu unterstützen, ein ziemlich junger Bursche namens Douglas Greene. Agathas Auftrag, S.9

Mein Eindruck:

Der Versuch, eine Krimiautorin zu belügen macht wenig Sinn…

Zeitgemäße Sprache

Die Sprache ganz der Zeit angemessen und durchaus im Stile von Agatha Christie schickt Andrew Wilson seine Leser auf Mörderjagd. Durch die Ich-Perspektive weiß ich als Leser immer genauso viel, wie die eher heimlich ermittelnde Krimiautorin. Allerdings erlebe ich so auch hautnah ihre häufigen Zweifel mit und kann an ihren Gedanken und Schlussfolgerungen teilhaben. Meistens ist das auch ganz spannend und ich bewunderer ganz neidlos ihre Fähigkeiten.

Sehr distanziert

Gelegentlich stört mich allerdings auch genau diese Ich-Perspektive - vor allem im Umgang mit ihrer Tochter Rosalind, die meist eher wie die Tochter ihrer Sekretärin Charlotte erscheint.Ich mag diese Distanziertheit zwischen Mutter und Tochter nicht, die mir aber durch die Art der Perspektive sehr nahe gebracht wird. Rosalind ist fast acht Jahre und hat einen Großteil ihrer Kindheit weit weg von ihrer Mutter zugebracht und auch jetzt hat Agatha Christie sie nur widerwillig mitgenommen. Armes Kind, finde ich und als Mutter blutet mir ein bisschen das Herz.

Großzügig unterschätzt

Als ermittelnde Krimiautorin ist sie aber natürlich ganz große Klasse. Unauffällig und gerne mal unterschätzt erfährt sie viele kleine und große Geheimnisse und deckt so einige brisante Zusammenhänge auf.  Nichts ist so, wie es scheint, das Böse lauert hinter jeder Ecke und so reiht sich die Geschichte recht nahtlos in die lange Reihe der Agatha-Christie-Krimis ein. Passend zur Zeit wird sie oft nicht für voll genommen und auch wenn ihr das bei den Ermittlungen gelegen kommt - im Grunde ärgert sie die allumfassende Ignoranz schon sehr.

Charme oder Nostalgie?

Bis zum Ende und zur nicht ganz so überraschenden, aber sehr logischen Auflösung schafft Andrew Wilson es, Agatha Christies Stil treu zu bleiben. Zwischenzeitlich kann man gut und gerne vergessen, dass man hier keinen Christie-Krimi liest :-) Ein bisschen fehlt mir vielleicht der Charme, der den ursprünglichen Büchern anhaftet. Oder vielleicht ist es auch nur meine nostalgische Schwärmerei, die mir dieses Charme vorgaukelt? Wer weiß :-)

Mein Fazit:

Agathas Auftrag ist ganz im Stile der klassischen Christie-Krimis geschrieben und kann damit auch gut unterhalten. All die typischen Rätsel müssen gelöst werden und es macht Spaß, sie Seite an Seite mit der legendären Agatha Christie zu lösen.

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AndreasKuecks avatar

Rezension zu "Agathas Alibi" von Andrew Wilson

Was geschah im Dezember 1926...?
AndreasKueckvor 23 Tagen

Ein Abend im Dezember 1926: Aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung verschwindet die berühmte Kriminalschriftstellerin Agatha Christie von der Bildfläche und taucht erst 12 Tagen später wieder auf. Dieses Mysterium hielt damals ihre Familie, die Presse und die Polizei in Atem und lieferte im Nachhinein Stoff für wilde Spekulationen -  zudem sie sich zeitlebens nie über die Gründe ihres Verschwindens geäußert hatte.

Andrew Wilson strikt um die wenigen bekannten Fakten eine fiktive Geschichte im Christie-Stiel und liefert einen Kriminalroman mit der „Queen of Crime“ im Mittelpunkt, der immer wieder Bezug auf ihren bekannten Roman „Alibi“ nimmt. Dabei erreicht er nicht die erzählerische Qualität des Originals, liefert aber einen durchaus spannenden und unterhaltsamen Krimi, dessen Lektüre zur Folge hatte, dass ich „Alibi“ nochmals lesen musste!

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Bibliomaries avatar

Rezension zu "Agathas Alibi" von Andrew Wilson

12 Tage
Bibliomarievor 6 Monaten


Agatha Christie gilt auch heute noch, über 40 Jahre nach ihrem Tod, als eine der bekanntesten und meistgelesenen Kriminalautoren. Es gibt eine Episode in ihrem Leben, die selbst wie ein Plot eines Krimis anmutet: ihr 12tägiges Verschwinden im Jahr 1925 gab Anlass für viele Spekulationen. Sie selbst hat sich nie dazu geäußert. Diese rätselhaften 12 Tage sind der Gegenstand des Romans „Agathas Alibi“ von Andrew Wilson.

Im Prolog wird der Eindruck einer biografischen Dokumentation erweckt, aber bald berichtet Agatha in der Ich-Form über diese Zeit. Ein seltsamer Arzt nimmt Kontakt zu ihr auf und weiß nicht nur vom Verhältnis ihres Mannes zu Nancy Neele, er kennt auch sehr viele Details aus ihrem Leben und mit Drohungen erpresst er Agatha zu einem Verbrechen. Der Plot könnte ganz witzig und auch spannend sein, die Umsetzung hat mich allerdings nicht überzeugt. Quälend lang werden die nervlichen Probleme der weiblichen Beteiligten ausgebreitet – unter nervöse Störungen wurde alles abgelegt, was nicht körperlich greifbar war – und sie müssen als Erklärung für jedes Verhalten herhalten.

Im Sprachstil versucht der Autor Agatha Christie zu kopieren, was ja nicht schwer ist, denn sprachlich sind ihre Krimis recht einfach gehalten. Aber es fehlen dabei der Witz und das Augenzwinkern, mit dem Christie ihre Figuren ausstattete. Ihre Überzeichnungen (Poirot und Miss Marple) sind gekonnt, bei Wilson wirken sie meist nur übertrieben und künstlich (Dr. Kurs).

Das Buch hat mich nicht überzeugt, Spannung ist zu keiner Zeit aufgekommen und zur Erhellung dieser geheimnisvollen Episode in Agatha Christies Leben hat es auch nicht beigetragen.

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