Andri Perl Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel

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Inhaltsangabe zu „Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel“ von Andri Perl

Andri Perl – bereits bekannt als Rapper bei Breitbild – gelingt mit seinem Roman ein beeindruckendes Debüt. Sprachgewandt und geistreich wie selten ein junger Autor erzählt er die fein verwobene Geschichte von zwei Reisenden verschiedener Generationen. Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel ist ein Reise- und auch ein komprimierter Bildungsroman, eine Geschichte über Selbstfindung und Erwachsenwerden Mitte des letzten und am Anfang dieses Jahrhunderts. Fast sechzig Jahre nach dem Verschwinden seines Großonkels Lorenz Steiner reist Christoph Roth vom Engadin aus in den Süden. Er folgt den geheimnisvollen Gedichten, die Steiner aus Italien und Frankreich gesandt hat, jedes mit einem Städtenamen als Titel: Lavin, Meran, Venedig, Florenz. Steiner ist damals mit seinem italienischen Freund Biancardi aus Chur abgehauen, ohne Abschluss, Europa lag noch in Trümmern. Egal, Hauptsache weg. Christoph Roth, eben mit dem Studium fertig geworden, mit etwas Geld und ohne Zukunftspläne, beschäftigt sich damit, seine selbstauferlegten Reiseregeln zu befolgen: Kein Handy, früh aus den Federn, gutes Essen, hübsche Frauen ansprechen und, als fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel, den Gedichten folgen. Je weiter er kommt, desto mehr stellt sich ihm allerdings die Frage, weshalb er diese Reise tätigen zu müssen glaubt und ob er wirklich das Geheimnis der Gedichte lüften will.

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  • Rezension zu "Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel" von Andri Perl

    Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel
    immediator

    immediator

    13. January 2011 um 00:32

    Vielleicht liest sich der originelle und erheiternde Roman des jungen Schweizers Andri Perl gerade im tiefen Winter besonders genüsslich. Mir jedenfalls hat er so viel Vergnügen gemacht, dass ich ihm gern zu einer Besprechung in SWR 2 “Forum Buch” (http://goo.gl/PUaIF) verholfen habe. Dort heißt es: “Seine Poesie ist heutig wie seine Erfahrungen als Rapper. Schon in den ersten Sätzen spielt er mit Rhythmen, Schleifen und Wiederholungen, er erzeugt durch Bildwechsel und Rückblenden ein veritables Kino im Kopf. Andri Perl erfreut den Leser mit Sinn für Sprache, Beobachtungsgabe und Lust am Spiel mit Worten. Und wenn sich ‘romantischer Aufbruch nach Italien infolge unglücklicher Liebe’ wie eine prima Vorlage für Süßliches anhört, so vermeidet Perl mit Humor und für seine Jugend erstaunlicher Stilsicherheit jeglichen Kitsch – gerade bei der leidvollen Romanze.” Andri Perl ist als Rapper mit seiner Band “Breitbild” in der Schweiz bekannt, er studiert Germanistik, zählt Gottfried Keller zu seinen literarischen Vorbildern, weil er ihn für einen subtilen Erotiker hält. Darin folgt ihm Andri Perl auf erfreuliche Art.

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