Andromeda Romano-Lax Der Bogen des Cellisten

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Inhaltsangabe zu „Der Bogen des Cellisten“ von Andromeda Romano-Lax

Ein kleines katalanisches Dorf zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist Krieg, und von seinem Vater bleibt dem kleinen Feliu Delargo nichts als sein Cellobogen, mit dem er seine unbändige Leidenschaft für die Musik entdeckt. Schon mit siebzehn geht Feliu als Cellist an den spanischen Hof nach Madrid. Dort begegnet er Justo Al-Cerraz, einem exzentrischen Pianisten, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft und Rivalität verbindet - und die Liebe zu der Geigerin Aviva. »Der Bogen des Cellisten« erzählt von der faszinierenden Karriere eines Hochbegabten und lässt ein halbes Jahrhundert spanischer Geschichte lebendig werden.

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  • Der Bogen des Cellisten

    Der Bogen des Cellisten

    lesemaus

    Diesem Roman wird nachgesagt, dass es den Werken von Carlos Ruiz Zafóns gleicht. Ich habe das Buch vor Carlos Ruiz Zafóns gelesen und sehe eher im Schreibstil eine Ähnlichkeit, aber nicht in der Geschichte. In dem Buch geht es um den kleinen Feliu, der seinen Vater im Krieg verliert. Der Vater hinterlässt einen Cellobogen, mit dem Feliu seine Liebe zur Musik entdeckt und pflegt. Sein Wege führen in nach Barcelona und Madrid, wo er das Cello spielen lernt. Begleitet werden wir von eindrucksstarken Menschen und von der Geschichte Spaniens. Mit den ersten Seiten baute sich eine Welt auf, die trotz der Schmerzen sehr lebensfreudig und voller Klang ist. Mir hat das Buch sehr gefallen, da auch der Sprachstil vom Autor leicht romantisch angehaucht ist und die Geschichte lebendig aufsteigen lies. Wer nicht nur eine Lebensgeschichte lesen möchte sondern auch Spanien kennen lernen möchte, ist mit diesem Buch genau an der richtigen Stelle.

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    Joshy2

    12. December 2012 um 09:46

    Eine Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen- und viel Musik, klassischer Musik. Und nebenbei erfährt man noch viel über die spanische und europäische Geschichte im 19. Jahrhundert. Leider waren viele Details fiktiv, hätte man sich doch gewünscht, dass mehr geschichtlicher Hintergrund dahinter steckte. Aber trotzdem ein beachtliches Werk für Freunde der klassischen Musik und Liebhaber von Spanien! Das perfekte Buch für mich ...

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    hproentgen

    12. June 2012 um 14:36

    Feliz, der Glückliche, soll das Neugeborene heißen, das die Mutter unter so unsäglichen Schmerzen geboren hat und das schon fast tot ist. Doch ein Bürokrat macht daraus Feliu und diesen Namen behält er, der Junge aus einer katalanischen Kleinstadt. Sein Vater ist in Cuba und alles, was der Junge von ihm erbt ist ein Cellobogen. In einem Konzert erlebt er den berühmten Musiker Al-Cerraz, doch noch mehr fasziniert ihn seine erste Begegnung mit einem Cello. Fortan will er Cello spielen und setzt das gegen alle Widerstände durch. Sogar an den spanischen Königshof führt ihn sein Spiel. Doch die Zeiten in Spanien sind Königen nicht wohlgesonnen. Der König ist ein Dandy, der vor allem durch einsame Entscheidungen mit furchtbaren Folgen glänzt, eine Diktatur steht vor der Tür, dann eine Republik und schließlich versinkt Spanien im Horror des Bürgerkriegs. Feliu fragt sich, welche Bedeutung die Musik überhaupt hat. Dient sie nur dazu, Menschen einzulullen? Al-Cerraz, mit dem er bald in einer Haßliebe ein Trio führt, spielt für Franco auf und wird beinahe eine Ikone der Faschisten. Celiu will für die Republik spielen, er mischt sich in die Politik ein und doch kann er nichts bewirken. Die Zuhörer lieben seine Musik, die Mächtigen der Welt laden ihn zu Konzerten ein, aber seine Briefe, in denen er vor dem Faschismus warnt, werden nicht gelesen. Romano Lax kann uns in die Stimmung der Zeit versetzen, beginnend beim alten Spanien, das seine letzte amerikanische Kolonie, Cuba, verliert; über die Unruhen Anfang des Jahrhunderts, den Schock des ersten Weltkriegs, an dem Spanien zwar nicht teilnimmt, dessen Auswirkungen vor allem auf die Künstler die Autorin gut beschreibt bis hin zu den Gräuel des spanischen Bürgerkriegs. Das Buch ist kein Geschichtsbuch, auch wenn es meisterhaft versteht, die politischen Ereignisse mit den privaten zu verbinden. Es ist ein Roman über die Musik und die Zeit der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in Spanien. Feliu trägt einige Züge von Pablo Casal, ist aber eine eigene Figur und das Buch keine Biografie Casals, der eigentlich Pau Casal hieß, in Deutschland aber überall als "Pablo" bezeichnet wird - selbst seine Autobiografie im Fischerverlag heißt "Pablo Casal". Wer ein historisch-wissenschaftliches Werk oder ein musiktheoretisches erwartet, wird enttäuscht werden. Alle anderen erwartet eine gut erzählte Geschichte, die dem Leser nebenbei spanische Geschichte und Musik nahebringt - und die alte Frage, welche Bedeutung Musik und Kunst eigentlich haben. Leseprobe: http://www.berlinverlage.com/bucher/bucherLeseProbe.asp?isbn=9783827006738 Der Bogen des Cellisten, Roman, Andromeda Romano-Lax, Berlin Verlag, 2012 ISBN-13: 978-3833307232, Tb, 640 Seiten, Euro 8,95

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    Schiller-Buchhandlung

    28. April 2011 um 18:46

    Im Mittelpunkt dieses epischen Romans steht Feliu Delargo, der 1892 in einem katalanischen Dorf geboren wird. Nach dem Tod seines Vaters erbt er, noch Kind, von seinem Vater einen Cellobogen, ohne zunächst zu wissen, um was es sich bei diesem Gegenstand überhaupt handelt. Zuerst erhält er beim Dorlehrer Geigenunterricht, denn seine Musikalität wird schnell erkannt. Bei einem Konzert, das der berühmte Pianist Al – Cerraz zusammen mit seinem Trio in seinem Heimatdorf gibt, sieht er zum ersten Mal ein Cello. Sein Lehrer hatte ihn vorbereitet, nach dem Konzert von Al – Cerraz zu spielen, in der Hoffnung, der Pianist würde das Talent des Kindes erkennen. Feliu jedoch steht noch so unter dem Eindruck des Konzertes, dass er auf seiner Geige spielt wie auf einem Cello. Dafür erntet er zwar den Spott des Pianisten, aber er erhält auch eine Empfehlung für einen Lehrer in Barcelona, der er jedoch erst mit 14 Jahren zusammen mit seiner Mutter folgen kann. Er erhält dort Unterricht bei einem einst berühmten Cellisten. Mit 17 Jahren wechselt er an den spanischen Hof, um dort beim Hofkomponisten Einzelunterricht zu erhalten. Dort begegnet er dem Pianisten wieder und von da an sind die Wege der beiden Musiker in Freundschaft und Rivalität miteinander verbunden. Feliu wird Mitglied im Trio von Al – Cerraz und reist mit ihm monatelang durch Spanien, beide Männer lieben die selbe Frau, die geheimnisvolle Geigerin Aviva. Eine Liebe, die tragisch enden wird. Von 1892 – 1940 spannt die Autorin den Bogen ihres Romans. Es ist ein Roman, in dem die Musik im Mittelpunkt steht, aber auch die Geschichte Spaniens. Vieles in der Figur erinnert an Pablo Casals, den berühmten Cellisten, für den ebenso wie für Feliu im Roman die Cellosuiten Johann Sebastian Bachs von zentraler Bedeutung waren. Und der zu Beginn des spanischen Bürgerkriegs ebenso eindeutig politisch Stellung bezog und deshalb Spanien verlassen musste wie der Romanheld. Das ist kein Wunder, denn, wie Andromeda Romano – Lax im Nachwort des Romans schreibt, eigentlich wollte sie, die Sachbuchautorin, ursprünglich ein Buch über Casals schreiben. Für dieses Buch solltet Ihr Euch Zeit nehmen, um Euch richtig auf die 640 Seiten einlassen zu können. Es ist eine spannende Lektüre für alle MusikliebhaberInnen und für LeserInnen, die sich für die neuere spanische Geschichte interessieren. Und vielleicht geht es Euch dann so wie mir: Ihr möchtet eigentlich gleich etwas von den Cellosuiten Bachs, das Cellokonzert von Edward Elgar oder andere Musikstücke, die in diesem Buch erwähnt werden anhören! (MA)

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    walli007

    05. March 2011 um 09:11

    Spanisches Cello Feliu Delargo wird 1892 geboren und bekommt als erstes seinen Totenschein ausgestellt. So beginnt sein Leben mit einem Knall, den er und seine Mutter nur knapp überleben. Bei der Geburt erleidet der Junge einen Hüftschaden, der ihn Zeit seines Lebens behindert. Sein Vater ist schon vor seiner Geburt in Kuba umgekommen. Aus seinem Nachlass sucht sich Feliu einen Bogen aus. Alle Familienmitglieder lieben die Musik, doch sein eher zufällig ausgesuchtes Geschenk bringt Feliu dazu, zunächst Geige, dann Klavier zu lernen. Erst relativ spät merkt er, dass sein Bogen eigentlich zu einem Cello gehört und wendet sich diesem Instrument zu. Was auch seiner Behinderung entgegen kommt, da man Cello im Sitzen spielt. Den Anfang des Buches fand ich fast schon grandios. So prall, voller Lebensfülle ist die Schilderung der ersten 20 Lebensjahre des Feliu. Sein nicht einfaches Leben, in dem sich irgendwie vieles so wendet, dass er am Ende besser da steht als zuvor. Dies war für mich sehr mitreißend und ich konnte die einzelnen Seiten gar nicht schnell genug wenden. Allerdings folgt im Mittelteil eine Phase, während derer ich dem Musiker und seiner Autorin nicht so richtig folgen konnte. Gerade seine immer wiederkehrenden Begegnungen mit dem Pianisten, die einen Teil seines Daseins bestimmen sollen, wirkten irgendwie flach und eher eintönig. Zum Glück wird das Buch zum Ende hin als es um den spanischen Bürgerkrieg geht und wie die Musiker in dieser Zeit bestehen können, ohne sich zu verlieren, wieder spannender und die Freude am Lebens Felius teilnehmen zu können wieder größer. Insgesamt hatte ich hier eine sehr schöne Lektüre, die mir wie schon manche Bücher zuvor ein unbekanntes Stück Geschichte sehr viel näher gebracht hat.

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2010 um 15:28

    Für jemanden, der sich nicht mit der Welt der Musik auskennt ist dieses Buch oft zäh, langatmig und übermäßig detailiert beschrieben. Für jemanden, der sich damit auskennt: nun, da müsst ihr jemand Anderen fragen ;)
    Eine nette Geschichte, die man aber sicherlich auch auf 200 Seiten hätte erzählen können.

  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    nettiii

    20. February 2010 um 13:56

    Im Grunde genommen eine recht schöne Lebensgeschichte eines Musikers. Für einen Laien, der mit Musik nichts am Hut hat ist es allerdings oftmals ein wenig langweilig und langatmig. Das Buch gleich einer Biografie und ist daher nicht so super spannend. Daher auch nur 3 von 5 Sternen. Für Musiker mit Sicherheit ein tolles Buch.

  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    Schnurri

    01. November 2009 um 19:55

    Man muss nicht unbedingt ein begeisterter Liebhaber klassischer Musik sein, um dieses Buch zu mögen. Aber ein bisschen Interesse an der Musik und an der Geschichte des vergangengen Jahrhunderts sollte man schon mitbringen. Mir jedenfalls hat das Buch, gut gefallen. Die Einbettung der Lebensgeschichte eines - zugegeben - etwas seltsamen aber sehr begnadeten Cellisten in die politischen und sozialen Ereignisse seiner Zeit ist wirklich gelungen. Und neben dieser Geschichte stand für mich auch eine wahrheitsnahe Vermittlung der geschichtlichen Ereignisse in Spanien, Deutschland und anderen europäischen Staaten. Dabei wird der Roman keineswegs lehrbuchhaft. Im Vordergrund steht das Leben von Feliu Delargo und seine Beziehungen zu seinen Mitmenschen. Insbesondere der Erzählstil und die feinen und zugespitzten Personenbeschreibungen machen das Buch sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    Keksisbaby

    08. October 2009 um 21:35

    Ob Felius Vater wußte welchen Weg er seinem Sohn weist, als er ihm nach seinem Tod einen Cellobogen vererbt? Den kleinen Jungen der in einem kleinen spanischen Dorf um die Jahrhundertwende aufgewachsen ist, läßt seine Liebe zur Musik insbesondere zum Cello nicht mehr los. Nach einem Zwischenfall, entschließt sich seine Mutter ihn zu unterstützen und zieht mit ihm in die Großstadt, wo der talentierte Junge durch die Hände unterschiedlicher Lehrer geht. Als Erwachsener ist er einer der gefragtesten Cellospieler seiner Zeit. Andromeda Romano-Lax erzählt seine Lebensgeschichte im Wandel der Zeiten und wie die historischen Ereignisse in Spanien in der ersten Hälfte des 20. Jhd seine Persönlichkeit prägen. Die Sprache des Buches ist sehr poetisch. Eine Symphonie in Wörtern und Sätzen. Man spürt den jungen Mann und seine Passion für Musik zwischen den Zeilen dieser Geschichte. Aber der Roman zieht sich im Mittelteil etwas arg in die Länge. Manchmal war es mir ein bißchen zuviel klassische Musik, was ein Liebhaber dieses Stils jedoch eher positiv bewerten würde. Allen Leuten die sich für Spanien und seine Geschichte interessieren und vielleicht noch einen Faible für Cello Musik haben, werden dieses Buch lieben. Ich für meinen Teil habe meine Geschichtskenntnisse ausgebaut, war jetzt aber nicht von den Socken und froh als ich endlich auf der letzten Seite angelangt war.

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  • Rezension zu "Der Bogen des Cellisten" von Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

    KarlMay

    21. March 2008 um 14:17

    Im Mittelpunkt dieses epischen Romans steht Feliu Delargo, der 1892 in einem katalanischen Dorf geboren wird. Nach dem Tod seines Vaters erbt er, noch Kind, von seinem Vater einen Cellobogen, ohne zunächst zu wissen, um was es sich bei diesem Gegenstand überhaupt handelt. Zuerst erhält er beim Dorlehrer Geigenunterricht, denn seine Musikalität wird schnell erkannt. Bei einem Konzert, das der berühmte Pianist Al – Cerraz zusammen mit seinem Trio in seinem Heimatdorf gibt, sieht er zum ersten Mal ein Cello. Sein Lehrer hatte ihn vorbereitet, nach dem Konzert von Al – Cerraz zu spielen, in der Hoffnung, der Pianist würde das Talent des Kindes erkennen. Feliu jedoch steht noch so unter dem Eindruck des Konzertes, dass er auf seiner Geige spielt wie auf einem Cello. Dafür erntet er zwar den Spott des Pianisten, aber er erhält auch eine Empfehlung für einen Lehrer in Barcelona, der er jedoch erst mit 14 Jahren zusammen mit seiner Mutter folgen kann. Er erhält dort Unterricht bei einem einst berühmten Cellisten. Mit 17 Jahren wechselt er an den spanischen Hof, um dort beim Hofkomponisten Einzelunterricht zu erhalten. Dort begegnet er dem Pianisten wieder und von da an sind die Wege der beiden Musiker in Freundschaft und Rivalität miteinander verbunden. Feliu wird Mitglied im Trio von Al – Cerraz und reist mit ihm monatelang durch Spanien, beide Männer lieben die selbe Frau, die geheimnisvolle Geigerin Aviva. Eine Liebe, die tragisch enden wird. Von 1892 – 1940 spannt die Autorin den Bogen ihres Romans. Es ist ein Roman, in dem die Musik im Mittelpunkt steht, aber auch die Geschichte Spaniens. Vieles in der Figur erinnert an Pablo Casals, den berühmten Cellisten, für den ebenso wie für Feliu im Roman die Cellosuiten Johann Sebastian Bachs von zentraler Bedeutung waren. Und der zu Beginn des spanischen Bürgerkriegs ebenso eindeutig politisch Stellung bezog und deshalb Spanien verlassen musste wie der Romanheld. Das ist kein Wunder, denn, wie Andromeda Romano – Lax im Nachwort des Romans schreibt, eigentlich wollte sie, die Sachbuchautorin, ursprünglich ein Buch über Casals schreiben. Für dieses Buch solltet Ihr Euch Zeit nehmen, um Euch richtig auf die 640 Seiten einlassen zu können. Es ist eine spannende Lektüre für alle MusikliebhaberInnen und für LeserInnen, die sich für die neuere spanische Geschichte interessieren. Und vielleicht geht es Euch dann so wie mir: Sie möchten eigentlich gleich etwas von den Cellosuiten Bachs, das Cellokonzert von Edward Elgar oder andere Musikstücke, die in diesem Buch erwähnt werden anhören!

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