Andrzej Sapkowski Das Schwert der Vorsehung

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Inhaltsangabe zu „Das Schwert der Vorsehung“ von Andrzej Sapkowski

»Was soll man von dir halten - ein Hexer, der jeden zweiten Tag ein einträgliches Angebot ausschlägt? Die Hirikka tötest du nicht, weil die am Aussterben sind, den Streitling nicht, weil er unschädlich ist, die Nächtin nicht, weil sie nett ist, den Drachen nicht, weil's der Kodex verbietet ...« Der Hexer Geralt von Riva verdient seinen Lebensunterhalt recht und schlecht mit dem Beseitigen von allerlei Ungeheuern. Nicht selten begegnen ihm die Leute, die ihn anheuern, mit tiefem Argwohn. Doch damit kann er leben. Obwohl es sein Ehrenkodex eigentlich verbietet, schließt er sich einer Gruppe von Drachenjägern an - denn die Zauberin Yennefer, seine verlorengeglaubte Geliebte, ist unter ihnen. Aber die Interessen der Jäger sind zu unterschiedlich: Es beginnt ein Kampf jeder gegen jeden. Und ganz allmählich wird eine Bedrohung der festgefügten Ordnung spürbar...

Ich liebe die Geschichten von Geralt und seinen Freunden. Wer sich für eine doch recht komplexe Fantasy-Welt interessiert sollte dies lesen.

— LittleMissCloudy

Großartig! Fantasy vom Feinsten! Besonders für TheWitcher-Fans ein Genuss!

— Sahani88

Nicht nur für Fans der Witcher Reihe empfehlenswert!

— Foxen93

Unterhaltsame Kurzgeschichten, die diesesmal schon mehr wie ein Roman wirken. Sympatisch, lustig und das Finale geht wirklich ans Herz.

— Cylan

Wie schon der erste Band hat auch dieser Teil mich sehr gut unterhalten. Nur Yen ... sie ist sooooooooooooo nervig.

— Aljana

Sehr schöne Sammlung von Geralts Abenteuern. Witzig und unterhaltsam geschrieben.

— Jadra

Zur Mitte hin hat es ein paar kleine Längen, ansonsten eine wundervolle Vorgeschichte zur Geralt-Saga! Zum Ende flossen sogar Tränen. :'D

— idi88

Besser als der 1. Band. Weitere traurige, lustige und überraschende Episoden mit Hexer Geralt von Riva und seinen Freunden.

— Dogear

Neues von Geralt von Riva. Erneut erlebt der Hexer verschiedene Abenteuer. Sei es eine Drachenjagd oder ein Heiratsantrag an eine ...

— Splashbooks

parallel schaue ich gerade die Lets Plays von Witcher 3 mit Gronkh auf Youtube. Bin seit Tagen völlig in diese Welt abgetaucht, großartig!

— PapierStiftMagie

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  • Ein nachdenklicher Hexer

    Das Schwert der Vorsehung

    Wolf1988

    04. September 2017 um 15:15

    Die erste Kurzgeschichte beginnt damit das sich Geralt einer Gruppe anschließt, die Jagd auf einem Drachen macht. Doch das vermeintliche Glück einem verwundetem Drachen aufzulauern wendet sich doch schnell gegen die Gruppe.Die weiteren Geschichten behandeln die Beziehung zwischen Yennefer und Geralt, die sich auf keinem guten Zweig befindet. Desweiteren bekommt es Geralt mit einem Doppler zu tun, ein Wesen das die Mimikry beherrscht,sich also in jede Ihm bekannte Person verwandeln kann. Dieser hat sich in einem mit Geralts Freund Zweiblum befreundeten kleinwüchsigen Kaufmann verwandelt. Doch seine  Illusion wird schnell erkannt und sogleich macht sich Geralt zusammen mit Zweiblum und dem echten Kaufmann auf die Jagd nach dem Doppler, welche ganz witzig wird, zumal der Doppler Fähigkeiten hat, die dem Kaufmann zugute kommen. Weiter geht es mit einer Geschichte in der ein Fürst in eine Sirene verliebt ist, diese will Ihn aber nicht Heiraten, solange er nicht unter Wasser mit Ihr leben möchte. Dies will der Fürst nicht und hegt einen immer größer werdenden Groll gegen die Meeresvölker. In der gleichen Zeit wird ein Fischerboot in einer verbotenen Schlucht gefunden, in der die Besatzung fehlt, aber das Boot voller Blutspritzer ist. Geralt soll dem Fall nachgehen und wenn die Meeresvölker Schuld an dem Vorfall sind, will der Fürst gegen sie in den Krieg ziehen. Die letzten beiden Kurzgeschichten waren meinerseits meine Favoriten, in den Geralt in den Dryaden Wald muss um eine Botschaft abzugeben. Dort findet er ein 10 jähriges Mädchen das sich verirrt hat. Dieses Mädchen scheint sehr besonders zu sein und Ihre Geschichte wird auch in der letzten Kurzgeschichte weiter gesponnen, mit viel Tragik, Spannung und vielen "Aha" Erlebnissen.Das Schwert der Vorsehung hat mir sehr gefallen. An diesem Buch merkt man auch das der Schriftsteller seinen Stil gefunden hat und Ihn auch festigen konnte. Das schöne an den Hexer Romanen ist, das der Hexer eigentlich Ungeheuer jagen soll, aber man bekommt immer wieder vor Augen gehalten das die Menschen die eigentlichen Ungeheuer sind, das die meisten Wesen einfach nur Ihr leben, leben wollen und nur ab und an die Stadt behelligen weil sie sonst keinen Platz haben, oder keine Nahrung mehr finden, so wie es heutzutage mit Füchsen oder Waschbären ist. Ergo sind die Ungeheuer nichts weiter als die Naturgewalten, vor denen die Menschen Angst haben, es aber unbedingt unterjochen und ausrotten müssen. Einen schönen Text dazu bekommt man bei der Kurzgeschichte mit den Dryaden, die auch den Titel des Buches trägt.Gut fand ich auch die Dialoge zwischen Yennefer und Geralt, Öfters dachte man, "geh doch weg von Ihr" oder "trauere Ihr doch nicht nach." Aber dies zeigte auch wieder das der Hexer trotz seiner Mutationen Menschlich ist. Ich freue mich schon richtig auf die komplette Roman Reihe, jetzt nachdem ich die drei Kurzgeschichten Bände durch habe. Danach werden dann die Witcher Spiele gespielt und ich bin gespannt ob sie den Büchern gerecht werden.

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  • Zweiter Band gefüllt mit Kurzgeschichten

    Das Schwert der Vorsehung

    Monika_Grasl

    29. June 2017 um 18:31

    Hätte ich an einem Tag mehr Zeit gehabt, wäre das Buch schon bedeutend schneller durchgelesen worden. Ich muss sagen, ich mag den Schreibstil des Autors und auch die Figuren. Sapkowski verliert sich zudem nicht in ewigen Umgebungsbeschreibungen, wie es bei einigen der typischen Fantasyautoren der Fall ist. Bei dieser Reihe würde es das Lesevergnügen erheblich schmälern. Auf eines bin ich allerdings während des Lesens draufgekommen ich hätte den Kurzgeschichtenband besser erst als 3. Teil gelesen, weil scheinbar schon einige Anspielungen auf den ersten Hauptband enthalten sind. Nichtsdestotrotz fand ich mich schnell zurecht. Die Dialoge sind wie immer schnell gewählt. Geralt manchmal ein wenig Wortkarg, aber seien wir ehrlich, wenn man ein Hexer ist der mit seinen Handlungen überzeugt verzeiht man ihm das und sieht darüber hinweg. Es handelt sich wie schon bei Der letzte Wunsch um aufeinander aufbauende Kurzgeschichten, die Lust auf mehr machen und somit bleibt mir gar nicht viel zu sagen, außer dass ich mich jetzt auf den Hauptband stürzen werde :)Fazit: Der Klappentext verspricht schon einiges und man wird davon nicht enttäuscht. Der Lesefluss ist ausgezeichnet und das nächste Abenteuer der Reihe ruft bereits ganz laut :)  

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  • Der Beginn von etwas Großem

    Das Schwert der Vorsehung

    Chrischan

    10. March 2017 um 15:31

    "Was soll man von dir halten - ein Hexer, der jeden zweiten Tag ein einträgliches Angebot ausschlägt? Die Hirikka tötest du nicht, weil die am Aussterben sind, den Streitling nicht, weil er unschädlich ist, die Nächtin nicht, weil sie nett ist, den Drachen nicht, weil's der Kodex verbietet ..." Der Hexer Geralt von Riva verdient seinen Lebensunterhalt recht und schlecht mit dem Beseitigen von allerlei Ungeheuern. Nicht selten begegnen ihm die Leute, die ihn anheuern, mit tiefem Argwohn. Doch damit kann er Leben. Andrzej Sapkowskis Reihe rund um den Hexer Geralt von Riva gehört unbestreitbar zu den ganz großen Würfen des Fantasy-Genres der letzten 25 Jahre. Ja, richtig gelesen, der Beginn dieses famosen Kleinods phantastischer Literatur liegt bereits im Jahre 1990. Da erschien der erste Kurzgeschichtenband „Der letzte Wunsch“, in welchem zum ersten Mal von Hexer Geralts Abenteuern mit Bestien, menschlichen Monstern und attraktiven Zauberinnen berichtet wurde. Der zweite Band - „Das Schwert der Vorsehung“ - ist aber der bessere Einstieg, erklärt er doch viel von dem, was der geneigte PC-Rollenspieler aus den ersten beiden Spielen „The Witcher“ an unbeantworteten Fragen mitbringt. Bevor es zu verwirrend wird, der Reihe nach. Vielen ist – auch wenn Sapkowski das gerne anders sieht – Geralt von Riva zunächst durch die Videospiel-Reihe bekannt. Jeder Spieler tut jedoch gut daran, die Bücher zur Hand zu nehmen und sich vollends in die mittelalterliche Welt fallen zu lassen. Sapkowski ist mit dem Kurzgeschichtenband – und später mit den Romanen – etwas gelungen, dass nur wenige Fantasyautoren zustande bringen. Er schuf eine in sich schlüssige und stimmige Welt. Nicht nur das, er besaß beim Schreiben einen wunderbaren Weitblick, der dem Verlauf der ganzen Saga sehr dienlich war und dadurch wohl auch dem Spiel seinen inhaltlichen Stempel aufdrückte. Der Band „Das Schwert der Vorsehung“ mit sechs Abenteuern des Hexers und seinem manchmal nervtötenden aber besten Freund Rittersporn beleuchtet die Vorgeschichte zum Ciri-Plot der Videospiele. Genauer gesagt wird erklärt, wie Geralt zu seinem Kind der Vorsehung kam. Die Charaktere sind wunderbar erdacht und beschrieben, plastischer kann man literarische Figuren kaum darstellen. Vom meist grummeligen und zynischen Geralt über den (fast) immer gut gelaunten und mitunter sehr philosophischen Rittersporn bis hin zur meist sehr zickigen, hin und wieder aber auch sehr gefühlvollen Yennefer – sie alle könnten einem tagtäglich auf der Straße begegnen, dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis entstammen. Damit aber nicht genug der Bezüge zur realen Welt. Sapkowski schaffte und schafft es stets, aktuelle Themen in die Welt Geralts einfließen zu lassen. Sei es der Krieg und das damit verbundene Leid und Elend, sei es der Hass gegen die „Anderlinge“ - Zwerge, Elfen, aber auch Hexer und Zauberinnen -, immer wieder findet man den gesellschaftlichen Spiegel zu unserer Welt in den Büchern des polnischen Autors. Dabei lässt er natürlich auch die kleineren zwischenmenschlichen Themen nicht außer acht – Liebe, Freundschaft, Eifersucht. Man merkt hieran dann auch den gewaltigen Unterschied zur High-Fantasy à la Tolkien: Sapkowskis Geschichten sind düsterer, differenzierter, mit weitaus mehr Graustufen zwischen Gut und Böse. Ehrlich gesagt, sucht man in Geralts Welt nahezu vergeblich nach dem ausschließlich Guten oder Bösen. Alles durchdringt sich, was die Geschichte als Ganzes so unglaublich fesselnd und mitreißend macht. Und auch sprachlich braucht sich dieser Band und auch die folgenden Romane nicht zu verstecken. Sapkoswki versteht es ausgezeichnet, jedem Charakter seinen ganz eigenen Sprach- und Sprechstil zu geben. Sei es hochtrabend eloquent oder der „Slang“ der einfachen Fußsoldaten, die Formulierung ist immer treffend. Es sei denn, man hat es mit den Zwergen zu tun. Diese raubeinigen kleinen Kerle, die beim Essen rülpsen, schmatzen, furzen, wissen sich derart eloquent auszudrücken, dass einem der Mund offen stehen bleibt. Dies sind immer wieder gern gelesene Passagen. Wer also auf der Suche nach anspruchsvoller, durchdachter und differenzierter Fantasy ist, sollte hier zugreifen und auch dranbleiben, denn die folgenden Romane der Geralt-Sage haben es ebenso in sich. Aber Vorsicht: expliziter Inhalt! © Christian Hesse; März 2017

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  • Etwas mehr als eine Kurzgeschichtensammlung

    Das Schwert der Vorsehung

    PatsImaginations

    05. December 2016 um 17:36

    Der zweite Kurzgeschichten Band über den Hexer Geralt von Riva stand an. Und man wie hab ich mich gefreut. Besonders nach der Enttäuschung des letzten Buches waren die Geschichten Balsam für die Seele."Die Grenze des Möglichen" eröffnet die Sammlung von Kurzgeschichten. Geralt von Riva schließt sich einer Expedition an, die Jagd auf einen Drachen macht - obwohl es ihm sein Hexerkodex verbietet venunftbegabte Wesen zu töten. Zur Expedition gehört für Geralt überraschend seine ehemalige Geliebte Yennefer von Vengerberg. Die Kurzgeschichte ist mit sehr viel Liebe zum Detail aufgebaut und schafft es immer wieder neue Impulse einzubauen. Rund um gelungen.Die zweite Geschichte, "Ein Eisspiltter", handelt vom Konflikt Geralts mit einem Geliebten seiner Yen, die dieser heiraten will. Ein sehr philosophischer Beitrag zur Geschichte der großen - und so häufig unerfüllten - Liebe der beiden, jedoch mit einem sehr überraschenden Ende.Es folgt "Das ewige Feuer", eine Geschichte die sich um den Doppler Dudu dreht, der versucht unter den Menschen zu leben. Die Geschichte hat komische Elemente, die sich vor allem in der Enthüllung des Anführers der Tempelwache zeigt. "Ein kleines Opfer", eine weitere - die Dramatik von Geralts Liebe fortsetzende - Episode, die die Bardin Äuglein im Zentrum hat, jedoch durch die Liebesgeschichte des Fürsten mit einer Sirene parallelisiert wird. Eine Erzählung die sich für eine Ballade eignete, auch wenn diese niemals vorgetragen wurde."Das Schwert der Vorsehung" handelt von Geralts erster Begegnung mit seiner späteren Ziehtochter Ciri, welche er vor den Dryaden retten kann. Eine Geschichte die Hoffnung in den Hexer zurückzubringen scheint, auch wenn sie traurig endet.Die letzte Geschichte heißt "Etwas mehr", in ihr verletzt sich Geralt in einem Kampf so schwer, dass er von einem Mann zu dessen Hilfe er geeilt ist, sich gesundpflegen lassen muss. In Halluzinationen wird wieder Geralts Liebe zu Yen aufgegriffen, die als vorherbestimmt erscheint, aber etwas mehr brauch. Es tritt Geralts Mutter Visenna auf und am Ende der Geschichte finden Geralt und Ciri wieder zueinander. Weil die Vorhersehung, die sie zusammengebracht hat nicht ausreichte, aber Ciri "Etwas mehr" für Geralt ist.Die roten Fäden die sich am Ende abzeichneten machen die Kurzgeschichten zu einem Gesamtkunstwerk. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und haben alle ihre Ecken und Kanten. Ein wahrhaft zu empfehlender Lesespaß für jeden, der gern über Dinge nachgrübelt und der viele Perspektiven liebt.

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  • Düstere Welt - Spiegel unserer Zeit

    Das Schwert der Vorsehung

    Aljana

    17. August 2016 um 20:37

    Die Hexergeschichten sind einfach toll, weil man die einzelnen Teile sowohl von einander getrennt lesen kann, als auch in einem weg. Zusammen erzählen sie dann von dieser fantastischen, düsteren Welt, in der vieles so vertraut klingt und doch alles ganz anders ist. Ich mag die Idee, dass die Welt einst nicht den Menschen gehörte, dass sie die Eindringlinge von jenseits magischer Grenzen sind und sich das Reich der Monster und Mythen untertan gemacht haben. Hexer - früher eine Notwendigkeit, wurden mehr und mehr zu ungeliebten Relikten alter Tage. Geralt jedoch versucht so gut es geht dennoch sein Dasein zu fristen und dabei weder seine Hexerehre noch sein Leben zu verlieren. Kein Biest dieser Welt, dem er nicht gewachsen scheint, außer der launischen Schönheit Yennefer, die hinter all ihre mächtigen Magie einen ganz weltlichen Wunsch verbirgt. Tolle Charaktere, tolles Buch. Ich liebe es. 

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  • Das Schwert der Vorsehung, rezensiert von Götz Piesbergen

    Das Schwert der Vorsehung

    Splashbooks

    03. October 2015 um 10:32

    "Das Schwert der Vorsehung" ist 2008 erschienen. Und es ist der zweite Band in Andrzej Sapkowskis Saga um den Hexer Geralt von Riva. Und der erlebt dieses Mal jede Menge Abenteuer. Das eine Mal soll er helfen, einen Drachen zu jagen. Er selbst hat daran kein Interesse, aber da seine Geliebte Yennefer mit dabei ist, macht er widerwillig mit. Doch diese Mission verläuft alles andere als glatt. Ein anderes Mal soll er einem Adeligen helfen, eine Sirene dazu zu überreden, den Edelmann zu heiraten. Dabei läuft allerdings nicht alles nach Plan. Und dann ist da noch eine Bardin, die es dem Hexer angetan hat. Einen Teil der Faszination von "Der Hexer" macht aus, dass der Autor Andrzej Sapkowski hier auf Geschichten von bekannten Märchen und Sagen anspielt, die nahezu jeder kennt. Und gleichzeitig präsentiert er eine Erklärung, einen Hintergrund für diese überlieferten Ereignisse, die aufzeigen, wie unterschiedlich sich die Dinge in Wahrheit abgespielt haben. Das zeigt unter anderem auch die Geschichte "Ein kleines Opfer", in dem Hans Christian Andersens "Kleine Meerjungfrau" einen etwas anderen Ursprung erhält. Doch wie gesagt, es handelt sich hierbei nur um einen Teil der Faszination der Saga. Der andere rührt daher, dass sich der Autor darauf versteht, Geschichten zu schreiben, die einem nahe gehen. Und über die man teilweise lachen kann. Freud und Leid liegen in "Das Schwert der Vorsehung" wirklich sehr nahe beieinander.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22458/das_schwert_der_vorsehung

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  • Hat mir sehr gut gefallen!

    Das Schwert der Vorsehung

    PMelittaM

    05. December 2013 um 17:31

    Der Hexer Geralt von Riva ist wieder unterwegs, um die Welt von Ungeheuern zu befreien. Dies ist der zweite Kurzgeschichtenband über Geralts Abenteuer. Geralt ist ein vielschichtiger Charakter, der oft mit seiner Bestimmung zu kämpfen hat. Seine Geschichten sind meist mit Humor erzählt, jedoch gibt es auch hin und wieder traurigere Klänge. Hexern wird unterstellt, keine Gefühle zu haben, bei Geralt ist das aber anders, auch wenn er es selbst nicht zugibt, hat er doch eine ausgesprochen lebhafte Gefühlswelt. Es gibt auch das eine oder andere Wiedersehen, Geralts Freund Rittersporn ist genauso wieder dabei wie seine große Liebe Yennefer. Und auch über Geralts Beziehung zu Ciri wird einiges erzählt. Dazu gibt es eine ganze Reihe Ungeheuer, mir gefällt, dass es nicht die sonst so üblichen sind sondern dass es hier viele Ungeheuer, womöglich aus dem östlichen Legendenkreis (der Autor ist Pole) gibt, die man hier gar nicht kennt. Die Anthologie enthält sechs Geschichten, die allesamt begeistern können. Andrzej Sapkowski ist ein toller Geschichtenerzähler. Teilweise bauen seine Geschichten auf bekannten Märchen oder Legenden auf, z. B. gibt es eine Geschichte, die an „Die kleine Meerjungfrau“ erinnert, doch es gelingt ihm, jeweils ganz eigenen Geschichten daraus zu machen. Alle Geschichten sind flüssig zu lesen und spannend. Ich kann die Geralt-Geschichten sehr empfehlen. Wer die PC-Spieleserie „The Witcher“ kennt, sollte auf jeden Fall einen Blick wagen, denn diese baut auf den Geralt-Geschichten und -Romanen auf. Wer gerne Fantasy liest ist hier auch auf jeden Fall richtig. Der Autor hat bisher zwei Kurzgeschichtenbände und mehrere Romane über Geralts Abenteuer geschrieben, so dass für viel unterhaltsamen Lesestoff gesorgt ist. Absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Das Schwert der Vorsehung" von Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

    Ninni89

    06. September 2011 um 20:24

    „Du bist etwas mehr, Ciri. Etwas mehr!“ Der zweite Band der Kurzgeschichten um den Hexer Geralt von Riva erzählt einige weitere Geschichten, die vor den Ereignissen in der eigentlichen Hexer-Reihe geschehen sind. Zwar handelt es sich noch immer um kurze Geschichten, die alle in gewisser Weise einen eigenen Anfang und ein eigenes Ende aufweisen, sie arbeiten allerdings inzwischen doch stark auf die folgenden Bücher um den Hexer hin. Während im ersten Band noch kurze Geschichten, die kaum miteinander zusammenhängen auftreten, werden im zweiten Band Handlungsstränge über die Geschichten hinaus entwickelt, die sich bis in den ersten Band der Hexer-Saga weiter entwickeln. Das Buch enthält 6 Kurzgeschichten, die nun – im Gegensatz zum ersten Band – in zeitlicher Reihenfolge aufeinander aufbauen. Mir persönlich gefiel besonders die Geschichte „Ein kleines Opfer“. In dieser taucht auch der aus dem ersten Band bekannte Barde Rittersporn auf, der zusammen mit Geralt umherreist. Die beiden sind pleite und versuchen nun neue Arbeit zu finden. Als Rittersporn auf einer Hochzeit für Unterhaltung sorgen soll ist er geneigt abzusagen, da er nur der zweite Barde an jenem Abend sein soll, doch Geralt bittet ihn ein kleines Opfer zu bringen. Im Gegenzug soll auch Geralt dieses Opfer bringen und den nächsten Auftrag, der sich ihm bietet annehmen. Auf der Hochzeit treffen sie die Bardin Äuglein, die auf den Hexer einen gewissen Eindruck macht, doch dieser sieht sich nicht dazu in der Lage ein kleines Opfer zu bringen und der jungen Frau zu geben, wonach sie so dringend verlangt. Alle Geschichten sind wie auch im ersten Band gewohnt locker und unterhaltsam geschrieben, wobei auch die vulgären Begriffe nicht zu kurz kommen. Allerdings beschäftigt sich Sapkowski in seinem Werk auch mit tiefgreifenden Themen wie dem Schicksal und der Vorsehung und gibt dabei manch philosophische Gedanken mit auf den Weg. Fans des ersten Bands werden auch die Fortsetzung schon allein aufgrund der tiefgreifenden und humorvollen Charaktere lieben. Man sollte allerdings den ersten Band vorher auch wirklich gelesen haben, da die Charaktere keine erneute Einführung aufweisen.

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  • Rezension zu "Das Schwert der Vorsehung" von Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

    Zara

    20. June 2010 um 14:24

    Auch der zweite Band der Hexer-Saga konnte mich nicht vollends in den Bann ziehen. Dafür ist mir Geralt um einiges sympatischer geworden, ich kam mit seiner Art und Denkweise in diesem Teil besser zurecht. Schön war es, wieder dem Sänger Rittersporn zu begegnen, obwohl er manchmal eine ganz schöne Nervensäge ist. Was mich (auch schon beim ersten Teil) stört, ist, dass so viel in Rätseln gesprochen wird. Für meinen Geschmack muss man sich einfach zu viel selbst zusammenreimen. Die Sätze werden teilweise nicht zu Ende gesprochen - der Gedanke, der dahinter steht aber auch nicht. Das wird für viele gerade ein Pluspunkt sein, weil man viel hineininterpretieren kann, für mich war es jedoch anstrengend zu lesen. Von mir gibt es für Band 2 ebenfalls nur 3 Sterne. Nachdem mein Mann begeisterter Geralt-Fan ist, werde ich aber die nächsten Teile auch noch lesen. Vielleicht komme ich ja doch noch in Sapkowskis Stil hinein.

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  • Rezension zu "Das Schwert der Vorsehung" von Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

    Meran

    28. October 2008 um 14:42

    Wem der erste Teil gefallen hat, sollte auch den zweiten lesen. Wie gewohnt werden immer wieder Aspekte aus Bereichen wie Ethik/Philosophie angesprochen und die einzelnen Geschichten sind, wie gewohnt, spannend erzählt. Das zweite Buch ist, genau wie das erste, ein Kurzgeschichten-Band. Wer "Das Erbe der Elfen" lesen möchte sollte zuerst die beiden Kurzgeschichten-Bände lesen, da der Roman "Das Erbe der Elfen" zeitlich hinter den Kurzgeschichten spielt.

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  • Rezension zu "Das Schwert der Vorsehung" von Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2008 um 12:31

    Der zweite Teil der Saga um Gerald von Riva wird richtig spannend und lässt auf das nächste Buch warten...

  • Rezension zu "Das Schwert der Vorsehung" von Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

    MrCeline

    21. July 2008 um 08:24

    DKlappentext: Obwohl es sein Ehrencodex als Hexer eigentlich verbietet, schießt sich Geralt von Riva einer Gruppe von Drachenjägern an - denn Yennefer, seine verlorengeglaubte Geliebte ist unter ihnen.......... Nachdem ich von Andrzej Sapkowski - Der letzte Wunsch. Geralt-Saga 01 nicht so begeistert war, wollte ich den 2. Band nicht so schnell lesen. Doch bei einem Besuch unserer Buchhandlung, hatte ich nichts anderes gefunden und im Nachhinein auch nicht bereut,denn der 2. Band hat mir doch um einiges besser gefallen als der erste. Das Schwert der Vorsehung hat mit 460 Setien rund 80 Seiten mehr als sein Vorgänger. Auf dieses Seiten werden 6 Kurzgeschichten erzählt. Durch die längeren Geschichten, kann Sapkowski mehr Tiefe in die Geschichten bringen. Charaktäre werden deutlicher dargestellt und die Geschichten haben eine ausgeprägtere Handlung. Die Dialoge sind allerdings noch immer sehr schnell und knapp gehalten. Und Geralt schweigt sich an vielen Stellen noch immer aus (was mir manchmal schon auf den Zeiger ging). Die Ungeheuer, die Geralt bekämpfen muß treten ein wenig in den Hintergrund und sein "sonstiges" Leben wird stärker beläuchtet. Dies steht zwar noch immer in Zusammenhang mit den Ungehäuern, aber diesmal stimmt -im Gegensatz zu ersten Band- auch der Klappentext. Nun verstehe ich auch, was ich in Rezis zum ersten Teil gelesen habe. Die Mischung aus Ungehäuern, Freundschaft, Erotik, Spannung und Witz! Hier hat es der Autor gut hinbekommen. Was zwischen dem ersten und dem zeiten Band geschehen ist, erfährt der Leser nicht. Aber inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass die Geralt-Sage lückenhaft ist. Wer sich durch den ersten Band gewunden hat, wird mit dem 2. Band für sein Durchhaltevermögen belohnt. Wer den ersten nicht gelesen hat, kann auch gleich im 2. Band einsetzten. Oder beide durcheinander lesen. Es sind eben nur Kurzgeschichten, von denen ich mir nichtmal sicher bin, dass Sarpkowski sie in chronologisch richtiger Reihenfolge geschrieben hat. Dieses Buch bekommt jedenfalls ** von mir. Wenn auch knapp. Aber es ist einfach besser als der erste Band.

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