Der Schwalbenturm

von Andrzej Sapkowski 
4,5 Sterne bei89 Bewertungen
Der Schwalbenturm
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Gewohnt kompromisslos und durchdacht, allerdings entschieden zu verworren und zerpflückt, teilweise auch zu exzessiv.

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Viele Informationen, viel Story, viel zu viele neue Namen zu grauen Gesichtern. Ein bisschen weniger Tempo hätte nicht geschadet.

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Inhaltsangabe zu "Der Schwalbenturm"

»Was ist mit dem Mädchen? Ihr dürft nicht zulassen, dass sie den Turm betritt! Hörst du? Lasst nicht zu, dass sie den Schwalbenturm betritt.«
Hexer Geralt und seine Gefährten sind bei der Suche nach Ciri, der verschwundenen Prinzessin von Cintra, bisher erfolglos geblieben. Jetzt will die rivische Königin sie als Partisanenkämpfer in dem blutigen Krieg gegen Nilfgaard verpflichten. Doch sie setzen sich ab, um ihre unterbrochene Reise zu den Druiden wieder aufzunehmen. Bei einem Überfall gerät Geralts Wolfsmedaillon, das Insignium seines Hexertums, in fremde Hände. Ciri, die so hartnäckig Gesuchte, ist von dem gelehrten Einsiedler Vysogota aufgenommen worden. Ihr ganzes Sinnen und Trachten richtet sich jetzt auf den legendären Schwalbenturm, denn dies muss der Ort sein, von dem in der alten Prophezeiung die Rede ist. Allerdings ist der Schwalbenturm nur noch eine Ruine.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423247863
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.08.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 10 Monaten
    Sehr umfangreich diesmal

    Was bei diesem Band rund um Geralt, Ciri und Co. sofort auffällt ist die Tatsache, dass man sich nicht nur auf einer Zeitebene bewegt. Man springt förmlich zwischen Ereignissen aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft hin und her. Im ersten Augenblick mutet dies als gewöhnungsbedürftig an. Denn ja, auch wenn man es von dem Autor so gewohnt ist, ist es diesmal in einem weit umfangreicheren Ausmaß der Fall.

    Hinzu kommen neue Figuren, manche davon genauer erklärt, andere bloß gestreift und eine Fülle an Hintergrundinfo, die ein und die selbe Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten lässt. Jedoch keineswegs in der Form einer Wiederholung, sondern vielmehr das man immer mal wieder den Fokus auf eine andere Figur lenkt, welche die Geschichte weiterspinnt. Das macht die Handlung dadurch bedeutend schneller, hält einen länger bei der Stange und kann manchmal doch so weit gehen sich kurzfristig zu fragen: "Aus welcher Perspektive betrachtet man gerade die Handlung?"

    Nichtsdestotrotz wird man von der Story weiterhin gefesselt. Einige Fragen aus den anderen Bändern klären sich auf, manches bleibt jedoch noch im Dunkeln und muss eindeutig ergründet werden, weshalb man am besten sogleich mit dem nächsten Band weitermacht.

    Fazit: Ja, der Storyaufbau wirkt diesmal eindeutig rasanter, man bekommt einiges mehr an Hintergrundinfo geliefert und kann zugleich einen Blick in die Zukunft werfen. Für alle, die schnelle Sprünge innerhalb einer Handlung und der Zeitleiste nicht stören, kann man sagen, werden erneut von diesem Band der Reihe begeistert sein :)

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    Cylans avatar
    Cylanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Viele Informationen, viel Story, viel zu viele neue Namen zu grauen Gesichtern. Ein bisschen weniger Tempo hätte nicht geschadet.
    Manchmal ist weniger doch ein bisschen mehr.

    Ein Einsiedler in den verlassenen Sumpflanden findet die verletzte Ciri an der Schwelle des Todes – an ihrer Seite ein wundervolles Pferd. Nur seiner Pflege hat sie es zu verdanken, dass sie lebt. Aber wer hat sie so zugerichtet und was macht sie in diesen menschenverlassenen Ödland?

    Währenddessen setzen Geralt und seine Gruppe ihre Suche nach den Druiden fort, doch ein unerwarteter Zwischenfall zwingt sie dazu, sich zu trennen und neue Wege einzuschlagen. Wege, die sie auf den ersten Blick von ihrem eigentlichen Ziel entfernen – doch zeitgleich ihrem Schicksal einen großen Schritt näherbringen.

     

    Nach dem grandiosen Feuertaufe war es klar, dass ich mir mit Der Schwalbenturm nicht allzu viel Zeit lassen würde. Optisch reiht sich der Band gut in die Reihe mit ein, auch wenn ich das Emblem auf dem Cover nicht wirklich ansprechend finde. Es sieht mir eher nach einem Greifenkopf aus, denn eine Schwalbe.

    Nachdem der Vorgängerband sehr humorvoll aber mit sehr gemäßigtem Tempo voranging, löst Sapkowski jetzt die Handbremse und treibt die Story mit hohem Tempo voran. Auf wenigen Seiten überschlagen sich die Ereignisse, was vor allem daran liegt, dass der Autor fröhlich frei zwischen dutzenden Perspektiven hin- und herspringt. In erster Linie haben wir natürlich Ciris Sicht in der Gegenwart, die in der Hütte des Einsiedlers ihre Geschichte erzählt. Währenddessen erfährt man aber auch immer wieder Informationen aus der Perspektive alter und neuer Charaktere. Sapkowski nimmt sich dabei nicht zurück, in alter Gewohnheit ausschweifende Dialoge zu schreiben, die einem mit Informationen zuschütten, dass einem manchmal schwindlig wird. Vor allem bei den Abschnitten, die Djikstras oder Skellens Sicht wiederspiegeln, kann man sich vor Namen teilweise nicht mehr retten. Oftmals ist es wirklich einfach zu viel auf einmal.

    Geralts Mannschaft ist dabei wieder einfach zu verstehen, allerdings macht seine Reise nur etwa ein Drittel des Buches aus. Leider kommen liebgewonnene Charaktere wie Milva und Regis diesmal sehr kurz, da sie sich nach kurzer Zeit von Geralt trennen (müssen). Stattdessen fokusiert sich seine Reise um Cahir und den Neuzugang Angouleme. Ist nicht verkehrt, da man vor allem über Cahir sehr viel erfährt, aber trotzdem irgendwie Schade, denn vor allem Milva habe ich sehr ins Herz geschlossen (aber über sie hat man in Feuertaufe bereits sehr viel erfahren, von daher ist es vielleicht auch keine falsche Entscheidung des Autors gewesen, den Fokus auf andere Charaktere zu legen).

    Alles in Allem hat mich die Geschichte um Ciri und Geralt wieder sehr gefangen und vor allem das Ende hat sehr viel Lust auf mehr gemacht. Ich war zwar zwischendrin wirklich teilweise überfordert mit all den neuen Namen, die zu größten Teilen WIRKLICH nur als Namen existierten (viele Männer und Frauen aus Skellens Jagdtrupp bekamen zum Beispiel nur sehr sehr dürftige Beschreibungen, namhafte Rüpel und Banditen blieben teilweise völlig ohne Details) und die ständigen Perspektivenwechsel, die teilweise nur wenige Zeilen lang waren, strengten teilweise ein wenig an, aber dennoch fand ich die Geschichte dynamisch, fordernd, interessant und wunderbar erzählt. Sapkowski hat einfach eine unvergleichliche Art, eine Geschichte zu erzählen.

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    Medienjournals avatar
    Medienjournalvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Schwalbenturm" von Andrzej Sapkowski

    Auch Der Schwalbenturm fügt sich nahtlos in die Reihe und lässt nichts missen, auch wenn einen selbst jetzt noch die Vielzahl an Namen und Orten zu verwirren vermag. Das Finale kann kommen!

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2012/05/review-der-schwalbenturm-buch/

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    Fantasie_und_Träumereis avatar
    Fantasie_und_Träumereivor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Schwalbenturm" von Andrzej Sapkowski

    KLAPPENTEXT:
    Ciri, die Prinzessin von Sintra, ist auf der Suche nach ihrem Schicksalsort, dem legendären Schwalbenturm. Und die rivische Königin will Geralt, den Hexer, und seine Gefährten als Partisanenkämpfer in dem blutigen Krieg gegen Nilfgaard verpflichten. Doch es gelingt ihnen, sich abzusetzen. Bei einem Überfall gerät Geralts Wolfsmedaillon, das Insignium seines Hexertums in fremde Hände...

    EIGENE MEINUNG:
    Der Einstieg in die Bücher von Andrzej Sapkowski ist wie der Wurf ins kalte Wasser. Die Geschichte beginnt sofort und augenblicklich mit Spannung. Allerdings dauert es immer eine Weile bis der Leser sich zurecht findet, denn das Buch knüpft nie direkt da an, wo der vorherige Band geendet hat. Nach drei Bänden kennt man aber glücklicherweise die meisten der Charaktere, so dass man sich doch recht schnell wieder in die Geschehnisse einfindet.
    Bevor ich „Der Schwalbenturm“, den vierten Band der Geralt Saga, anfing, war ich etwas skeptisch. Sapkowski war es bisher gelungen sich von Buch zu Buch zu steigern. Die Auflösung des Rätsels werden wir im fünften Band „Die Dame vom See“ erleben können, was wird also der vierte Band zu bieten haben. Ich hatte schon mit einem eher langweiligen Buch gerechnet, das die Geschichte einfach ein bisschen in die Länge zieht und den Leser nur hinhält. All meine Skepsis wurde jedoch schon nach den ersten Seiten zerstreut und ich wurde eines besseren belehrt. Selbst nach 500 Seiten war die Geschichte noch spannend und aufreibend.
    In „Der Schwalbenturm“ ändert Sapkowski ein klein wenig seinen Stil, der aber schon in den Vorgängern zu erkennen war. Man könnte sagen, er zäumt das Pferd von hinten auf. Erzählt oft den Ausgang eines Abenteuers und führt dann mehrere Fäden dorthin zusammen. Oft erleben wir Geschehnisse auch aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere, wobei aber nichts doppelt erzählt wird, was mir sehr gut gefällt, denn so was langweilt mich immer.
    Leider kommt im vierten Band Geralts etwas seltsame Reisetruppe ein wenig kürzer als im letzten Buch, denn gerade die Neckereien zwischen den einzelnen Gefährten und ihre individuellen Charaktere machen die Geschichte zu etwas besonderem.
    Der Ideenreichtum und die Liebe zu seinen Figuren ist das, was mich am Autor immer sehr begeistert. Seine Figuren sind etwas ganz besonders und bleiben dem Leser lange im Gedächtnis, mit dem Beisatz nach dem Weglegen des Buches einen guten Freund verabschiedet zu haben. Ob es Regis ist, der abstinente Vampir, oder Milva, die tapfere Kriegerin. Geralt, der mutig und heldenhaft ist, aber dennoch seine kleinen Fehler hat, oder Yennefer, die schön und berechnend ist und deren Herz Geralt gehört.

    FAZIT: Andrzej Sapkowski ist es wieder einmal gelungen einen Band seiner Geralt Saga zu schreiben, der mich sehr begeistert hat und mit Spannung in seinen Bann gezogen hat. Ich habe einen großen Teil des Buches regelrecht verschlungen und bin nun schon sehr gespannt auf den fünften und letzten Band, der das Schicksal Ciris von Cintra (hoffentlich) aufklären wird.

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    Elwes avatar
    Elwevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Schwalbenturm" von Andrzej Sapkowski

    Der Schwalbenturm ist düsterer als die Vorgänger-Bände, viel düsterer ... der Ton wird bitterer und härter und das Geschehen nimmt eine Wendung nach der anderen, bei der man schier verzweifeln möchte.
    Der Hexer und seine Gefährten schleichen sich aus der Armee der Königin von Riva, die Geralt doch gerade zum Ritter befördert hat, aber nun erwartet, dass er in ihrem Heer gegen die Nilfgarder kämpft.
    Sie setzen ihre Suche nach den Druiden fort, von denen sie sich einen Fingerzeig auf Ciri's Verbleib erhoffen. Geralts Laune verschlechtert sich zunehmend, Selbsthaß, Verbitterung und zunehmende Verzweiflung. Dazu wittert er Verrat in den eigenen Reihen. Und quält sich mit nebulösen Träumen über Ciri und der Befürchtung, dass sie längst tot ist und er nicht da war, um ihr zu helfen.
    Hauptperson dieses Buches aber ist Ciri, der Großteil der Handlung dreht sich um Ciri, die schwer verwundet von einem Einsiedler vom Pferd gezogen wird und ihm nach ihrer Genesung erzählt, was ihr zugestoßen ist, nachdem sie sich als Falka mit den Ratten ihren Weg durch's Land raubte und mordete ... doch nicht für lang.
    Viele verschiedene Parteien sind auf der Jagd nach Ciri und nach der Jagd auf den Hexer, ihre Interessen sind verschieden, doch alle eint sie Blutdurst und Brutalität und Grausamkeit.
    Sie vertreten verwundene, einander überlappende, manchmal gegensätzliche Kräfte, die alle des Älteren Bluts in Ciri habhaft werden wollen.
    Und so verwunden wie die Geschichte, so verwunden ist auch die Erzählform: Die Handlung wird aus vielen verschiedenen Perspektiven berichtet, fast immer in Form einer Rückblende. Ciri, Geralt, Rittersporn und ein halbes Dutzend weiterer Erzähler, vor allem aus den Reihen der Verfolger.
    Am Ende fügt sich alles zusammen, am Ende macht alles Sinn.
    Unterwegs ist es nervenaufreibend spannend, oft grausam, also seelisch grausam, man wünscht und hofft und fiebert ... und schon ist es wieder Morgen und das Buch zu Ende. Weil man es vorher nicht aus der Hand legen konnte.
    .

    Schwalbenturm hat nicht diese unbeschwerte Fröhlichkeit, die oft bei den anderen Bänden durchschimmert und erst recht nicht den Optimismus, an den man sich so gern klammern würde.
    Aber es ist ein spannendes, gutes Buch, eine würdige Fortführung der Serie und sie schürt die Ungeduld beim Warten auf den nächsten Band.

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    sabistebs avatar
    sabistebvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Schwalbenturm" von Andrzej Sapkowski

    Und es wird sich erheben der König des Südens gegen die Könige des Nordens und wird ihre Länder wie eine Überschwemmung überfluten; sie werden zerschmettert werden und ihre Völker vernichtet. Denn es kommt Tedd Deireáth, die Zeit des Endes, eine Schwertzeit und Beilzeit, die Zeit der Verachtung, die Zeit der Weißen Kälte und der Wolfsstürme.

    Sechs Tage nach der Schlacht auf der Brücke. Rittersporn, Geralt, Regis, Milva und Cahir sind immer noch auf der Suche nach den Druiden, um zu erfahren wo sich Ciri aufhält. Aber eine Prophezeiung verheißt Geralt nichts Gutes. Er wird sie finden, um sie sofort wieder zu verlieren. Und das für immer, unwiderruflich und er wird alle seine Gefährten verlieren. Die Welt die er kennt wird aufhören zu existieren und wiedergeboren werden.

    Wenn es in jener Nacht jemandem gelungen wäre, sich zu der in mitten der Sümpfe verborgenen Hütte mit dem eingesackten und moosbewachsenen Strohdach zu schleichen, wenn er durch die Spalten in den Fensterläden gelugt hätte, hätte er im spärlich erhellten Inneren einen graubärtigen Greis in einem Schafspelz und ein aschblondes Mädchen erblickt, dessen Gesicht von einer Narbe auf der Wange entstellt war. Doch das war nicht möglich. Niemand konnte das sehen. Die Hütte war im Röhricht des Sumpflandes verborgen. In einer ewig in Nebel gehüllte Einöde, in die sich niemand wagte.

    Hier nun der vierte Band der Saga um den Hexer Geralt und sein Schicksalskind, Ciri, die Schwalbe, das Löwenjunge von Cintra. Die Geschichte spielt zwischen dem Winteräquinoktium (22. oder 23. September) bis in die dritte Novemberwoche hinein.
    Unglaublich verschachtelt, poetisch und geschickt wird diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und von verschiedenen Zeitpunkten aus erzählt. Zum einen erzählt Ciri ihre Erlebnisse einem alten Einsiedler, Teils werden sie ein Jahr später vor einem Tribunal rückblickend erzählt, teils berichten Protagonisten nur wenige Monate und Tage zurückliegende Erinnerungen und diese Blickwinkel werden ineinander verschränkt und verschachtelt. Aus diesen verschiedenen Erzählungen, die von den unterschiedlichsten Personen erzählt werden, erschließt sich dem Leser nach und nach das Gesamtbild der Geschichte ohne dass es jedoch jemals unübersichtlich und verwirrend werden würde. Trotz der verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven, die teils mitten in Abschnitten von einem Satz zum nächsten wechseln, wird die Geschichte doch fast linear erzählt. Eine ungewöhnliche, meisterliche Erzählweise, die ich so noch nie erlebt und gelesen habe. Sehr lebendig, Abwechslungsreich und doch anspruchsvoll.
    Das Geheimnis das Ciri umgibt wird immer mehr gelüftet, aber nicht so weit, dass man wirklich wüsste was es damit schlussendlich auf sich hat und haben wird.
    Der Humor kommt diesmal auch nicht zu kurz. Sapkowskis Humor ist teilweise sehr schwarz und dezent (Regis nennt sein Maultier Drakuul (S. 101)) und erschließt sich teils nur aus dem Zusammenhang.

    Fazit: Sapkowskis erzählweise ist meisterlich, ungewöhnlich und poetisch, voll schwarzem Humor und doch spannend. Diese Geschichte ist ohne die Vorkenntnisse der 3 (oder besser 5) Vorgängerbände nicht zu verstehen und es gibt auch keine Zusammenfassung am Anfang, daher ist von einem Querseinstieg in die Reihe nur dringend abzuraten.

    Die Reihe:
    Der letzte Wunsch: Erster Band der Geralt-Saga
    Das Schwert der Vorsehung: Zweiter Band der Geralt-Saga

    Das Erbe der Elfen: Roman
    Die Zeit der Verachtung: Roman
    Feuertaufe: Roman
    Der Schwalbenturm: Roman
    Die Dame vom See: Roman

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Schwalbenturm" von Andrzej Sapkowski

    In dem 4. Roman der Hexer-Saga suchen Geralt, der Hexer, und seine Gefährten weiterhin Ciri, die verschwundene Prinzessin von Sintra. Diese wiederum erholt sich von ihrem Martyrium bei dem Einsiedler Vysogota und weiß mittlerweile, dass ihr Ziel der Schwalbenturm ist.
    Dieser 4. Teil der Hexer-Saga hat mir wirklich sehr gut gefallen. Durch die abwechselnde Erzählweise baut sich permanent Spannung auf. Die Protagonisten sind, wie immer bei Sapkowski, sehr gut beschrieben, so dass man sie genau vor Augen hat. Dieses Buch enthält mehr Grausamkeit und den Humor, der in vorangehenden Teilen noch zu spüren war, wird man hier umsonst suchen. Ich habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen, da es mich nicht losgelassen hat. Besonders die letzten Kapitel waren fesselnd und ich musste, nachdem ich das Buch aus der Hand gelegt hatte, erst wieder in die Realität zurückfinden.

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    Ravells avatar
    Ravellvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Gewohnt kompromisslos und durchdacht, allerdings entschieden zu verworren und zerpflückt, teilweise auch zu exzessiv.
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    Sahani88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartig! Fantasy vom Feinsten! Besonders für TheWitcher-Fans ein Genuss!
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    Jadras avatar
    Jadravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Genauso gut wie seine Vorgänger. Bin begeistert.
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