Die Zeit der Verachtung

von Andrzej Sapkowski 
4,4 Sterne bei127 Bewertungen
Die Zeit der Verachtung
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mit gewohnt eigenem Erzählstil geht die Geschichte um den Hexer und der jungen Ciri weiter

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Spannend bis zum schluss

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Inhaltsangabe zu "Die Zeit der Verachtung"

"Humor, schnelle Dialoge, erfrischend ungewöhnliche Fantasy." " Neues aus Anderwelt" über die Hexer-Saga.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423214353
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:DTV
Erscheinungsdatum:01.09.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    annlus avatar
    annluvor einem Monat
    Kurzmeinung: mit gewohnt eigenem Erzählstil geht die Geschichte um den Hexer und der jungen Ciri weiter
    Krieg bahnt sich an

    „Stelle auf deinem Schlachtbrett Könige, Damen, Läufer und Türme auf. Kümmere dich nicht um mich, denn ich bedeute auf diesem Schlachtbrett nicht mehr als der Staub, der es bedeckt. Das ist nicht mein Spiel.“


    Hexer – Saga Band 2


    Während Ciri bei Yennefer ist, versucht Geralt alle Gefahren aus dem Weg zu räumen, die das Mädchen bedrohen könnten. Dazu gehört nicht nur der geheimnisvolle Rince, sondern auch die verbleibenden Könige, die Ciri als Konkurrenz lieber aus dem Weg haben wollen. Als der Hexer wieder auf die Beiden trifft, brodelt es bereits im Land. Auch die Zauberer versuchen ihr Spiel zu spielen. Geralt will sich aus den Intrigen heraushalten – mit Yen an seiner Seite und der Bedrohung für Ciri ist das allerdings nicht leicht.



    Wie bereits in anderen Büchern der Saga wird die Geschichte von einem Nebencharakter eingeleitet. Per Zufall begegnet dieser nicht nur Ciri und Yen, sondern auch Geralt. Dadurch, dass es sich bei ihm um einen königlichen Boten handelt, bekommt der Leser auch gleich einen Einblick in die Situation im Land: die Elfen sind auf Kriegsfuss, die nichtmenschliche Bevölkerung wird unfair behandelt und die Königreiche steuern auf einen Krieg zu.


    Danach übernehmen abwechselnd Geralt und Ciri die Erzählung. Während er sich um die Gefahren kümmert und damit auch unbewusst im Spiel der Mächtigen mitmischt, plagt sie sich mit der Aussicht in die Schule für Zauberinnen eintreten zu müssen. Wie nicht anders zu erwarten, widersetzt sie sich was dazu führt, dass die drei sich wiedertreffen – wobei auch Rittersporn wieder mit dabei sein darf.


    Durch den Erzählstil hat es etwas gedauert, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Als der Fokus aber auf die Hauptcharaktere gerichtet wurde, fand ich es wieder ansprechend – wenn es auch der Stil nicht immer leicht macht die zu Grunde liegenden Aussagen hinter dem Oberflächlichen zu erkennen. Dabei werden öfters Ereignisse oder wichtige Zusammenhänge nur angedeutet und müssen aus dem offen Gesagten heraus interpretiert werden.


    Mit fortlaufender Geschichte tritt der neue Krieg immer mehr in den Vordergrund und beeinflusst auch die Hauptcharaktere – unter ihnen besonders Ciri. Die „Zeit der Verachtung“ bezieht sich auf die Veränderungen, die die Schrecknisse des Krieges – in gewohnt distanzierter, faktenbezogener und damit sehr offener Weise beschrieben – in den Beteiligten auslösen.


    Fazit: Auch dieser Band zeichnete sich durch eine besondere Erzählweise aus, die über Nebencharakter und Andeutungen die Geschichte weiterlaufen lässt. Die Ereignisse begannen langsam, wurden aber zunehmend spannender.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 10 Monaten
    Spannend und interessant geht es weiter

    Yennefer ist mit Ciri nach Gors Velen unterwegs, um dort an einem Uaubererkongress teilzunehmen, außerdem soll Ciri in eine Zaubererschule aufgenommen werden, Geralt von Riva geht derweil seiner Arbeit nach und die politische Lage macht einen Krieg immer wahrscheinlicher.

    „Die Zeit der Verachtung“ ist der zweite Teil der Romane um Geralt von Riva und führt das Geschehen aus dem ersten Band fort. Alle bekannten Charaktere treten auch hier wieder auf, und es kommen neue, interessante dazu. Der Fokus allerdings liegt klar auf Ciri, ihr sind sogar die letzten beiden Kapitel gänzlich gewidmet, die zudem von der sonst üblichen Erzählweise abweichen. Vor allem Ciri und ihre Entwicklung, aber auch, was man über ihre Herkunft erfährt, führen zu überraschenden und interessanten Wendungen.

    Sapkowski erzählt einen großen Teil über Dialoge, auf diese Art erfährt der Leser wichtige Hintergrundinformationen, aber auch, was mit den Protagonisten passiert, wenn er nicht dabei ist, denn es gibt immer wieder Perspektivewechsel. Ich liebe diesen Erzählstil, den ich in dieser Perfektion sonst noch nirgends erlebt habe. Dem Autor gelingt es tatsächlich, neben den Informationen auch Spannung und Humor zu vermitteln. Und auch sonst erzählt Sapkowski exzellent, bildhaft und voller Emotionen.

    Die Welt, die Andrzej Sapkowski erschaffen hat, wird immer weiter ausgebaut, immer mehr Legenden und Hintergründe werden hinzugefügt und die Welt damit immer weiter entwickelt. Und auch die Geschichte, die erzählt wird, wird immer ausgereifter und interessanter. Zum Ausbau der Welt tragen auch die kapiteleinleitenden fiktiven Zitate bei, die gut zu den einzelnen Kapiteln passen.

    Mir gefallen die Bezüge zu bekannten Märchen, Sagen und Legenden immer wieder sehr gut, und auch an gesellschaftskritischen Bezügen spart der Autor nicht. Verbindungen gibt es auch auf andere Weise, so z. B. einen Halbling, der Franklin heißt und Ideen bzgl. Gewittern hat. Ich freue mich immer wieder, wenn ich so etwas entdeckt!

    Hin und wieder habe ich ein bisschen den Überblick verloren, wer gegen wen und warum, aber so schlimm war das nicht, spannend und lesenswert ist es trotzdem. Ein Karte wäre aber dennoch schön gewesen, alleine, um all die genannten Herrschaftsgebiete einordnen zu können.

    Am Ende hat sich die Geschichte ganz anders entwickelt, als zunächst gedacht, und man kann gespannt sein, wie sie im nächsten Band weitererzählt wird. Er liegt bei mir schon parat und ich freue mich darauf, ihn zu lesen.

    Auch der zweite Roman der Reihe ist absolut lesenswert, schwer aus der Hand zu legen, und bringt die Geschichte ein ganzes Stück weiter, wenn auch in eine für mich nicht erwartete Richtung. Ich vergebe wieder begeisterte volle Punktzahl und eine Leseempfehlung – aber bitte zunächst Band 1 lesen!

    Kommentare: 1
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    M-ephistos avatar
    M-ephistovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend bis zum schluss
    Glorreiche Fantasy

    Es wird Krieg geben. Habe das Buch nach "Das Erbe der Elfen gelesen". Das Buch bietet alles, was gute Fantasy braucht.

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor einem Jahr
    Es geht weiter

    Adrzej Sapkowski führt uns weiter durch seine Welt und wir machen uns gemeinsam mit ihm auf dem Konvent der Zauberer beizuwohnen.

    Dabei werden wir mit Intrigen und einem sich anbahnenden Krieg konfrontiert. Die Ereignisse beginnen sich im wahrsten Sinn des Wortes zu überschlagen und die Handlung fokussiert sich auf einige Figuren, die wir bereits liebgewonnen haben und jenen, die noch hinzukommen, die in einem gelegentlich Abscheu und dann doch auch wieder Faszination hervorrufen.

    Das Ende ist - ähnlich wie bei dem Autor bereits bekannt - nicht wirklich abgeschlossen, aber man erkennt, dass man weiterlesen muss, wenn man erfahren will, wie es ausgeht und welche Ereignisse noch auf einen zukommen.

     

    Fazit: Eine wie immer äußerst gelungene Handlung, die sich stellenweise geradezu überschlägt und zum Ende hin nichts an Spannung verliert.

    Ich bin mal weiter lesen.

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    dominonas avatar
    dominonavor einem Jahr
    Stilsicher, eindrucksvoll, aber mit kleinen Wacklern

    Ich bin über die Darstellung der Beziehungstiefe in diesen Büchern immer wieder sehr überrascht und könnte gerade der Entwicklung zwischen Yen und Geralt ewig folgen. Ciri dazwischen macht das Ganze mal einfacher, mal schwerer und die kriegerischen Entwicklungen sind eine Zugabe. Auch Humor ist grandios, besonders von Rittersporns und Geralts Seite. Leider zog es sich an manchen Stellen dann doch ein bisschen zu sehr. Dennoch bin ich gespannt wie es weiter geht.

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    PatsImaginationss avatar
    PatsImaginationsvor 2 Jahren
    Zeit der Verachtung, Zeit wie im Fluge verschwunden

    Auf einer Zaubererversammlung geschieht Verrat, der die etwas andere Familie des Hexers sprengt. Yennefer ist plötzlich verschwunden und auch von Ciri fehlt jede Spur. Während der Krieg der nördlichen Königreiche gegen das Kaiserreich Nilfgaard aufzieht, ist der Hexer im Brokilon um sich von seinen Verletzungen zu erholen. Doch natürlich hält es ihn dort nicht lange. Ciri hingegen hat sich in einer Wüste verirrt. Ihr einziger Gefährte ist... (nicht lachen, versucht nicht zu lachen)... ein EINHORN!

    Immer spannender verläuft die Geschichte um den Hexer Geralt von Riva. Innerhalb von wenigen Stunden hatte ich den neuen Teil gelesen und ich finde ihn noch gelungener als den Vorgänger. Gespickt mit wundervollen Überrschungen. Besonders hat es mir der fingierte Überfall auf den Grenzort Gleiwitzingen angetan. Der Historiker in mir musste wirklich lachen, weil er es überhaupt nicht erwartet hatte.

    Ich freu mich auf die Fortsetzung.

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    Medienjournals avatar
    Medienjournalvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Zeit der Verachtung" von Andrzej Sapkowski

    Der zweite Teil der Saga wird den hohen Ansprüchen gerecht und übertrifft sie teils sogar. Hätte er nicht mit einigen Schwächen gegen Ende zu kämpfen, wäre Die Zeit der Verachtung eine (noch) höhere Wertung sicher gewesen.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2011/06/die-zeit-der-verachtung-buch/

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    sabistebs avatar
    sabistebvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Zeit der Verachtung" von Andrzej Sapkowski

    Die Zeit des Krieges ist eine Zeit der Verachtung. Man verachtet andere für deren Taten, man verachtet sich selber für Dinge die man getan oder unterlassen hat und man wird von anderen verachtet für das, was der Krieg aus einem gemacht hat.
    Nilfgaard rüstet zum Krieg und erobert ein kleines Königreich nach dem anderen. Auch vor der Loyalität der Zauberer macht der Herrscher von Nilfgaard nicht halt, der auf der Suche nach Ciri ist. Denn nur das Löwenjunge, kann ihm die Legitimation verschaffen über diese neu eroberten Länder zu herrschen. Doch das Löwenjunge Ciri entpuppt sich als Falke, schnell, gefährlich, wendig und grausam. Und so kommt es zu einem Verrat in den Geralt nichtsahnend hineinstolpert.

    Ciri ist mit Yeneffer auf dem Weg zum Konvent der Zauberer auf der Insel Thanned. Dort will Yennefer sie in die Zauberinnenschule geben, damit aus Ciri eine richtige Zauberin wird. Ciri jedoch vermisst Geralt und fühlt sich eingeengt. So entwischt sie Yeneffer und schlägt sich, verfolgt von der wilden Jagd, zu ihrem Ziehvater durch.
    Dies gibt Yennefer und Geralt endlich die Gelegenheit sich auszusprechen, denn noch immer lieben sich die beiden, sind aber beide zu stur sich das einzugestehen. So macht Yennefer den ersten Schritt und nimmt Geralt auf eine Zaubererfeierlichkeit mit und stellt ihn allen somit offiziell als ihren Partner vor. Wer hätte ahnen können, dass dadurch so viele schreckliche Dinge ihren Lauf nehmen würden. "Doch die Weltgeschichte verlief so, wie sie verlaufen ist [...] und das ausschließlich aus dem Grunde, dass der Hexer Skrupel hatte. Als er gegen Morgen erwachte und ein Bedürfnis verspürte, tat er nicht, was jeder getan hätte [...] er ging nicht auf den Balkon, um in den Blumenkübel mit Kapuzinerkresse zu pinkeln (S: 106f)".

    Die Elfen, von den Menschen aus ihrem angestammten Gebiet verdrängt gingen ja bereits in Band ein zum Guerillakrieg über. Nun haben sie sich den Nilfgaarden angeschlossen, um von ihnen, nach Ende des Krieges, ein eigenes Königreich zu erhalten.

    Diese politische Intrigen und Ränkespiele werden von düsteren Prophezeiungen über Ciris Schicksal überschattet.
    "Zu sagen ich hätte sie gekannt, wäre eine Übertreibung. Ich glaube, außer dem Hexer und der Zauberin kannte sie niemand wirklich. Als ich sie zum ersten Mal sah, machte sie überhaupt keinen großen Eindruck auf mich, selbst unter den ziemlich unheimlichen Begleitumständen." (Rittersporn über Ciri S. 62)
    Ciri scheint von einer Massenmörderin Namens Falka abzustammen, die ganze Städte in Schutt und Asche legte und kurz vor ihrem Tod eine fürchterliche Prophezeiung machte "Aus dem geschändeten Älteren Blute wird er geboren werden, der die Völker und die Welten vernichtet. Tod, Tod und Rache Euch allen und euren Kindeskindern." (S. 344)

    Als es auf Thanned zum Umsturz kommt kann Ciri durch ein defektes Dimensionenportal flüchten und findet sich einsam und allein in der Wüste wieder, nur mit der Standardausrüstung einer Dame "Leider sah die Standardausrüstung einer Dame die Situation nicht vor, in der sie sich jetzt befand. Der Beutel enthielt einen Schildpattkamm, eine kombinierte Nagelschere und "Feile, [...] einen Tampon [...] und Salbe für die Hände." (S. 313) und einem jungen Einhorn, das sie "Pferdchen" tauft.
    Nach dem, was Ciri letztendlich erlebt und durchgemacht hat, nach dem Verlust ihrer Blutunschuld und dem forcierten Ende ihrer kurzen Kindheit, wird sie ein Kind der Verachtung. "Sie waren Kinder der Verachtung. Und nichts als Verachtung hatten sie für die anderen übrig. Für sie zählte nur die Kraft. Die Geschicklichkeit mit der Waffe, die sie sich auf der Landstraße rasch angeeignet hatten. Entschlossenheit. Ein schnelles Pferd und ein scharfes Schwert." (S. 395f)

    Meine Lieblingsszene ist die Zaubererparty zu der Yeneffer Geralt mitschleppt.
    Er [Geralt] nörgelte weiter. Er hatte einfach Lust, ein bisschen zu nörgeln. "Es gibt keine Musik. Es zieht wie Hechtsuppe. Man kann sich nirgends setzen. Werden wir im stehen essen und trinken?"
    Die Zauberin betrachtete ihn mit einem schmachtenden, veilchenblauen Blick. "Natürlich" sagte sie unerwartet ruhig, "Wir werden im Stehen essen. Du solltest auch wissen, dass ein längerer Aufenthalten bei den Tischen mit den Speisen als Taktlos gilt." [...]
    Zu alle Übel zog jeder Aufenthalt an einem Tisch mit Speisen gesellschaftliche Verpflichtungen nach sich. [...] Auf das obligatorische Vortäuschen eines Kusses auf die Wange und einen unangenehm weichen Händedruck, ein geheucheltes Lächeln und erst recht geheuchelte, aber gut erfundene Komplimente folgte ein kurzes und langweiliges Gespräch über nichts. (S. 133ff)
    Geralts Fazit dieser Party "Auf mich haben sich Spione gestürzt, mich haben aussterbende Echsen und Hermeline angefallen. Ich bin mit nicht existierendem Kaviar gefüttert worden. Nymphomaninnen, die sich nichts aus Männern machen, haben meine Männlichkeit in Zweifel gezogen, mit Vergewaltigung auf einem Igel gedroht, mich mit Schwangerschaft, was sag ich, sogar mit einem Orgasmus geängstigt, und zwar einen ohne die zugehörigen rituellen Bewegungen. Brrr". (S. 160)
    Yennerfer tröstet ihn natürlich darüber hinweg "Aus einem Fenster im linken Flügel von Aretusa schrie jemand, dass er schlafen wolle, und verlangte fluchend Ruhe. Aus einem Fenster auf der anderen Seite applaudierte [...] jemand enthusiastisch und gratulierte." (S. 184)

    Auch sehr nett:
    "Es ist vorgekommen, dass die Beratungen der Zauberer ziemlich stürmisch waren und es zu ziemlich aktivem Meinungsaustausch kam. Während eines solchen Austausches hat ein Kugelblitz Kleid und Frisur von Nina Fioravanti beschädigt. Nina hat ein Jahr Arbeit daran gesetzt, die Mauern von Garstang mit einer unglaublich starken Aura und antimagischen Blockade zu belegen. Seitherhat in Garstang kein Zauberspruch mehr gewirkt, und die Diskussionen verlaufen ruhiger." (S. 171)
    Die netten Seitenhiebe auf die Realität fehlen auch diesmal nicht, wie das jährliche Bardenturnier auf Schloss Vartburg (S. 188 )

    Insgesamt eine wirklich sehr gute Fortsetzung voller politischer Intrigen und Rängespiele. Ich hätte ein Glossar gebrauchen können, welcher Zauberer welchem König dient und auch eine Karte der Länder wäre hilfreich gewesen, aber da kann man dem Verlag keinen Vorwurf machen, denn diese gibt es nicht einmal im polnischen Original.

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    deSaintSavins avatar
    deSaintSavinvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Zeit der Verachtung" von Andrzej Sapkowski

    Mir kommt es echt so vor, dass die Hexer-Bücher immer besser werden. Ich wurde wieder königlich unterhalten. Die Geschichten lese ich jedes Mal in Rekordzeit. Sie sind an Spannung kaum zu überbieten. Ich freue mich schon auf den im November erscheinenden Band. Sapkowsy ist wirklich ein Meister seines Fachs.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Zeit der Verachtung" von Andrzej Sapkowski

    Hierbei handelt es sich um den zweiten Romanteil der Hexer- Reihe. Der erste Roman ist "Das Erbe der Elfen". Ich würde jedoch dringend empfehlen, zuerst "Der letze Wusch" und "Das Schwert der Vorsehung" von Sapkowski zu lesen. Denn dort erfährt man viele Hintergründe und kann sich besser in die Romane reinlesen. Wem die ersten Bücher über den Hexer Gerald von Riva gefallen haben, wird hier wieder dieses Buch nicht weglegen können... Das Schicksal von Ciri bleibt weiter spannend...

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