Andrzej Sapkowski Narrenturm

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Inhaltsangabe zu „Narrenturm“ von Andrzej Sapkowski

Die Welt, ein Narrenturm - Teil eins der polnischen Bestseller-Trilogie um den schlesischen Medikus Reinmar von Bielau, in dem wir erfahren, dass er sich auf der Flucht befindet, einerseits der Liebeskunst wegen, aber auch vor der Inquisition.
Schlesien, im Jahr des Herrn 1422: Reinmar von Bielau »hieb seinem Grauschimmel die Fersen in die Weichen, ritt im Galopp über die blühende Heide auf die waldbestandene Anhöhe zu, hinter der er segenbringende, ausgedehnte Wälder vermutetete«.
Der junge Medikus, von seinen Freunden auch Reynevan genannt, ist auf der Flucht vor seinen Häschern. Der Liebe wegen, genauer gesagt, weil er in flagranti erwischt wurde, mit der schönen Adele von Sterz, Eheweib des sich gerade auf einem Kreuzzug gegen die feindlichen Hussiten befindenden Gelfrad von Sterz. Doch auch die Inquisition könnte sich für ihn interessieren, denn was man im heimatlichen Öls nach seinem stürmischen Abgang bei ihm findet, ist neben medizinischen Schriften so manches, das zumindest den Verdacht auf Hexerei aufkommen lassen könnte.
Der sündige Möchtegern-Lancelot hat also ernsthafte Probleme, vor allem, weil ihm Adele nicht aus dem Kopf gehen will.
So durchquert er auf dem Weg nach Breslau das damalige Mittel-Europa, begegnet dabei allerlei Volk, und auch der Narrenturm der Inquisition bleibt ihm nicht erspart, von dessen Warte aus die Welt bis heute einem einzigen Hauen und Stechen gleicht. Doch halt: Hatten die Chiliasten nicht vorausgesagt, die Welt würde im Februar des Jahres 1420 untergehen?

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  • Narrenturm

    Narrenturm

    FrostWolf

    01. June 2016 um 14:50

    War richtig gut (:

  • Rezension zu "Narrenturm" von Andrzej Sapkowski

    Narrenturm

    Uthred

    05. November 2012 um 18:02

    Nicht fertig gelesen ... Nicht mein Fall ...

  • Rezension zu "Narrenturm" von Andrzej Sapkowski

    Narrenturm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2009 um 20:30

    Ich bin ohnehin ein Fan von Andrzej Sapkowski, mag seinen Stil. In dieses Buch musste ich mich erst mal reinlesen, aber dann hat es mich wieder mal so richtig gepackt... In diesem ersten Teil einer Trillogie muss der junge Reinmar vor einer Familienfehde, sowie der Inquisition flüchten und erlebt allerhand Abenteuer. Auf seinem Weg quer durch Schlesien trifft er auf Raubritter, Zauberer, Hexen, Herzöge, Verrückte und Verzauberte. Empfehlen kann ich es Lesern der Gerald- Saga. Wer Sapkowski nicht kennt, sollte wohl besser erst mal reinlesen. Wir bewegen uns hier zwischen historischem Abenteuerroman und Fantasy.

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  • Rezension zu "Narrenturm" von Andrzej Sapkowski

    Narrenturm

    Liisa

    07. May 2007 um 18:34

    Andrzej Sapkowskis »Narrenturm« ist der 700seitige Auftakt-Roman zu einer Trilogie. Zeitlich setzt der Roman Anfang der 20er Jahre des 15. Jahrhunderts ein und geographisch ist er in den schlesischen Herzogtümern verortet. Es ist eine unruhige Zeit damals, religiöse Spannungen - vor allem mit den Hussiten -, die überall drohende Inquisition, die Furcht bzw. Erwartung des Weltuntergangs und politisches Wirrwar machen das Leben an und für sich schon schwierig genug. Der junge Medicus Reinmar von Bielau (auch Reynevan genannt) dessen Interesse sich während seines Studiums in Prag auch der Magie zuwandte, verkompliziert sein Leben noch dadurch, dass er sich mit einer verheirateten Frau einlässt und so die ritterliche Familie des gehörnten Ehemanns gegen sich aufbringt. So beginnt eine Flucht, die mich zum Teil an die Odyssee erinnert. Allerdings ist Reinmar alles andere als ein listiger schlauer Fuchs. Er stolpert eher durch die Lande und nur seinem Glück, mehrfach in letzter Minute auf Menschen zu treffen, die ihm wohlgesonnen sind und die ihm weiterhelfen, verhindert ein schon frühes erbärmliches Ende des Helden der Geschichte, was für eine Trilogie natürlich undenkbar ist. Sapkowski gelingt es ein breit angelegtes mittelalterliches Panorama zu erschaffen und seine Leser dorthin zu entführen. Die Gegend die er dafür gewählt hat, bietet sich an, denn der normale Mensch weiß noch nicht allzu viel darüber. So wird es für Nichtkenner der Gegend und Geschichte dieser Gegend zunehmend schwieriger zwischen Realität und Fakten und Erfindung und Phantasie zu unterscheiden. Die Ebenen verschwimmen, was wiederum gut zur Magie passt, die in der Geschichte ebenfalls eine Rolle spielt. Das Buch enthält viele heute veraltete wenn nicht sogar schon fast vergessene Begriffe sowie lateinische Phrasen und Wendungen. Auch dadurch wird eine recht authentisch mittelalterliche Atmosphäre erzeugt, dürfte aber manchem Leser Schwierigkeiten machen. Für diejenigen, die nicht damit leben können, diese Stellen einfach zu überlesen (was problemlos möglich wäre) und die nicht über Lateinkenntnisse verfügen, gibt es am Ende des Romans ein Verzeichnis mit den entsprechenden Übersetzungen. Hilfreich fand ich auch, dass sich zu Beginn des Buches eine Karte befindet auf der man den Weg des Helden einigermaßen nachvollziehen und sich auch sonst etwas orientieren kann. Hier und da habe ich gedacht, dass man den Roman problemlos auch auf sagen wir 400 Seite hätte unterbringen können. Für Freunde des historischen und/oder fantastischen Romans ist Narrenturm ganz sicher ein Buch, das man gelesen haben sollte. Etwas Durchhaltevermögen und Geduld sind aber schon nötig, immerhin ist ja davon auszugehen, dass die beiden Folgebände ebenso umfangreich werden wie der Startband. Ich selber werde aber die Trilogie wohl nicht weiterlesen, mir ist das Ganze zu aufgebläht und 700 Seiten hin und her wogendes Geprügel, Gemetzel, Gestreite und drumherum nicht wirklich echte Handlung, reichen mir persönlich.

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