Andy Diggle

 4.4 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Green Arrow: Das erste Jahr, James Bond. Band 3 und weiteren Büchern.

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Green Arrow: Das erste Jahr

Green Arrow: Das erste Jahr

 (6)
Erschienen am 20.07.2015
The Losers

The Losers

 (2)
Erschienen am 17.03.2010
James Bond. Band 3

James Bond. Band 3

 (2)
Erschienen am 01.06.2017
The Losers

The Losers

 (1)
Erschienen am 06.10.2010
James Bond. Band 6

James Bond. Band 6

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Erschienen am 20.04.2018
James Bond. Band 3 (lim. Variant Edition)

James Bond. Band 3 (lim. Variant Edition)

 (0)
Erschienen am 01.06.2017
The Losers

The Losers

 (0)
Erschienen am 15.11.2011
James Bond. Band 6 (lim. Variant Edition)

James Bond. Band 6 (lim. Variant Edition)

 (0)
Erschienen am 20.04.2018

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Rezension zu "James Bond. Band 3" von Andy Diggle

mehr Kopf als Hammer
derMichivor 9 Monaten

Wenn bekannte Comicreihen neue Zeichner bekommen, dann scheiden sich daran oft die Geister. Obwohl, es kommt drauf an. Bei langlebigen Superheldencomics ist es längst keine Neuigkeit mehr, wenn neues Personal alte Helden zeichnet. Der Teamwechsel im Fall Asterix wurde jedoch schon aufgrund der langjährigen geistigen Väter Goscinny und Uderzo kontrovers diskutiert. Die noch relativ junge James-Bond-Serie hingegen hat von Warren Ellis und Jason Masters einen handfesten Neustart bekommen, der nun von Andy Diggle und Luca Casalanguida mit geringfügigen Änderungen fortgeführt wird.

Den Bond der ersten beiden Bände konnte man als kantig, aber charmant beschreiben. Im dritten Abenteuer zeichnet das neue Autorenduo den britischen Agenten noch ein wenig düsterer - Charakter und Bildgestaltung betreffend. Mehr Schwarz, mehr blau, mehr Kante, deutlich gnadenloser und noch weniger Humor als zuvor. Dieser Bond ist ein Actionheld mit dem Format eines Jason Bourne und erinnert eher aufgrund der unvermeidlichen Bond-Girls und kleinerer technischer Spielereien noch an sein Alter Ego aus der Feder von Ian Fleming.

Im Vergleich zu den Vorgängern weisen die Bilder allerdings deutlich mehr Dynamik auf, was vor allem bei explodierenden Bohrinseln und implodierenden Riesenaquarien von Vorteil ist. Der Plot rund um Waffenhandel und PC-Terrorismus könnte aktueller kaum sein, ein entscheidender Twist gegen Ende variiert das Motiv vom Bond-Bösewicht auf nette Art und Weise, obwohl die betreffende Person nach ihrer Enthüllung nur noch ihren Plan erklären, ein wenig herumtoben und schließlich das zeitliche segnen darf. Der namentliche Verweis auf die Verbrecherorganisation Spectre erfährt keine Vertiefung.

Darüber hinaus findet nur wenig Charakterentwicklung statt. Bond ist eben Bond, minus Charme und mit wenig Schnauze. M und Moneypenny müssen hier einmal mehr die Sicherheit des MI6-Quartiers verlassen, dass die adrette Vorzimmerdame auch zur Agentin taugt weiß man allerdings schon seit den letzten paar Bond-Filmen. Damit ist "Hammerhead" ein solider Band einer hervorragend gestarteten Reihe, dessen Bilder fesseln, dessen Geschichte aber größtenteils aus vertrauten Versatzstücken besteht.

Bonusmaterial: alternative Cover, Figuren- und Szenenentwürfe

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