Zum ersten Mal von "Flashpoint" gehört, habe ich auf Grundlage des Animationsfilms, der diese Story hier adaptiert. Damals war ich voll im Flash-Hype (die CW-Serie) und konnte nicht genug bekommen.
Jetzt habe ich auch endlich den passenden Comic dazu gelesen (und besitze damit meinen ersten Comic eines DC-Helden). Was ich direkt sehr positiv anmerken kann, sind die ganzen Zeichnungen. Die sind von vorne bis hinten wahnsinnig toll gestaltet, jedes Bild ist ein fantastisches Kunstwerk und man kann sich manchmal nicht satt sehen.
Die Story gefällt mir auch sehr. Barry Allen aka The Flash wacht auf und findet sich in einer alternativen Realität wieder. Seine Mutter lebt, er selbst hat keine Kräfte, Aquaman und Wonder Woman haben in einem Krieg gegeneinander Europa zerstört. Es gibt enorm viel, was hier anders ist, als in der üblichen Zeitlinie. Da ich Alternativ-Zeitgeschichten sehr mag, macht die Story hier bei mir auch nichts falsch. Ich finde sogar, dass viele der Änderungen wunderbar drastisch sind und nicht nur ein "XY lebt plötzlich wieder".
Ein Punkt, den ich störend empfand: Ich hatte das Gefühl, dass der Comic extrem viel außen vor lässt. Im Film gab es da dann doch mehr Szenen mit Superman oder Erklärungen zu den einzelnen Fraktionen im Krieg. Hier fehlt das ein wenig. Meine Freundin informierte mich dann, dass das wohl in entsprechend anderen Comics erweitert wurde, da Flashpoint ja als großer Neustart des DC-Universums geplant war und sich in dieser Flashpoint-Timeline noch andere Comics rund um die Fraktionen tummeln. Trotzdem fand ich es gerade im Endkampf sehr schade, dass jede Figur im Grunde nur für ein Bild zu sehen ist und es dann schon wieder rum ist. Fühlte sich etwas gerusht an ... pun intended.
Alles in allem war ich aber sehr zufrieden mit dem Comic. Seit dem Film wollte ich den Comic unbedingt mal lesen und enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht.












