Andy Strauß Establishmensch

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Inhaltsangabe zu „Establishmensch“ von Andy Strauß

In zahlreichen Geschichten und Texten taucht Andy Strauß in den nur vordergründig normalen, meist sehr skurilen Alltag seiner Protagonisten ein, beobachtet und seziert sie, bis der Wahnsinn aus ihnen heraustropft. Das sammelt er dann ein und zeigt es herum. Ich habe einmal beobachtet, wie der bärtige, Hut tragende Nachbar vom Hutmacher sein ganzes Zimmer in einen Koffer gepackt hat. Erst nur den ganzen Kleinkram, dann die Bilder, sein Bett, die Tapete, Badewanne, alles rein, ganz unnachgiebig. Als das Haus leer war, packte er es auch hinein, zuletzt noch den Gartenzaun und die Nachbarskinder, wahrscheinlich, weil er ohne deren Genöle morgens nicht wach wurde.

Tiefgehende Geschichten voller Skurrilität, Wahnsinn, Perversion und Gewalt, die mich an Kafka erinnern und zum Denken verführen!

— Raven

Kuriose Kurzgeschichten, teilweise sehr lustig und für meinen Geschmack teilweise zu krass!!!

— Simba99

Viele kleine Dosen pralles und lautes Leben, mal humorvoll, mal nachdenklich. Toll! Sollte man mal lesen.

— kfir

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  • Establishmensch

    Establishmensch

    GothicQueen

    20. August 2017 um 16:19

    "Establishmensch" von Andy Strauß ist das erste Buch, was ich vom Autor gelesen habe. Es war damals das erste Geschenk, was mir mein jetziger Mann geschenkt hat. Ich habe damals unheimlich gerne Bücher des Verlags "U-Books" (jetzt Unsichtbar Verlag) gelesen. Ich kam an den Verlag über Bücher von Dirk Bernemann (Ich hab die Unschuld kotzen sehen)...Jedenfalls hatte er sich das damals gemerkt und mir dieses Buch geschenkt, welches ich noch nicht hatte. Es bekam damals 4 Sterne von mir.Andy Strauß war mal Poetry-Slammer. Er kann Worte also gut formen, sie zu Sätzen machen und die Leute damit an sich binden. In diese Buch geht es um Personen, wie sie skurriler, abartiger und perverser nicht sein könnten. Diesen Personen möchte man niemals begegnen. Andy Strauß schafft es die Personen real zu machen. Es ist wie bei einem Unfall: Man möchte nicht hinsehen und auch nicht wegsehen. Die Figuren möchte man sich nicht vorstellen, und doch stellt man sie sich ziemlich genau vor, weil Andy Strauß sie so gut beschreibt. Grundsätzlich kann ich Andy Strauß allen denen empfehlen, die das Genre des Anti-Pop mögen. Wer gerne Autoren mag wie zum Beispiel Dirk Bernemann, Ina Brinkmann oder Stefan Kalbers, für den ist dieses Buch auch eine Empfehlung. Ich würde es jederzeit wieder lesen. Auch wenn erst mal weitere Bücher von Andy-Strauß auf meiner Lese To-Do-Liste stehen. So zum Beispiel: Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind. 

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  • Geschichten die zum Denken verführen

    Establishmensch

    Raven

    01. August 2016 um 00:52

    Das Buch "Establish Mensch" aus der Reihe Anti-Pop von UBooks-Verlag ist 153 Seiten lang und von Andy Strauß geschrieben. Das Buch hat eine mittelmäßige Softcoverqualität mit schönen dicken Leseseiten und passendem Cover.In Establishmensch taucht Andy Strauß in den Alltag von augenscheinlich ganz normalen Personen ein, die oftmals voller Wahnsinn und/oder Perversion stecken. Die Geschichten von Andy Strauß erinnern mich an die Werke Kafkas, die ich liebe und deshalb liebe ich auch Andy Strauß. Ich denke das man sein Werk vermutlich nur lieben oder hassen kann. Es ist voller Gewalt, Wahnsinn, Perversion, Skurrilität und es verführt zum Denken. Es hat mich und meinen Geist bewegt und war leider zu schnell beendet. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und in meinem Kopf sind Gedanken auf und ab gesprungen haben sich zu Fragezeichen und Ausrufezeichen geformt und mich wieder ein Stückchen weiter gebracht auf meiner Reise durch die Realität und die Anderswelt.Fazit: Ein skurriles, tiefgehendes Werk voller Gewalt, Perversion und Wahnsinn, welches an Kafka erinnert und zum Denken verführt. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Establishmensch" von Andy Strauß

    Establishmensch

    Revontulet

    14. September 2009 um 14:38

    Bei diesem Buch läuft es einem kalt über den Rücken. In vielen Kurzgeschichten, die teilweise zusammenhängen, werden Sachen beschrieben und Protagonisten vorgestellt, wie man sie nie im Leben erleben möchte. Abstrakt, grausam, krank und einfach nur genial. Da zeigt sich mal wieder, wie sehr der Leser sich zum Ekligen und Perversen hingezoigen fühlt. Mit Abscheu und Genuss gelesen kann ich es nur weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Establishmensch" von Andy Strauß

    Establishmensch

    kfir

    07. September 2009 um 21:30

    Viele Geschichten schreibt das Leben. Manche Geschichten sind bei ihrer Entstehung schon eine Anekdote. Manche Geschichten muss man dagegen näher betrachten, die Story fortspinnen, auseinander nehmen, neu zusammen setzen, überzeichnen oder schlicht auf den Punkt bringen. Andy Strauß hat viele kleine und große Begebenheiten beobachtet und die Essenzen dessen zu Papier gebracht. Manches lässt einen laut auflachen, manches wiederum lässt einen das Lachen im Halse stecken bleiben, denn political correctness ist die Sache des Autoren nicht. Doch immer lohnt es sich, genau hinzusehen und die eigenen Gedanken dazu schweifen zu lassen, den Kern der Geschichte zu suchen. Oft erkennt man sich selber wieder, in seinem eigenen Tun, in seinen eigenen Wünschen oder Ängsten. Manchmal verlässt uns der Autor jedoch auch, sucht nach neuen Horizonten und bricht auf zu neuen Ufern. Aber gerade hier lohnt sich ein zweiter und dritter Blick, vielleicht erkennt man ihn und auch sich selbst etwas später. Der Sinn des Lebens wird hier zwar nicht geklärt, doch wurde danach auch nicht gesucht. Vielmehr bleiben die Geschichten verwurzelt im Alltäglichen, greifbar für den Betrachter und voll Vergnügen lesbar. Viele kleine Dosen pralles und lautes Leben, mal humorvoll, mal nachdenklich. Toll! Sollte man mal lesen.

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