Der Marsianer

von Andy Weir 
4,4 Sterne bei702 Bewertungen
Der Marsianer
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (623):
mondys avatar

Spannendes Buch mit vielen technischen und physikalischen Details ... manchmal etwas zu vielen Details. Dennoch mitreißend!

Kritisch (18):
jobahars avatar

Phantasie ja, doch teilweise äußerst blödsinnig und langweilig

Alle 702 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Marsianer"

Gestrandet auf dem Mars - Das Science Fiction Ereignis des Jahres

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315839
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:13.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.09.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    KateMindys avatar
    KateMindyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend, mitreißend und vor allem super gut recherchiert! Lesenswert!
    A New Classic

    Träumt ihr von einer Geschichte, in diese ihr abtauchen könnt, bei der ihr vor Spannung anfangt zu verkrampfen? Eine Geschichte voller Hoffnung, eine Geschichte voller Mut? Dann ist dieses Buch das richtige für Euch! 

    Mark Watney ist mit seiner Crew auf dem Mars, um Bodenproben zu analysieren. Doch die Mission wird abgebrochen, als ein heftiger Sandsturm aufkommt und die Crew gezwungen ist, sich zu evakuieren. Durch unglückliche Umstände wird Mark Watney verletzt, auf den Monitoren ist kein Lebenszeichen zu erkennen. Schweren Herzens reist seine Crew ab, auf dem Weg zu Erde. 

     Doch Mark ist nicht tot, er überlebt den Sandsturm und findet sich alleine auf einem Planeten wieder. Seine einzige Chance: Das Beste aus der Situation machen. Mit viel Sarkasmus, einer hohen Intelligenz und Risikobereitschaft gelingt es Mark, Kontakt mit Houston aufzunehmen. Die Rettungsmission Mark Watney beginnt...

    Mit viel Spannung, Witz und Herz erzählt Andy Weir eine phantastisch recherchierte Geschichte über einen Botaniker auf dem Mars, einem Planeten, auf dem keine Pflanzen wachsen. Weir lässt uns auf Charaktere stoßen, die einen berühren und nachdenken lassen. Ich fragte mich: "Was würde ich tun, wenn ich Mark Watney wäre?" Weir lässt einen über das Wichtige im Leben nachdenken, und über das Leben selbst. 
    Besonders gefallen haben mir die sarkastischen Witze und Anekdoten, die er Watney in den Mund gelegt hat. 
    Dieses Buch ist exzellent, die Charaktere, die Kulissenbeschreibungen, die Darstellung der Einsamkeit und Furcht, der Hoffnung und des Kampfsinns. Ein hervorragend recherchiertes Werk, a new classic! 

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    Robsis avatar
    Robsivor 2 Monaten
    Houston, wir haben ein Problem!

    Fakten zum Buch

    Autor: Andy Weir

    Englischer Originaltitel: The Martian

    Seitenanzahl: 512

    Verlag: Heyne

    Klappentext

    Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

    Meine Meinung

    Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt:

    Zum einen gibt es die Perspektive des Hauptprotagonisten Mark Watney. Er lässt uns an seinem Überlebenskampf teilhaben; an den Begebenheiten, die auf dem Mars herrschen und seinen Ideen, diese für sich zu nutzen. Mir sind dabei vor allem die vielen wissenschaftlichen Ausdrücke negativ aufgefallen, mit denen ich oft nichts anfangen konnte und wodurch ich diese Passagen eher als langatmig empfunden habe. Positiv aufgefallen ist mir der Humor, mit dem Mark seine Situation angeht.

    Darüber hinaus gibt es die Perspektive der Hermes-Besatzung. Die Hermes ist Marks Raumschiff, welches ursprünglich die Mission auf dem Mars durchführen sollte, Mark – augenscheinlich tot - nach dem Sandsturm zurücklässt und mit den verbliebenen fünf Besatzungsmitgliedern wieder gen Erde fliegt. Diese Passagen nehmen erst ab der Mitte des Buches an Fahrt auf, als sie erfahren, dass Mark den Sandsturm tatsächlich überlebt hat. Jedes Besatzungsmitglied ist dabei individuell gezeichnet und obwohl diese Passagen nicht sehr häufig oder lang sind, lernt man die Mitglieder gut kennen und schätzen.

    Die dritte und letzte Perspektive ist die der NASA-Mitarbeiter. Sie ist geprägt von den Versuchen, Mark zu retten, der Koordination mit der Presse sowie den internen Problemen der NASA. Auch hier sind die Charaktere sehr individuell gezeichnet und man lernt sie gut kennen und schätzen.

    Man hat das Gefühl, der Autor weiß, wovon er spricht. Er nimmt uns mit auf eine Reise zum Mars und lässt uns hautnah an allem teilhaben: Der Mission, dem Sandsturm, Marks Überleben, der Rettungsversuche durch die NASA und Hermes. Dabei besticht er vor allem durch seine humorvolle und detaillierte Schreibweise. Mir war sie stellenweise etwas zu detailliert und wissenschaftslastig, dennoch nahm das Buch zum Ende hin noch einmal an Spannung auf, weshalb ich es nicht mehr aus der Hand legen und unbedingt erfahren wollte, ob Mark Watney überlebt oder nicht.

    Fazit

    Wer sich für Wissenschaft begeistert, wird ebenso begeistert von dem Buch sein!

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    J
    Jadzevor 2 Monaten
    „Der Marsianer“ von Andy Weir ist ein wahrlich interessantes Buch.

    Dem Autor gelingt es eine herrliche Astronauten Survival Geschichte zu erzählen, welche meines Erachtens überaus realistisch dargestellt wird. Der Autor vereint chemikalisches Grundwissen und botanische Kenntnisse in einem pamphlet der besonderen Art. Die vielen theoretischen Hintergründe wirken zwar ab und an obsolet beim Lesen jedoch schafft es der Autor durch mehr oder weniger vorhersehbare Plot Twist ein Buch zu schaffen, welches schwer aus der Hand zu legen ist.

    Ein gelunges Sci-Fi Werk mit klarer Leseempfehlung, zum Magnum Opus dieses Genres, fehlt jedoch ein bisschen die Unvorhersehbarkeit vor allem am Ende.

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    Tamileins avatar
    Tamileinvor 3 Monaten
    Spannender Sci-Fi-Roman inklusive Nerdfeeling.

    Klappentext
    Gestrandet auf dem Mars. Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf…

    Das Cover
    Das Filmposter wurde zum Buchcover umfunktioniert. An sich finde ich das immer schade, da dem Buch so ein bisschen die Individualität genommen wird. In diesem Fall starrt uns der Marsianer an, Mark Wahlberg. Dennoch verleiht es diesem Buch einen entsprechenden Wiedererkennungswert und man kann das Buch sofort mit dem Film in Verbindung bringen. Ich bin ein wenig gespalten. Leider konnte ich das ursprüngliche Cover nicht finden. Es würde mich sehr interessieren, für was sich der Illustrator ausgedacht hatte.

    Meine Meinung
    Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich den Film gesehen und den fand ich schon bombastisch. Da die Bücher bekanntlich immer besser sind, waren meine Erwartungen an den Roman natürlich sehr hoch. Zu Anfang war ich sehr enttäuscht. Das Buch zog sich unheimlich und ich kam nicht in die Geschichte rein. Irgendwie las es sich wie ein zäher Kaugummi und ich kam einfach nicht weiter. Das nimmt einem wirklich die Lust am Lesen.
    Doch ich bin niemand, der ein Buch abbricht. Ich lese wirklich bis zum bitteren Ende, da ich es nicht haben kann, wenn ich das Ende eines Buchs nicht erfahre. (Dies gilt im Übrigen auch für Filme oder Serien.) An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich es keineswegs bereut habe weiterzulesen. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, wurde wirklich sehr spannend und zu einem echten Pageturner.
    Das, was es mir anfangs schwer gemacht hat dranzubleiben, war das, was eigentlich wunderbar zu dem Roman passt: Die Nerdigkeit! Mark Watney ist durch und durch Wissenschaftler. Das hat der Autor nicht nur in die Geschichte einfließen lassen, sie lebt davon. Allerdings sind sehr viele wissenschaftliche Begriffe eingebaut und einige Dinge werden wirklich sehr umfangreich und unverständlich (zumindest für mich) erklärt. Das hat es mir nicht leicht gemacht. Aber ich denke, dass Menschen, die sich dafür interessieren, dafür brennen werden.
    Ein wirklich spannendes Buch, mit anfänglichen Startschwierigkeiten, die man aber überwinden kann. Mark Watney ein Held, der eigentlich gar keiner ist. Science-Fiction ist eigentlich nicht so mein Ding. Aber dieses Buch hat mich ein wenig angefixt - und es war natürlich noch besser als der Film, trotz der Schwierigkeiten, die zwischen mir und der Naturwissenschaft bestehen.

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    sechmets avatar
    sechmetvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Story, mit technischen und wissenschaftlichen Komponenten. Die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite erhalten.
    Sehr spannend

    Die Marsexpedition Ares 3 gerät schon nach wenigen Tagen in einen Sandsturm, welcher so heftig ist, dass die Mission abgebrochen wird. Auf dem Weg zum MRM wird Mark Watney verletzt und verliert das Bewusstsein. Als er erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die sind bereits auf dem Weg zur Erde. Jetzt beginnt für Mark Watney der Kampf ums Überleben…

    Was für ein Buch. Eigentlich ist die Hauptfigur Mark Watney gar kein Held. Aber Andy Weir schafft es auf so wundervolle Weise aus ihm einen Helden zu machen. Alleine schon dadurch, dass das Buch damit beginnt, dass Mark Watney alleine auf dem Mars aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, zieht einen gleich in den Bann der Story. Erst so nach und nach erfährt der Leser, was eigentlich passiert ist.

    Andy Weir schafft es hervorragend seine Story mit genau so viel Technik und Wissenschat auszustatten, dass es einerseits sehr realistisch wirkt und andererseits aber auch nicht davon überfrachtet wird. Durch dieses perfekte Gleichgewicht von Wissenschaft und reine Story, wird es nie langweilig. Ganz im Gegenteil. Man wird einfach mitgezogen und fiebert regelrecht mit, wie Mark Watney die diversen Probleme meistert, damit er auf dem Mars überleben kann.

    Obwohl ich den Film bereits gesehen habe, machte es riesig Spaß dieses Buch zu Lesen. Während des gesamten Buches bleibt die Spannung erhalten. Die ganze Zeit habe ich mitgefiebert und mit gelitten. Science Fiction wie sie mir gefällt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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    Aischas avatar
    Aischavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Meine Empfehlung für Sci-Fi-Fans mit Faible für Naturwissenschaften! Tolle Wendungen!
    Ironie im Angesicht des Todes

    Der Plot verspricht ein Maximum an Spannung: Astronaut Mark Watney verunfallt bei einem stürmischen Außeneinsatz auf dem Mars, wird von seiner Crew irrtümlich für tot gehalten und allein auf dem roten Planeten zurück gelassen.
    Es folgen gut 500 Seiten bis zum turbulenten Finale, die wohl nur für hartgesottene Chemie-, Physik- und Technik-Freaks über alle Kapitel hinweg interessant bleiben.
    Ich bin selbst Naturwissenschaftlerin, aber ehrlich gesagt habe ich an einigen Stellen über Details hinweg gelesen. Die wiederholten Berechnungen, etwa wie Mark mit einem Oxygenator aus CO2 Sauerstoff und aus Hydrazin Wasserstoff produziert, um aus den beiden Gasen schließlich lebenswichtiges Wasser herzustellen, waren für mich in der geschilderten Ausführlichkeit einfach zu ermüdend. Ich will auch nicht mit rechnen, wie viel Kilogramm Plutonium wie viel Watt Wärme erzeugen, die wiederum in welche Menge Elektrizität umgewandelt werden können - ich denke, es ist klar, was ich meine.
    Dieses Zuviel an wissenschaftlichen Details ist aber auch schon mein einziger, wenn auch nicht unerheblich, Kritikpunkt.
    Ansonsten hat Autor (und Software-Entwickler) Andy Weir mit seinem Debütroman ein überzeugendes und unterhaltsames Werk für alle Science-Fiction-Fans vorgelegt.
    Alle Figuren agieren authentisch und sind hervorragend charakterisiert. Vor allem den Protagonisten Mark, der gerne den coolen Weltraumhelden mimt und der nur heimlich weint, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sein Humor ist einfach köstlich, etwa wenn er nach dem sekundenschnellen Versagen seines Laptops außerhalb seines Wohnzeltes überlegt: "Vielleicht schreibe ich mal eine Käuferbewertung im Internet. "Brachte Produkt auf den Mars. Sofort kaputt.""
    Neben des schier unendlichen Ideenreichtums des Protagonisten sind es die ebenso glaubhaften übrigen Figuren, die die Geschichte tragen: die taffe Commanderin der Marsmission, der IT-Nerd bei der NASA, der ein wahnwitziges Rettungsmanöver berechnet, der Bürokrat, der kein unnötiges Risiko eingehen möchte oder die PR-Tante, die immer nur hinter einem guten Foto des gestrandeten Astronauten her ist.
    Übrigens bin ich der Meinung, dass die Story mehr als nur Unterhaltung bietet. Ich habe das Buch nach einer Operation gelesen, und es kann durchaus dazu beitragen, eigenes Leid zu relativieren, wenn man sich vergegenwärtigt, dass es Menschen gibt, die in ihrem Beruf bewusst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Dafür vergebe ich einen Extra-Punkt.
    Fazit: Gute, klassische Sci-Fi, als Leser sollte man aber unbedingt Interesse für naturwissenschaftliche Details mitbringen.

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    Schluffvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: das Buch gefällt mir
    der Marsianer

    Weit und breit nichts ausser Sand, Geröll und Felsen. Keine Menschenseele die Dir helfen könnte wenn du in Not geräts. Totale Einsamkeit die Du nur erträgst weil Dein Kampf ums nackte Überleben dir keine Zeit zum Grübeln lässt. Wenn ein Lebenserhaltungssystem mit einer Störung seine Arbeit einstellt musst Du eine Lösung finden wie du es wieder in Gang bringst. Gehen die Pflanzen ein mit denen Du Dich ernährst solltest Du einen Weg finden sie am Leben zu erhalten.
    Stell Dir das vor. Dann hast Du den Stoff aus dem dieses Buch gemacht ist.

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    FrauSchafskis avatar
    FrauSchafskivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mark Watney ist ein unvergleichlich toller Charakter, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.
    Humor siegt über Verzweiflung

    Nachdem ich bereits vor einer Weile die tolle Verfilmung mit Matt Damon in der Hauptrolle gesehen habe, musst ich einfach zugreifen, als ich das Buch in einer Wühlkiste entdeckt habe. Und was soll ich sagen, auch das Buch ist absolut lohnenswert.

     

    Der Plot ist schnell erzählt: Eine Marsmisson mit mehreren Astronauten, die auf dem Planeten forschen, scheitert, als ein Sandsturm die Crew zur Flucht zwingt. Im Chaos des Sturms wird Mark Watney verletzt, vermeintlich tödlich, sodass die anderen schweren Herzens ohne ihn aufbrechen. Doch Mark ist nicht tot - und kämpft nun alleine auf dem Mars, wo es weder Sauerstoff, Wasser oder Nahrung gibt, ums Überleben.

     

    In einer Situation, in der viele andere wahrscheinlich in tiefe Depressionen fallen und innerhalb kürzester Zeit sterben würden, beweist Mark einen unglaublichen Überlebenswille. Sein schier unerschöpflicher Einfallsreichtum lässt ihn eine ausweglose Situation nach der nächsten meistern. Als Leser ist es unheimlich interessant zu sehen, welchen irrwitzigen Plan er als nächstes aus dem Hut - oder in diesem Fall dem Astronautenhelm - zaubert. Und dabei geht ihm noch nicht einmal sein unnachahmlicher Humor verloren, der selbst lebensbedrohliche Situationen hoffnungslos entwaffnet. Ein wirklich beeindruckender Charakter, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Während Mark darum kämpft, am Leben zu bleiben, wird auch auf der Erde alles drangesetzt, um ihn zu retten. Ein Plan erscheint verrückter und auswegloser als der andere, und so, wie die ganze Welt im Roman mitfiebert, bangt auch der Leser mit.

     

    Fazit: Die technischen Details sind zwar wichtig, aber schon sehr ausführlich beschrieben, das führt zwischenzeitlich zu ein paar Längen. Aber insgesamt ist das ein überaus spannender Sci-Fi-Roman mit einem absolut grandiosen Hauptcharakter: 4 Sterne.

     

    Und wer den Film noch nicht gesehen hat: Es lohnt sich, Matt Damon ist wirklich die perfekte Besetzung für Mark Watney.

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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Erzählstil, sehr sympathischer Protagonist mit sinn für Humor- ein spannendes Weltraumabenteuer, das doch technisch realistisch ist.
    Spannendes Weltraumabenteuer, für Technikfans noch einmal spannender.

    "So sieht die Situation also aus. Ich bin auf dem Mars gestrandet und kann weder mit der Hermes noch mit der Erde Verbindung aufnehmen. Alle halten mich für tot. Ich sitze in einer Wohnkuppel, die einunddreißig Tage stabil bleiben soll. [...] Also bin ich wohl im Arsch." (ca. S. 13 (e-Book))

    Besser als Protagonist Mark Watney kann man eigentlich Ausgangssituation und Inhalt des Werks "Der Marsianer" von Andy Weir gar nicht beschreiben.

    Meine Meinung:

    "Der Marsianer" ist ein spannendes Weltraumabenteuer. Die Geschichte um Astronaut Mark Watney, der infolge einer Reihe unglücklicher Umstände auf dem Mars zurückgelassen wurde, ist gerade aufgrund ihres Erzählstils interessant und fesselnd. Erzählt wird die meiste Zeit in Form von Logbuch-Einträgen Marks, in denen er sein Tun und Gedankengänge niederschreibt. Mark als Protagonist zeichnet sich durch einen tollen Sinn für Humor trotz seiner verfahrenen Situation aus, und ist zugleich dennoch ein ungemein kluger und strategisch vorgehender Wissenschaftler und Ingenieur.

    Seine Erfahrungen im Überlebenskampf auf dem Mars werden inhaltlich sehr detailliert geschildert. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich von seinen ganzen technischen Berechnungen und Plänen und Ingenieurstätigkeiten vielleicht die Hälfte verstanden habe, war es dennoch interessant, zu lesen, auf was für Probleme man so auf sich allein gestellt auf einem fremden Planeten stoßen und wie kreativ man bei deren Lösung sein kann.

    Fazit:

    "Der Marsianer" schildert einen spannenden Überlebenskampf allein auf einem fremden Planeten. Ich mochte vor allem den Humor des Protagonisten und den Erzählstil, zumeist in Form von Tagebucheinträgen Marks. Die Geschichte war nicht zu surreal (aus technischer Seite), auch wenn ich nicht alles Handeln verstanden habe.

    Für Leser, die sich allgemein und im Speziellen für Technik (vor allem Raumfahrtmechanik) und Mathematik interessieren, hat das Buch mit all seinen Fachberechnungen und technischen Arbeiten, die beschrieben werden, sicher nochmal einen weiteren Reiz, für alle anderen ist es aber dennoch ein spannender Roman, der von mir 4 Sterne bekommt.

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 5 Monaten
    der Überlebenskampf auf dem Mars

    Der Science-Fiction Roman „der Marsianer“ wurde von Andy Weir geschrieben. Der Roman ist am 13.10.2014 auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 509 Seiten. Er ist hauptsächlich in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Mark Watney.


    Mark Watney gehört mit einigen Kollegen zu den ersten Menschen, welche den Mars betreten. Durch einen Unfall halten ihn seine Kollegen für tot und lassen ihn auf dem Mars zurück. Doch er ist nicht tot. Nun muss er versuchen zu überleben und mit der Erde Kontakt aufzunehmen, damit diese wissen das er noch lebt und eine Chance hat zu überleben.


    Anfangs mochte ich Mark und seine Kreativität wie auch seinen Mut sehr. Er ist jemand der nicht am Boden liegen bleibt, sondern aufsteht und versucht weiter zu machen. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch dazu in der Lage wäre. Seinen Humor habe ich auch sehr gemocht und manches mal musste ich wegen diesem schmunzeln. Doch dann etwa in der Mitte ist er mir einfach auf die Nerven gegangen, wie er mit der NASA geredet hat, war einfach kindisch und dumm. Da es mich so enorm gestört hat, ziehe ich dafür dem Buch einen Stern ab. Die Nebencharaktere lernt man nicht so gut wie ihn kennen und dann deshalb diese nicht wirklich verstehen, aber sie bieten eine spannende Mischung an.


    Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich lange Zeit flüssig lesen ließ. Der Hauptteil des Buches machen Tagebucheinträge von Mark aus. Diese sind sehr interessant geschrieben, aber zudem sehr technisch und irgendwann war es mir einfach zu trocken. Ich habe nur weitergelesen, weil ich wissen wollte ob er überleben würde. Da ich mich jedoch manchmal zum Lesen zwingen musste, ziehe ich den zweiten Stern ab. Den dritten Stern ziehe ich dafür ab, dass das Buch für mich viel zu viele Seiten hatte. Man hätte dies deutlich reduzieren können und es wäre dennoch interessant gewesen. Ich habe mich gefreut, dass es auch Kapitel in der dritten Person Singular gab, welche aus der Sicht der NASA geschrieben sind. Was ich jedoch klasse am Buch fand, war die Tatsache, dass ich sogar die technischen Sachen verstehen konnte und mir dadurch dieses Buch wie einen Film vorstellen konnte.


    Ich empfehle das Buch leider nicht weiter, denn mir hat es einfach nicht gefallen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Charleas avatar

    Hallo zusammen,

    dies ist eine Leserunde, die aus der Insider-Voting-Challenge entstanden ist, daher können hier keine Bücher gewonnen werden, aber es darf natürlich gerne mitgelesen werden, auch wenn ihr nicht an der Challenge teilnehmt.

    Anbei der Link zur Challenge: Insider Top 3 Votings

    Natürlich ist die Rezension keine Pflicht, allerdings könnt ihr nur mit einer Rezension, die bis zum 31.3.2017 geschrieben wurde, ein Los für die Challenge ergattern – es lohnt sich daher.

    Ich freue mich schon sehr auf die Runde.

    Viele Grüße,

    Charley

    Die-weins avatar
    Letzter Beitrag von  Die-weinvor 2 Jahren
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    Yolandes avatar

    Wir haben beschlossen in der  INSIDER-Voting-Challenge  zusammen "Der Marsianer" von Andy Weir zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.03.2017.  

    Das Buch sollte bis zum 31.03.2017 beendet und rezensiert werden. 
    Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig, um Lose zu bekommen. Kann also jeder selbst entscheiden. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.   


    Ich wünsche Euch allen viel Spaß! 
    Zur Leserunde
    Am 8. Oktober kommt mit DER MARSIANER - RETTET MARK WATNEY die Verfilmung von Andy Weirs Erfolgsroman auf die großen Leinwände.
    Erlebt Matt Damon als Mark Watney in Ridley Scotts neuestem Werk.

    Anlässlich des Kinostarts verlosen wir drei tolle Fanpakete zu Film.
    Jedes Paket besteht aus einem Plakat, zwei Kinotickets (deutschlandweit in allen Kinos, die den Film zeigen, einlösbar), einem Bio Energy Shot mit Guarana, einem T-Shirt und natürlich der Romanvorlage zum Film.

    Was ihr tun müsst? Verratet uns in den Kommentaren, welches Buch auf eurer Reise zum Mars nicht fehlen darf.

    Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen viel Glück. :)
    Teilnehmen könnt ihr bis zum 8. Oktober 2015.

    Den Trailer zum Film haben wir hier für euch, weitere Informationen findet ihr im Anschluss.

    ###YOUTUBE-ID=m3FENb6mjO0###



    DER MARSIANER - RETTET MARK WATNEY

    Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis (Jessica Chastain) schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist.

    Aber Watney hat überlebt und versucht nun - vollkommen auf sich allein gestellt - auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum, Überlebenswillen und dem Wenigen, das er hat, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, den „Marsianer“ heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen.

     

    Meisterregisseur Ridley Scott konnte für sein neues Action-Abenteuer, das auf dem Bestseller „Der Marsianer“ von Andy Weir basiert, ein hochkarätiges Starensemble gewinnen, u.a. Matt Damon, Jessica Chastain, Kristen Wiig, Kate Mara, Michael Pena, Jeff Daniels, Chiwetel Ejiofor und Donald Glover.

     

    Ab Donnerstag, 8. Oktober 2015 nur im Kino

     

    https://www.facebook.com/20thCenturyFoxGermany

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    https://instagram.com/foxkino/

     

     


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