Andy Weir Der Marsianer

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Inhaltsangabe zu „Der Marsianer“ von Andy Weir

Ab 8. Oktober 2015 im Kino! Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …

Sehr gut und spannend geschrieben. Zuweilen etwas zu wissenschaftlich, aber für mich als Hard SF-Fan genau das Richtige.

— Martin_Walter
Martin_Walter

Auch für nicht Technik-Freaks absolut spannend und sehr witzig und unterhaltsam geschrieben.

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

Fesselnd, spannend, absolut top! Hab selten Technik und Wissenschaft so unterhaltend serviert bekommen. Klasse!

— Sonne63
Sonne63

EIns der besten Bücher der die ich je gelesen habe! Mark Watney trifft genau meinen Humor!

— Maiximaix
Maiximaix

Normalerweise lese ich nicht solche Bücher, aber dieses habe ich verschlungen.

— Tabeathesuperstar
Tabeathesuperstar

Einer der interessantesten Science Ficition- Romane, die ich je gelesen habe.

— berndskorczyk
berndskorczyk

Manchmal ein wenig langezogen, doch mit dem nächsten Witz war das Gefühl schnell wieder weg gemacht

— rachaelcatherine_
rachaelcatherine_

Ein erschrekend realistisch beschriebenes Horrorszenario. Genau das richtige für Science-Fiction-Liebhaber. Klare Leseempfehlung!

— bookweb
bookweb

Der Stil des Weir ist sehr genial, musste so oft schmunzeln. Zudem ist das Motto von Mark Watney absolut nachahmenswert!

— Enginseer_Malcador
Enginseer_Malcador

Teilweise etwas zäh durch die vielen technischen Beschreibungen. Aber Mark Watney und sein Humor machen alles wett!

— Ladyoftherings
Ladyoftherings

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Leseratt

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  • Wie Wissenschaft und Kartoffeln das Leben retten können

    Der Marsianer
    czytelniczka73

    czytelniczka73

    15. September 2017 um 08:31

    "Ich bin so was von im Arsch.Das ist meine wohlüberlegte Meinung.Im Arsch." Inhalt: " Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …" Meinung: Ich muss zugeben,dass Sci-Fi nicht unbedingt meine bevorzugte Genre ist,die Geschichten sind mir meistens zu sehr techniklastig und weil ich mit Technik nichts am Hut habe...na ja,das versteht sich vom selbst.Aus diesem Grund hatte ich eigentlich auch nicht vor dieses Buch zu lesen(auch den Film habe ich nicht gesehen),aber immer wieder gibt es hier begeisterte Stimmen,die über das Buch berichten und das hat mich doch neugierig gemacht. Zu dem Inhalt muss ich eigentlich nicht viel sagen,da der Klappentext sehr zutreffend ist-nach einer abgebrochenen Marmission bleibt der Astronaut Mark Watney allein auf dem Planeten.Da die nächste Mission erst in 4 Jahren auf den Mars eintreffen soll,muss Mark so lange überleben,was heist er muss vor allem Wsser und Nahrung "aus der Luft zaubern"Auch wenn die Inhaltsangabe für mich nicht so interessant klang,so hat mich die Geschichte recht schnell in ihre Bann gezogen und nicht mehr los gelassen.Natürlich gibt es im Buch sehr viele wissenschaftliche Erklärungen (von den meisten habe ich ungefähr nur die Hälfte verstanden),aber in diesem Fall gehört es einfach dazu und macht die Geschichte authentischer,weil es plausibel macht,wie das Überleben am Mars überhaupt möglich sein kann.Abgesehen von der Wissenschaft ist die Geschichte sehr flüssig und leicht zum Lesen,was vorallem an dem Schreibstil liegt,der ist einfach...zum Verlieben-witzig und ironisch.Ich hab wirklich selten ein Buch gelesen,das so gut und lebendig geschrieben wurde.Für so "Einmannshow" ist die Figur von Mark auch perfekt gewählt,der verliert nie die Hoffnung,und obwohl ihm bewusst ist,dass er wahrscheinlich auf dem Mars sterben wird,versucht er einfach zu überleben,stellt sich jedem Problem und macht einfach weiter.Schon alleine seine Kommentare machen dieses Buch zum einem Erlebniss Fazit: Ja,ich war skeptisch,und es ist nicht so,dass ich auf einmal Sci-Fi Fan bin,aber dieses Buch ist einfach großartig.Wer es noch nicht gelesen hat,verpasst was.

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  • (Über-)Leben auf dem Mars

    Der Marsianer
    Nymphe

    Nymphe

    23. August 2017 um 21:05

    Inhalt:Die Menschheit hat bereits die dritte Mission zum Mars gesandt. Fast schon routiniert werden Steine gesammelt und Experimente gemacht. Doch dann muss die Mission nach nur 6 Tagen abgebrochen werden. Ein Sandsturm zwingt die Crew zur Rückkehr zur Erde. Zurück bleibt Mark Watney. Bei der übereilten Flucht wurde er für tot gehalten und ist nun alleine auf einem ganzen Planeten. Das Buch erzählt von seinem Kampf ums Überleben.Bewertung:Das Buch ist einfach nur wahnsinnig gut und ich zähle hier gerne die Gründe auf:Die Person Mark Watney ist einfach wahnsinnig sympathisch beschrieben. Nie verliert er den Humor, immer hat er noch eine gute Idee und er strotzt vor Fachwissen. Auf den ersten Blick könnte man eine solche Person für unrealistisch halten, aber dabei gilt es zu bedenken, dass die NASA nicht jeden x-beliebigen Menschen auf eine Mission zum Mars schicken würde. Eine Person wie Mark Watney ist genau so ein Mensch, der das Training überstehen würde.Obwohl der Text in weiten Teilen aus einem Logbuch von Mark Watney besteht, wird das Lesen keinesfalls langweilig. Der Erzähler verpackt die vielen technischen Fakten, die nötig sind um das Überleben auf dem Mars zu verstehen, in einen unterhaltsamen Monolog. Ich hatte wirklich nie das Gefühl, dass es einer zweiten Person auf dem Mars bedürfte. Aufgelockert wird das Ganze (aber erst später im Buch) durch die Erzählung der Rettungsbemühungen auf der Erde.Was, meiner Meinung nach, die wichtigste Aussage des Buches ist, ist die Tatsache, dass der Mars eben keine zweite Erde ist. Mark kämpft wirklich um sein Überleben. Die Temperaturen, Sandstürme, stark rationierten Lebensmittel, kaum vorhandene Atmosphäre und fehlende Vegetation machen klar, dass wir mit unserem Planeten gut umgehen müssen. Wir haben einfach keine Alternative.Fazit:Das Buch ist ein wichtiger Vertreter des Science Fiction Genres. Eben, weil so viel Science darin ist und die Fiction sehr realistisch wirkt. Absolute Leseempfehlung!

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  • Authentisches Weltraumabenteuer

    Der Marsianer
    Sonne63

    Sonne63

    04. August 2017 um 11:41

    Inhalt (aus dem Klappentext):Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …Meinung:Dass ein Roman, vollgepackt mit wissenschaftlichen und technischen Raffinessen, selbst Laien fesseln kann, wird hier eindrucksvoll bewiesen. Spannend und voller Witz erzählt Andy Weir die Geschichte eines Mannes, der auf dem Mars ums Überleben kämpft. Immer wieder muss er sich auf die Gegebenheiten einstellen und in Mc Gyver-Manier technisches Gerät bauen. Dabei erklärt der Autor chemische Vorgänge, physikalische Konstellationen, elektrotechnisches Zusammenspiel, alles auf die Zustände des Marslebens zurechtgeschnitten, so authentisch, dass man sich Mark Watney in seinem Kampf sehr gut bildlich vorstellen kann. Man freut sich als Leser, wenn er wieder einen Fortschritt erzielt hat und leidet bei seinen Niederlagen mit. Dazu trägt auch der lockere, gut zu lesende Schreibstil von Andy Weir bei. Ich war von Anfang an gefesselt und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Die bechriebenen technischen Details sind größtenteils an die Wirklichkeit angelehnt. Nur selten änderte der Autor wissenschaftliche Dinge in schrifstellerischer Freiheit ab. Für den Nichtfachmann absolut nicht erkennbar.Fazit: Fesselndes Weltraumabenteuer, absolut authentisch erzählt. Ich habe dieses Buch sehr genossen. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension: Der Marsianer

    Der Marsianer
    JennysGedanken

    JennysGedanken

    03. June 2017 um 12:17

    Der Marsianer von Andy Weir   509 Seiten Heyne Science-Fiction 13.10.2014   TB: 14,99 €                   Ebook: 8,99 €   Inhalt:   Gestrandet auf dem Mars Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes … https://www.randomhouse.de/Paperback/Der-Marsianer/Andy-Weir/Heyne/e445571.rhd Meinung: Jahrelang bin ich darum geschlichen. Les ich es und wenn welches Cover? Aber ich fand dann das Originalcover am besten, doch das ist leider nur im Internet zu bekommen.Das orange-rote Cover erinnert richtig an den Mars und der schwebende Astronaut passt auch perfekt. Doch irgendwann hab ich es mir bei Amazon bestellt. Mein erstes Heyne-Buch. Hab mich mega darauf gefreut. Ich bin in letzter Zeit sehr auf Science-Fiction gekommen, die Bücher gefallen mir immer sehr gut!   Die Schreibweise gewinnt keinen Preis. Es ist teilweise eher wie ein Bericht beschrieben und wenn Mark schreibt ist es eher eine leichte und doch eher schulische Schreibweise. Aber am Ende hat das einfach dazu gepasst. Der Charakter Mark Watney hat mir gut gefallen. Er war sehr symphatisch und hat immer einen Witz auf den Lippen, aber anders hätte er das Ganze auch nicht seelig überlebt. Aber er ist auch sehr schlau, hat gute Biologiekenntnisse und kann aus allem etwas zaubern (auch wenn es manchmal in die Hose geht).   Die Karte am Anfang war oft sehr hilfreich wenn Mark einen Ort benannte und ich erstmal keinen Schimmer davon hatte, wo das sein könnte. Dadurch war die Reise von ihm auch bildlicher als das Buch alleine es hätte sein können. Auch die ganze restliche Gestaltung hat mir gut gefallen. Die tagebuchähnlichen Einträge sind ich Sol eingeteilt, was, nachdem ich dies gegoogelt hatte, sich als Marstage herausstellte. Diese sind kürzer als die Tage auf der Erde, was sich auch auf die Kommunikation mit der Erde auswirkte. Diese war übrigens super interessant und ich habe es gern gelesen, wenn die Kollegen auf der Erde geschrieben haben.   Bald möchte ich auch den Film sehen und somit dann einen Film-Buch-Vergleich auf dem Blog hochladen. Darauf könnt ihr euch freuen, aber nun zum Fazit.   Fazit:   Science-Fiction ist nicht für jeden etwas, doch dieses Buch sollte man gelesen haben. Es ist spannend, packend und hat auch Humor. Der Charakter war mir symphatisch und hat mich oft zum Lachen gebracht. Seine Reise über den Mars wird mit einer Karte sehr gut bildlich veranschaulicht und ich hab mich mit ihm sehr wohl gefühlt und sicher. Außer der Schreibweise im Buch hab ich genossen es zu lesen, aber langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich einen Stern wert ist. Ich hab es gern gelesen und kann es euch mit gutem Gewissen ans Herz legen.

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  • Spannung und Mitgefühl: Der Marsianer

    Der Marsianer
    bookweb

    bookweb

    02. June 2017 um 18:52

    Der Marsianer von Andy Weir Der Marsianer ist 2011 in den USA erschienen. In Deutschland ist das Buch seit 2014 verfügbar (Verlag: Heyne). Das Buh wurde 2015 von 20th Century Fox verfilmt. Klappentext: Ein Mann. Allein. Auf dem Mars. Bringt ihn zurück! Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt… Inhalt: Mark Watney (Astronaut und Botaniker) wird beim Missionsabbruch von Ares 3 durch einen Teil der Wohnkuppel verletzt. Da die Crew keine Lebensdaten mehr von ihm erhält wird er nach kurzer Suche für Tod gehalten und bleibt auf dem Mars zurück. Doch Watney ist nicht tot, er LEBT! Watney sieht als seine einzige Chance zu Überleben auf die nächste Ares Mission zu warten. Bis dahin muss er für Nahrung und Wasser sorgen und den weit entfernten Landeplatz von Ares 4 erreichen. Wie er so schön selbst beschreibt muss er sich „Mit Wissenschaft aus der Scheiße ziehen“. Meine Meinung: Andy Weir stellt in seinem Erstlingsroman ein mögliches Szenario erschreckend realistisch dar. Dennoch ist der Science Fiction Roman immer wieder mit Humor gespickt und dadurch sehr angenehm zu lesen. Ich selbst konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da man einfach wissen will wie es weiter geht. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und trotzdem für eine Science-Fiction sehr realistisch. Eine Meisteleistung! Das Buch wird sogar von Chris Hadfield (Astronaut) als einfallsreich, packend und sehr realistisch gelobt. 5 von 5 Sternen Imformartionen  zum Buch: (deutsche Ausgabe) Autor: Andy Weir Verlag: Heyne Datum der Erstveröffentlichung: 2011 (USA) und 2014 (Deutschland) Preis: 9,99 € (Taschenbuch) Der Film: Der Film ist der beste und sehr realistische Science Fiction Film den ich bisher gesehen habe. Witzig und dennoch ernst. Auch wenn man das Buch gelesen hat ist der Film noch interessant und sehenswert.Mein Instagram Mein Bücherblog

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  • Top Literatur

    Der Marsianer
    Niggls_

    Niggls_

    19. May 2017 um 21:58


    Das Buch ist wirklich gut und hat man echt schnell durch. Es ist übrigens wesentlich besser als der Film.

  • Rettet Mark Watney

    Der Marsianer
    Cubey

    Cubey

    03. May 2017 um 17:42

    Man geht auf eine Feier und verliert im Tumult seine Begleitung aus den Augen und bleibt dann ganz allein zurück, in einer Menge aus wild Fremden. Ärgerlich und in der ersten Sekunde ist man sicherlich auch panisch. Doch kein Problem, dass ein Smartphone nicht lösen könnte.Doch was macht man, wenn man 228 Millionen Kilometer verloren geht? Auf der Ares 3 Mission (also die dritte bemannte Marsmission) gerät der Astronaut Mark Watney und seine Crew in einen heftigen Staubsturm, der sie dazu zwingt den Mars so schnell es geht zu verlassen. Während dieser, mehr oder weniger, überstürzten Evakuierung wird Watney von einer Antenne getroffen und von seinen Crew Mitgliedern getrennt. Dabei wird die Technik seines Anzuges und der Anzug selber beschädigt. Die Crew hält ihn für Tod und verlässt den Mars ohne ihn.Doch, Überraschung! Eine gnädige Seele hatte es gut gemeint mit dem unglücklichen Astronauten und Mark Watney überlebt. Was einem in diesem Buch erwartet ist die Rettung und der Überlebenskampf eines Astronauten, der spannender nicht sein könnte.Sci-Fi ist normalerweise absolut nicht mein Genre. Während eines Urlaubs bei meinem älteren Bruder bekam ich die Chance den Film zu sehen. Und, was soll ich sagen? Ich liebe diesen Film. Die DVD war gekauft und das Buch direkt danach.Man kann nicht anders, als Mark Watney zu lieben. Weit entfernt von jeder Art von menschlichen Kontakt befindet sich Mark Watney einsam und verlassen auf dem Mars. Durch sein fachkundiges Wissen ist er in der Lage sich über einen gewissen Zeitraum am Leben zu erhalten und findet später sogar noch eine Möglichkeit mit der NASA in Kontakt zu treten. Diese ganze Odysse geht er mit einem gewissen grad an Humor, Zynismus und viel Selbstironie an. Er ist sich die ganze Zeit über bewusst, jeder Zeit sterben zu können und verliert seinen Humor nur selten. Auch als ein Mensch, der mit Technik genau so wenig am Hut hat, wie Colleen Hoover mir Bad Endings, habe ich in diesem Buch so ziemlich alles sehr gut verstanden. Watney geht in seinem, teilweise als Tagebuch aufgeführtem, Buch auf jede seine Handlungen ein. Beschreibt seine Gedanken, seine Fehler, seine Wünsche, Ängste und Träume und zieht einen damit in seinen Bann.Während er an dem einen Sol (so werden die Tage auf dem Mars genannt) sich noch über die Gesetzgebung auf dem Mars Gedanken macht, und sich selber als "Weltraumpirat" bezeichnet, so verfällt er wenige Seiten später schon in einen inneren Monolog über die Unglaublichkeit, als erster Mensch so lange auf dem Mars zu sein.Er ist der erste, der diesen Stein sieht. Der erste, der dort war, wo er jetzt ist. Er ist der Erste. Immer und überall. Mark ist ein unglaublicher Charakter, in dem Film auch wunderbar verkörpert, der ein teilweise so technicklastiges Buch selbst für einen Laien und Sci-Fi-Neuling wie mich spannend und ansprechend gestaltet.Neben Mark Watney geht es auch noch um diverse NASA Mitarbeiter wie Venkat Kapoor, Teddy Sanders oder auch den NASA-Wissenschaftler Rich Purnell, welche, jeder für sich, ihren Teil dazu beizutragen zu versuchen, Mark vom Mars wieder runter zu holen. Dass dabei nicht immer alles klappt wie gehofft, steht schon in den Sternen geschrieben. Gerade die Interaktionen von Mark mit der NASA waren immer wieder ein Augenschmaus und haben das Buch für mich einmal mehr versüßt.Und jetzt etwas, dass ich normalerweise nicht mache, ich verweise auf einen Spoiler, da ich finde, dass man dieses Buch selber gelesen haben sollte.!!!!SPOILER!!!!Das Ende, und natürlich wurde Mark gerettet, hat mir mehrfache Schauer über den Rücken gejagt. Selten habe ich bei einem Buch, bei dem das Ende schon früh feststand, so mitgefiebert. Am Ende saß ich mit Tränen in den Augen da und konnte nicht anders als mich zu freuen und zu Jubeln!!!!!SPOILER-ENDE!!!!Was mich am meisten an dem Buch freut, ist die Tatsache, dass es auf der !!offiziellen!! NASA Website einen Bericht über die Technologien aus "Der Marsianer" gibt. Ein unglaublich witziger und interessanter Artikel, der die Geschichte um den verschollenen Astronauten nur noch mehr versüßt!FAZIT:Wer „Der Marsianer“ liest kann vor allem damit rechnen, einen Protagonisten zu erleben, der nicht einfach die Hoffnung aufgibt, sondern immer aufsteht und weitermacht. Der sich mit Witz und Charme dem Mars entgegenstellt und dabei die NASA und den Leser unterhält.Sowohl der Film als auch das Buch sind kleine Perlen und ich würde „Der Marsianer“ immer und immer wieder lesen!Ganz klare Leseempfehlung mit 5/5 Sternen!RETTET MARK WATNEY!(„Und wer zur Hölle ist Rich Purnell?“)

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  • Ich bin begeistert von Mark Watney!

    Der Marsianer
    Die-wein

    Die-wein

    30. April 2017 um 23:34

    Zu dieser Geschichte wurde wahrscheinlich bereits alles gesagt, was gesagt werden musste. Man muss sie einfach gelesen haben! Ich habe mich lange Zeit davor gescheut, da ich eigentlich überhaupt kein Fan dieses Genres bin und mich auch nie allzu sehr für Astronomie oder Raumfahrt interessierte. Dennoch konnte mich das Buch bereits auf den ersten Seiten begeistern, weil ich den trockenen Humor Watneys so herrlich fand, und er ist einfach ein wahnsinnig toller Kerl.Mark Watney bleibt nach einem Unfall, bei dem die Crewmitglieder ihn für tot hielten, alleine auf dem Mars zurück. Eigentlich ein hoffnungsloses Unterfangen, doch er käme nie auf die Idee zu verzagen, beginnt sofort sämtliche Lösungsansätze abzuwägen und berechnet wie lange er mit den Nahrungs- sowie Wasservorräten durchhalten würde - Weiß er doch, dass die nächste Mission erst in einigen Jahren ansteht.Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten mit den vielen technischen Details und brauchte ein Weilchen, bis ich richtig reinkam. Es ist auch keine Geschichte, die man einfach mal so locker nebenher liest, da man sich schon wahnsinnig konzentrieren muss, um sich das halbwegs bildlich vorstellen zu können. Ursprünglich wollte ich das Buch in einer Leserunde lesen, sodass ich mich von einem Leseabschnitt zum nächsten hangelte, dabei mehrere Wochen brauchte und kaum hinterherkam, aber ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie es Mark ergehen wird und ob seine Idee, Kartoffeln zu züchten, fruchtet. Hinzu kam dieser herrliche Sarkasmus, mit dem er seine eigene Situation immer wieder beschrieb, sodass ich nie auf die Idee gekommen wäre, das Buch abzubrechen. Stellenweise habe ich wirklich Tränen gelacht."Mein heutiger Tag begann mit einer Kartoffel, die ich mit etwas Marskaffee hinuntergespült habe. So nenne ich heißes Wasser mit einer aufgelösten Koffeinpille. Der echte Kaffee ist mir schon vor Monaten ausgegangen." (Zitat S. 366)Ab und zu enthält das Buch schon sehr viele Details für Technikbegeisterte sowie Naturwisschenschafts-Freaks, aber auch Ahnungslose (wie ich) kommen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten, denn ich habe stattdessen meinen Fokus mehr auf Mark gerichtet, fühlte mit super unterhalten durch seine Eintragungen ins Logbuch sowie die Unterhaltungen seiner Vorgesetzten.Mein Fazit:Ein wahnsinnig tolles Buch, das jeder selbst gelesen haben sollte. Auch die Nicht-Science-Fiction-Leser werden von dieser Geschichte begeistert sein und sollten auf jeden Fall mal rein lesen! Mark Watney wird sein Übriges tun, sodass ihr spätestens nach einigen Seiten beeindruckt sein werdet und das Buch nie wieder weglegen möchtet.

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  • Der Marsianer

    Der Marsianer
    angeltearz

    angeltearz

    10. April 2017 um 07:28

    Ich bin ein ganz, ganz großer Fan vom Film. Und ich stehe Büchern immer etwas kritisch gegenüber, wenn ich den Film so sehr mag. Oft ist es so, dass das Buch wieder ganz anders ist, als der Film und dann mag ich das Buch nicht. Weil ich ja den Film so mag. Es ist ein Teufelskreis!Aber von diesem Buch wurde mir so viel vorgeschwärmt. Ich musste es einfach lesen! Und ich habe es nicht bereut, denn jetzt liebe ich den Film und das Buch. Klar, ist die Geschichte im Buch etwas anders. Aber das war zu erwarten. Einige Szenen sind anders, aber dadurch nicht schlechter oder besser. Und natürlich bekommt man im Buch mehr Hintergrundinfos. Mark Watney erklärt sehr viel mehr, was er da gerade macht.So ist das Buch auch geschrieben. Er führt ein Logbuch und erzählt, wie er auf dem Mars so lebt. Dann gibt es noch zwei weitere Erzählstränge. Eines von der restlichen Crew auf dem Raumschiff und aus eines aus Houston. Das harmoniert so genial zusammen!Die Charaktere sind alle durchweg sympathisch und sehr gut ausgearbeitet. Es bringt total Spaß alle zu verfolgen und mit ihnen die Rettung von Mark zu planen. Besonders mag ich aber Mark. Er ist so frech und so voller Lebensmut, auch als die Lage aussichtslos war. Er macht sein Ding!Der Schreibstil vom Autor ist schon echt genial. Er schreibt so frisch und frech. Ich musste schon einige Male grinsen, weil er Mark einen echt frechen Charakter verpasst hat. Mit dem würde ich mich gerne mal unterhalten. Wäre bestimmt superlustig.Ich finde das Buch ist wahnsinnig gelungen. Ich möchte das Buch wirklich jedem ans Herz legen. Es geht nicht nur darum, dass jemand auf einem fremden Planeten lebt, sondern dass man aus jeder aussichtslosen Situation das Beste machen kann. Man darf nur nicht Lebensmut verlieren.Das Cover: Ich habe die Filmausgabe. Ich mag den Schauspieler total gerne und deswegen mag ich das Cover auch sehr.Das Originalcover finde ich auch ganz nett. Auch wenn es mit dem ganzen Orange nicht meine Farbe ist.Fazit: Ein geniales Buch! Frischer und frecher Schreibstil vom Autor, sehr tolle Charaktere und die Geschichte ist überhaupt sehr genial.

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  • Der Marsianer

    Der Marsianer
    killerprincess

    killerprincess

    02. April 2017 um 00:01

    Inhalt (lt. Amazon)Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...Meinung Ich habe vor einem Jahr den Film gesehen und war davon schon sehr begeistert. Generell bin ich ein Freund davon, zuerst den Film zu sehen und dann das Buch zu lesen. Ich habe kein Problem damit, schon zu wissen, wie es ausgeht.Im Buch Marsianer fängt es zunächst ähnlich an, wie im Film. Schnell kommt es dazu, was für dieses Buch bezeichnend ist: Mark Watney wird verletzt und von seiner Crew auf dem Mars zurückgelassen.Es war mir eine wahre Freude, ihn bei dem anschließenden Kampf ums Überleben zu begleiten. Autor Andy Weir hat mit Watney einen Charakter erschaffen, der klug, erfinderisch, optimistisch und lustig ist. Nur dadurch hatte Mark eine Chance auf dem Mars und auch nur dadurch ist es für den Leser interessant, sein Tun zu verfolgen.Mark ist völlig auf sich alleine gestellt. Für den Fall der Fälle, dass in einigen Jahren wieder eine Crew zu diesem "Stützpunkt" (mir fehlt das richtige Wort) kommt, schreibt er weiter ins Logbuch, sozusagen Tagebuch, damit die Menschheit erfährt, dass er a) lebt und b) wie er seine restliche Zeit auf dem Mars verbracht hat.Wie gesagt ist Mark wirklich ein humorvoller Charakter. Es sind meistens nur kleine Sprüche, die mich aber dennoch zum Lachen gebracht haben.Mark erklärt sehr viel über die technischen und chemischen Vorgänge. Ich habe keine Berührungspunkte mit diesen Themen, fand es manchmal ganz interessant, oftmals konnte ich aber nicht direkt was mit den Zahlen anfangen und habe diese dann überlesen. Das ist für mich aber in keinster Weise ein Kritikpunkt. Sowas hätte man nicht weglassen können/dürfen, weil man sich dann ständig gefragt hätte, ob das denn jetzt realistisch ist. So kann ich die Fakten auch nicht prüfen, aber sie hören sich gut an und es gibt sicher entsprechende Experten :D.Im Laufe der Geschichte kommt auch noch die Perspektive von Personen auf der Erde und noch etwas später auch von Personen der ehemaligen Crew. Ich mag verschiedene Perspektiven, von daher war das sehr schön.FazitMich hat das Buch sehr begeistert. Ich fand es witzig, spannend (trotz Kennen des Films) und hatte das Gefühl, mich auch ein bisschen zu bilden. Das ganze Thema Weltraum finde ich super interessant, wusste bisher aber noch nicht viel darüber.Das Buch kann man meiner Meinung nach auch echt schnell weglesen. Ich bin begeistert, deshalb volle 5 Sterne :)

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  • Ganz okay, aber der Film ist besser

    Der Marsianer
    Yolande

    Yolande

    25. March 2017 um 21:09

    Inhalt (Klappentext):Astronaut Mark Watney ist auf dem besten Weg eine Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er die Oberfläche des Mars. Doch dann gerät er bei einem Außeneinsatz auf dem Roten Planeten in einen Sandsturm und verliert das Bewusstsein. Als er wieder aufwacht, ist er allein auf dem Mars, denn seine Crew ist - in der Annahme, Mark sei in dem Sandsturm umgekommen - bereits wieder auf dem Weg zur Erde. Jetzt ist Mark alleine auf einem Planeten, dessen Atmosphäre einem Menschen das Atmen unmöglich macht. Dessen extreme Temperaturen die Haut eines Menschen innerhalb kürzester Zeit verbrennen. Und dessen öde Landschaft nichts hervorbringt, was ein Mensch essen könnte. Kurz gesagt: Mark ist so gut wie tot. Doch dann gelingt es ihm, Kontakt mit der Erde aufzunehmen. Während die NASA fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Mark zu retten, bleibt ihm selbst nur eines zu tun: Warten und Überleben. Doch die Zeit und der Mars arbeiten gegen ihn...Ich habe den Marsianer im Rahmen einer Challenge gelesen. Die Kategorie "Science-Fiction" gehört nicht zu meinen bevorzugten Genres. Da aber die Darstellung ziemlich realistisch ist, kam ich ganz gut damit zurecht.Positiv war, dass das Buch mit einem positiven und humorvollen Grundton geschrieben wurde. Der größte Teil ist in der Ich-Form des gestrandeten Astronauten in einer Art Tagebuch verfasst und selbst in äußerst ausweglosen Situationen gibt der Protagonist nicht auf und versucht auf findige Art und Weise seine Probleme zu lösen und damit komme ich zu dem negativen Aspekt. Jede Problemlösung, und ich meine wirklich jede, wird bis in das allerkleinste Detail erklärt. Das mag für Wissenschafts- und Mathefans höchst interessant sein, mich hat es auf die Dauer nur noch genervt. Erschwerend kam für mich noch hinzu, dass ich erst vor kurzem den Film (der mir sehr gut gefallen hat) gesehen habe und mir somit leider völlig die Spannung abging. Fazit: Interessante Story mit positivem Grundton, aber für meinen Geschmack zu vielen technischen Erklärungen, ich gebe 3 Sterne. 

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  • Kurzmeinung zu Der Marsianer

    Der Marsianer
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    22. March 2017 um 18:09

    Astronaut Mark Watney gerät mit seinen Kollegen bei einer Expedition auf dem Mars in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er wieder zu sich kommt, ist er allein auf dem Planeten, die Crew ist auf dem Weg zurück zur Erde. Mark hat kaum Nahrung, keine ausreichende Ausrüstung und muss nun um sein Überleben kämpfen… Der Marsianer stammt aus der Feder von Andy Weir. Schon mit den ersten Seiten hatte mich dieses Buch völlig für sich eingenommen. Die Geschichte um Mark Watneys überleben wird zum größten Teil über Logbucheinträge erzählt und damit aus der Sicht des Protagonisten. Mark ist der sympathische Held dieser Geschichte, der mit viel Sarkasmus und einem stark ausgeprägten Überlebenswillen den Kampf auf dem Mars bestreitet. Und dieser Kampf hat es wahrlich in sich, denn der Mars hat eine mehr als menschenfeindliche Umgebung. Natürlich muss Mark sich immer wieder neue Strategien überlegen um zu überleben, aber schnell und konsequent findet er immer wieder eine Lösung die sein Überleben sichert (als Kind der 80er hatte ich manchmal das Gefühl das MacGyver grüßen lässt ). Trotz der gelegentlichen mathematischen oder chemischen Formel und den ein oder anderen Erläuterung einer technischen Konstruktion ließ sich das Buch für mich super leicht lesen. Die Geschichte behielt für mich über weite Teile eine gelungene Grundspannung bei, die durch den Sarkasmus und Humor des Protagonisten immer wieder aufgelockert wurde. Ein tolles Buch was ich wirklich mit Begeisterung gelesen habe und damit zum ersten Highlight in diesem Jahr wurde. Fazit: Ein gelungener Roman, den ich mit Begeisterung gelesen habe und gerne weiterempfehle!

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    • 12
  • Leserunde zu "Der Marsianer" von Andy Weir

    Der Marsianer
    Charlea

    Charlea

    Hallo zusammen, dies ist eine Leserunde, die aus der Insider-Voting-Challenge entstanden ist, daher können hier keine Bücher gewonnen werden, aber es darf natürlich gerne mitgelesen werden, auch wenn ihr nicht an der Challenge teilnehmt. Anbei der Link zur Challenge: Insider Top 3 Votings Natürlich ist die Rezension keine Pflicht, allerdings könnt ihr nur mit einer Rezension, die bis zum 31.3.2017 geschrieben wurde, ein Los für die Challenge ergattern – es lohnt sich daher. Ich freue mich schon sehr auf die Runde. Viele Grüße, Charley

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    • 37
  • Spannend-intelligenter Science-Fiction Roman

    Der Marsianer
    Paularisierend

    Paularisierend

    05. March 2017 um 20:10

    Ich muss zugeben dass ich ganz schön spät auf den Zug aufspringe, da ich doch sehr skeptisch war, was an einem gestrandeten Astronauten auf dem Mars spannendes zu lesen geschrieben werden kann. Aber zum Glück lag ich falsch! Nach den ersten hundert Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung hat mir gut gefallen und war auch nicht übertrieben sondern sehr realistisch dargestellt. Außerdem haben mir der Schreibstil und die verschiedenen Perspektiven von der Erde, dem Team und Mark Watney gut gefallen.Trotzdem konnte ich manchmal wohl nicht ganz den vielen detaillierten Beschreibungen folgen, wahrscheinlich hat man besonderen Spaß wenn man etwas mehr Hintergrundwissen mitbringt. Insgesamt auch überraschend lustige Stellen, bei denen ich laut lachen musste.Für mich eine Pflichtlektüre für Science-Fiction-Fans!

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  • Life on Mars?

    Der Marsianer
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    19. February 2017 um 16:23

    Die Menschheit hat Weltraummissionen zum Mars möglich gemacht: Nun ist bereits das dritte Team der Ares-Missionen auf dem roten Planeten gelandet. Doch ein starker Sturm zwingt sie zum überhasteten Aufbruch. Dabei wird der Astronaut Mark Watney vom Rest des Teams getrennt und verletzt. Sein Raumanzug meldet keine Lebenssignale mehr. Die Crew fliegt ohne ihn zurück zum Raumschiff „Hermes“. Doch Watney ist nicht tot und schafft es dank Notfallmaßnahmen, sich in die zurückgelassene Wohnkuppel zu retten. Er muss sich jetzt aufs Überleben einrichten, denn die nächste Marsmission wird erst in anderthalb Jahren eintreffen.... Wie lebensfeindlich der Weltraum und die anderen Planeten unseres Sonnensystems sind, wie gefährlich die bemannte Raumfahrt nach wie vor ist, darüber macht sich heutzutage kaum jemand Gedanken. Andy Weir hat es mit seinem spannenden Sci-Fi-Roman geschafft, diese Faszination, die die Anfänge der Raumfahrt in den Sechziger Jahren hatte, mit einem klassischen Survivaldrama zu verbinden. Heraus kommt ein Roman mit einer neuartigen Idee, der aber sehr wohl im Rahmen des Möglichen liegt. Der Autor hat den Stand der Technik hervorragend recherchiert, was man als Leser sehr schnell merkt und sich gewaltig anstrengen muss, bei den technischen, chemischen und physikalischen Details nicht abgehängt zu werden. „Der Marsianer“ erfordert schon einiges an Mitdenken beim Leser, die sehr detaillierten technischen Beschreibungen sind aber auch sein einziger Nachteil. Doch ohne diese Details kann man Mark Watneys Bemühungen, in der lebensfeindlichen Atmosphäre des Mars auszuharren, nicht genügend wertschätzen. Auch der monatelange Transport der Versorgungsgüter zu unserem Nachbarplaneten war mir vorher nicht bewusst. Aufgelockert wird die Handlung aber durch die Ironie und die lockeren Sprüche des Astronauten. Watney ist so pragmatisch und genial, dass für Jammerei keine Zeit bleibt. Ein überaus lebensbejahender Charakter, der die Handlung über weite Strecken gut alleine tragen kann. Zur Abwechslung bekommt man dann aber auch die Bemühungen der NASA zur Rettung Watneys auf der Erde sowie die Reaktionen seines Teams auf der „Hermes“ mit. Der Ausgang der Handlung ist ungewiss, so dass sich das Buch gegen Ende zu einem wahren Pageturner entwickelt. Neben einigen Botschaften über die Menschheit hat mir „Der Marsianer“ vor allem eine große Wertschätzung für unseren kleinen blauen Planeten vermittelt. Mit der Erde müssen wir behutsam umgehen, sie ist unsere natürliche Umgebung und ohne die sie kann die Menschheit nicht leben.

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