The Martian

von Andy Weir 
4,5 Sterne bei73 Bewertungen
The Martian
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Jaris avatar

Ich bin tief beeindruckt von diesem Buch.

Das_Blumen_Kinds avatar

Ein echter Pageturner!

Alle 73 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "The Martian"

The Sunday Times bestseller - Robinson Crusoe on Mars, a survival story for the 21st Century. I'm stranded on Mars. I have no way to communicate with Earth. I'm in a Habitat designed to last 31 days. If the Oxygenator breaks down, I'll suffocate. If the Water Reclaimer breaks down, I'll die of thirst. If the Hab breaches, I'll just kind of explode. If none of those things happen, I'll eventually run out of food and starve to death. So yeah. I'm screwed. The Martian is featured in Richard & Judy's Autumn Book Club 2014.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781410469571
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:587 Seiten
Verlag:THORNDIKE PR
Erscheinungsdatum:09.07.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.06.2014 bei BRILLIANCE CORP erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Jaris avatar
    Jarivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin tief beeindruckt von diesem Buch.
    Andy Weir - The Martian

    Nicht nur wimmelt es im Internet von begeisterten Rezensionen zu diesem Buch, sondern auch der Film hat mir sehr gut gefallen, sodass ich mir seither wünschte, das Original kennenzulernen. Endlich hat auch dies geklappt und, so Leid es mir tut, ich muss mich wohl den positiven Stimmen anschliessen.
    Mehr und mehr komme ich auf den Geschmack von Sci-Fi und Andy Weir beweist, woher das "Science" in "Science-Fiction" kommt. Davon können sich einige Autoren etwas abschneiden, die eher "Science-Fantasy" schreiben. Weir dagegen kommt mit der gesamten Palette der Wissenschaft daher und ich konnte nur staunen, wie detailliert und (laut Nachwort) fundiert der Autor Mark Watneys Taten auf dem Mars beschreibt.
    Es ist ein sehr technisches Buch, dennoch wirkt es nicht trocken, sondern faszinierend und begeisternd. Man spürt Andy Weirs eigene Begeisterung für die Wissenschaft auf jeder Seite, in jedem Satz. Es ist eine wahre Freude, Watney zu beobachten, wie er für jedes Problem eine Lösung findet. Ich habe manchmal Mühe damit, einen Dosenöffner zu verwenden...

    Auch durch die Perspektivenwechsel schafft es Weir, den Leser stets bei der Stange zu halten. Der Hauptteil der Geschichte erzählt Watney selbst durch sein Logbuch. Dabei kommt der Humor Watneys (oder Weirs, da er seinen Charakter stark nach sich selbst geformt hat) immer wieder zum Tragen und als Leser kann man nur staunen, wie er all diese Schicksalsschläge aushält. Wir als Leser haben aber nebenher noch die Möglichkeit, einen Blick in die Zentrale der NASA zu werfen und den Genies dort über die Schulter zu sehen. Ebenfalls gefielen mir jene Abschnitte gut, in denen Andy Weir auf kleine technische Details zielt, die im Verlauf des Abschnittes etwas tun, das den Verlauf der Geschichte ändert.

    Ich bin tief beeindruckt von diesem Buch und ertappte mich oft dabei, mir zu wünschen, ich könnte weiterlesen anstatt das zu tun, was ich in dem Moment tat (meistens arbeiten). Aufgrund der vielen guten Meinungen dazu hatte ich bestimmt schon hohe Erwartungen an "The Martian", dennoch hat Andy Weir diese mit seinem Roman noch übertroffen.

    Es war eine grossartige Lektüre und nun bin ich gespannt darauf, Weirs neues Buch "Artemis" für mich zu entdecken.

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor einem Jahr
    Nimm das, Mars!

    Andy Weirs Karriere ist ein Märchen der Schriftstellerei. Sein Debütroman „The Martian“ wurde ursprünglich von allen Verlagen abgelehnt, weshalb Weir das Buch 2011 als Selfpublisher veröffentlichte. Er bot es kostenlos auf seiner Website an. Als Fans ihn baten, eine Kindle-Version zu erstellen, verlangte er auf Amazon 99 Cent, der niedrigste mögliche Preis. Die Verkaufszahlen schossen durch die Decke. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. 2013 verkaufte er die Buchrechte für einen sechsstelligen Betrag. Ich finde, in dieser Anekdote steckt eine inspirierende Botschaft an allen jungen Autor_innen: gib nicht auf und glaub an dein Werk. Andy Weir beweist, dass der Erfolg manchmal bloß etwas länger braucht, um sich einzustellen. Nachdem das Buch zwei Jahre auf meinem SuB versauerte, wollte ich 2017 endlich wissen, ob es wirklich so gut ist, wie alle behaupteten.

    Werde Astronaut, haben sie gesagt. Geh zur NASA, haben sie gesagt. Flieg zum Mars, haben sie gesagt. Schönen Dank auch. Was sie Mark Watney nicht gesagt haben, ist, wie er auf dem Mars überleben soll, falls ihn ein schrecklicher Unfall von seinem Team trennt und sie gezwungen sind, ihn allein zurückzulassen. Nun ist er der einzige Bewohner eines Planeten, der sich redlich bemüht, Mark umzubringen. Alle Kommunikationswege sind zerstört. Seine Vorräte sind begrenzt. Er ist auf hochsensible Technik angewiesen, die stetig ausfallen könnte. Er könnte ersticken, verhungern, verdursten, erfrieren oder in der hauchdünnen Atmosphäre explodieren. Die nächste Mission wird in 1425 Tagen eintreffen. Bis dahin muss sich Mark auf seinen Einfallsreichtum, seine Fähigkeiten und seine sture Weigerung zu sterben verlassen, um dem angriffslustigen Planeten ein Schnippchen zu schlagen. Es ist Zeit, ein für alle Mal herauszufinden, ob menschliches Überleben auf dem Mars tatsächlich unmöglich ist.

    Unter extremen Bedingungen sind Menschen zu erstaunlichen Leistungen fähig. Wir alle kennen die Geschichte der Mutter, die einen Kleinwagen mit bloßen Händen stemmt, weil ihr Baby darunter eingeklemmt ist. Mark Watneys Überlebenskampf auf dem Mars ist ein hervorragendes Beispiel für diese wundersame Leistungsfähigkeit. Ja, werdet ihr sagen, der ist ja auch nur fiktiv. Ich antworte: das spielt überhaupt keine Rolle, weil er nicht fiktiv wirkt. Er wirkt so real wie ihr und ich. Ich habe während der Lektüre von „The Martian“ vergessen, dass Mark Watney eine Romanfigur ist, die der Fantasie des Autors Andy Weir entspringt. Von der ersten Seite an entwickelte ich enorme Sympathie für den Biologen, Ingenieur und Astronauten, denn er ist ein extrem zugänglicher Charakter, der mit selbstironischem Witz überzeugt. Ich hätte ihn gern auf ein Bier eingeladen. Er neigt überhaupt nicht zum Selbstmitleid, obwohl seine Lage beängstigend aussichtslos erscheint und eine gewisse Verzweiflung absolut verzeihlich gewesen wäre. Es zeugt von einer beeindruckenden Geisteshaltung, allein auf dem Mars nicht alle Hoffnung fahren zu lassen. Stattdessen treibt ihn sein außergewöhnlich starker Lebenswille zu Höchstleistungen an, die sein analytischer Verstand in praktikable und für die Leser_innen gut nachvollziehbare Überlebensstrategien verwandelt. In Logbuch-Einträgen beweist er sein bemerkenswertes Talent zum Problemlösen und ließ mich an all seinen Gedankengängen teilhaben. Dadurch fungiert das Logbuch zusätzlich als Marks Absicherung gegen den Wahnsinn; indem er den Leser_innen erklärt, welche Herausforderungen er wie meistern muss, bewahrt er sich selbst vorm Durchdrehen. Demzufolge enthält „The Martian“ viele äußerst spezifische Beschreibungen aus der Physik, Chemie, Biologie und allgemein den Naturwissenschaften, die zwar anspruchsvoll sind, mich aber niemals überforderten, was an sich bereits ein schriftstellerisches Kunststück darstellt. Ich habe unfassbar viel über den Mars gelernt und konnte gravierende Wissenslücken schließen. Ich musste jedoch ziemlich aufmerksam lesen, was sich in meinem Fall auf das Lesetempo auswirkte. Ich kam langsamer voran als in einem Durchschnittsbuch, störte mich allerdings kaum daran, weil „The Martian“ trotz dessen unglaublich spannend ist. Angesichts dessen, dass auf dem Mars nichts ist und Mark die Handlung fast ausschließlich durch seine Persönlichkeit vorantreiben muss, da Weir seine strikte Ich-Perspektive lediglich in recht großen Abständen aufbricht und die Leser_innen seine Unternehmungen niemals direkt erleben, ist diese konsequente Spannungskurve verblüffend. Ich fieberte auf jeder Seite mit und feuerte Mark in Gedanken lautstark an, nicht aufzugeben und dem blöden Planeten zu zeigen, wer der Boss ist. Ich hätte nicht gedacht, dass er tatsächlich eine Überlebenschance hat und war überrascht, wie viel Hoffnung er mir vermittelte, wie sehr ich daran glauben wollte, dass er es schafft, obwohl die Lage alles andere als rosig aussieht. Nimm das, Mars, Mark Watney is in da hooooouuuuse!

    „The Martian“ ist die glaubhafte Chronik eines außerordentlichen Überlebenskampfes. Es ist eine irrwitzige Mischung aus „Apollo 11“, „Cast away – Verschollen“ und „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Ich freue mich über den gerechtfertigten Erfolg dieser Geschichte und gratuliere Andy Weir dazu, dass sich all seine Arbeit auszahlte, vom reinen Schreiben bis hin zu seinen erschöpfenden Recherchen. Er verdient es.
    Meiner Meinung nach ist „The Martian“ ein Science-Fiction-Roman, der selbst Genreskeptikern wie mir gefallen kann, weil er sich sehr dicht an der Realität bewegt und mit einem Protagonisten aufwartet, der kaum menschlicher sein könnte. Mark Watney ist der nette Typ von Nebenan, mit dem man sich ein Footballspiel ansieht. Er ist der Typ, mit dem man einen trinken geht. Und zufällig ist er auch der Typ, der unverhofft den Mars kolonisiert, in MacGyver-Manier mit Kleber, Spucke und vielen kreativen Ideen – eben ein echter Weltraumpirat.

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    Sakukos avatar
    Sakukovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Akkurates und fesselndes Buch mit vielen Details. MacGyver in Space.
    MacGyver in Space.

    Der dritte, bemannte Flug zum Mars. Nach nur 6 Tagen wird die Crew durch einen ungewöhnlich starken Sandsturm zum Abbruch gezwungen, aber dabei kommt es zu einem Unglück. Mark Watney wird als Tod auf dem Mars zurückgelassen, aber er hat überlebt. Ausgestattet mit den Vorräten für eine 30 Tage Mission von 6 Leuten muss Mark einen Weg finden zu überleben, mit der Erde zu kommunizieren und wieder nach Hause zu kommen.

    Dieses Buch war eines der absoluten Lesehighlights für mich. Selten habe ich ein Buch so verschlungen. Das hat mehrere Gründe, einer davon ist Watneys witzige, freche Art. Seine Tagebucheinträge sind immer amüsant und kurzweilig, selbst wenn es um ernste oder sehr technische Dinge geht. Im Laufe des Buches wird die Besetzung aber auch noch um die Bodencrew auf der Erde, die für Watneys überleben kämpft und um Watneys Crewmitglieder ergänzt, so dass das Buch keine Ein-Mann-Show bleibt.

    Ein weiterer Faktor sind für mich die technischen und wissenschaftlichen Details. Die ersten paar Kapitel beschäftigen sich z.B. hauptsächlich damit wie man auf dem Mars Kartoffeln anbauen kann. Für nicht-Biologen todlangweilig, sollte man meinen, aber es ist so interessant und unterhaltsam geschrieben, das es eben nicht langweilig wird. Auch andere Projekte, chemischer oder technischer Natur, die Mark unternimmt, werden immer zumindest grob erklärt, so dass man auch als Laie verstehen kann, was warum passieren sollte.
    Ich war auch begeistert davon, wie realitätsnah alles beschrieben ist. Natürlich macht die NASA noch keine bemannten Marsmissionen, aber alle Details wurden mit der NASA besprochen und wenn man mal so weit wäre, würde eine Marsmission sehr ähnlich aussehen. Auch die chemischen und technischen Dinge, die passieren, würden mit wenigen Ausnahmen genau so funktionieren. Fand ich als Wissenschaftsnerd sehr erfrischend. Ich denke Sci-Fi kann schwerlich noch realistischer und akkurater werden als dieses Buch.

    Und dann ist da noch der ganze Abenteuer / Robinson Crusoe Effekt. Es ist einfach unglaublich spannend, wie Watney ganz auf sich alleine gestellt den unwirtlichsten Situationen zu trotzten, wie er aus den Dingen, die er zu Verfügung hat, mit kreativem Denken baut was er brauch. Wie er immer wieder aus gefährlichen Situationen herauskommt nur mit seinem Verstand und was er an seinem Körper hat. MacGyver in Space, halt.
    Das macht einen großen Teil dessen aus, warum dieses Buch so furchtbar fesselnd ist. Man möchte unbedingt wissen, wie Mark nun wieder aus dieser Situation herauskommen kann.

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    histerikers avatar
    histerikervor 2 Jahren
    Ein Scifi, das einen packt

    Inhalt:
    Bei einer Mission auf Mars wird Mark von seiner Crew zurückgelassen. Kann er überleben, bis die nächste Marsmission kommt?

    Bewertung:
    Ich habe das Buch als E-book auf Englisch gelesen. Diese Information finde ich als wichtig aus zwei Gründen. Erstens ist es schon gewöhnungsbedürftig, ein Buch mit so vielen technischen Details und Beschreibungen auf Englisch zu lesen. Bei mir dauerte es etwas, aber nach einer Weile gewöhnt man sich dran und es stört nicht. Zweitens hilft ein E-book mit der Funtion Wörterbuch ungemein, weil die Suche nach den unbekannten Wörtern nur etwas den Lesefluss stört, ich kann es mir gar nicht vorstellen, es mit einem normalen Wörterbuch zu lesen.
    Das war für mich aber auch das einzige, was ich als negativ bezeichnen würde. Sonst hat mich das Buch uneingeschränkt überzeugt.
    Man kann sehen, dass der Autor sich mit dem Thema gut auskennt und er sich in die Charaktere gut reinversetzen konnte. Vor allem seine humorvollen Kommentare haben mir sehr gefallen. Natürlich lebt das Buch von dem, dass der Protagonist einige Eigenschaften hat, die der Autor von vorne rein bestimmt hat, aber das die Kunst, oder? Für ein Debüt ist das Buch perfekt gelungen!
    Was ich wirklich klasse fand, war die Änderung der Perspektive, die erst nach einer Weile kommt, aber dadurch das Buch sehr bereichert. Die Tatsache, dass nicht alles im Buch glatt läuft, sorgte für Spannung und dafür, dass das Buch auch nachvollziehbar wirkte. Ich fand die Menge an "Unfällen" gerade richtig, ohne diese wäre das Buch wahrscheinlich langweilig geworden aber mehr hätte unwirklich gewirkt.
    Ich lese Scifi eigentlich sehr gerne und dieses Buch hat mich wieder daran erinnert, wie viel Spaß man dabei haben kann. Eine klare Empfehlung von mir!

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    Isabella_s avatar
    Isabella_vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch!
    Mark Watney allein zu Haus

    Normalerweise bin ich ja der Typ Mensch, der erst das Buch liest und dann den Film schaut. Wenn man allerdings etwas zu spät dran ist und den Film noch sehen will, bevor er nicht mehr läuft, dann geh ich auch gern mal zuerst in den Film. ;) Ihr erahnt es schon, bei The Martian war das der Fall, deshalb werde ich nach Möglichkeit auch den Film hier miteinbeziehen.Nun aber erst einmal zum Buch. Da ich ja den Film vorher sah, wusste ich schon größtenteils, was mich erwarten würde, dennoch war das Buch nicht minder interessant. Die Geschichte steigt mitten im Geschehen ein, wo Watney bereits verletzt ist und sich erst einmal eine Antenne aus dem Körper ziehen muss. Ab da beginnen seine Log-Einträge, die er schreibt, damit sie im besten Fall der Nachwelt dienen können, und sein Kampf um das Überleben.Andy Weir nutzt dabei eine sehr leichte, oft flapsige Sprache, sodass man als Leser das Gefühl bekommt, Watney würde als Freund zu einem sprechen. Dabei spart er nicht an Flüchen, aber auch gewiss nicht an Witz. Mark Watney ist der Typ Mensch, der dem Tod ins Gesicht blicken und trotzdem noch einen Spruch reißen kann. Damit ist das Buch längst nicht so düster, wie es sein könnte, sondern bringt einen immer mal wieder zum Schmunzeln/Lachen.Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass es hier auch um viel Chemie geht, Watney regelmäßig mit irgendwelchen Kohlenstoffdioxid- und Sauerstoff-Werten jongliert und weiß Gott mit was sonst noch. Hier wird wert darauf gelegt, dass es möglichst verständlich erklärt wird, dennoch waren die Erklärungen harter Tobak für mich - an der Stelle sei zu erwähnen, dass ich Genie das Buch auf Englisch lesen musste/wollte und ich darüber hinaus Chemie abgewählt habe, weil ich mit dem Fach so ziemlich gar nichts am Hut hatte. Ich gebe also ganz offen zu: viel kapiert hab ich von dem Kram nichts, dennoch konnte ich die Vorgänge zumindest grob nachvollziehen und das hat die Story nicht sonderlich getrübt. (Ich meine, ist ja auch meine Schuld - ausnahmsweise hätte ich mal zu der Übersetzung greifen sollen.)Was mir ebenfalls sehr gut an dem Buch gefallen, war die Leichtigkeit, mit der Weir zwischen den Charaktern hin- und her springt. Schließlich geht es nicht nur um Watney selbst, sondern auch um die Leute von der NASA, die versuchen, sein Leben zu retten, und seine Crew, die erst einmal mächtige Schuldgefühle hat. Manchmal beschreibt er Watneys Erlebnisse sogar aus der dritten Person statt durch den Ich-Erzähler. Diese Abwechslungen machen das Buch noch einmal interessanter, spannender, wenn man sieht, wie viele Personen an einem Ereignis beteiligt sind bzw. wie diese das aufnehmen. Weir hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf, sondern schreibt lieber kürzere Szenen und erzeugt somit mehr spannend.So, und abschließend noch einmal einen Schwenk zum Film. Da es schon über einen Monat her ist, seitdem ich ihn gesehen habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich noch alles so detailgetreu auf die Reihe kriege, also verzeiht mir bei Ungereimheiten. Generell fand ich den Film sehr gelungen, mit faszinierenden Bildern und einer guten Aufmachung. Soweit ich das beurteilen kann, sind sie dem Buch SEHR treu geblieben, lediglich kleinere Szenen fehlen und meines Erachtens wurde am Ende des Filmes noch eine Szene drangehängt. Der Marsianer: Rettet Mark Watney ist also eine sehr gelungene Adaption, durchaus sehenswert! Genauso, wie es sich lohnt, das Buch in die Hand zu nehmen! :)

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    janaengelkes avatar
    janaengelkevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wow...
    Wenn du der einzige Mensch auf dem Planeten bist...

    ...dann kann dabei nichts anderes, als eine spannende Geschichte rauskommen!
    Mark Watney und seine Crew sind zur Ares 3 Mission auf dem Mars. Wegen einem heftigen Staubsturm wird diese Mission jedoch nach 6 Sols (Marstagen) abgebrochen, die Crew soll mit einer Raumkapsel in die Umlaufbahn geschickt und von der Hermes, ihrem Mutterschiff aufgenommen werden.
    Während der Evakuierung wird Watney jedoch von einem umherfliegenden Antennenstück getroffen und wird bewusstlos. Da sein Anzug dabei beschädigt wurde und keine Signale mehr an seine Crewmitglieder senden kann, müssen diese davon ausgehen, dass er tot ist und lassen ihn auf dem Mars zurück.
    Watney wacht auf und erkennt, dass er alleine auf dem Planeten ist. Er beschließt, durch unkonventionelle Mittel sein Überleben zu sichern und einen Weg zu finden, die Erde zu kontaktieren.
    So schafft er es tatsächlich, Kartoffeln anzubauen und einen alten Mars-Roboter zu bergen und diesen wieder in Gang zu bringen, um so Kontakt mit der Erde aufzunehmen. 
    Seine einzige Chance: irgendwie zu der über 3000 Kilometer entfernten Raumkapsel der Ares 4 Mission zu gelangen, die vorab schon auf dem Mars stationiert wurde, um wie zuvor seine Crewmitglieder in die Umlaufbahn geschossen zu werden, damit er gerettet werden kann.

    Andy Weir schreibt das Buch vorrangig aus der Sicht Watneys, der seine Erlebnisse des Tages in einem Logbuch festhält. So kreiert Weir nicht nur eine Figur, sondern eine richtige Persönlichkeit. Dies wird vor allem durch die lockere Art unterstützt. Watney Flucht, Watney macht Witze, Watney ist verzweifelt. Der Leser lacht, der Leser fiebert. So sollte es sein.
    Zwischendurch gewährt Weir dem Leser einen Einblick in das, was auf der Erde, bzw auf der Hermes geschieht und was man unternimmt, um das schier Unmögliche möglich zu machen: Watney nach Hause zu holen.
    Obwohl Watney mehr als anderthalb Jahre auf dem Mars verbringt, zieht sich die Story nicht in die Länge. Der Leser ist gefesselt und mag das Buch eigentlich nicht mehr weglegen. 

    Wer den Film nicht gesehen hat und somit den Ausgang des Buches nicht kennt, wird definitiv immer mal wieder auf seinem hin und her rutschen.
    Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, der realitätsnahe, spannende Stories mag. 

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    BloodyBigMesss avatar
    BloodyBigMessvor 3 Jahren
    Mars keeps trying to kill Mark Watney.

    Meine Meinung:

    Was für eine Achterbahnfahrt.

    The Martian von Andy Weir handelt von einem Astronauten, der während einer Mars-Mission auf dem Planeten zurückgelassen wird, mit der Annahme, dass er während einem Sandsturm umgekommen sei. Allerdings hat Mark Watney überlebt und ist nun das einzig lebende Wesen auf dem roten Planeten. Seine einzige Überlebenschance ist 4 Jahre auf Mars zu überdauern, bevor die nächste Crew ankommt - mit spärrigem Proviant und versagendem Equipment.

    Das läuft ungefähr so gut, wie man es sich vorstellt.

    Im Laufe dieses Buches, werden Missgeschick, Unglück und einfach nur unglaublich beschissene Situationen zu Mark Watneys Alltag. Es stapelt sich und stapelt sich und man denkt sich als Leser nur noch: genug!

    Die Tatsache, dass Mark allerdings nie aufgibt und unglaubliches Problem-Löse- und Durchhaltevermögen besitzt, reißt den Leser mit und versetzt einen in Staunen. Auch weil er das alles mit ziemlich viel Witz und ungekünstelt meistert, schließt man Mark Watney im Laufe des Buches ans Herz und fiebert für ihn mit.

    Ich persönlich wollte, dass er endlich mal ein wenig Glück hat und es schafft, von diesem elenden Planeten runterzukommen, gleichzeitig kam mir aber ab und zu auch der Gedanke, man möge diesen Mann endlich von seinem Leid erlösen.

    Auf jeden Fall schafft es The Martian aber, seine Leser zu interessieren und die Spannung durchgehend zu erhalten.

    Obwohl Mark Watneys 'Logs' mit ziemlich viel wissenschaftlichem und technischem Gelaber gefüllt sind, ermüdet oder überanstrengt es einen nicht, vorallem weil Mark Watney eben ein witziger, intelligenter und charismatischer Kerl ist und einen auch in der elendsten Situation eher zum Lachen bringt.

    Auch die anderen Figuren, die in diesem Buch auftauchen, wie Marks restliche Crew und die NASA-Angestellten, werden einem ziemlich schnell sympathisch und bringen die Geschichte voran.

    Alles in allem, ist The Martian ein Buch, zu der ich meine Gefühle und Gedanken schlecht in eine Rezension packen kann. Aber ich denke, es ist auf jeden Fall wert zu lesen. Es ist witzig und reißt einen mit.
    Da die Verfilmung auch bald in die Kinos kommt und recht gut gemacht aussieht, ist es vielleicht auch ein Ansporn, es davor zu lesen!

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    Lutras avatar
    Lutravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine atemberaubende Geschichte! Nicht nur was für Nerds wie mich! ^^
    Wie überlebt man auf dem Mars?

    Stell Dir vor, Du bist auf dem Mars. Mutterseelenallein. Und Deine Crew hat Dich zurückgelassen, weil sie dachten, Du wärst tot. 

    So ergeht es Astronaut Mark Watney, der in diesem Buch konstant darum kämpft, zu überleben wo eigentlich kein Leben existiert. Mit Know-How, Kreativität und Glück versucht er, die Zeit bis zur nächsten Mission zu überstehen. 

    Selten habe ich etwas spannenderes gehört, als diese Buch in der Hörbuch-Version. Die unglaublichen Dinge, die Watney vollbringt halten einen gefangen, und man kann nicht anders. als seine Odyssee gebannt zu verfolgen. Dabei lernt man ziemlich viel über Ingenieurszeug (das Buch ist anscheinend genial recherchiert und die Beschreibung der Technik entspricht der Realität). Das heisst also, die wissenschaftliche Seite ist abgedeckt. Aber auch sonst ist es ein Vergnügen, denn Watneys (Galgen-) Humor mbringt einen immer wieder zum Lachen. 

    Besonders gefallen hat mir der Sprecher in der englischen Originalversion - die Akzente, die der drauf hat bringen den letzten Schliff!

    übrigens hat der Autor sogar eine Empfehlung von Buzz Aldrin auf seiner Facebookseite erhalten - und der muss es wissen^^

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    Annius avatar
    Anniuvor 3 Jahren
    Erlebnisreise auf dem Mars!

    Es gibt sicherlich keine schlimmere Vorstellungen für einen Astronauten, als alleine auf einem Planeten festzusitzen, während die Kollegen denken, man wäre tot und sich wieder auf den Weg in Richtung Erde machen. Genau dies passiert Mark Watney, der nach einem plötzlichen Unfall nun auf dem Mars festsitzt. Seine Überlebenschancen liegen quasi bei null. Theoretisch! Denn Mark besitzt einerseits einen wunderbaren schwarzen Humor, der ihn in dieser Situation vor dem Verzweifeln bewahrt, und ist außerdem ein extrem kleverer Kerl. Er ist ein Tüftler, der sich eine waghalsige Taktik nach der anderen überlegt. Mal klappt es, mal nicht. Das Misserfolge in seiner verfahrenen Situation besonders bedrohliche Konsequenzen haben, sollte klar sein…

    Am Anfang war ich etwas abgeschreckt, denn das Vokabular ist doch sehr anspruchsvoll für jemanden, der von chemischen und physikalischen Phänomenen keine Ahnung hat. Mit der Zeit fällt die Lektüre aber leichter und wird immer spannender. Man muss die naturwissenschaftlichen Aspekte ab und zu ein wenig an sich abprallen lassen, anstatt zu versuchen, alles genau zu verstehen. Ich habe richtig mit Mark mitgefiebert bei seinen brenzligen Versuchen, auf dem Mars zu überleben, und dabei auf unterhaltsame Weise doch das ein oder andere gelernt in Bezug auf die ungeliebten Naturwissenschaften! Neben den dramatischen Momenten, in denen Mark um das eigene Überleben ringt, gibt es aber auch immer wieder etwas zum Lachen, da die Sichtweise des Astronauten auf seine eigene unglückliche Lage sehr amüsant geschildet wird.

    Ein Buch, das nicht nur für Science-Fiction Freunde ein Erlebnis ist. Dies war mein erstes Buch aus diesem Genre, aber es hat mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten sehr gut unterhalten und in eine im Sinne des Wortes ganz andere Welt entführt: auf den Mars! Und wie viele Geschichten spielen schon auf dem Mars?!

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    walli007s avatar
    walli007vor 3 Jahren
    Man on Mars

    Bei einer Marsmission geht etwas schief, nur fünf der sechs Crewmitglieder können sich in das Raumschiff retten, das sie zur Erde zurückbringen soll. Alles spricht dafür, dass der Sechste nur tot sein kann. Doch das Unglaubliche ist geschehen, Mark Watney hat überlebt. Und so ist er auf dem Mars gestrandet mit der Station und den Ausrüstungsgegenständen, die auf dem Planeten verblieben sind. Sein nächstes Ziel ist es, zu überleben, überhaupt und dann möglichst so lange, bis die nächste Marsmission in abholen kann.


    Welch schräge Vorstellung, als einziger Bewohner des Planeten Mars sein Dasein zu fristen. Marc Watney erzählt von seinem Schicksal in Tagebüchern, die in Marstage gegliedert sind. So kann der Leser dem nimmermüden Watney folgen, wie er seine Situation kühl durchdenkt und jedem Problem letztlich mit einer Lösung begegnet. Da gibt es kein Aufgeben, vielleicht ein kurzes Verzagen, wenn mal wieder etwas gründlich schief gelaufen ist, doch schnell versucht Mark etwas Positives in einer vertrackten Situation zu sehen. Gerade der rechte Ansatz, um selbst schwierigsten Problemen begegnen zu können. Und so folgen wir seinem einsamen Weg, der mühsam scheint, aber von seinem großen Durchhaltevermögen und Optimismus bestimmt ist.


    Ein Mensch einsam und allein gestrandet auf dem Mars. Beim Lesen der Beschreibung und zugegeben kein Liebhaber von Robinson Crusoe, geht man vielleicht etwas verhalten an das Buch heran. Was kann es denn anderes geben als langatmige Beschreibungen der Einsamkeit. Doch weit gefehlt, das Buch ist sehr spannend. Zwar schon typisch amerikanisch verfällt der Marsianer nie in Depressionen, mit ungeheurem Optimismus glaubt er jedes Problem lösen zu können. Und mit diesem Glauben geht er an jedes Hindernis heran, das sich seinem Überleben in den Weg stellt. Und immer wenn es doch ein wenig eintönig zu werden droht, gelingt dem Autor eine Wendung, die dem Roman die nötige Fahrt verleiht und den Leser förmlich vor die Seiten des Buches bannt. Eine packende Lektüre, die so schnell nicht ihres gleichen findet.

    4,5 Sterne

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