Ane Riel Blutwurst und Zimtschnecken

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Inhaltsangabe zu „Blutwurst und Zimtschnecken“ von Ane Riel

Judith Behring ist eine alte Dame, eine ungemein reizende alte Dame. Im ganzen Rotkehlchenweg ist sie bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihre Backkünste – die Nachbarn können sich glücklich schätzen, wenn sie in den Genuss von Judiths berühmten Zimtschnecken kommen. Nur einer ist nicht so nett zu Judith, wie sie das gewohnt ist: der Postbote. Wie unachtsam der immer ausgerechnet ihre Post in den Briefkasten stopft… Und Zeit für einen netten Plausch hat er auch nie… Deshalb steht für Judith fest: Der Postbote muss sterben! Gut, dass sie nicht nur früher eine preisgekrönte Metzgerin war, sondern auch Erfahrung im Loswerden ungeliebter Mitmenschen hat.

Kein typischer Krimi, aber schräg, skurril, verrückt, krank und sehr unterhaltsam. Aber einmal gelesen reicht.

— Binchen80
Binchen80

Dem Titel und Beginn nach, hätte ich mir nicht erwartet, dass es doch grauslich werden könnte. Spannend zu lesen.

— becauseitsme
becauseitsme

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  • „Bester dänischer Krimi des Jahres“?

    Blutwurst und Zimtschnecken
    horrorbiene

    horrorbiene

    22. September 2016 um 17:12

    Na wenn das der „beste dänische Krimi des Jahres“ ist, dann möchte ich die anderen nicht lesen. Denn für mich ist dieses Buch weder ein Krimi, noch gut. Das liegt vor allem an meinen unerfüllten Erwartungen. Bei einem Krimi erwarte ich meist einen oder zwei Kriminalermittler. Ich habe auch schon gute Krimis gelesen, bei denen es die nicht gab, aber dann gab es zumindest einen Mord oder eine Leiche. Doch auch das gibt es hier nicht. Hier gibt es nur Judith, eine ältere Dame und ehemalige Metzkerin, die in dem Badeort Liseleje lebt. Ihre Mitbürger mögen sie, aber sie hat es auf bestimmte Menschen abgesehen, die ihr entweder nicht in den Kram passen oder von denen sie sich etwas verspricht. So wird aus ihrer Sicht erzählt, wie sie sich widerwillig mit drei Trunkenbolden anfreundet und wie sie versucht den Postboten in ihr Haus zu locken. Dann bricht dieser Handlungsstrang ab und ein ganz neuer beginnt: Edith heiratet einen reichen Anwalt und die beiden bekommen einen Sohn, Jørgen. Den versucht sie völlig nach ihrer Fasson zu formen. Das Ergebnis ist ein junger Mann mit soziopathischen Zügen. Der Leser begleitet dann Jørgen solange, bis die Verbindung zwischen den Figuren deutlich wird und die Erzählung wieder zu Judith und ihren Männern schwenkt. Immernoch keine Leiche. Nur vielerlei seltsame Dinge. Letztendlich werden am Ende Judiths Absichten deutlich und sie tut, was sie geplant hat, allerding geht diesem Finale die Spannung gänzlich abhanden. Hätte ich andere Erwartungen an dieses Buch gehabt, hätte ich vielleicht auch Gefallen daran finden können. Als Familiendrama vielleicht. Doch als Krimi hat ist es bei mir durchgefallen. Aufgrund der fehlenden Spannung könnte man das Buch auch nicht als Thriller verkaufen. Ich habe mich jedenfalls sehr schwer damit getan. Dabei ist die Erzählweise gar nicht mal schlecht, da viele Dinge erwähnt werden, wie Judith letztlich zu dem Menschen geworden ist, der sie nun mal ist, doch das allein macht noch keinen guten Krimi aus. Das Setting in Dänemark allerdings ist gut gelungen. Letzters war auch ein Hauptgrund warum ich zu diesem Buch gegriffen habe. Momentan fasziniert mich dieses Land und ich habe große Lust, erneut dorthin zu reisen und diesen Aspekt meiner Erwartungen hat dieses Buch erfüllt. Den des guten Krimis leider nicht. Ich werde mir wohl andere dänische Krimis raussuchen. Und auch wenn dies „der beste dänische Krimi des Jahres“ ist, bezweifle ich doch stark, dass ich einen schlechteren finden werde! Fazit: Für mich ist dieses Buch absolut kein Krimi, da es weder einen Mord, eine Leiche noch irgendwie geartete Ermittlungen gibt. Stattdessen erzählt das Buch die Geschichte von Judith. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Geschichte ist zwar im Grunde interssant, da sie nicht die normale ältere Dame von nebenan ist, doch eine solche Geschichte habe ich schlicht nicht erwartet und daher hat mir das Buch auch nicht so gut gefallen. Die Formulierung „bester dänischer Krimi des Jahres“ hat mich doch sehr in die Irre geführt. Schade.

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