Anette Dowideit Endstation Altenheim

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Inhaltsangabe zu „Endstation Altenheim“ von Anette Dowideit

Mit Psychopharmaka ruhig gestellt, viel zu wenig Personal, abgezockt statt gepflegt - die unhaltbaren Zustände und Skandale sind offenkundig. Die Pflege krankt an allen Ecken und Enden, ob im Heim oder zu Hause, ist teuer und ineffektiv. Die bange Frage: Werden wir in einer vergreisten Republik überhaupt noch ein lebenswürdiges Leben im Alter haben? Anette Dowideit beschreibt die Missstände: Was wird die geplante Pflegereform ändern? Bringt eine private Zusatzversicherung überhaupt etwas? Und sind Pflegekräfte aus Polen und China wirklich die Lösung für den Personalmangel? Ihr Buch ist ein eindringliches Plädoyer dafür, sich dem Problem persönlich, privat und politisch endlich zu stellen. Wir brauchen zukunftsfähige Bedingungen - und die Einsicht, dass es eine gute Pflege im Alter nicht zum Nulltarif geben wird.

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  • Rezension zu "Endstation Altenheim" von Annette Dowideit

    Endstation Altenheim
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    04. October 2012 um 14:51

    Viele Menschen, die zu diesem Buch greifen, werden es tun, weil sie endlich wollen, dass das, was ihnen zum Teil schon seit Jahren widerfährt, öffentlich wird, benannt wird, kritisiert. Unzählige Töchter und Söhne, die ihren Vater oder ihre Mutter in ein Altenheim gegeben haben, weil die Pflege zu Hause nicht mehr bewältigt werden konnte, haben das Gefühl, vom Regen in die Traufe gekommen zu sein. Denn die Zustände in den meisten deutschen Altenheimen schreien zum Himmel. Die Behandlung der alten Menschen dort, ihre Ernährung und ihre Versorgung verstösst gegen alle Prinzipien der Menschenwürde. Doch nicht nur deren Würde wird durch die Zustände verletzt. Auch die Menschen, Frauen mit sonst geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zumeist, die die alten Menschen dort mehr schlecht als recht betreuen, werden durch ihre geringe Entlohnung und die katastrophalen Arbeitsbedingungen entwürdigt. Und die Gesellschaft schaut weg, obwohl sie immer älter wird, und viele von denen, die jetzt noch einem lockeren Ruhestand frönen, dereinst dieses Schicksal erleiden werden. Wenn sich nichts ändert. Anette Dowideit beschreibt in ihrem aufrüttelnden und erschütternden Buch nicht nur die Missstände, sondern sie diskutiert auch Alternativen. Das Buch ist ein eindringliches Plädoyer dafür, sich dem Problem persönlich, privat und politisch endlich zu stellen. „Wir brauchen zukunftsfähige Bedingungen – und die Einsicht, dass es eine gute Pflege im Alter nicht zum Nulltarif geben wird.“

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