Anette Göttlicher

 3.9 Sterne bei 579 Bewertungen
Anette Göttlicher

Lebenslauf von Anette Göttlicher

Anette Göttlicher studierte ab 1994 Neuere Deutsche Literatur, Germanistische Linguistik und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ab 1999 arbeitete sie bei der Cosmopolitan, zunächst als Redakteurin im Printbereich, bereits ein Jahr später wurde sie Leiterin der Onlineredaktion. 2007 wurde sie Chefredakteurin der Frauencommunity beQueen vom Burda Verlag. 2009 machte sich Göttlicher selbstständig und arbeitet seitdem als Journalistin, Fotografin, Autorin und Schreibcoach. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie immer noch in München.

Alle Bücher von Anette Göttlicher

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Buchformat:
Wer ist eigentlich Paul?

Wer ist eigentlich Paul?

 (135)
Erschienen am 02.02.2004
Sind sie nicht alle ein bisschen Paul?

Sind sie nicht alle ein bisschen Paul?

 (98)
Erschienen am 02.01.2008
Aus die Maus

Aus die Maus

 (70)
Erschienen am 01.02.2006
Paul darf das!

Paul darf das!

 (64)
Erschienen am 14.01.2008
Mensch, Paul!

Mensch, Paul!

 (66)
Erschienen am 10.06.2011
Die Melonenschmugglerin

Die Melonenschmugglerin

 (55)
Erschienen am 12.08.2009
Mit Liebe gemacht

Mit Liebe gemacht

 (46)
Erschienen am 01.02.2007
Sind sie nicht alle ein bisschen Paul?

Sind sie nicht alle ein bisschen Paul?

 (3)
Erschienen am 01.09.2005

Neue Rezensionen zu Anette Göttlicher

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Tintensports avatar

Rezension zu "Die Melonenschmugglerin" von Anette Göttlicher

Baby Crisis
Tintensportvor 9 Monaten

Ich bin allein schon über jeden Liebesroman mit Grips glücklich, den ich - im Dschungel der üblichen Unerträglichkeiten - finden kann.
Hier kommt hinzu, dass die Melonenschmugglerin (was eigentlich soll mir dieser Titel sagen?) das Kinder-kriegen ebenso suspekt findet wie ich!
Welche Wohltat im Zeitalter der überambitionierten Profi-Mütter und Helikoptereltern - fast schon ein sympathisches Traktat gegen diesen Hype.

Die Heldin ist die typische konsum- und egoverwöhnte Frau des westlichen Kulturkreises, mit allen handelsüblichen Neurosen, wie Spätpubertärismus und Nabelschau. Kein Wunder, dass das Thema Baby und Verantwortung-bis-in-alle-Ewigkeit zur ultimativen Stolperschwelle im Lebensskript wird. Dass die Protagonistin sich dann, als Flucht vor diesem Für-immer mit Partner und Kind, mitten in der Schwangerschaft eine Zweitbesetzung mit mehr Erotikgarantie sucht, das ist neu. Das macht die klassische Story `zwischen zwei Männern' doch mal interessant! Hinzu kommt das Harry-und-Sally-Syndrom, zu deutsch: gibt es Freundschaft zwischen Mann und Frau?
Und das was dabei heraus kommt ist die übliche Gemengelage, die jede Frau kennt und liebt (zumindest dann, wenn andere sie erleiden müssen und man ihnen dabei spaßig zugucken/zulesen kann).

Das Cover des Ebooks verspricht Komödienspaß ohne Ende - was bei aller Kurzweil glatt gelogen ist; zudem rätsele ich noch immer, was mir die beiden bärtigen dunkelhaarigen Hipster bedeuten wollen, die keinerlei Ähnlichkeit mit den Romanfiguren haben ...
Aber das Buch ist klug - wenn auch nicht tiefschürfend - und die Krise glaubhaft. Man leidet mit der Heldin mit, die dasselbe durchzumachen scheint wie jede Liebende auf der Welt (nichtsdestotrotz wir uns für dieses so junge wie fragwürdige Konzept der sogenannten `Liebe' immer und immer wieder brennendst interessieren); nur hat es unsere Heldin gleich mit drei Lieben auf einmal zu tun!
Wer würde da nicht den Überblick verlieren, zumal im Rauschen der Hormone?

Der Kindvater allerdings - und ihre Gefühle zu ihm - sind mir rätselhaft, scheint der Knabe doch nur rudimentär zu gebrauchen zu sein? Allein seine Doofheit in Sachen Hormonlage der schwangeren Partnerin, wie das ausbleibende Bildungsinteresse in Sachen Baby, Gebären, Zukunft als Vater etc. disqualifiziert den Burschen beinahe. Man fragt sich unwillkürlich: was will sie mit dem noch, zumal `der Andere' fast telepthisch einfühlsam ist?

Fast schon neoklassisch kommt mir die Lesart des modernen Mannes vor. Da lässt tatsächlich die Cosmo oder Sex-and-the-City-Carrie grüßen. Antwort auf die Frage, warum dem potentiellen Lover das Loslassen soviel leichter fallen will als ihr:
"Weil er ein Mann ist. Weil er seine nötige Portion Drama aus einem Bundesligaspiel beziehen kann und ihm das genügend Würze für sein Leben ist." Das liest sich so ulkig, dass Frau gern vergißt, wie mainstreamig die Denke ist; und so schabloniert wie von Vorurteilen durchtränkt - kaum besser als die Denke unserer Mütter oder Großmütter.

Hin und wieder wird das wohltuend aufgebrochen, von sehr lebensechten Gefühlen und tieferen Einsichten ... sehr schön ist es auch dem `Anderen', ihrem alten Kinderfreund, bei seinem Leid `zufühlen` zu können ...

Fazit - Empfehlung; hier kriegt die Leserin solide Kost mit ungewöhnlicher Plotidee für ihr Geld

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Gelindes avatar

Rezension zu "Die Melonenschmugglerin" von Anette Göttlicher

Die Melonenschmugglerin
Gelindevor 2 Jahren

Die Melonenschmugglerin , von Annette Göttlicher

Das Cover hat mich neugierig gemacht, doch nachdem ich das Buch nun gelesen habe, muss ich sagen, dass der Titel und das Bild für mich nicht unbedingt etwas mit der Geschichte zu tun haben.

Das Buch fängt recht interessant und humorvoll an.
Doch dann so in der Mitte wird es recht zäh, irgendwie wiederholen sich die Gedanken der Protagonistin immer und immer wieder.

Nach einer langen Beziehung stellt sich endlich die erwünschte Schwangerschaft ein und genau in diesem Moment verliebt sich die Protagonistin in ihren langjährigen Jugendfreund.
Es ist ein einziges auf und ab, mal will sie bei dem Vater ihres ungeborenen Kindes bleiben, dann wieder zu ihrem Jugendfreund gehen.
Und irgendwann denke ich: weißt du jetzt endlich was du willst??

Das Ende kommt dann relativ plötzlich und für mich recht offen, so dass ich denke: und nun??

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, deshalb auch nur 2 Sterne.

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harakiris avatar

Rezension zu "Mensch, Paul!" von Anette Göttlicher

tut sies?
harakirivor 3 Jahren

Tut sies oder tut sies nicht?
Bis zuletzt lässt die Autorin die Frage offen.

Maries Ex, der ihr immer noch im Kopf herumgeht zieht bei ihr gegenüber ein und bei Marie beginnt es wieder zu kribbeln.

Irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin das selbst erlebt hat. Denn wie sonst könnte man so vom Auf und Ab der Gefühle schreiben, die einen überfallen, wenn man den Ex nach langer Zeit wieder sieht. Soll ich wieder was mit ihm anfangen oder lieber nicht?

Paul kommt in dieser Story nicht so gut weg, wirkt eher unsympatisch. Dafür sind die anderen Charaktere ganz nett, bleiben aber oberflächlich. Bis auf Franziska, Maries Tochter. Die belebt die Szenerie durch ihre nette kindliche Sprache.

Trotzdem ist das Buch herrlich leicht zu lesen und man möchte quasi eingreifen und Marie auch ne Nachricht aufs IPhone schicken: tus nicht!!

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Zusätzliche Informationen

Anette Göttlicher wurde am 01. Oktober 1975 in München (Deutschland) geboren.

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