Anette Hinrichs

 3.3 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Die fünfte Jahreszeit, Das Schattennetz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Anette Hinrichs

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Die fünfte Jahreszeit

Die fünfte Jahreszeit

 (5)
Erschienen am 01.06.2012
Das siebte Symbol

Das siebte Symbol

 (1)
Erschienen am 01.08.2013
Das Sandmann-Projekt

Das Sandmann-Projekt

 (1)
Erschienen am 01.07.2015
Das Schattennetz

Das Schattennetz

 (1)
Erschienen am 01.02.2018
Das siebte Symbol

Das siebte Symbol

 (0)
Erschienen am 25.09.2013
Nordlicht - Die Tote am Strand

Nordlicht - Die Tote am Strand

 (0)
Erschienen am 15.04.2019
Die fünfte Jahreszeit (Malin Brodersen)

Die fünfte Jahreszeit (Malin Brodersen)

 (0)
Erschienen am 25.09.2013

Neue Rezensionen zu Anette Hinrichs

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nirak03s avatar

Rezension zu "Das Schattennetz" von Anette Hinrichs

Das Schattennetz
nirak03vor 5 Monaten

Mord in Hamburg. Eine Prostituierte und ein Geschäftsmann werden beide auf die gleiche Weise ermordet. Der Täter bedeckt zudem noch ihre Gesichter. Was verbindet diese beiden so ungleichen Menschen miteinander? Warum mussten sie sterben? Die Kommissarin Malin Brodersen und ihre Kollegen vom LKA nehmen die Ermittlungen auf. Ihr Weg führt sie ins Rotlichtmilieu der Stadt. Aber sie kommen nicht recht voran. Dann geschieht das Unfassbare, ein weiterer Mord und diesmal ist es kein Unbekannter. Was ist hier nur los? Wo führt das Ganze hin? Malin versucht die Fälle zu klären und merkt nicht, wie nah die Gefahr für sie selbst schon ist.


Bei dem Krimi „Das Schattennetz“ handelt es sich um den vierten Fall für Malin Brodersen und ihre Kollegen vom LKA. Ich habe die Vorgänger nicht gelesen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlen würde. Sicherlich mag es sein, dass im Privatleben der Ermittler einiges vorgefallen ist, was hier nicht aufgegriffen wurde, aber es stört beim Lesen nicht. Der eigentliche Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Mir hat eigentlich gut gefallen, wie die Autorin ihre Zusammenhänge geschildert hat. Sie hat es verstanden Spuren zu legen und zu verwischen. Sodass ich die Möglichkeit hatte, mit zuraten und dem Täter so langsam näherkommen konnte. Auch wenn ich die Story an sich nicht schlecht fand, hat sie mich trotzdem nicht wirklich gepackt. Sie wirkte auf mich etwas zu distanziert. Die Dialoge, wie schon zig mal gelesen oder im TV gesehen, konnten auch nicht wirklich überzeugen. „Das Schattennetz“ war für mich ein kleiner Krimi für zwischendurch, nichts Aufregendes, aber trotzdem leicht unterhaltsam.


Zudem möchte ich doch kurz anmerken, das Lektorat hätte bessere Arbeit leisten können. Eigentlich lese ich über kleine Fehler schnell mal hinweg, aber hier war das einfach nicht möglich. Zwischen den Protagonisten wurde viel hin und her gewechselt und es erforderte schon einiges an Aufmerksamkeit beim Lesen, um nichts zu verpassen, wenn dann immer wieder Schreibfehler auftreten oder wie eben hier, das ganze Wörter fehlen, dann stört das einfach den Lesefluss und vor allem den Spaß an der Geschichte. Das ist vor allem Schade für das Buch.

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Das Sandmann-Projekt" von Anette Hinrichs

gute Recherche
Gwhynwhyfarvor 3 Jahren

Das Buch hatte ich ausgewählt, weil die ersten zwei Seiten mich angezogen haben.

Marlin Brodersen, Ermittlerin in Hamburg, hat einen neuen Fall zu lösen. Ein Psychiater wurde erschossen, ein betagter Herr, der sehr zurückgezogen lebte. Die Spuren laufen ins Nichts. Er war Mitglied im Schmauchverein, ein Club von Pfeifenrauchern, die dichtmachen und sich sehr unangenehm zeigen. Es scheint, der Tote war ein unbeliebter Eigenbrötler. Im Rasen der Toten, so stellt man ein paar Tage später fest, waren Zahlen eingemäht. Was haben die zu bedeuten? Niemand hat etwas gehört oder gesehen. Verwandte haben keinen Kontakt. Der Erbe des Psychiaters ist überrascht. Er kennt den Toten nicht. Die Spuren führen auch nach Berlin, zurück in alte DDR-Zeiten.

Ein souveräner Krimi, gut dargestellte Polizeiarbeit, eine schlüssige Story. Die Charaktere sind feingezeichnet und der Hintergrund ist interessant und gut recherchiert. Soweit hat mir das Buch gut gefallen. Nun kommt das Aber. Auf Seite 229 stellt Marlin Brodersen fest: „Die Ermittlungen ziehen sich wie Kaugummi.“ Das ist mein Problem mit dem Buch. Ich habe es oft zur Seite gelegt, weil die Story auf der Stelle trat. Mir fehlte ein Spannungsbogen, denn der zieht sich gradlinig am unteren Ende. Marlin fährt hierhin, redet mit diesem und jenem. Niemand weiss etwas und winzige Puzzleteile könnten irgendetwas bedeuten oder auch nichts. Marlin ist am Verzweifeln. Das ist gut dargestellt, denn so ist in der Regel die Polizeiarbeit. Auch Marlins Privatleben wird nett geschildert. Allerdings ist dies kein Roman, der einen Zeit und Raum vergessen lässt. Das Buch ist lesenswert für alle Menschen, die aufregende Storys eher meiden. Ein Buch, das inhaltlich hoch zu werten ist, insbesondere wenn man sich für Geschichte interessiert und für die Machenschaften des DDR-Systems, den Umgang mit unerwünschten Personen.

Und meine Kritik geht an den Verlag, der anscheinend Papier sparen wollte! Der Krimi ist in zwei Zeitebenen geteilt: Heute und damals (kursiv). Das kann man auseinanderhalten. Innerhalb des Kapitels wird aber verdammt häufig Person, Zeit und Ort gewechselt, was grundsätzlich ok ist. Es nervt allerdings, dass dies mit einem normalen Absatz getrennt wird. man liest, ist im nächsten Absatz verwirrt, fragt sich, mit wem hat man es zu tun, wo man sich befindet? Wechselt Ort, Zeit und Person, so wäre es für den Leser einfacher, ein Kapitel, einen Absatz mit drei Leerzeilen oder Sternchen u. ä. zu setzen. Mich hat es gewaltig genervt, den Lesefluss oft durcheinandergebracht.

Resumé: Ein empfehlenswertes Buch mit geschichtlichem Hintergrund für den seichten Leser.

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