Anette Huesmann

 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen
Autorin von Die Glut des Bösen, Blau-weiß-tot und weiteren Büchern.
Anette Huesmann

Lebenslauf von Anette Huesmann

Anette Huesmann ist Wissenschaftsjournalistin und promovierte Sprachwissenschaftlerin. Sie wurde 1961 in Niedersachsen geboren und wuchs im Ostalbkreis auf. Das Studium führte sie nach Heidelberg, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Als Wissenschaftsjournalistin schreibt sie freiberuflich über Themen wie Medizin, Psychologie und Umwelt.

Alle Bücher von Anette Huesmann

Die Glut des Bösen

Die Glut des Bösen

 (7)
Erschienen am 25.06.2012
Blau-weiß-tot

Blau-weiß-tot

 (2)
Erschienen am 17.09.2015
Die Glut des Bösen: Kriminalroman

Die Glut des Bösen: Kriminalroman

 (1)
Erschienen am 19.06.2012
Zwischen Dialekt und Standard

Zwischen Dialekt und Standard

 (0)
Erschienen am 01.01.1998
Lizzy die Waldfee

Lizzy die Waldfee

 (0)
Erschienen am 01.12.2012
Burginternat Rosenstein

Burginternat Rosenstein

 (0)
Erschienen am 07.10.2016

Neue Rezensionen zu Anette Huesmann

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jenny1001s avatar

Rezension zu "Blau-weiß-tot" von Anette Huesmann

Super Buch
jenny1001vor 3 Jahren

Wirklich klasse Buch nur zu empfehlen wer gerne Krimis mag und evtl was über die Stadt Mannheim erfahren will

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kriegerins avatar

Rezension zu "Blau-weiß-tot" von Anette Huesmann

Zu viel Lobhudelei über Mannheim, zu wenig Eishockey
kriegerinvor 3 Jahren

Inhalt:
Thomas Wagner, Topspieler des Eishockeyclubs Adler Mannheim, wird während des Spielbetriebs in der SAP Arena kaltblütig erschossen. Die Sicherheitsfirma B&B ist an einer lückenlosen Aufklärung des Falls interessiert, da es eine undichte Stelle in ihrem Unternehmen zu geben scheint, die es möglich gemacht hat, dass die Täterin eine Waffe in die Arena schmuggeln konnte.
Christina (Chris) Peters wird von ihrem Vorgesetzten vor die Tür gesetzt, da dieser sicher ist, dass sie diese undichte Stelle ist. Der Chef der von B&B jedoch betraut sie mit einem Job, der nicht nur Chris, sondern auch ihre Familie in Gefahr bringt.

Meine Meinung:
Anette Huesmann ist Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Kreativ ist dieser "Krimi" allemal geschrieben, ABER:

Allein die Abkürzung Chris für Christina Peters Name ist sehr kreativ. Auf den ersten Seiten war ich total verwirrt, war ja nur von einem Chris die Rede. Als dann plötzlich das Personalpronomen "sie" in Zusammenhang mit Chris auftauchte, dachte ich zuerst an einen Fehler. Aber weit gefehlt ... Kann sein, dass in der Mannheimer Gegend Chris eine geläufige Abkürzung für Christina ist. Hier kennt man Chris nur in Zusammenhang mit Christian. Aber nichts für ungut.

Das halbe Buch beschäftigt sich mit der Beschreibung Mannheims in den schillerndsten Farben, von der Erwähnung der Quadrate, bis hin zu detaillierten Schilderungen von Parks, Landstraßen, Schrebergärten, usw. - alles Dinge, die einen Krimi nur unnötig in die Länge ziehen und gewaltig auf die Tempobremse drücken. Oft genug war ich kurz davor, das Buch wegzulegen. Schließlich hatte ich Lust auf einen Krimi und keine Broschüre "Schöner Wohnen in Mannheim".

Ich hätte mir definitiv mehr über Eishockey erwartet. Auf dem Cover ist eine Eisfläche mit Puck (für alle Unwissenden: das ist für die Eishockeyspieler das, was für Fußballer der Fußball ist) abgebildet. Aber irgendwie drängt sich Mannheim (in der Danksagung steht auch, dass Anette Huesmann mit dem Krimi Mannheim ihre Wertschätzung ausdrücken möchte - was ihr absolut gelungen ist!) fast etwas frech in den Vordergrund und schiebt die eigentlichen Geschehnisse in den Hintergrund. Man erfährt hier und da etwas über Spielertransfers, aber nichts, was man von Google oder Wikipedia nicht binnen 2 Minuten in Erfahrung bringen könnte.

Die Sprache ist absolut stilsicher, hier und da etwas übertrieben (richtig: vor allem, wenn es um Mannheim geht). Das Lektorat/Korrektorat war hier sehr gut, nicht ein Fehler kam mir unter die Augen. Nur ein paar schwammige Formulierungen, wie z. B. "Sie waren im Play-off." (Korrekt wäre hier: sie waren in den Playoffs). Sorry, aber ich bin Eishockeyfan, wenn auch nicht von den Adlern, sondern den Tigers.

Ich verziehe jetzt "unwillig mein Gesicht" was das Thema Plot angeht: ich habe noch nie so ein verworrenes Beziehungsgeflecht in einem Krimi gefunden. Man hätte alle hier in diesem Buch auffindbaren Themen splitten sollen: Schwulen-/Lesbenroman, Stadtführer, Entführung, Mord, Eltern-Kind-Wiedervereinigung, "Die schönsten Parkanlagen Deutschlands", Hommage an den Opel Corsa, Kampfsport für Frauen leicht gemacht, Organspende, ...

Kurzum es ist ein Potpourri aus Allem und Nichts. Hier war es einfach zu viel des Guten. Die eigentliche Geschichte hätte man auf rund die Hälfte des Papiers gedruckt bekommen. Der Ausgang der selbigen war relativ leicht vorhersehbar, weil die Versuche, den Täter zu verschleiern so halbherzig waren, dass es schon wieder offensichtlich war.

Fazit: zu viele Superlative, zu bildhafte/kreative Sprache (passt nicht so gut zu einem Krimi), seichte Story (nichts Neues, außer der Tatsache, dass mal ein Eishockeyspieler abgemurkst wurde) - nette Unterhaltung, aber nicht mehr.

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Rezension zu "Die Glut des Bösen" von Anette Huesmann

Symbiose von Fakt und Fiktion
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Ein intelligen geschriebener und daher hochspannender "Whodunnit" mit plastischen, lebensechten Charakteren, wodurch der Leser miträtseln muss: Als eine frisch gewählte Äbtissin zur Rettung ihres Konvents ihre alte Schulclique zusammenruft, erwacht ein altes Verbrechen zu neuem Leben und beginnt Opfer zu fordern.
Die brotlose Journalistin Emma kämpft darum, einen guten Artikel über das erste grauenhafte Verbrechen zu schreiben und zu verkaufen. Groß ist die Versuchung, dafür jegliches Berufsethos fahren zu lassen. Immer tiefer verstrickt sie sich in den außergewöhnlichen Fall und misstraut plötzlich sogar dem eigenen Vater.
Der wohldurchdachte Roman verstrickt verschiedene Fäden zu einer harmonischen Einheit, nicht jedoch ohne dem Leser lose Enden anzubieten, die dieser im eigenen Ermittlungseifer aufgreifen kann oder auch nicht. Die Lösung stets vor Augen, und dennoch nicht auf den ersten Blick erkennbar, fiebert man mit bis zum logischen Schluss.
Sehr großes Lesevergnügen, das ich jedem Liebhaber ausgeklügelter Krimis wärmstens empfehlen kann.

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