Anette Kannenberg

 4.5 Sterne bei 28 Bewertungen
Anette Kannenberg

Lebenslauf von Anette Kannenberg

Anette Kannenberg wurde 1974 in Berlin geboren. Seit 2011 lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin, freiberufliche Illustratorin und Grafikdesignerin auf der Insel Lanzarote. Ihr Debütroman DAS MONDMALHEUR ist der erste von voraussichtlich drei Romanen, der als Kindle- sowie als gedruckte Version (Create Space) erschienen ist. Mehr über DAS MONDMALHEUR unter http://www.das-mondmalheur.de

Alle Bücher von Anette Kannenberg

Anette KannenbergDas Mondmalheur
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Das Mondmalheur
Das Mondmalheur
 (21)
Erschienen am 18.07.2014
Anette KannenbergDer Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)
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Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)
Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)
 (7)
Erschienen am 29.03.2016

Neue Rezensionen zu Anette Kannenberg

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BlueSunsets avatar

Rezension zu "Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)" von Anette Kannenberg

Schräge Charaktere, eine skurrile Handlung und jede Menge Humor.
BlueSunsetvor einem Jahr

„Der Sterbeschlamassel“ ist eine Fortsetzung, die ich schon seit einiger Zeit lesen wollte und endlich bin ich dazu gekommen. Vom Stil bleibt der zweite Teil ganz seinem Vorgänger treu: Voll mit quirligem und absurdem Humor. Wieder einmal nimmt auch die Wissenschaft einen nicht unwichtigen Teil des Geschehens ein, doch es bleibt alles gut verständlich und einfach. 
Diesmal begleitet der Leser Séamus, einen jungen Studenten, der gleichzeitig der Klon des bereits aus dem ersten Buch bekannten schrulligen Wissenschaftlers ist. Im Gegensatz zum ersten Buch, ist „Der Sterbeschlamassel“ kein Science-Fiction-Roman, sondern konzentriert sich eher auf das Genre des Grusels, Horrors und der Schauergeschichten. Doch wer bereits den ersten Teil gelesen hat weiß, dass man hier aber keinen klassischen Horror zu erwarten hat, sondern eine ironische Version, die sich selbst nicht ernst nimmt. Mit einem Augenzwinkern nimmt Anette Kannenberg die Klischees auf die Schippe. 
Fazit
Wieder einmal konnte mich die Autorin mit ihrem ausgesprochen leichtem und sehr humorvollen Schreibstil überzeugen. Auch die Geschichte ist wieder sehr kreativ und bietet viele Facetten an. Tatsächlich ist „Der Sterbeschlamassel“ eine Fortsetzung, die keinerseits im Schatten des Mondmalheurs steht, sondern genauso ein herausragendes Werk ist. Ich bin sehr gespannt, was sich Anette Kannenberg für das dritte und letzte Buch „Das Dododilemma“ ausgedacht hat. Nun heißt es warten, bis endlich der dritte Band erscheint!
Ich kann die Bücher der Reihe wirklich nur wärmstens empfehlen. Sie sind skurril, lustig, kreativ und sehr liebevoll. Greift zu und lasst euch begeistern!


Ich bedanke mich bei Anette Kannenberg für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Uwes-Leselounges avatar

Rezension zu "Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)" von Anette Kannenberg

Eine lustige, skurille und etwas andere Geschichte über das Leben und den Tod
Uwes-Leseloungevor 2 Jahren

Séamus, Sohn des berühmten Wissenschaftlers Murray, beschließt sein Medizinstudium abzubrechen und sich stattdessen lieber dem Schreiben zu widmen. Er träumt davon ein berühmter Schriftsteller zu werden. Deshalb zieht er sich aufs Land und in das Haus seiner Großeltern zurück. Beflügelt wird seine Fantasie dabei auch durch das eigentümliche und leicht gespenstische Haus. Doch sind all seine Hirngespinste nur diesem Haus und dem Ort zuzuschreiben? Was hat es mit seiner verschrobenen Nachbarin auf sich? Völlig aus der Bahn wirft Séamus eine Begegnung mit dem Geist seines Vaters. Ab da wird sein Leben gehörig durchgeschüttelt. Zur Seite steht ihm seine beste Freundin und Nachbarin Liz, die dank Esoterik mit dem Geist von Murray Kontakt aufnehmen will.

Eine überaus witzige, abgedrehte und im wahrsten Sinne des Wortes energiegeladene Geschichte über Geister, Dämonen, dem Leben nach dem Tod kombiniert mit dem genialen Schreibstil von Anette Kannenberg beginnt...

Schon mit Ihrem Debütroman "Das Mondmalheur" konnte mich Anette begeistern und zum Lachen bringen. Ich mag Ihren abgedrehten, leicht esoterischen und mit wissenschaftlichen Hintergründen gespickten Schreibstil. Daher war ich sehr gespannt auf den 2. Teil des Dododilemmas.

Die Geschichte spielt ca. 3 Monate nachdem Murray und Wichgreve die Welt vor dem Untergang bewahrt haben. Séamus, der eigentlich ein Klon von Murray ist, möchte lieber ein eigenständiges Leben führen und beschließt, sein Medizinstudium abzubrechen. Denn er träumt davon Schriftsteller zu werden. Séamus ist ein herzensguter, leicht einfältiger junger Mann, der nicht wirklich viel mit seinem "Vater" gemein hat. Auch das wissenschaftliche Knowhow sowie den Ehrgeiz sich dafür zu interessieren gehen ihm völlig ab. Seine Charakterdarstellung hat mir sehr gut gefallen. Auch seine beste Freundin und Nachbarin Liz ist ein toller Charakter. Dank ihrer Hingabe zum Übersinnlichen und Esoterischen ist sie Séamus zwar eine Hilfe, bringt ihn aber doch das eine oder andere Mal in gewisse Verlegenheiten. Einfach nur herrlich zu lesen.

Auch meine beiden absoluten Lieblingsfiguren Murray und Wichgreve dürfen hier natürlich nicht fehlen. Obwohl Sie mit ihrer Tat die Erde vor der Vernichtung gerettet haben, wachen beide im Jenseits auf. Beide können dies nicht glauben und versuchen daher alles daranzusetzen, wieder in unsere Welt zu gelangen. Dass dadurch das Chaos vorprogrammiert ist, dürfte jedem klar sein. Viel mehr möchte ich euch über die Geschichte nicht erzählen, denn diese müsst Ihr einfach selbst gelesen haben!

FAZIT: Mit "Der Sterbeschlamassel" ist der lieben und leicht verrückten Anette Kannenberg ein, wie ich finde, gelungener 2. Teil des Dododilemmas gelungen.

Ich mag es, wie Anette ihre Charaktere darstellt und mit ihrer für sich sehr eigentümlichen Art und Weise diesen Leben einhaucht. Auch wenn der eine oder andere leicht überdreht wirken mag, passt er doch wunderbar zur Geschichte.

Dieser 2. Teil ist eine lustige, skurrile und etwas andere Geschichte über das Leben nach dem Tod und einem Humor der besonderen Art und vergebe dieser Geschichte 4 Nosinggläser.

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NiWas avatar

Rezension zu "Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)" von Anette Kannenberg

Geistreicher Schlamassel
NiWavor 2 Jahren

Es handelt sich um Band 2 des Dododilemmas.

Der Tod von Séamus Vater ist schon einige Monate her, als er beschließt, sich im alten Haus seiner Großeltern zu verbarrikadieren und eine Karriere als Schriftsteller anzustreben. Leicht nervös, dank der Gene des genialen Vaters eigenbrödlerisch angehaucht, hat er es mit mysteriösen Erscheinungen zutun, die ihm eine Gänsehaut bescheren.

Mir hat schon „Das Mondmalheur“ gefallen, aber mit „Der Sterbeschlamassel“ hat sich Anette Kannenberg meiner Meinung nach übertroffen.

In „Der Sterbeschlamassel“ präsentiert die Autorin einen genialen Jenseitsentwurf, auf den man erst einmal kommen muss. In sich logisch und schlüssig, hat man es mit „Geistern“ und „Engeln“ zutun, muss sich mit dem Jenseits abfinden und entdeckt trotzdem einen Weg um mit dem Diesseits zu kommunizieren, nur das Solchseits ist nach wie vor ein Problem …

Séamus ist sozusagen das Opferlamm der Geschichte. Er wirft sein Medizinstudium hin und wagt sich an seinem Lebenstraum - der Schriftstellerei. Nach dem Tod des Vaters sieht er sich ihm nicht weiter verpflichtet und kann es überhaupt nicht glauben, als ihm das Jenseits dazwischen funkt.

Anette Kannenberg sprüht vor Kreativität, sodass die Funken - in mehrfacher Weise - fliegen. Herrlich skurril, gewohnt bissig - wenn auch im Vergleich zu Band 1 etwas entschärft - hat sie auf kurios-bewährte Art ihre Geschichte weiter gesponnen, die mir sogar einen Hauch besser als der 1. Teil gefallen hat.

Da die Geschichte in der Zukunft spielt, haben wir es am Rande mit technischen Spielereien aller Art zutun. Auch hier zeigt sich der Einfallsreichtum der Autorin, die gegenwärtige Entwicklungen einfach einen Schritt weiterdenkt und dabei nicht vor dem Absurden zurückschreckt.

Selbstkritisch wird zudem mit den Versäumnissen des 1. Bandes aufgeräumt, „ … bei dem zwar Dodos angekündigt, aber bisher, …, nur einmal ganz kurz aufgetaucht waren“ (S. 112) In diesem Teil kommen die Dodos voll auf ihre Kosten, auch wenn sie manchmal irrtümlich mit anderen geflügelten Wesen verwechselt werden:

„Irgendwas Weißes huschte durchs Bild, war das etwa ein Truthahn?“ (S. 35)

Da ich nunmal immer am Nörgeln, Jammern und Meckern bin, ist mir diesmal das Ende etwas zu abrupt gekommen. Ich habe gelesen und gelesen - hatte dabei die Seitenzahl im Blick - aber nicht, weil ich endlich durch sein wollte, sondern weil ich mir dachte, es kann doch nicht schon dem Ende zugehen!

Die Bücher der Autorin sind bestimmt nicht für jeden geeignet, denn die Geschichten tropfen, triefen - nein - sie laufen vor Skurrilität über. Und man muss als Leser vielleicht einen dezenten Hang zum Wahnsinn haben, wofür man aber mit der abgefahrensten Geistergeschichte belohnt wird, die mir jemals unter die Augen kam.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich auf das Ungewöhnliche einlassen und herrlich leicht-lockeren, dabei bissigen sowie manchmal anspruchsvollen Humor verkraften kann.

Das Dododilemma:
1) Das Mondmalheur
2) Der Sterbeschlamassel

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Gespräche aus der Community

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Aleshanees avatar
Unsere Blogtour zum Mondmalheur von Anette Kannenberg ist schon voll im Gang!

Bis 19.8. könnt ihr aber noch mitmachen - schaut einfach bei unserer Tour vorbei :)

13.8. Buchvorstellung ~ BeatesLovelyBooks
14.8. Vorstellung der Charaktere ~ Bücherjunkies
15.8. Vorstellung der Schauplätze ~ Booksline
16.8. Der Mond - ein Himmelskörper ~ Zeit für neue Genres
17.8. Gesellschaftliche Hintergründe ~ Weltenwanderer
18.8. Wahrnehmung von Humor & Satire ~ Bookwormdreamers
19.8. Autoreninterview ~ Zeit für neue Genres

20.8. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

  • Um die signierte Printausgabe zu gewinnen, muss ein Satz zusammengesetzt werden. Dazu ist in jedem Beitrag ein Wort markiert. Den Lösungsatz bitte bis 19.08.2015 23:59 Uhr an nadjabookworm2@gmail.com senden.
  • Um in den Lostopf für die 5 E-Books zu hüpfen, wird jeder Kommentar gewertet. Pro Tag kann somit ein Los gesammelt werden. Es werden nur Kommentare gewertet, die bis zum 19.08.2015 23:59 Uhr abgegeben wurden.

Zur Buchverlosung
Anette-Kannenbergs avatar

Liebe Leser,

mein Roman DAS MONDMALHEUR ist im Juli diesen Jahres erschienen und mit Hilfe dieser Leserunde bei LOVELYBOOKS möchte ich ihn Euch näher vorstellen und 15 eBook-Ausgaben unters Volk werfen. (Gebt bei Eurer Bewerbung bitte an, ob Ihr ein ePub oder mobi haben möchtet, damit ich Euch den Roman im entsprechenden Format zusenden kann.)
Und
damit Ihr einen Anhaltspunkt bekommt, wie viel Buch das in Papier wäre: Der Umfang des Romans entspricht 496 Seiten in der Printausgabe aber wie schon Douglas Adams einst sagte: „Lovers of print are simply confusing the plate for the food.“


Beschreibung:
DAS MONDMALHEUR ist ein kurzweiliger und nicht ganz ernstzunehmender Roman über übermütige Dodos, Raumzeitegalisierer, Mondstein kackende Bakterien und die ganz große, kleingeredete Katastrophe. Er handelt von Verschwörung, Politik und Freundschaft, ist mal satirisch, mal dramatisch, aber zum Glück skurril genug, um sich das, um Himmels willen, nicht anmerken zu lassen.
Humorvolle Einfälle und charmante Protagonisten bilden zusammen eine absurde Story, deren höchster Zweck es ist, den Leser zum Schmunzeln zu bringen, ihn irritiert mit dem Kopf schütteln und dabei den eigenen Geisteszustand – oder zumindest den der Autorin – anzweifeln zu lassen.

Der Inhalt:
Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinandergeworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.


Über die Autorin
Anette Kannenberg wurde 1974 in Berlin geboren. Sie studierte einige Jahre Germanistik an der TU Berlin, bis sie sich entschied, mehr mit ihrer Kreativität anzustellen.
Seit 2011 lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin, freiberufliche Illustratorin und Grafikdesignerin auf der Insel Lanzarote.
Ihr Debütroman DAS MONDMALHEUR ist der erste von drei Romanen, der als eBook sowie als gedruckte Version (Create Space) erschienen ist.


Mehr (zum Beispiel eine Leseprobe) findet Ihr unter: www.das-mondmalheur.de

Ich hoffe, mit der Leserunde viele Menschen anzusprechen, die verrückt genug sind, sich auf ein Abenteuer einzulassen, das sich schlecht in ein konkretes Genre pressen lässt. DAS MONDMALHEUR hält nämlich von allem etwas parat: Ein bisschen Science-Fiction hier, etwas Satire dort, vermischt und verziert mit einem großen Haufen Humor, vielen hübschen Worten und dem totalen Chaos.

Ich bin gespannt zu erfahren, was Ihr von all dem haltet und ob ich es tatsächlich schaffen werde, Euch von meinem Buch zu begeistern und das ein oder andere Mal zum Lachen zu bringen.


Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer!
Anette

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