Anette Pekrul Alptraum Irak

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  • Rezension zu "Alptraum Irak" von Anette Pekrul

    Alptraum Irak

    renatchen

    13. July 2009 um 23:19

    August 1990. Irakische Truppen haben Kuwait besetzt. Das Leben in der Region hat sich schlagartig verändert. Ausländer dürfen den Irak nicht mehr verlassen, sie sind „Gäste“ Saddam Husseins. Betroffen von dieser Maßnahme sind auch Angehörige einer deutschen Firma, die den Flughafen in Basra baut – unter ihnen eine junge Frau. Ihre Tagebuchaufzeichnungen sind eine ständige Auseinandersetzung mit Angst und Hoffnung, Tod und Leben. Anette gehört zu den Mitarbeitern, die in Basra den Flughafen bauen. Sie hat ein Visum und möchte im August 90 zu ihrem 30. Geburtstag nach Hause fliegen. Doch durch den Einmarsch des Irak in Kuwait, ist das nun nicht mehr möglich. Ausländer dürfen das Land nicht verlassen. In dem Buch sind zahlreiche Reden von Hussein dokumentiert. Er möchte, dass sich Amerika aus der Sache heraus hält und die Angelegenheit alleine regeln. 1918 wurde Kuwait von den Engländern eingenommen. Das Land gehörte vorher zum Iran. In einer ausführlichen Erklärung zeigt Hussein auf, dass Kuwait niemals ein anerkannter, eigener Staat gewesen ist. Anette und ihre Kollegen leben in Angst. Unterschiedliche Nationen dürfen ausreisen, doch Deutsche gehören nicht dazu. Mal heißt es ja, dann wieder nein. Dies geht psychisch an die Nerven. Außerdem fühlt sie sich von den deutschen Politikern allein gelassen. Keiner kommt um mit Hussein zu reden. Österreichs Politiker kommt und erreicht die Freilassung. Sie klagt diesen sinnlosen Krieg an, der nur die normalen Zivilisten, Frauen und Kinder trifft. Ohne ein Für und Wider gegen Hussein argumentiert sie gegen das Provozieren eines Krieges, bei dem es nicht einmal einen Versuch gibt, das Ganze auch anders und friedlich zu regeln. Das Buch liest sich flüssig, wiederholt sich zum Schluss etwas, daher der Punktabzug. Ansonsten sehr interessant und aufschlussreich.

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