Anette Strohmeyer

 4 Sterne bei 56 Bewertungen
Anette Strohmeyer

Lebenslauf von Anette Strohmeyer

Anette Strohmeyer, geboren 1975 in Göttingen, lebt nach einer 10-jährigen Station in Düsseldorf nun in Kopenhagen. Sie verbrachte viele Jahre in Skandinavien, Neuseeland und den USA und ist seit 2012 hauptberuflich als Autorin tätig. Ihre Spezialität ist die Vorortrecherche: So hat sie in Haiti an einer Voodoo-Zeremonie teilgenommen, bei einer Dschungel-Tour Termiten gegessen, im Hochspannungslabor Blitze erzeugt und ist und durch den berüchtigten Selbstmordwald am Fuße des Fuji gewandert.

Alle Bücher von Anette Strohmeyer

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Ondragon: Menschenhunger

Ondragon: Menschenhunger

 (15)
Erschienen am 25.03.2012
Ondragon: Totenernte: Mystery-Thriller

Ondragon: Totenernte: Mystery-Thriller

 (13)
Erschienen am 22.10.2012
Ondragon: Nullpunkt

Ondragon: Nullpunkt

 (6)
Erschienen am 26.02.2014
Seelenflut: Ondragon 4

Seelenflut: Ondragon 4

 (2)
Erschienen am 13.06.2016
Porterville - Folge 17: Der Turm

Porterville - Folge 17: Der Turm

 (1)
Erschienen am 13.12.2013
Ondragon: Menschenhunger (Ondragon 1)

Ondragon: Menschenhunger (Ondragon 1)

 (5)
Erschienen am 11.12.2014

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Neue Rezensionen zu Anette Strohmeyer

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vormis avatar

Rezension zu "Ondragon: Menschenhunger (Ondragon 1)" von Anette Strohmeyer

Ondragon - Menschenhunger
vormivor einem Jahr

Eigentlich wollte Paul Ondragon in der berühmten Klinik von Dr. Arthur nur seine außergewöhnliche Phobie behandeln lassen. Doch spätestens beim Fund eines unbekannten Toten in den Wäldern Minnesotas wird ihm klar, dass an dem abgelegenen Zufluchtsort der Schönen und Reichen Hollywoods etwas ganz und gar nicht stimmt. Ondragon stellt Nachforschungen an und stößt dabei auf ein grauenhaftes Geheimnis, das seine schlimmsten Ahnungen übersteigt...
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Zu Anfang hat es mir sehr gut gefallen, spannend und mal was anderes.
Leider wurde es so ungefähr ab der Mitte immer ein klein wenig zu viel, um realistisch und glaubhaft zu sein. Nicht so schlimm, wie es sich jetzt hier gerade anhört, denn dann hätte ich ja keine 4 Sterne gegeben. Aber immer ein ganz kleines bißchen zu viel...

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Nina2401s avatar

Rezension zu "Seelenflut: Ondragon 4" von Anette Strohmeyer

Wenn Mr. O eine Reise tut ...
Nina2401vor 2 Jahren

Paul Eckbert Ondragon ist zurück! Und wie! Der Mann für alle Fälle braucht Urlaub! Ein Nobelhotel in Khao Lac ist da genau das Richtige für ihn. Und einen kleinen Fall löst er dann so schnell mal nebenbei. Denn im Seaton, einer der ersten Adressen am Ort, geht es nicht mit rechten Dingen zu. Mysteriöse Todesfälle schaden dem Ansehen des Seaton enorm. Sind es wirklich die Phi, die hier ihr Unwesen treiben? So ganz ausgeschlossen ist das nicht, denn Anette Strohmeyer konfrontiert ihren Superhelden und natürlich ihre Leser sehr gerne mit mystischen Wesen.

Es ist total spannend, Mr. O nach Khao Lak zu begleiten, wo die Nachwirkungen des Tsunami allgegenwärtig sind. Anette Strohmeyer hat die dortige Atmosphäre sehr eindrucksvoll eingefangen. Sie erzählt auch dieses Mal wieder auf zwei Zeitebenen, die sich kontinuierlich aufeinander zu bewegen und sich immer mehr vermischen. Die wenigen Tage vor der Katastrophe machen schon ein mulmiges Gefühl und haben eine ganz eigene Spannung.

Schon seit seinem ersten Abenteuer in den Wäldern Minnesotas bin ich ein großer Fan von Paul Ondragon. Ich mag seine coole und manchmal auch verschrobene Art und natürlich seinen scharfen Verstand. Gepaart mit dem lockeren Schreibstil von Anette Strohmeyer ist es mir jedes Mal ein großes Vergnügen, Mr. O zu begleiten und Teil seiner aufregenden Abenteuer zu werden.

Atemberaubende Spannung und humorvolle Momente sind sind das Markenzeichen und vor allen Dingen kommen die Thriller von Anette Strohmeyer ohne jeglichen blutigen Trash aus. Das gefällt mir am allerbesten, Anette Strohmeyer schreibt solide spannende Thriller und bleibt ihrer Linie treu.

Und so war auch Seelenflut für mich ein extrem spannendes Lesehighlight, das natürlich wieder mit einem Soundtrack und einem sehr interessanten Nachwort abgerundet wird.

Fazit: Ich liebe die Thriller von Anette Strohmeyer, sie bleibt sich selbst treu und hat mit Mr. O einen meiner Lieblingshelden erschaffen. Spannende Unterhaltung ist garantiert!


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Graf Zahls avatar

Rezension zu "Ondragon: Menschenhunger" von Anette Strohmeyer

Etwas holpriger Start für einen Serienheld mit Potential
Graf Zahlvor 4 Jahren

Reinen E-Book-Publikationen haftet (noch?) ein Geruch des Dilettantischen an. Um es vorwegzunehmen: Dieser Roman ist alles andere als dilettantisch gemacht. Er ist erschienen bei einem Verlag namens Psychothriller GmbH, dessen Website man entnehmen kann, dass er ursprünglich als Hörbuch- bzw. Hörspielverlag gegründet worden ist, sich aber mittlerweile als reiner E-Book-Verlag versucht. Und eben der Roman „Ondragon - Menschenhunger“ war im März 2012 das erste E-Book des Verlags, dass das Licht der Öffentlichkeit erblickte.

„Menschenhunger“ ist als Auftakt einer Serie konzipiert. Paul Eckbert Ondragon, ein in Los Angeles lebender Unternehmensberater mit deutsch-schwedischen Wurzeln, ist Namensgeber und Protagonist der Serie. Sein Geschäft ist schmutzig, er arbeitet nicht immer für die Guten, sondern für diejenigen, die am meisten bezahlen und löst Probleme auch auf illegale Art und Weise. Diesmal ist er aber in einer privaten Angelegenheit unterwegs: Er ist Patient in einem, in den tiefen Wäldern Nord-Minnessotas gelegenen, von Dr. Jonathan Arthur geleiteten Luxussanatorium für psychisch Kranke, also in einer Klapse für die Reichen und Schönen dieser Welt. Dort will er sich von einer Phobie kurieren lassen. (Ich will nicht zu viel verraten, aber E-Book-Reader sind für einen Phobiker dieser Art ein Geschenk des Himmels). Parallel dazu wird in kleinen Einschüben beschrieben, wie 1835 in der gleichen Gegend der Wendigo, ein indianischer Dämon, sein Unwesen treibt. Er metzelt eine Familie nieder und durch seinen Biss verwandelt sich ein Trapper langsam in ein wendigo-ähnliches Wesen mit plötzlichem Appetit auf Menschenfleisch. Zurück zur Gegenwart (2009): Aus Gewohnheit, weil er anscheinend berufsbedingt einen mittelschweren Kontrollwahn hat, verschafft sich Ondragon durch einen Einbruch und mit Hilfe eines befreundeten Hackers Informationen zu den anderen Patienten und den Angestellten der als Lodge firmierenden Nervenheilanstalt. Er findet unter anderem heraus, dass das Hauptforschungsgebiet des Klinikleiters Kannibalismus ist und einige der Patientenakten so sehr geschützt sind, dass man nicht an sie herankommen kann. Ondragon lernt nach und nach die Mitpatienten und Angestellten der Lodge kennen und besonders Kateri Wolfe, eine Biologin indianischer Herkunft, hat es ihm angetan. Dann passiert das Unvermeidliche: In der Nähe des Sanatoriums wird eine Leiche gefunden. War es Mord? War es ein Bär? Oder... war es der Wendigo?

Wie oben schon erwähnt, ist der Roman gut gemacht. Der Schreibstil ist professionell, das Buch hat (für eine reine E-Book-Publikation keine Selbstverständlichkeit) kaum Rechtschreib- und Grammatikfehler und das Ganze ist, so weit ich es beurteilen kann, sehr gut recherchiert. Dazu der Wendigo, ein in der phantastischen Literatur gern verwendeter Dämon (Blackwood, Masterton, Rick Yancey oder in Deutschland Wolfgang Hohlbein mit „Intruder“), gepaart mit Kannibalismus und einem rücksichtslosen Forscher, das sind alles Ingredienzen, die einen guten Horrorthriller ausmachen können. Trotzdem will in diesem Fall keine wirkliche Spannung aufkommen. Das liegt zum einen daran, dass der ach so tolle Mister Ondragon, der nicht nur verschiedene Sprachen spricht, diverse Kampfsportarten beherrscht und eine Koryphäe im logischen Denken und Erkennen von Zusammenhängen sein soll, sich teilweise so was von dämlich anstellt, das Offensichtliche nicht erkennt und Fehler zweimal macht, die 13-Jährige nicht einmal machen würden. Das alles ist noch gepaart mit einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Arroganz gegenüber anderen Personen, die jeden Anflug von Sympathie mit dem Protagonisten im Keim ersticken. Zum anderen kann sich der geübte Thriller-Leser schon nach gut einem Drittel den Rest der Geschichte und die Auflösung zusammenreimen. Es gibt keine wirklich überraschende Wendung mehr und das Ende ist zwar folgerichtig, lässt mich als Leser aber doch irgendwie unbefriedigt zurück.

Fazit: Ein unsympathischer Protagonist und ein vorhersehbarer Plot trüben das Thriller-Vergnügen. Wäre Mr. Ondragon ein Ich-Erzähler, hätte ihn das zwar nicht sympathischer gemacht, aber seine Handlungen und Fehler wären zumindest nachvollziehbarer gewesen. Trotzdem steckt einiges an Potential in der Grundidee der Serie und noch viel mehr in der Autorin. Der Roman ist besser geschrieben als vieles, was in den letzten Jahren zum Beispiel als Regionalkrimi veröffentlicht worden ist und so kann es durchaus sein, dass ich dem bereits erschienenen zweiten Teil der Serie, „Totenernte“, nochmal eine Chance gebe. Auf jeden Fall denke ich, dass man von Anette Strohmeyer noch hören wird.

Die Rezension erschien zuerst in meinem Blog Horror & Co..

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