Angélique Mundt Nacht ohne Angst

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Inhaltsangabe zu „Nacht ohne Angst“ von Angélique Mundt

Es ist ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse, zwischen Normalität und Wahnsinn … In der Hamburger Universitätspsychiatrie wird eine Patientin erhängt aufgefunden. Die zuständige Therapeutin Tessa Ravens kann nicht glauben, dass es sich um Selbstmord handelt. Als eine weitere Patientin brutal ermordet wird, scheint sich ihre Befürchtung zu bestätigen. Und auch Hauptkommissar Torben Koster merkt schnell, dass er hier mit gewöhnlichen Ermittlungsmethoden nicht weit kommt. An Verdächtigen mangelt es nicht, doch welchen Aussagen kann man wirklich trauen und was davon ist paranoide Wahnvorstellung? Er ist auf Tessas Unterstützung angewiesen, doch die Suche nach dem Mörder wird für beide zur Zerreißprobe …

Authentischer, aufwühlender und sehr empathischer Einblick in die Welt der Psychiatrie. Ein spannender Fall mit liebenswerten Protagonisten

— MissSophi
MissSophi

Spannender und gut konstruierter Krimi, der mich trotzdem nicht zu 100% fesseln konnte.

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Ein gut konstruierter, logisch aufgebauter, durchweg spannend und flüssig erzählter Debütkrimi.

— Barbara62
Barbara62

Mit viel Gefühl für die Charaktere und mit kriminalistischem Gespür wird eine Romanwelt voller Spannung und Dynamik geschaffen - fesselnd!

— Literatur
Literatur

Ein Mord in einer Psychiatrie. Eine Studie die manipuliert scheint. Was ist hier Realität und was von Patienten falsch interpretiert? Lesen!

— ginnykatze
ginnykatze

Mysteriöse Todesfälle in der Psychiatrie - und die Zeugen sind alle nicht glaubwürdig. Spannender Krimi mit Überraschungen

— harakiri
harakiri

Whodunnit in ungewohnter Umgebung mit feinem Blick für zwischenmenschliche Nuancen.

— WolfgangB
WolfgangB

Wirklich empfehlenswerter Debüt-Kriminalroman einer deutschen Autorin!

— Janine2610
Janine2610

Fazit: Gelungener Debütkrimi mit einer einnehmenden, interessanten und fesselnden Story

— Bellexr
Bellexr

Ein ausbaufähiger Krimi, der mich nur teilweise überzeugen konnte...

— BuEcHeRwUrM
BuEcHeRwUrM

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  • Themen
  • Einblick in eine sonst verschlossene Welt

    Nacht ohne Angst
    MissSophi

    MissSophi

    24. September 2016 um 10:51

    Ich habe Angélique Mundt im Rahmen der Krimi- und Thriller-Woche auf Facebook bei einer Lesung erlebt und mir daraufhin dieses Buch gekauft.Ein (Selbs)Mord auf einer Station in der Psychiatrie lässt die Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen - ein sehr spannender Fall, der den Leser in Atem hält und durch die sehr private Seite der Protagonisten sehr an Würze erhält. Eine gute Mischung.Nebenbei gelingt es Mundt ein sehr realistisches und ehrliches Bild von psychischen Erkrankungen zu zeichnen - das hat mir sehr gut gefallen. Sie sieht noch immer den Menschen hinter ihren Schicksalen und nimmt uns mit in eine Welt, die ansonsten gemieden wird - wenn man nicht unmittelbar davon betroffen ist.Von mir gibt es 5 Sterne für dieses fesselnde Lesevergnügen und ein großes Lob und ganz viel Respekt für die Autorin. Werde mir nur umgehend das nächste Buch von ihr gönnen.

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  • Tatort Universitätspsychiatrie Hamburg, Station 2

    Nacht ohne Angst
    Barbara62

    Barbara62

    20. April 2015 um 10:16

    Die Psychotherapeutin Tessa Ravens kann und will es nicht glauben, dass eine junge, depressive Patientin ihrer Station sich das Leben genommen haben soll. Das fehlende Tagebuch und der ebenso unauffindbare Geldbeutel scheinen ihr Recht zu geben. Und kaum haben Hauptkommissar Torben Koster und sein Kollege Liebetrau mit den Ermittlungen begonnen, wird die Bettnachbarin der Toten ermordet. Kann das Zufall sein? Unterstützt von Tessa Ravens ermitteln die beiden Polizisten in einem schwierigen Umfeld. Zahlreiche Verdächtige, unberechenbare Zeugen und ein arroganter, undurchsichtiger Oberarzt, der sich mehr für seine Medikamentenstudie als für die Patienten und die Ermittlungen interessiert, lassen sie fast verzweifeln. Ein gut konstruierter, logisch aufgebauter, durchweg spannend und flüssig erzählter Debütkrimi einer neuen Autorin, die als Psychotherapeutin das Umfeld bestens kennt.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Ein fesselndes und psychiatrisch durchdachtes Krimidebüt

    Nacht ohne Angst
    Literatur

    Literatur

    10. January 2014 um 17:32

    Eine "Nacht ohne Angst" ist der große Wunsch von vielen Patienten in der Hamburger Universitätspsychiatrie, aber auch ihre Ärztin und Psychotherapeutin Tessa Ravens wird nachts von Ängsten und schlechten Träumen gequält. Die Angst steigert sich ins Unermessliche, als eine Patientin erhängt aufgefunden wird. War es Selbstmord? Tessa Ravens kann dies nicht glauben und ermittelt zusammen mit dem Kriminalhauptkommissar Torben Koster, aber auch auf eigene Faust. Als eine weitere Patienten brutal ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse. Der Roman hält, was diese kurz skizzierte Geschichte verspricht: Mit viel Fingerspitzengefühl für das Menschliche und mit kriminalistischem Gespür kreiert die Autorin Angélique Mundt eine Romanwelt voller Spannung und Dynamik und mit natürlich wirkenden und agierenden Charakteren. Stilistisch beeindruckt sie durch eine fesselnde, bildhafte und angenehm zu lesende Erzählweise, sodass es mir schwer fiel, den Roman aus der Hand zu legen. Die psychiatrischen Krankheitsbilder werden einfühlsam, wirklichkeitsnah und vorurteilslos dargestellt, was vermutlich dem beruflichen HIntergrund der Autorin zu verdanken ist und was mich sehr beeindruckt hat. "Nacht ohne Angst" ist ein interessantes Krimidebüt sowohl für den medizinisch vorgebildeten als auch für den medizinisch interessierten Krimiliebhaber und ein gelungener Auftakt für eine Serie um die Hamburger Psychotherapeutin Tessa Ravens - ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung!

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  • Außergewöhnlicher Krimi mit zu wenig Spannung

    Nacht ohne Angst
    Marcuria

    Marcuria

    04. December 2013 um 15:22

    Als Isabelle Drost, eine 26-jährige Patientin, die sich wegen starker Depressionen in stationärer Behandlung befand, bei einem nächtlichen Rundgang erhängt aufgefunden wird, gehen die meisten von einem Selbstmord aus. Einzig ihre Psychotherapeutin Tessa Ravens glaubt nicht, dass die junge Frau sich ausgerechnet zu dem Zeitpunkt das Leben nehmen würde, zu dem ein neues Medikament ihr sichtlich half. Nur kurze Zeit darauf kommt es zu einem weiteren Todesfall und diesmal ist ein Gewaltverbrechen nicht zu leugnen. Kriminalkommissar Torben Koster und sein Kollege Michael "Liebchen" Liebetrau nehmen sich dem Fall an und müssen schon bald feststellen, dass es in der Hamburger Universitätsklinik deutlich mehr Verdächtige gibt, als ihnen lieb wäre. "Nacht ohne Angst" ist der Debütroman der deutschen Autorin Angélique Mundt und Auftakt einer Krimi-Reihe um die Protagonisten Tessa Ravens und Torben Koster. Das Besondere an dem Roman ist, dass er nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch den ein oder anderen fundierten Blick in die Psyche der Menschen bietet, da die Autorin selbst hauptberuflich als Psychotherapeutn tätig ist. So ist es ihr gelungen, nicht nur die Patienten, das Personal und die Abläufe in der Klinik glaubwürdig darzustellen, sondern auch einige interessante und leicht verständliche Definitionen von Diagnosen wie Schizophrenie oder Sozialer Phobie einfließen zu lassen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn zu Beginn relativ viele Patienten auftauchen, die sich teilweise ähneln und so nicht immer leicht voneinander zu unterscheiden sind. Speziell Tessa Ravens wirkt in der Rolle der Psychotherapeutin sehr überzeugend und ermöglicht als Hilfsermittlerin Einblicke und Ermittlungsmethoden, die für den üblichen Krimi eher ungewohnt sind. Schade ist, dass sowohl Tessa als auch Torben an einigen Stellen unprofessionell handeln und Offensichtliches übersehen, was zwar die Geschichte vorantreibt, aber ihr einiges an Glaubwürdigkeit nimmt. Außerdem ist die eingebundene Liebesgeschichte nur schwer nachvollziehbar, da sie sich in einer viel zu kurzen Zeit entwickelt (Liebesschwur nach 8 Tagen). Der größte Kritikpunkt ist, dass der Leser zwar schnell Interesse für das Geschehen aufbaut, aber abgesehen vom unmittelbaren Ende wirkliche Spannung vermisst. Der Handlungsort Psychiatrie verspricht geradezu eine unheimliche Atmosphäre, doch diese greift leider kaum, da durch das gesamte Buch hindurch keine wirkliche Bedrohung spürbar ist. Sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Patienten fehlt die Angst, dass es noch jemanden treffen könnte sowie die Furcht um das eigene Leben. Darüber hinaus kommt außerdem das gegenseitige Verdächtigen oder zumindest das unvermeidbare Misstrauen untereinander bei weitem zu kurz. Zusammenfassend ist "Nacht ohne Angst" ein guter Auftakt, dem es zwar an Spannung mangelt, der aber dennoch eine interessante, gut durchdachte, leicht zu lesende Geschichte und durch die psychotherapeutischen Einflüsse eine gern gesehene Abwechslung auf dem Krimi-Markt bietet.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt

    Nacht ohne Angst
    BTB_Verlag

    BTB_Verlag

    Liebe Krimi-Freunde, wir starten gemeinsam mit unserer Hamburger Autorin Angélique Mundt eine Leserunde zu ihrem Krimidebüt „Nacht ohne Angst“ , zu der wir Euch herzlich einladen möchten. Wir verlosen 15 Exemplare des Romans und wenn Ihr mit Angélique Mundt über ihr Buch diskutieren möchtet, bewerbt Euch bis zum 25. Juli 2013. Beantwortet dazu einfach folgende Frage: „Nacht ohne Angst“ spielt in der Hamburger Universitätspsychiatrie. Welchen Krimischauplatz würdet Ihr für einen Thriller wählen? Wir sind gespannt und freuen uns auf Eure Antworten! Zum Inhalt: Es ist ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse, zwischen Normalität und Wahnsinn … In der Hamburger Universitätspsychiatrie wird eine Patientin erhängt aufgefunden. Die zuständige Therapeutin Tessa Ravens kann nicht glauben, dass es sich um Selbstmord handelt. Als eine weitere Patientin brutal ermordet wird, scheint sich ihre Befürchtung zu bestätigen. Und auch Hauptkommissar Torben Koster merkt schnell, dass er hier mit gewöhnlichen Ermittlungsmethoden nicht weit kommt. An Verdächtigen mangelt es nicht, doch welchen Aussagen kann man wirklich trauen und was davon ist paranoide Wahnvorstellung? Er ist auf Tessas Unterstützung angewiesen, doch die Suche nach dem Mörder wird für beide zur Zerreißprobe … Lest hier ein Interview mit der Autorin. Und schaut Euch mal den Buchtrailer an:

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  • Nacht ohne Angst

    Nacht ohne Angst
    Blaustern

    Blaustern

    02. September 2013 um 20:41

    In der psychiatrischen Anstalt in Hamburg wird eine Patientin erhängt in ihrem Badezimmer gefunden. Die Ermittler Koster und Liebetrau gehen sofort von Selbstmord aus. Die behandelnde Ärztin, Tessa Ravens, ist anderer Meinung. Sie glaubt, dass die Patientin in den Suizid getrieben worden ist. Kurz darauf wird auch festgestellt, dass ihr Tagebuch und Portemonnaie fehlen, und dann gibt es eine weitere Tote. Hat bis dahin Tessa im Alleingang mit den Ermittlungen begonnen, glaubt nun die Polizei auch nicht mehr an einen Selbstmord. Fortan arbeiten sie zusammen, bringen Unerwartetes ans Tageslicht und Tessa nähert sich dabei auch persönlich immer mehr Kommissar Torben Koster. Die Atmosphäre mit ihren Patienten und deren Behandlungen in der Psychiatrie kommt realitätsgetreu zum Ausdruck. Man spürt hier direkt, dass die Autorin lange Zeit in der Psychiatrie gearbeitet hat. Der Hauptprotagonistin Tessa Raven bedeuten ihre Patienten alles. Sie ist engagiert und hilft ihnen, wo sie kann. Selbst vor eigenen Gefahren schreckt sie dabei nicht zurück. Das macht sie sehr sympathisch, andererseits lässt es sie aber so manches Mal naiv aussehen. Auch die Liebelei mit dem Kommissar Koster geht sie ziemlich schnell ein. Diese Beziehung ist schmückendes Beiwerk, hätte aber nicht unbedingt sein müssen. Der Spannungsbogen zieht sich von Beginn an durch das ganze Buch. Man wird auf falsche Fährten geleitet, hat trotz einer überschaubaren Anzahl von Verdächtigen die Möglichkeit zum Miträtseln, und am Ende folgt dann die große Überraschung. Der Schreibstil ist angenehm flüssig.  

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  • „Willkommen im Himmel der Hölle..“

    Nacht ohne Angst
    ginnykatze

    ginnykatze

    31. August 2013 um 10:08

    „Willkommen im Himmel der Hölle..“ Zum Inhalt: Dr. Tessa Raven,  arbeitet in der Psychiatrie im Universitätsklinikum in Hamburg. Ihre Patienten leiden alle unter starken Depressionen und werden daher in einer Studie mit einem neuen  und vielversprechenden Medikament behandelt. Die Patienten sind alle suizidgefährdet und als dann eines Morgens eine ihrer Patientinnen erhängt aufgefunden wird, glaubt Tessa nicht an einen Selbstmord. Hauptkommissar Torben Koster, der den Selbstmord untersuchen soll, ist dergleichen Meinung. Auch sein Kollege Liebetrau, der von Koster Liebchen genannt wird, ist vom Selbstmord nicht überzeugt. So ermitteln die Beiden auf der psychiatrischen Station und werden von Tessa, der Stationsärztin dabei unterstützt. Koster und Liebetrau haben echte Probleme mit den Patienten, sie sind ihnen doch irgendwie unheimlich. Dann wird eine weitere Tote aufgefunden und hier ist klar, dass es sich um einen Mord handelt; denn der Frau wurde die Kehle durchschnitten. Nun ist Gefahr in Verzug; denn der Mörder kann nur einer der Patienten oder aber vom Personal sein und verdächtig ist hier eigentlich Jeder. Als dann der Pflegeschüler Philipp von einem Patienten gesehen wird, wie er sich in die Zimmer schleicht, sieht es so aus, als ob der junge Mann was zu verbergen hat. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch Ergebnisse werden keine gefunden. Koster kommt nun auf die Idee, von allen Patienten und Angestellten Speichelproben zu nehmen, weil auf der Leiche DNA gesichert wurde. Der Oberarzt weigert sich, eine Probe abzugeben, alle Anderen erklären sich einverstanden. Warum weigert sich Dr. Neumann und was hat er mit der Toten Isabell Drost zu tun? Was ist mit dem Pflegeschüler und auch zwei Patienten benehmen sich äußerst merkwürdig? Mehr werde ich jetzt nicht verraten, lest selbst diesen durchweg spannenden Thriller. Fazit: Die Autorin Angélique Mundt nimmt uns mit auf eine spannende Ermittlung in einer psychiatrischen Klinik. Sie weiß von was sie schreibt, hat sie ja Psychologie studiert und längere Zeit in einer Psychiatrie gearbeitet. Die Realität in einer solchen Station hat sie hier sehr authentisch rübergebracht. Sofort stand ich mit auf dem Flur und auch der Geruch haftete gleich in meiner Nase. Der Spannungsbogen, der von Anfang an vorhanden ist, hält das ganze Buch über. Es gibt hier keine Längen. Der Schreibstil ist gut und lässt sich absolut flüssig lesen. Ich konnte nicht anders, ich musste einfach weiterleisen, bis ich die letzte Seite zwischen meinen Fingern hatte. Die Charaktere zeichnet die Autorin sehr fein und liebevoll. Sofort hatte ich zu Jedem ein Bild vor meinen Augen. Hier gefiel mir die junge Tessa sehr gut. Ihre Gefühlsachterbahn konnte ich spüren und manches Mal wollte ich ihr sagen, sei doch still, bleibt ruhig, dass geht doch so nicht. Auch Kommissar Koster mochte ich sofort. Auch er wird mit vielen emotionalen Schichten versehen. Seine Ehe ist in einer Krise und gleich fühlt er sich zu Tessa hingezogen. Man fühlt es förmlich knistern zwischen den Beiden. Auch Liebchen hat es gleich in mein Herz geschafft, dieser riesige und aufbrausende Kommissar, der aber auch sehr einfühlsam und ruhig sein kann. Alles in allem ein sehr guter Thriller, den ich gerne weiterempfehlen möchte. Gern würde ich mehr von den Protagonisten lesen, denn so wie es scheint, wird hier noch mehr erzählt werden. Das Erstlingswerk ist jedenfalls schon mal sehr gelungen. Hier kommen von mir 5 wohlverdiente Sterne.    

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  • Der Debütroman einer Psychotherapeutin

    Nacht ohne Angst
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. August 2013 um 08:45

    Als eine Patientin in der Klinik erhängt aufgefunden wird, ist Tessa Raven, die behandelnde Ärztin so ziemlich die Einzige, die nicht an Selbstmord glaubt. Sie ist sich sicher, dass es sich um Mord handelt, denn warum sollte die Patientin sich umbringen, gerade jetzt, wo die neuen Medikamente so gut angeschlagen haben? Kurz darauf gibt es eine weitere Tote, bei der es sich eindeutig um Mord handelt. Wer ist für die Morde verantwortlich? Der Kommissar Torben Koster und sein Kollege Liebetrau, von ihm Liebchen genannt, übernehmen die Ermittlungen. Im Umgang mit den Patienten müssen sie eng mit Tessa zusammenarbeiten, der das Wohl der Patienten über alles geht. Verdächtige gibt es einige, aber Motive? … Wer kann besser Geschehnisse aus einer Psychiatrie wiedergeben, als Beteiligte, die dort gearbeitet haben? Die Autorin Angélique Mundt hat Psychologie studiert und längere Zeit in der Psychiatrie als Ärztin gearbeitet. Schon von daher kann man davon ausgehen, dass die Krankheitsbilder der Patienten, Behandlungsmethoden und das ganze Umfeld in der Psychiatrie realitätsnah wiedergegeben wurden. Die Autorin lässt in der Klinik in der Abteilung der Psychiatrie einen Mord geschehen. Während der Ermittlungen kommen sich Torben Korber und Tessa näher. Jeder der beiden hat eine Vergangenheit  und sein „Päckchen“ zu tragen, das sie mit sich rumschleppen. Trotzdem sie es sich nicht leicht machen, geht es ein wenig schnell mit der Liebesbeziehung der beiden. Das hätte man meiner Meinung ein wenig ruhiger angehen können. Bei den Ermittlungen im Mordfall ist lange Zeit alles offen. Die Autorin geht langsam an die Sache ran, bietet aus jeweils einer anderen Sicht einen neuen Verdächtigen, so dass man als Leser selbst Vermutungen anstrebt, die wie bei mir in die falsche Richtung gingen. Immer neue Erkenntnisse kommen hinzu und lassen die Hypothesen auseinanderbrechen, die man sich gemacht hat. So bleibt der Leser bis zum Schluss neugierig und fiebert der Lösung entgegen. Die Autorin baut zu Beginn eine Spannungskurve auf, die auch fast gleichförmig durch den Roman geht. Höhen oder Tiefen sind eher selten, so dass der Roman auf einer Ebene bleibt. Die Protagonisten Tessa und Torben sind sympathisch und als Leser kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und man kann jetzt schon gespannt sein, wie sie ihre Figuren in weiteren Folgen ausbauen wird.

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  • Eine Nacht ohne Angst, nicht mit diesem Buch!!!

    Nacht ohne Angst
    janaka

    janaka

    21. August 2013 um 18:01

    Inhalt In "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt wird nachts in der psychiatrischen Abteilung eines Hamburger Krankenhauses eine Patientin tot aufgefunden. Es sieht nach Selbstmord aus. Psychologin Tessa Ravens und auch einige Mitpatienten glauben nicht daran. Das Kommissaren Duo Torben Koster und Michael Liebetrau ermitteln in diesem Fall. Als eine weitere Patientin brutal ermordet wird, kommen weitere Fragen und Unklarheiten hervor. Die beiden Kommissare müssen hier mit viel Feingefühl und Geschick ermitteln. Und auch Tessa lässt es sich nehmen ihre eigene Recherchen zu machen und gerät nicht nur einmal in eine missliche Lage. Cover Das Cover ist interessant gestaltet, es besteht nur aus dem Namen der Autorin in rot, dem Buchtitel in schwarz und einer schwarzen Umrandung. Dann sind über das ganze Buch schwache Fingerabdrücke verteilt, man wird neugierig und nimmt das Buch in die Hand. Meinung Die Autorin setzt uns nicht nur eine simple "Mordgeschichte" vor, sondern sie gewährt uns einen Einblick in den Tagesablauf einer Psychologin und sie erzählt die Geschichten der anderen Patienten. Der Schreibstil ist leicht und locker, trotzdem spannend und fesselnd. Der Spannungsbogen wird in der Mitte des Buches kurz einmal gelockert, hier werden einige neue Erkenntnisse beschrieben, dann steigt die Spannung aber wieder drastisch an. Die Satzlänge variiert, mal sind sie kurz und knapp und dann wieder lang und ausführlich, das macht neugierig auf mehr... man will immer weiterlesen. Mich hat dies animiert das Buch in nur zwei Tagen durchzulesen. Die Autorin beschreibt Situationen und Räumlichkeiten sehr detailgetreu und anschaulich, z.B. die unterschiedlichen Büroräume von Tessa und Paul, echt klasse oder die unterschiedlichen Krankheiten der Patienten. Die einzelnen Schicksale sind gut ausgearbeitet worden und sehr realitätsnah, sie entwickeln sich langsam und stetig. Die innerliche Zerrissenheit von Torben zu seiner Frau und der Anziehung zu Tessa sind sehr gut beschrieben worden. Fazit Das Buch ist ein absoluter Muss für alle Krimi-Fans, ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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  • Sehr gelungenes Debüt!

    Nacht ohne Angst
    LittleMerm8

    LittleMerm8

    21. August 2013 um 13:43

    „Nacht ohne Angst“ ist der Debütkrimi von Angélique Mundt und somit auch der erste Fall, den die Protagonistin und Therapeutin Tessa Ravens zu bestreiten hat. Eines Nachts wird in der Hamburger Universitätsklinik eine junge Frau erhangen aufgefunden – Selbstmord, offensichtlich. Aber als zwei Tage später die Leiche einer weiteren Frau im Lagerraum aufgefunden wird, diesmal mit brutal aufgeschnittener Kehle, tauchen erste Zweifel auf. War es wirklich Selbstmord, und wenn nein, war der Doppelmörder Patient, Angestellter oder jemand ganz anderes?   Sehr schön an dieser Lektüre ist, dass der Einstieg rasch erfolgt und sich der Leser augenblicklich mitten im Geschehen wieder findet. So fesselt das Buch von Anfang an und droht nicht, langweilig zu werden. Ein weiterer Grund dafür sind die Patienten. Jeder von ihnen ist ein spannendes Individuum, hat eine eigene Geschichte, eigene Erfahrungen und natürlich eigene Motive. Das macht es zu Beginn schwer, einen Verdächtigen zu finden, bis es gegen Ende des Buches immer klarer zu werden scheint – nur, damit die Auflösung dann doch eine vollkommen andere ist. Sehr gelungen! Die Charaktere punkten vor allem damit, dass sie wirklich alle irgendwie verdächtig sein könnten, aber gleichzeitig traut man es ihnen wieder nicht zu, weil es (scheinbar) zu offensichtlich wäre. An sich handelt es sich um zwei Geschichten in einem Einband. Einerseits der Mord, andererseits die Beziehung zwischen Tessa Ravens und dem ermittelnden Kommissar Torben Koster, der seinerseits mit Stress in der Familie zu kämpfen hat. Die ist auch ein Grund dafür, dass ich den Roman nur schwer beiseite legen konnte. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Debüt mit einem sehr guten Stil und fesselnden Charakteren!

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  • Agatha Christie in der Psychiatrie

    Nacht ohne Angst
    WolfgangB

    WolfgangB

    13. August 2013 um 07:16

    In einer psychiatrischen Anstalt wird eine Patientin erhängt aufgefunden. Während für Torben Koster, den Ermittler alles auf einen Selbstmord hindeutet, glaubt die behandelnde Ärztin Tessa Ravens nicht an diese Erklärung: Sie sieht ihre Patientin in den Suizid getrieben. Ihr Verdacht erhärtet sich, als eine zweite Frau aufgefunden wird, bei deren Todesursache kein Zweifel am Fremdverschulden besteht. Langsam setzt sich das polizeiliche Räderwerk in Bewegung, Torben und Tessa sind auf die Fähigkeiten des jeweils anderen angewiesen, um den Mörder zu finden. Dabei sehen sie sich mit einer Reihe origineller Persönlichkeiten konfrontiert, die einerseits zum Kreis der Verdächtigen zählen, deren Verhalten andererseits durch die individuellen Ausprägungen ihrer Krankheiten geprägt ist. Die Handlung des Romans spielt sich an zehn Tagen ab, in ebenso viele - und entsprechend betitelte - Kapitel ist er auch gegliedert. Erzählt wird in auktorialer Perspektive, abwechselnd Tessa Ravens und Torben Koster begleitend. Der überwiegende Anteil der Aufmerksamkeit gilt dabei der weiblichen Protagonistin, die anhand zahlreicher innerer Monologe so detailliert gestaltet wird, daß andere Figuren neben ihr eher bleich wirken. Die Vermutung, daß sehr viel an Gefühlen und Erfahrungen der Autorin eingeflossen ist, liegt nahe. Laut Angaben des Verlags absolvierte Angelique Mundt das Studium der Psychologie und ist als selbständige Psychotherapeutin tätig. Wie auch ihre Hauptfigur weist sie Erfahrungen in einem psychologischen Kriseninterventionsteam auf, das bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse unterstützt Anhand dieses Werdegangs ist es nicht verwunderlich, daß die Schilderung menschlicher Interaktionen mit besonderer Akribie erfolgt. Daß beispielsweise die Überbringung einer Todesnachricht auch für die Exekutivbeamten ein furchtbares Erlebnis ist, zeigt ein Fall zu dem Tessa als Mitglied des Kriseninterventionsteams gerufen wird: "Drinnen würgten die Polizisten an den Worten. Schnell, ohne Umschweife, mußten sie auf den Punkt kommen. Sonst kam Hoffnung auf. Und Hoffnung gab es nicht mehr." Ihr Sensorium für nonverbale Kommunikation beweist die Autorin etwa beim Verhör eines Patienten der Klinik: "Wieder fing Koster einen Blick des Patienten in Richtunger Therapeutin auf. Die belohnte ihn mit einem kurzen Lächeln. Es war nur ein Moment, dennoch glaubte er, ein unsichtbares Band zwischen den beiden zu spüren." Auch der Pflegepraktikant, dessen aufgesetzte Kaltschnäuzigkeit im Verhör der Polizei stückweise zerbröckelt oder eine Versammlung der Patienten, die aufgrund der unterschiedlichen aufeinandertreffendern Charaktere eskaliert, zeigen, daß hier eine Seelenchirurgin am Werk ist, die ihren entlarvenden Blick als ein Präzisionsinstrument verwendet. Die größte Stärke des Romans - die detaillierte Wiedergabe menschlicher Interaktionen - erweist sich allerdings auch als seine Schwäche: Da nämlich der Entwurf und die Ausgestaltung von Persönlichkeiten, wie sie in einer psychiatrischen Abteilung anzutreffen sind, viel an Erzählzeit beansprucht (und diese auch zugewiesen erhält) verbleiben weniger narrative Ressourcen für eines der wichtigsten Elemente eines Krimis, nämlich Aufbau und Erhalt von Spannung. Anhand der Kapitelüberschriften nimmt der Leser zwar die verstreichende Zeit wahr, in der Handlung selbst scheint diese jedoch kaum eine Rolle zu spielen. Weder steht die implizite Drohung eines weiteren Mordes im Raum, noch werden den Protagonisten Fristen gesetzt, deren Überschreitung geahndet würden. Die Anzahl der Verdächtigen ist überschaubar, die Abteilung der Klinik ein in sich abgeschlossenes Biotop, die beiden Hauptfiguren wirken trotz einiger Pannen im großen und ganzen souverän in ihrem Agieren. Daß der Fall geklärt wird, steht somit außer Zweifel, ob dies nun einen Tag früher oder später geschieht, scheint nicht von Relevanz zu sein. Sie bedarf einer starken Schulter zum Anlehnen. Er durchlebt gerade Unstimmigkeiten in seiner Ehe. Resultat ist eine kurze Affäre zwischen Tessa Ravens und Torben Koster, deren Motive zwar erkennbar aber nur skizzenhaft ausgearbeitet sind. Somit entsteht der Eindruck, die Autorin habe sich - aus welchen Gründen immer - verpflichtet gefühlt, das Berufsleben ihrer Protagonisten noch durch ein amouröses Intermezzo zu ergänzen. Da sich dieses nicht notwenigerweise aus der Handlung ergibt, wirkt dieser Aspekt unpassend und aufgesetzt. Fazit: Obwohl die Ausgangssituation - Mord in der Psychiatrie - auf eine unheimliche Jagd durch die Irrgärten der menschlichen Seele schließen läßt, wie sie etwa Wulf Dorn in seinem ähnlich gelagerten "Trigger" veranstaltet, handelt es sich eher um eine Verhaltensstudie interessanter Persönlichkeiten, die mit einer Ausnahmesituation konfrontiert werden. Die Erzählkraft der Autorin, unterstützt durch feines Gespür für zwischenmenschliche Nuancen vermitteln außerdem ein hohes Maß an Authentizität.

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  • Nacht ohne Angst von Angelique Mundt

    Nacht ohne Angst
    thenight

    thenight

    11. August 2013 um 18:55

    Inhalt: Eine Patientin der Psychiatrie wird tot aufgefunden, erhängt in ihrem Badezimmer, die Schubladen ihres Zimmer sind durchwühlt, es fehlen Bargeld und ein Tagebuch. Schnell wird der Vorfall als Selbstmord zu den Akten gelegt, als eine weitere Patientin tot aufgefunden wird und diesmal handelt es sich zweifelsfrei um Mord. Die behandelnde Ärzte Tessa Ravens, versucht im Alleingang, den Mord und die Umstände die zum Selbstmord der 1. Patientin führten, aufzuklären und gerät immer wieder mit dem Ermittelnden Kommissar Torben Koster aneinander, zu dem sie sich privat sehr hingezogen fühlt. Meine Meinung: Bei *Nacht ohne Angst* handelt es sich um einen unaufgeregten Krimi, ohne blutrünstigen Serienkiller,der erst zum Schluss  den Herzschlag  der Leser etwas in die Höhe treibt. Die Geschichte lebt von  einer intelligenten aber etwas naiven Protagonistin  die mit Herzblut und Engagement für ihre Patienten lebt und sich ohne groß zu überlegen auch in brenzlige Situationen begibt, wenn sie glaubt ihnen damit helfen zu können. Geschickt führt Frau Mundt ihre Leser auf eine falsche Fährte um am Ende mit einem überraschenden Ende zu Punkten. Alles in Allem überzeugt das Buch durch eine intelligente Handlung und einem sehr angenehmen Schreibstil, einzig die Liebesgeschichte zwischen Tessa und Koster, empfand ich als überflüssig und ein klein wenig störend.

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  • Nachts in Hamburgs Psychiatrie

    Nacht ohne Angst
    Dreamworx

    Dreamworx

    11. August 2013 um 16:09

    Mitten in der Nacht wird in der Hamburger Uni-Psychiatrie die Patientin Isabell Drost in ihrem Badezimmer erhängt aufgefunden. Während die beiden polizeilichen Ermittler Koster und Liebetrau von Selbstmord ausgehen, glaubt die behandelnde Therapeutin Tessa Raven nicht daran, zumal kurze Zeit später festgestellt wird, dass sowohl ihr Portemonnaie als auch ihr Tagebuch verschwunden sind. Als kurz darauf ein Mord an einer weiteren Patientin verübt wird, glaubt auch die Polizei nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit Tessa Raven untersuchen die Kommissare innerhalb der Psychiatrie und werden schon bald ein ums andere Mal in die Irre geführt, denn welche Patienten sind glaubwürdig, aber auch die Angestellten haben so manche „Leiche im Keller“. Während sich Tessa Ravens und Torben Koster sich bei den Ermittlungen privat immer näher kommen und dabei auch noch Unglaubliches herausfinden, ist auch der Mörder schon ganz in Tessas Nähe. Mit ihrem Debütroman „Nachts ohne Angst“ hat Angélique Mundt einen guten, soliden Psychiatriekrimi abgeliefert. Die Autorin hat selbst lange in der Psychiatrie gearbeitet und wendet ihre Erfahrungen in ihrem Buch geschickt an, ohne den Leser mit Fachbegriffen und langatmigen Erklärungen zu überfrachten. Der Spagat, ihr Wissen für den Leser besonnen und verständlich einzusetzen, ist ihr sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und nimmt den Leser von der ersten Seite an sofort in seinen Bann. Die Protagonisten sind lebensecht beschrieben, die Figur der Tessa ist besonders sympathisch und einfühlsam. Einzig Kommissar Koster ist nicht gerade ein Sympathieträger, aber auch das hat einen speziellen Charme, denn es muss ja auch unangenehme Typen geben. Da es eine Fülle von Verdächtigen gibt, hat der Leser jede Menge Raum für eigene Spekulationen auf der Jagd nach dem Täter. Das Finale zum Schluss war furios und macht neugierig auf zukünftige Fälle um die Therapeutin Tessa Raven. Ein Lesemuss für Krimifans, die gerne ohne große Blutbäder auskommen, aber gut geschriebene, spannende Geschichten lieben.  

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